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Brett vorm Kopf.

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  1. Brett vorm Kopf.

    Autor: thecrew 19.07.17 - 08:46

    Ach ne Smartphone....

    Wer will denn bitte so was tragen? Wenn es jetzt noch einigermaßen klein wäre wie google Glas. Aber so wirkt das eher wie das Bastelprojekt eines 14 Jährigen. Funktioniert sicherlich. Kann man ja auch nicht viel bei falsch machen. Nur alleine das jeder von außen sehen kann, was auf dem Display erscheint ist ja schon OK Kriterium. Also nix mit AR Pr0n für unterwegs... ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.07.17 08:49 durch thecrew.

  2. Re: Brett vorm Kopf.

    Autor: Kondratieff 19.07.17 - 08:54

    thecrew schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Kann man ja auch nicht viel bei falsch machen.

    Ich kann mir aus meiner laienhaften Vorstellung heraus schon vorstellen, dass die (physikalische) Optik weder von einem durchschnittlichen 14-Jährigen, noch von einem halbwegs durchschnittlichen Erwachsenen ohne entsprechender einschlägiger Kenntnis in dem Bereich gut umgesetzt werden kann.

    Zunächst einmal hätte ich überhaupt keine Ahnung, wie man Plexiglas überhaupt herstellt - geschweige denn so verformt, dass die Darstellung auch geometrisch korrekt ist. Dann müssen die Inhalte auch angepasst werden. Nicht umsonst wird auch eine API angeboten...

    Und selbst wenn diese Brille von jedem zuhause hergestellt werden könnte: Wir alle haben es nicht getan. Bei Innovationen geht es nicht (immer; nur) darum, eine hochkomplexe technische Lösung zu generieren.

  3. Re: Brett vorm Kopf.

    Autor: thecrew 19.07.17 - 09:06

    Kondratieff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > thecrew schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >Kann man ja auch nicht viel bei falsch machen.
    >
    > Ich kann mir aus meiner laienhaften Vorstellung heraus schon vorstellen,
    > dass die (physikalische) Optik weder von einem durchschnittlichen
    > 14-Jährigen, noch von einem halbwegs durchschnittlichen Erwachsenen ohne
    > entsprechender einschlägiger Kenntnis in dem Bereich gut umgesetzt werden
    > kann.
    >
    > Zunächst einmal hätte ich überhaupt keine Ahnung, wie man Plexiglas
    > überhaupt herstellt - geschweige denn so verformt, dass die Darstellung
    > auch geometrisch korrekt ist. Dann müssen die Inhalte auch angepasst
    > werden. Nicht umsonst wird auch eine API angeboten...
    >
    > Und selbst wenn diese Brille von jedem zuhause hergestellt werden könnte:
    > Wir alle haben es nicht getan. Bei Innovationen geht es nicht (immer; nur)
    > darum, eine hochkomplexe technische Lösung zu generieren.

    Ich will ja nicht nekkisch sein.. Aber das ganze funktioniert auch mit einem Visier von einem Motoradhelm. Hab ich vor Jahren schon selber ausprobiert. Sogar in 3D. Klar ein bis zwei Anpassungen braucht man für ein "perfektes" Bild. Aber sonst.

    Das ist wirklich nix besonderes und auch nichts neues.

    Ist so einfach wie selber einen Videoprojektor zu bauen.... Ne eigentlich noch einfacher.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.07.17 09:08 durch thecrew.

  4. Re: Brett vorm Kopf.

    Autor: Kondratieff 19.07.17 - 09:41

    thecrew schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist wirklich nix besonderes und auch nichts neues.

    Interessant ist, wie sehr die Alltagssprache und -vorstellung von der Empirie weicht.

    Eine Innovation bedeutet ja nicht, dass sämtliche Bestandteile eine Neuerung darstellen, sondern dass die Kombination eine Neuerung ist. Auch bedeutet Innovation nicht, dass es die Idee nicht vorher gab, siehe dazu das lineare Innovationsmodell Schumpeters [1] und alle darauf aufbauenden Innovationsmodelle zur Unterscheidung von Invention und Innovation.
    Die betreffende Brille - egal ob man sie jetzt als sinnlos oder sinnvoll ansieht - ist eine Innovation, mindestens eine Markt- bzw. sogar Landesneuheit [2], da man so eine Brille (meines Wissens) bislang nicht einfach in Deutschland kaufen kann.

    [1] Schumpeter, J. A. (1947). The Creative Response in Economic History. The Journal of Economic History, 7 (2), 149-159.

    [2] Vgl. Fichter, K. (2009). Grundlagen des Innovationsmanagements. Oldenburg: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (in Bezug auf Neuheitsgrade von Innovationen)

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