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Homeserver / Virtualisierung

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  1. Homeserver / Virtualisierung

    Autor: PyroPepe 17.03.15 - 19:08

    Bei sovielen mehr oder minder leisen und/oder stromsparenden Kraftzwergen kommt niemand auf die Idee einen Homeserver daraus zu machen?
    Ich spiele schon längere Zeit mit dem Gedanken mir einen NUC mit i5 zuzulegen und als ESXi-Server im Wohnzimmer zu betreiben (Passivgekühlte Gehäuse gibt es ebenfalls). Im Netz findet man dazu auch einiges an Infos, da fänd ich es doch sehr schade das hier ohne weiteren Veweis so stehen zu lassen.

    Was mich jedoch viel mehr stört ist eine kurze Übersicht. Ein ausführlicher Artikel ist zwar schön, aber für richtige Vergleiche eher weniger praktikabel. Eine kurze Tabelle mit technischen Daten und Ausführungen würde schon reichen. Das man damit keinen Leistungsvergleich machen kann ist mir bewusst, aber zumindest kann ich auf einen Blick sehen, welche Geräte es mit welchen CPUs gibt, welche Ports ich habe, usw.

  2. Re: Homeserver / Virtualisierung

    Autor: Booth 17.03.15 - 19:35

    Tjo - "Homeserver" sind halt mehr oder weniger out. Die meisten stellen sich lieber ein intelligentes NAS hin, wie z.B. von Synology. Desweiteren wollen einige PC-Hersteller natürlich die Konsumenten lieber in die Cloud rein"bitten" ;) - und schließlich ist die Betreuung eines "richtigen" Servers schon n bissi komplexer. Man geht wohl davon aus, daß diejenigen, die selber einen "richtigen" Server daheim betreiben wollen, sich son Gerät auch selber zusammenstellen können.

    Ich selber habe hier z.B. einen Media-PC zusammengebastelt. ITX-Gehäuse von Lian-Li, entsprechendes Board, vernünftige Komponenten... das Ding ist superleise - trotz Lüfter. WENN das Gerät aber mal Performance liefern soll, weil ich z.B. ne komplexere Berechnung (Videokonvertierung, etc) durchführen lassen will, geht das trotzdem.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Dein Wunsch ist aus Sicht der Industrie vermutlich so speziell, daß sie es nicht für sinnvoll halten, dafür vorgefertigte Lösungen anzubieten. Zumal der Versuch vor gut 5 Jahren ja mal unternommen wurde, "HomeServer" zu etablieren. Microsoft hat ja sogar extra eine entsprechende Windows-Version angeboten.

  3. Re: Homeserver / Virtualisierung

    Autor: Ferax 18.03.15 - 16:29

    Ja und selbst diese Version war für den Laien nicht gut verwaltbar.
    Synologie reicht für die meisten belange wirklich aus und damit grenzt man schon den Anwenderkreis stark ein.
    Nun auch noch einen ESXi (wozu eigentlich?!?) mit unterschiedlichen virtuellen Maschinen (AD und Exchange?!) zu betreiben erfordert A Fachwissen und B Freude am Basteln. Wer das mag bitte. Ich habe die Möglichkeiten und würde wenn auch das System manuell aufbauen um hier flexibel auf den Bedarf reagieren zu können und würde die Kiste sonst wohin stellen aber man muss es sich ja nicht unnötig schwer machen und über seinen tatsächlichen Bedarf leben.

  4. Re: Homeserver / Virtualisierung

    Autor: PyroPepe 18.03.15 - 20:21

    Schön das gleich so viel Unfug in mein Posting hineingedeutet wird und man von einem DAU ausgeht, danke.

