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SD-Card Treiber verbessert?

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  1. SD-Card Treiber verbessert?

    Autor: ZappoB 14.07.14 - 12:54

    Wirklich interessant wäre, ob der SD-Card-Treiber endlich ordentlich arbeitet, oder ob man immer noch mit zerstörten Dateien rechnen muss.

  2. Re: SD-Card Treiber verbessert?

    Autor: jack_torrance 14.07.14 - 14:23

    ZappoB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wirklich interessant wäre, ob der SD-Card-Treiber endlich ordentlich
    > arbeitet, oder ob man immer noch mit zerstörten Dateien rechnen muss.
    In der Tat auch für mich von höchstem Interesse.
    Meine 32GB Samsung SD-Karte [1] funktioniert zwar im Lesezugriff (OpenELEC XBMC läuft stundenlang problemlos durch, auch bei 1080p-Wiedergabe), aber sobald man größere Dateien von beliebiger Quelle [2] auf die Karte kopiert, bricht die Operation nach ca. 0,5 bis 3GB zufällig ab und der Pi muss neu gestartet werden, da kein ordentlicher Zugriff auf die SD-Karte mehr möglich ist.

    [1] Artikelname MB-SSBGA
    [2] USB-Sticks und auch HDD an aktivem USB-Hub, LAN

    Auch diverse Feineinstellungen (Versuche mit init_emmc_clock und sdhci-bcm2708.allow_highspeed / sdhci-bcm2708.emmc_clock_freq) brachten bislang keine Verbesserung. Es scheint als sei die SD-Karte mit der Pi-Hardware einfach nicht kompatibel (wird soweit ich mich erinnere auch nicht in der Liste der kompatiblen SD-Karten aufgeführt, war aber ein Geschenk).

    Was u.U. noch zielführend wäre, ist eine Änderung des Zeitlimits von 300ms auf 3s (limit_us=3000000 im if(data->flags & MMC_DATA_WRITE)-Zweig in der drivers/mmc/core/core.c), aber ich habe da nicht die nötige Ahnung, um das beurteilen oder ausführen / testen zu können.
    Falls jemand da Tipps oder eine Anleitung zu hat, wäre es natürlich super. Man soll die Hoffnung ja nie aufgeben, aber aktiv am Testen bin ich im Moment nicht mehr...

    Ansonsten ist der RPi eines der tollsten kleinen UPnP-Clients überhaupt und dank XBMC perfekt im Heimkino einsetzbar. Er bereitet mir auch nach 2 Jahren noch Freude. Vielleicht kommt eines Tages potentere Hardware mit ähnlich breiter Fangemeinde und entsprechendem Support... Bis dahin bleib ich dem klassischen Pi Modell B(+) treu ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.07.14 14:25 durch jack_torrance.

  3. Re: SD-Card Treiber verbessert?

    Autor: Astorek 14.07.14 - 15:38

    jack_torrance schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Falls jemand da Tipps oder eine Anleitung zu hat, wäre es natürlich super.

    Wenn man soviel Speicher benötigt, wie siehts dann mit der Möglichkeit aus, das Dateisystem auf einem USB-Stick oder -Platte (Letzteres mit aktivem USB-Hub oder eigenem Netzteil) zu schaufeln und die SD-Karte dann nur als Bootloader zu verwenden?

    Ich für meinen Teil hab da auch immer mal wieder Probleme mit einer Karte, die eigentlich unterstützt wird; aber ab und zu gibt es wohl Kontaktprobleme und dann bleibt mir nichts anderes übrig, als die SD-Karte raus- und wieder reinzuschieben und neu zu starten...

  4. Re: SD-Card Treiber verbessert?

    Autor: jack_torrance 14.07.14 - 16:50

    Astorek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man soviel Speicher benötigt, wie siehts dann mit der Möglichkeit aus,
    > das Dateisystem auf einem USB-Stick oder -Platte (Letzteres mit aktivem
    > USB-Hub oder eigenem Netzteil) zu schaufeln und die SD-Karte dann nur als
    > Bootloader zu verwenden?
    Ja gut, was heißt "soviel Speicher". 32GB sind für mich eine angemessene Basis für mobile Zwecke ;-)
    Konkret geht es darum: Über 90% läuft ja von Wechseldatenträgern oder übers LAN (sei es per UPnP oder vorher kurz rüberkopiert, wobei da ja die Probleme auftreten). Aber wenn ich den Pi mal eben übers Wochenende mit zu den Eltern oder zu Freunden nehme, um am Fernseher einen Film zu gucken, dann muss ich zusätzlich zum Pi noch an den Stick denken. Kein großer Umstand, aber prinzipiell unnötig, wenn 1,2 Filme und vllt noch eine Staffel einer DVD-Serie auf die interne SD-Karte gehen würden ;-)

    Ankommen. Anstecken. Starten.

