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Wieso denn ein Atmel?

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  1. Wieso denn ein Atmel?

    Autor: elcaron 07.11.19 - 13:58

    Schnarchlahm. Trotzdem nicht extrem sparsam. Mit einem richtig verdrahteten ESP32 hätte man Low-Power-Konnektivität und könnte darüber z.B. das Hauptsystem starten.

  2. Re: Wieso denn ein Atmel?

    Autor: gadthrawn 07.11.19 - 15:00

    elcaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schnarchlahm. Trotzdem nicht extrem sparsam. Mit einem richtig verdrahteten
    > ESP32 hätte man Low-Power-Konnektivität und könnte darüber z.B. das
    > Hauptsystem starten.

    Wahrscheinlich weil die Dinger einfach extrem stabil sind. Und auch die Signale im Vergleich zu dem was aus Espressif Prozessoren rauskommt gut sind.
    Extrem oft ist irgendwas bei Espressiv nur halb oder gar nicht drin.
    Probleme mit analogWrite wurden Espressiv Oktober 2016 gemeldet. Bei dem Espressif gibt es Workarounds für einen Teil der Funktionalität, das Problem ist aber immer noch ... offen. (Abgesehen davon dass was rauskommt beim Oszi eher dreckig aussieht).

    Bei so nem blöden alten Atmel bekommst du problemlos einige getrennte analoge Signale als Ausgang.
    Dieser blöde kleine ATmega32U4 hat auch keine so großen Probleme ob da 2,7 oder 5,5V kommen...

    Klar unterstützt der ESP32 mehr... aber wenn man mal schaut ist vieles so halb unterstützt. Analoge Signale. Bluettoth mit nur teilweise Classic und Pin Unterstützung.BrownOut haben Sie. Aber der funktioniert nicht, BrownOut Reset geht nicht. Kein Workaround. So nette Sachen "When the CPU accesses external SRAM through cache, sometimes random read and write errors occurs." stellt ja der Hersteller selber fest mit "The error cannot be bypassed with software. ". Aus der Errata: ". When the CPU accesses peripherals and writes one address repeatedly, random data loss occurs." oder "The CPU crashes when the clock frequency switches from 240 MHz to 80/160 MHz.", "When certain RTC peripherals are powered on, the inputs of GPIO36 and GPIO39 will be
    pulled down for approximately 80 ns."
    Toll es ist ein CAN da - mit ner halben Unterstützung durch dritte. Aber Probleme bei der Basis von Espressiv - der REC Coutner kann das Ding beim REset aufhängen, daher soll man erst mal in einen Listen Mode um den anzuhalten. Bus Off recovery macht Probleme und kommt nicht wieder hoch wenn Nachrichten auf nem CAN bus sind, nach einem Bus off kommen falsche Nachrichten, fragt man den Interrupt ab, kann es zu Sendeverlusten führen, Abfragen eines Fehlerframes führt dazu dass der nächste korrekt empfangene Frame ebenfalls falsch ist , Arbitration macht Probleme, ...

    Je nach Hardwarestand auch gerne unterschiedliche der Probleme.

    Alles halt extrem viel Gebastel.
    Wenn genau der Bereich den man vom ESP32 will gut läuft ist alles super. Nur das Problem ist - wenn man einfach etwas will bei dem der Anwender nicht groß nach Fehlern des Chips suchen soll ist so ein blöder kleiner Atmel fast unschlagbar. Sehr bekanntes Design, grobe Fehler sind schon lange draussen, wenn etwas unterstützt wird wird es ganz unterstützt und nicht nur als Idee oder so halb.

    Ist ja toll wenn der ESP theoretisch viel schneller ist - aber in der Praxis brauchts den für die meisten Bastelprojekte gar nicht. Als WLAN Umsetzer zu lahm, etc.pp.

  3. Re: Wieso denn ein Atmel?

    Autor: pumok 07.11.19 - 18:39

    Bluetooth und co. muss der Atmel ja nicht können und rechenintensive Dinge soll der Intel machen. Ich denke der Atmel ist dazu gedacht um ein paar Sensoren in Echtzeit auszuwerten und dafür reicht er normalerweise lange.

  4. Re: Wieso denn ein Atmel?

    Autor: mifritscher 07.11.19 - 20:30

    Zumal die meiner Erfahrung nach quasi unkaputtbar sind.

  5. Re: Wieso denn ein Atmel?

    Autor: Dakkaron 11.11.19 - 20:18

    Ich denke auch dass kaum eines von den Features vom ESP32 hier benötigt wird. Der ESP32 ist ganz gut als Standalone Chip. Hat WLAN, Bluetooth und halbwegs Performance. Aber all das macht der Intel hier viel besser. Was der Intel nicht kann ist Echtzeit-Performance. Dafür hald den Atmega, der Pins in wirklich gutem Timing umschalten und auslesen kann. Er ist im Endeffekt kaum mehr als ein programmierbarer IO-Expander. Und da kann man einen Atmega kaum schlagen.

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