    1. Mir ist durchaus bewusst dass das Anwendungsgebiet Homeserver eine kleine Nische ist und teilweise durch NAS-Systeme abgedeckt werden. Ich habe ja auch nicht geschrieben "Entwickelt endlich wieder Homeserver" sondern nur das die im Artikel genannte Hardware gut dafür zweckentfremdet werden kann. Ich habe sogar bereits ein NAS als Datengrab, aber dennoch gibt es genügend andere Anwendungsgebiete die ich nicht über ein NAS abbilden möchte.

    2. Klar ist es durchaus möglich sich eigene Systeme zusammenzubasteln, aber erstens wird es dann afaik meistens schwierig mit der BareMetal-Virtualisierung und zweitens sind diese Systeme nicht so stromsparend.

    3. Warum einen ESXi? Warum denn nicht? Vielleicht mach ich auch einen XenServer draus oder nutze Hyper-V oder KVM. Eine Spielwiese ist immer empfehlenswert, da man so gut Erfahrung sammeln kann. Ansonsten such dir einen der zahlreichen Pluspunkte von Virtualisierung raus als Grund.

    4. AD, Exchange oder vergleichbare OSS wären ein Anfang für Zuhause, sowie ein eigenes CloudSystem, Webserver, Qabel-Server, ggf. Proxy-/Varnish-Spielereien. Dazu noch ne ASA5505 und/oder ne PA200 und das ganze wird interessant. Es gibt noch diverse andere Spielereien über die man nachdenken könnte, wie eine Asterisk usw. Frei nach der Devise, wenn man es richtig haben will, macht man es selbst. Wenn man eines aus den vergangenen Ereignissen gelernt haben sollte, dann das nur eigene Systeme vertrauenswürdig sind. Fremde Cloudlösungen oder gehosteten Systemen trau ich nicht mehr über den Weg. Wer über ausreichend Fachwissen und Mut zur Bastelei verfügt, sollte der Welt den Mittelfinger zeigen, sich einigeln und die Barrikaden hochziehen. Damit tut man nicht nur seinen Persönlichkeitsrechten was gutes, sondern schult sich gleichzeitig selbst.

  5. Re: Homeserver / Virtualisierung

    Autor: Booth 18.03.15 - 22:58

    Wieso so pampig, Pepe? Und dann auch noch Dich selber ignorierend...

    PyroPepe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Ich
    > habe ja auch nicht geschrieben "Entwickelt endlich wieder Homeserver"

    Eigentlich noch krasser; Du fragtest, wieso niemand auf DIE IDEE kommen würde. Und die Antwort lautet nunmal: Äh... ist schon längst passiert... und ad acta gelegt. Leider für Leute, wie Du, die sich das wünschen. Aber is nunmal so.

    > sondern nur das die im Artikel genannte Hardware gut dafür zweckentfremdet
    > werden kann.

    Yo - und daß eine Übersicht nett wäre, bzw daß Du das vermißt hast. Schade - in der Tat. Aber der Tenor des ersten Absatzes war nunmal recht klar mißzuverstehen.

    > 2. Klar ist es durchaus möglich sich eigene Systeme zusammenzubasteln, aber
    > erstens wird es dann afaik meistens schwierig mit der
    > BareMetal-Virtualisierung und zweitens sind diese Systeme nicht so
    > stromsparend.

    Öh - zum letzten kann ich ganz klar sagen: Doch :) - sie können genauso stromsparend sein, wenn man entsprechend auf Details, wie LowVoltage-CPUs achtet.

    > 3. Warum einen ESXi? Warum denn nicht?

    Da haste völlig recht. Jedem das Seine.

    > 4. AD, Exchange oder vergleichbare OSS wären ein Anfang für Zuhause, sowie
    > ein eigenes CloudSystem, Webserver, Qabel-Server, ggf.
    > Proxy-/Varnish-Spielereien.