    Es wäre schön, aber leider bricht der Pi bei größeren Kopiervorgängen immer ab...

  5. Re: SD-Card Treiber verbessert?

    Autor: lisgoem8 14.07.14 - 20:37

    jack_torrance schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Astorek schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn man soviel Speicher benötigt, wie siehts dann mit der Möglichkeit
    > aus,
    > > das Dateisystem auf einem USB-Stick oder -Platte (Letzteres mit aktivem
    > > USB-Hub oder eigenem Netzteil) zu schaufeln und die SD-Karte dann nur
    > als
    > > Bootloader zu verwenden?
    > Ja gut, was heißt "soviel Speicher". 32GB sind für mich eine angemessene
    > Basis für mobile Zwecke ;-)
    > Konkret geht es darum: Über 90% läuft ja von Wechseldatenträgern oder übers
    > LAN (sei es per UPnP oder vorher kurz rüberkopiert, wobei da ja die
    > Probleme auftreten). Aber wenn ich den Pi mal eben übers Wochenende mit zu
    > den Eltern oder zu Freunden nehme, um am Fernseher einen Film zu gucken,
    > dann muss ich zusätzlich zum Pi noch an den Stick denken. Kein großer
    > Umstand, aber prinzipiell unnötig, wenn 1,2 Filme und vllt noch eine
    > Staffel einer DVD-Serie auf die interne SD-Karte gehen würden ;-)
    >
    > Ankommen. Anstecken. Starten.
    >
    > Es wäre schön, aber leider bricht der Pi bei größeren Kopiervorgängen immer
    > ab...

    Und schon kommt wieder die Frage, wo kommen denn die Filme so her ;-) - Kein legaler Anbieter bietet direkte MP4 Dateien zum Download an. Alles ist verschlüsselt und verkapselt und in D. sogar per Gesetz.

    Theoretisch dürfte der PI keinen Content haben. Ausser die Inhalte aus den Mediatheken von ARD/ZDF/arte. Doch selbst die sind ja - obwohl aus öffentlichen Geldern finanziert - oft trotzdem zum Teil verkapselt.

  6. Re: SD-Card Treiber verbessert?

    Autor: jack_torrance 14.07.14 - 21:00

    lisgoem8 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und schon kommt wieder die Frage, wo kommen denn die Filme so her ;-)
    Von meinen Blurays, die ich mir kaufe.
    Schade, dass es nicht legal ist, diese auf einen Player zu ziehen, der Blurays selbst nicht öffnen kann, aber ok anderes Thema...

    > Kein legaler Anbieter bietet direkte MP4 Dateien zum Download an. Alles ist
    > verschlüsselt und verkapselt und in D. sogar per Gesetz.
    Jep traurig.

    > Theoretisch dürfte der PI keinen Content haben. Ausser die Inhalte aus den
    > Mediatheken von ARD/ZDF/arte.
    Ja die habe ich per Mediathek-Plugin und auch den Live-Live. Schon ne schöne Sache muss ich sagen, aaaber:

    > Doch selbst die sind ja - obwohl aus öffentlichen Geldern finanziert - oft trotzdem zum Teil verkapselt.
    Und das ist eine Sauerei!
    Ich will die als mp4 downloaden können. Sherlock konnte ich in der Mediathek überhaupt nicht nachgucken. Da habe ich mich schon ein wenig geärgert. Heißt es wieder Bluray kaufen wie bei den ersten beiden Staffeln. Aber dann braucht ARD auch nicht die Kohle dafür raushauen, denn so zahle ich doppelt.
    Aber ebenfalls ein anderes Thema... ;-)

    Schön wäre jedenfalls 32GB intern im Pi, um auch mal "anstecken-loslegen" zu ermöglichen. Ganz ohne Stick oder HDD.

  7. Re: SD-Card Treiber verbessert?

    Autor: ZappoB 15.07.14 - 00:37

    Astorek schrieb:
    > Wenn man soviel Speicher benötigt, wie siehts dann mit der Möglichkeit aus,
    > das Dateisystem auf einem USB-Stick oder -Platte (Letzteres mit aktivem
    > USB-Hub oder eigenem Netzteil) zu schaufeln und die SD-Karte dann nur als
    > Bootloader zu verwenden?

    Das mache ich schon so, die SD-Karte hat zwar 4 GB, aber es liegen lediglich der Bootloader und die Config-Datei darauf, das System (Raspbmc oder auch Raspbian) selbst ist auf einem sehr flotten 8 GB Stick installiert.

