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Milchmädchen-Rechnung

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  1. Milchmädchen-Rechnung

    Autor: kos9090 25.03.21 - 18:29

    Ich lese immer wieder "PC ist im Endeffekt günstiger als Konsole".

    Das stimmt meiner Meinung nach überhaupt nicht. Zum einen ist der Anschaffungspreis wesentlich höher, der Widerverkaufswert (prozentual gesehen) geringer und die meisten Spiele sind an Accounts gebunden (Steam, uPlay...) und lassen sich nur schwer wieder veräußern.

    Beispiel: PS4 Slim 1TB vor 2 Jahren für ca. 350¤ gekauft, diverse Spiele dazu für rund 50¤ das Stück, nach 2 Wochen die Spiele wieder für ca. 30-35¤ veräußert, die Konsole vor kurzem über ein Ankaufsportal für rund 180¤ verkauft.

    Kosten über 2 Jahre: ca. 250¤

    Das hat der Eigenbau-PC in dieser Zeit allein schon an Wert verloren.

  2. Re: Milchmädchen-Rechnung

    Autor: Oktavian 25.03.21 - 18:43

    > Ich lese immer wieder "PC ist im Endeffekt günstiger als Konsole".
    >
    > Das stimmt meiner Meinung nach überhaupt nicht.

    Es kommt immer drauf an. Bei den meisten heißt es ja nicht Konsole statt PC sondern Konsole und PC (wenn auch letzterer vielleicht nicht zum Gaming).

    Für mich war Geld da aber nie ein Argument. Ich komme mit Controllern nicht zu zurecht, ich wurde halt auf Maus und Tastatur sozialisiert. Also bin ich beim PC geblieben.

    Einen PC brauche ich eh, und der sollte schon auch Wumms haben, auch wenn ich nicht damit spiele. Würde ich nicht spielen, hätte er ne kleinere Grafikkarte, aber ich spiele halt gerne. Dieses Hobby ist gegen die anderen so wahnsinnig billig, da wundert einen diese Diskussion um PC, Konsole und Preis immer.

    Wenn ich PC spielen möchte, kauf ich halt nen PC, andersrum ne Konsole. Vielleicht auch einfach beides, mein Gott, was kostet so ein Ding denn (wenn man eine bekommt)? 500? Das ist doch albern gegen das, was man in den meisten anderen Hobbys zahlt.

  3. Re: Milchmädchen-Rechnung

    Autor: markus1981 25.03.21 - 19:14

    Mach ich auch so

    kos9090 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich lese immer wieder "PC ist im Endeffekt günstiger als Konsole".
    >
    > Das stimmt meiner Meinung nach überhaupt nicht. Zum einen ist der
    > Anschaffungspreis wesentlich höher, der Widerverkaufswert (prozentual
    > gesehen) geringer und die meisten Spiele sind an Accounts gebunden (Steam,
    > uPlay...) und lassen sich nur schwer wieder veräußern.
    >
    > Beispiel: PS4 Slim 1TB vor 2 Jahren für ca. 350¤ gekauft, diverse Spiele
    > dazu für rund 50¤ das Stück, nach 2 Wochen die Spiele wieder für ca. 30-35¤
    > veräußert, die Konsole vor kurzem über ein Ankaufsportal für rund 180¤
    > verkauft.
    >
    > Kosten über 2 Jahre: ca. 250¤
    >
    > Das hat der Eigenbau-PC in dieser Zeit allein schon an Wert verloren.

  4. Re: Milchmädchen-Rechnung

    Autor: iPain3G 26.03.21 - 07:28

    Ihr müsst von dem Durchschnittsgamer ausgehen. Der veräußert seine gekauften Spiele eher selten direkt nachdem er sie durchgespielt hat. Bei den meisten liegen die Spiele über Jahre um Regal und werden dann irgendwann zusammen mit der Konsole verkauft um sich die nächste Konsole zu kaufen.