    Yep - ist sicher ideal für jeden normalen Heimanwender, der keine spezielle IT-Kenntnisse hat ;)

    Tatsache bleibt, daß diese Anforderungen sehr speziell sind und nur von Personen mit speziellen Kenntnissen, wie Dir, gewünscht werden. Ist doch eigentlich auch was tolles, daß Du offenbar reichlich Ahnung von Servern hast... das dürfte auf recht wenige Menschen zutreffen. Aber Du solltest eben diese Tatsache auch dann anerkennen, wenn es bedeutet, daß Du halt für spezielle Produkte kein dediziertes Angebot bekommst, sondern halt n bissi "pantschen" musst :)

    Und ob Du dann einen kleinen Fertig-PC nutzt, oder ihn selber zusammenbastelst - richtig... das ist Deine ureigene Entscheidung.

    > Wer über ausreichend Fachwissen und Mut zur
    > Bastelei verfügt, sollte der Welt den Mittelfinger zeigen, sich einigeln
    > und die Barrikaden hochziehen. Damit tut man nicht nur seinen
    > Persönlichkeitsrechten was gutes, sondern schult sich gleichzeitig selbst.

    Hehe - genau. Und im Berufsleben arbeitet man bei einer Firma, die u.a. genau mit diesen Cloud-Lösungen, die man selber ablehnt, Geld verdient. Nein, nein - das ist kein Vorwurf. Das hab ich auch über ein Jahrzehnt gemacht. Es ist einer der vielen Widersprüche unserer Zeit und ich gebe Dir ja durchaus recht, nicht einfach alles in die Cloud zu schubbsen. Wie weit man das als IT-Fachmann dann treibt, bleibt jedem selber überlassen.

    Dir alles Gute mit Deinem Ansatz und viel Spass mit der Umsetzung eines Homeservers. Ich bin mit meinem Synology-NAS überwiegend zufrieden und brauche zZ nicht mehr :)

  6. Re: Homeserver / Virtualisierung

    Autor: Ferax 19.03.15 - 14:34

    Niemand unterstellt dir hier eine Unwissenheit jedoch ist warf deine Herangehensweise fragen auf.

    Gut diese haben wir nun geklärt und sind kurz gefasst zu dem entschluss gekommen dass du wirklich die Thematik als reiner Bastler (Spielkasten) siehst.

    Warum ich den ESXi oder HyperC oder XenServer in Frage stelle war einfach in der Tatsache begründet, dass ein Server diese Rollen im Heimszenario ebenfalls abgedecken kann. Was du betreiben willst ist also absolut über den Anforderungen und frist überwiegend Ressourcen die du so nie auslasten würdest.
    Abgesehen davon, dass die HW darunter auch die nötigen Möglichkeiten liefern muss und wie soll das so ein MiniPC in einem vertretbaren finanziellen Rahmen machen?
    Du brauchst eine SSD mit mindestens 128 eher 256GB und empfehlenswert 16GB Ram und selbst dann müsstest du wahrscheinlich Daten wieder auslagern.

    Ich denke wir haben soweit die Differenzen aufgeklärt.
    Der Eigenbau bietet hier jedenfalls definitiv mehr Möglichkeiten und kann bei dir auch dein NAS direkt mit ersetzen und spart somit auch wieder extra Strom.

  7. Re: Homeserver / Virtualisierung

    Autor: .02 Cents 20.03.15 - 09:12

    PyroPepe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > man nachdenken könnte, wie eine Asterisk usw. Frei nach der Devise, wenn
    > man es richtig haben will, macht man es selbst. Wenn man eines aus den
    > vergangenen Ereignissen gelernt haben sollte, dann das nur eigene Systeme
    > vertrauenswürdig sind. Fremde Cloudlösungen oder gehosteten Systemen trau

    Woraus haben wir das denn gelernt? Das jegliche "Public Cloud" Lösungen nicht sicher sein können, bedarf nicht viel Lernens. Deswegen wird aber nicht alles selbstgebastelte sicher - schon gar nicht, wenn Software und Hardware Technologien kompromittiert sind mit Backdoors etc pp auf allen möglichen Ebenen ...