    Erhöhe ich beim RPi auch nur minimal den Systemtakt (>370 MHz), ist die SD-Karte gleich nach dem ersten Boot nicht mehr lesbar und muss (am Mac) neu initialisiert werden. Der USB-Treiber hat diese Macke nicht, der Stick bleibt immer funktional.

  8. Re: SD-Card Treiber verbessert?

    Autor: markus.badberg 15.07.14 - 09:51

    Astorek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jack_torrance schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Falls jemand da Tipps oder eine Anleitung zu hat, wäre es natürlich
    > super.
    >
    > Wenn man soviel Speicher benötigt, wie siehts dann mit der Möglichkeit aus,
    > das Dateisystem auf einem USB-Stick oder -Platte (Letzteres mit aktivem
    > USB-Hub oder eigenem Netzteil) zu schaufeln und die SD-Karte dann nur als
    > Bootloader zu verwenden?
    >
    > Ich für meinen Teil hab da auch immer mal wieder Probleme mit einer Karte,
    > die eigentlich unterstützt wird; aber ab und zu gibt es wohl
    > Kontaktprobleme und dann bleibt mir nichts anderes übrig, als die SD-Karte
    > raus- und wieder reinzuschieben und neu zu starten...

    Ich hab noch das erste Pi-Model B und alle größeren Daten liegen nur auf der NAS.
    Ab und zu hängt sich der Pi zwar auf, aber nach 'nem Neustart funzt wieder alles. Hatte so noch kein Problem mit zerstörten Daten.

    Und Kontaktprobleme kann ich auch keine berichten

  9. Re: SD-Card Treiber verbessert?

    Autor: nille02 15.07.14 - 09:52

    lisgoem8 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und schon kommt wieder die Frage, wo kommen denn die Filme so her ;-) -

    Mein Laptop hat ein BD Laufwerk, von dort Spiele ich die Filme und Serien auf den Rechner und dann per ffmpeg auf mein AM1 NAS.

    Den Rest erledigt dann das XBMC für mich.

  10. Re: SD-Card Treiber verbessert?

    Autor: jack_torrance 15.07.14 - 09:54

    ZappoB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erhöhe ich beim RPi auch nur minimal den Systemtakt (>370 MHz), ist die
    > SD-Karte gleich nach dem ersten Boot nicht mehr lesbar und muss (am Mac)
    > neu initialisiert werden. Der USB-Treiber hat diese Macke nicht, der Stick
    > bleibt immer funktional.
    Eigenartig.
    Mit der SD-Karte ist noch nie etwas passiert. Also obwohl sie rausfliegt und ich den RPi neu starten muss, ist die SD-Karte einwandfrei lesbar und kann beschrieben werden.
    Allerdings ist meine maximale Übertaktung "Medium" (ARM=900; Core=333; SDRAM=450; Over Voltage=2).
    Ich finde, er läuft ohne Overclocking mit OpenELEC schon ganz gut. Etwas mehr schadet natürlich nicht, wenn es um die kurzen Verzögerungen geht, die man beim Laden hat...

    Langfristig verbleibe ich mit dieser Konfiguration. Die SD-Karte ist eben eine absolute Notlösung, auf der im Wesentlichen Bootloader und System liegen. Der Rest kommt auf Sticks mit und zu hause kann ich nach Belieben noch eine HDD anschließen oder UPnP nutzen... nichts neues also bezüglich SD-Karten-Einstellungen ;-)

  11. Re: SD-Card Treiber verbessert?

    Autor: ZappoB 15.07.14 - 11:25

    jack_torrance schrieb:
    > Eigenartig.
    > Mit der SD-Karte ist noch nie etwas passiert. Also obwohl sie rausfliegt
    > und ich den RPi neu starten muss, ist die SD-Karte einwandfrei lesbar und
    > kann beschrieben werden.

    Wenn mir dir Karte "rausfliegt" (ich habe sie mal versehentlich abgezogen, als Raspbmc noch lief) ist sie definitiv defekt.

    > Allerdings ist meine maximale Übertaktung "Medium" (ARM=900; Core=333;
    > SDRAM=450; Over Voltage=2).

    Entschuldigung, ich hatte die Coretaktrate falsch im Gedächtnis, 300 Mhz ist die Standardrate, die ich am besten nicht überschreiten sollte.

    > Ich finde, er läuft ohne Overclocking mit OpenELEC schon ganz gut. Etwas
    > mehr schadet natürlich nicht, wenn es um die kurzen Verzögerungen geht, die
    > man beim Laden hat...

    Ich verwende auch bei Raspbmc nur die Taktrate "Normal" - "Fast" oder gar "Super" führen sofort, oder beim nächsten Systemstart zu einer defekten SD-Karte.

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