    Wenn man von einem Lebenszyklus von 8 Jahren ausgeht dann kostet dich ein PC der ähnlich Leistungsstark ist wie eine PS5 im Normalfall so um die 1200¤. Das sind im Normalfall 700¤ mehr als für die PS5. Jetzt gehen wir bei beiden Nutzer davon aus, dass die beide Spiele immer frisch zum Release kaufen. Auf der PS5 sind da 70¤ üblich, aufn PC eher 45-50¤(wenn man bei Keyresellern kauft). Das macht also mindestens 20¤ die man gegenüber der Konsolenversion spart.
    Man muss also nur ~5 Spiele im Jahr kaufen um die Mehrkosten für den PC über 8 Jahre wieder reinholen zu können. Wenn man jetzt noch anfängt die Spiele erst nach ein paar Monaten zu kaufen dann wird die Diskrepanz sogar noch größer. Am PC zahlt man nach 6-12 Monaten in der Regel nur noch ~20¤ für einen Key während der Preis für die Konsolenversion praktisch gar nicht fällt oder wenn dann nur um 5-10¤.

    Egal wie man es dreht und wendet eine Konsole ist für den Durchschnittsspieler mitnichten günstiger als ein PC. Im Endeffekt kommt man über die selbe Nutzungszeit ungefähr auf den selben Preis. Bei der Konsole sind die Kosten nur viel stärker gestreckt. Beim PC hat man einmalig sehr hohe Anschaffungskosten und spart dann bei den Spielen während man bei der Konsole im Vergleich niedrigere Anschaffungskosten hat aber dafür bei den Spielen stark draufzahlt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.03.21 07:31 durch iPain3G.

  5. Re: Milchmädchen-Rechnung

    Autor: BlindSeer 26.03.21 - 09:04

    Der Vorteil wenn man mit Joysitcks aufgewachsen ist, sich dann an Tastatur gewöhnen musste, dann an Maus + Tastatur... Man ist an jede Eingabemethode gewöhnt und flexibel :D

  6. Re: Milchmädchen-Rechnung

    Autor: yumiko 26.03.21 - 16:02

    iPain3G schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ihr müsst von dem Durchschnittsgamer ausgehen. Der veräußert seine
    > gekauften Spiele eher selten direkt nachdem er sie durchgespielt hat. Bei
    > den meisten liegen die Spiele über Jahre um Regal und werden dann
    > irgendwann zusammen mit der Konsole verkauft um sich die nächste Konsole zu
    > kaufen.
    Habe da jetzt keine Statistiken gesehen, aber leben nicht Firmen wie GameStop genau davon, dass die Leute ihre Spiele relativ zeitig wieder loswerden wollen?


    > Wenn man von einem Lebenszyklus von 8 Jahren ausgeht dann kostet dich ein
    > PC der ähnlich Leistungsstark ist wie eine PS5 im Normalfall so um die
    > 1200¤. Das sind im Normalfall 700¤ mehr als für die PS5. Jetzt gehen wir
    > bei beiden Nutzer davon aus, dass die beide Spiele immer frisch zum Release
    > kaufen. Auf der PS5 sind da 70¤ üblich, aufn PC eher 45-50¤(wenn man bei
    > Keyresellern kauft). Das macht also mindestens 20¤ die man gegenüber der
    > Konsolenversion spart.
    > Man muss also nur ~5 Spiele im Jahr kaufen um die Mehrkosten für den PC
    > über 8 Jahre wieder reinholen zu können. Wenn man jetzt noch anfängt die
    > Spiele erst nach ein paar Monaten zu kaufen dann wird die Diskrepanz sogar
    > noch größer. Am PC zahlt man nach 6-12 Monaten in der Regel nur noch ~20¤
    > für einen Key während der Preis für die Konsolenversion praktisch gar nicht
    > fällt oder wenn dann nur um 5-10¤.
    Die Preise sind doch Unsinn - wer zahlt das denn? Die Preise für Konsolen (Disk) und PC haben sich in den letzten Jahren stark angenährt - üblich ist doch, dass bei MediaMarkt & Co zum Release alle drei Syteme gleich kosten (XBox, PS, Windows-PC), oder vielleicht mal 5¤ Unterschied.
    Und dann verlieren die Spiele einmal stark an Wert und quasi einen Satz später sinken die kaum im Preis. Das ist eine ganz schlechte Argumentationsweise ^^