  8. Re: Homeserver / Virtualisierung

    Autor: PyroPepe 20.03.15 - 10:18

    Booth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Eigentlich noch krasser; Du fragtest, wieso niemand auf DIE IDEE kommen
    > würde. Und die Antwort lautet nunmal: Äh... ist schon längst passiert...
    > und ad acta gelegt. Leider für Leute, wie Du, die sich das wünschen. Aber
    > is nunmal so.

    Noch einmal: Ich habe geschrieben einen Homeserver DARAUS zu machen und nicht ENTWICKELT Homeserver-Hard- und Software. Bestehende Systeme zweckzuentfremden ist gewiss keine Aufforderung die Entwicklung von Homeservern neu anzustoßen. Das die damaligen Versuche soetwas hard- und softwareseitig auf den Markt zu bringen eine Todgeburt war, ist ein alter Schuh. Deshalb schrieb ich auch andere Systeme zweckzuentfremden, da vorhandene Hardware auch sehr gut dafür einsetzbar ist.

    > Tatsache bleibt, daß diese Anforderungen sehr speziell sind und nur von
    > Personen mit speziellen Kenntnissen, wie Dir, gewünscht werden. Ist doch
    > eigentlich auch was tolles, daß Du offenbar reichlich Ahnung von Servern
    > hast... das dürfte auf recht wenige Menschen zutreffen. Aber Du solltest
    > eben diese Tatsache auch dann anerkennen, wenn es bedeutet, daß Du halt für
    > spezielle Produkte kein dediziertes Angebot bekommst, sondern halt n bissi
    > "pantschen" musst :)

    Fachwissen ist natürlich eine Vorraussetzung und das es bei dem Anwendungsgebiet nicht um den normalen Heimanwender geht, dachte ich wäre soweit klar. Die Pantscherei hält sich eher im Rahmen, wenn man sich mit dem Thema mal befasst und z.B. "Intel NUC ESXi" oder ähnliche Suchbegriffe verwendet, wird man auch durchaus fündig.

    Ich hatte eigentlich hier nur in Erfahrung bringen wollen, ob Golem.de eine Hardwareübersicht über die im Artikel genannten Produkte einbauen könnte, aber so entfernt man sich recht schnell davon.


    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PyroPepe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > man nachdenken könnte, wie eine Asterisk usw. Frei nach der Devise, wenn
    > > man es richtig haben will, macht man es selbst. Wenn man eines aus den
    > > vergangenen Ereignissen gelernt haben sollte, dann das nur eigene
    > Systeme
    > > vertrauenswürdig sind. Fremde Cloudlösungen oder gehosteten Systemen
    > trau
    >
    > Woraus haben wir das denn gelernt? Das jegliche "Public Cloud" Lösungen
    > nicht sicher sein können, bedarf nicht viel Lernens. Deswegen wird aber
    > nicht alles selbstgebastelte sicher - schon gar nicht, wenn Software und
    > Hardware Technologien kompromittiert sind mit Backdoors etc pp auf allen
    > möglichen Ebenen ...


    Vorsicht, Sicherheit ist nicht gleichzusetzen mit Vertrauenswürdigkeit. Nur weil diverse Anbieter ihre Sicherheitslücken stopfen und damit werben sicher zu sein, heißt das noch lange nicht das deine Daten bzw. Metadaten nicht weiter verarbeitet oder weitergegeben bzw. weiterverkauft werden. Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Vertrauen kann man nur was man selbst unter Kontrolle hat und transparent einsehen kann, das zeigen alle Berichte immer wieder aufs Neue. Desweiteren ist OSS nicht pauschal unsicherer als proprietäre Produkte.

  9. Re: Homeserver / Virtualisierung

    Autor: jochot 20.03.15 - 11:16

    Da würde ich doch eher zu einem Microserver Greifen:
    http://store.hp.com/GermanyStore/Merch/Product.aspx?id=ECC_BUNDLE_4945469&opt=&sel=BSRV

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