    > Egal wie man es dreht und wendet eine Konsole ist für den
    > Durchschnittsspieler mitnichten günstiger als ein PC. Im Endeffekt kommt
    > man über die selbe Nutzungszeit ungefähr auf den selben Preis. Bei der
    > Konsole sind die Kosten nur viel stärker gestreckt. Beim PC hat man
    > einmalig sehr hohe Anschaffungskosten und spart dann bei den Spielen
    > während man bei der Konsole im Vergleich niedrigere Anschaffungskosten hat
    > aber dafür bei den Spielen stark draufzahlt.
    Gerade ältere (gebrauchte) Spiele sind auf Konsole (Disk) günstiger - oder was kostet Fifa 15 auf den verschiedenen Systemen? Das liegt einfach daran, dass ein Gebrauchtmarkt existiert und sich so der Preis regeln kann.

    "Fazit":
    Ohne genaue Statistiken kann man nichts genaues sagen.
    Üblich ist aber, dass "in der Unterschicht" oder "ärmeren Ländern" Konsolen recht verbreitet sind (teilweise sogar extra Versionen dafür produziert werden). Ob das noch allgemeingültig ist: mehr Daten nötig.
    Die angekündigte Preiserhöhung um 20$/¤ soll für alle Systeme kommen, nicht nur Konsolen (59$ -> 79$). Ob das mal klappt, wage ich zu bezweifeln wenn vermehrt Alpha und Beta Versionen released werden.

  7. Re: Milchmädchen-Rechnung

    Autor: deladome 26.03.21 - 22:39

    iPain3G schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn man von einem Lebenszyklus von 8 Jahren ausgeht dann kostet dich ein
    > PC der ähnlich Leistungsstark ist wie eine PS5 im Normalfall so um die
    > 1200¤. Das sind im Normalfall 700¤ mehr als für die PS5. Jetzt gehen wir
    > bei beiden Nutzer davon aus, dass die beide Spiele immer frisch zum Release
    > kaufen. Auf der PS5 sind da 70¤ üblich, aufn PC eher 45-50¤(wenn man bei
    > Keyresellern kauft). Das macht also mindestens 20¤ die man gegenüber der
    > Konsolenversion spart.
    > Man muss also nur ~5 Spiele im Jahr kaufen um die Mehrkosten für den PC
    > über 8 Jahre wieder reinholen zu können. Wenn man jetzt noch anfängt die
    > Spiele erst nach ein paar Monaten zu kaufen dann wird die Diskrepanz sogar
    > noch größer. Am PC zahlt man nach 6-12 Monaten in der Regel nur noch ~20¤
    > für einen Key während der Preis für die Konsolenversion praktisch gar nicht
    > fällt oder wenn dann nur um 5-10¤.
    >

    Da hast du dir die Zahlen aber schön zurecht gelegt, damit deine Rechnung aufgeht. Leider ist deine Rechnung äußerst unrealistisch, weil du den Gebrauchtmarkt sowie Angebotspreise völlig außer Acht lässt.
    Wenn man das Ganze realistisch berechnen würde, würde das ganz anders aussehen.

  8. Re: Milchmädchen-Rechnung

    Autor: wupmedude 02.04.21 - 11:55

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Vorteil wenn man mit Joysitcks aufgewachsen ist, sich dann an Tastatur
    > gewöhnen musste, dann an Maus + Tastatur... Man ist an jede Eingabemethode
    > gewöhnt und flexibel :D


    Ich bin auch beide Eingabemethoden gewöhnt. Es gibt eben jedoch genug Spiele, da ist der Controller Spieler schlichtweg im Nachteil. Bei anderen im Vorteil, und bei den manchen ists komplett wumpe.

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