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Irgendwie
Autor: bla 14.03.17 - 20:49
werde ich das Gefühl nicht los, dass Speicherhersteller keine Ahnung davon haben, wie man den Markt optimal bedient.
Man muß sich ja nur mal die letzten Jahre seit der Qualcomm-Pleite angucken.
Entweder es herrscht ein absolutes Überangebot an Speicher und die Preise sind im Keller oder es herrscht Knappheit und die Preise steigen fast um das Doppelte.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich mir im Herbst 2012 ein System mit einem Xeon E3 1230 v2 zusammengebastelt habe. Die RAM-Preise waren zu dem Zeitpunkt absolut im Keller. Ein 8GB DDR3 RAM Kit hab ich damals für 27 Euro bekommen. Zu Weihnachten hin sind die Preise dann wieder gestiegen und sind dann erst wieder im Jahr 2016 gesunken.
Ich hab mal ein RAM Modul rausgesucht, wo man das sehr gut nachvollziehen kann:
> http://geizhals.de/?phist=800083 -
Re: Irgendwie
Autor: maci23 15.03.17 - 07:20
bla schrieb:
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> werde ich das Gefühl nicht los, dass Speicherhersteller keine Ahnung davon
> haben, wie man den Markt optimal bedient.
> Man muß sich ja nur mal die letzten Jahre seit der Qualcomm-Pleite
> angucken.
> Entweder es herrscht ein absolutes Überangebot an Speicher und die Preise
> sind im Keller oder es herrscht Knappheit und die Preise steigen fast um
> das Doppelte.
>
> Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich mir im Herbst 2012 ein
> System mit einem Xeon E3 1230 v2 zusammengebastelt habe. Die RAM-Preise
> waren zu dem Zeitpunkt absolut im Keller. Ein 8GB DDR3 RAM Kit hab ich
> damals für 27 Euro bekommen. Zu Weihnachten hin sind die Preise dann wieder
> gestiegen und sind dann erst wieder im Jahr 2016 gesunken.
>
> Ich hab mal ein RAM Modul rausgesucht, wo man das sehr gut nachvollziehen
> kann:
> > geizhals.de
Ich würde eher sagen, die Hersteller können sich nicht einigen. Jeder kocht sein eigenes Süppchen. Zusammenarbeit ist spärlich bis gar nicht vorhanden.
Wenn wieder einer vorprescht sinken die Preise, dann halten sie wieder zurück und die Preise steigen.
Außerdem kommt mir vor sind alle etwas ratlos.
Denn es ist eine Grenze erreicht. 1TB lautet diese.
Wobei mir diese reicht, denn für größere Mengen, das ist vor allem im Serverbereich, sind die guten alten Festplatten noch immer das beste Medium.
Damit auch hier die NAND technologie kommt, müsste das mit der Grenze der Schreibzyklen massiv nach oben getrieben werden. Des weiteren fehlt eine Technik um einen Ausfall rechzeitig zu erkennen.
Eine normale Festplatte kündigt es immer irgendwie an. Bei der NAND Technologie ist das nicht der Fall. Die sind von einer auf die andere Minute weg. Datenrettung ist sinnlos, weil unmöglich. -
Re: Irgendwie
Autor: Yofel 15.03.17 - 11:06
maci23 schrieb:
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> bla schrieb:
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> > werde ich das Gefühl nicht los, dass Speicherhersteller keine Ahnung
> davon
> > haben, wie man den Markt optimal bedient.
> > Man muß sich ja nur mal die letzten Jahre seit der Qualcomm-Pleite
> > angucken.
> > Entweder es herrscht ein absolutes Überangebot an Speicher und die
> Preise
> > sind im Keller oder es herrscht Knappheit und die Preise steigen fast um
> > das Doppelte.
> >
> > Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich mir im Herbst 2012 ein
> > System mit einem Xeon E3 1230 v2 zusammengebastelt habe. Die RAM-Preise
> > waren zu dem Zeitpunkt absolut im Keller. Ein 8GB DDR3 RAM Kit hab ich
> > damals für 27 Euro bekommen. Zu Weihnachten hin sind die Preise dann
> wieder
> > gestiegen und sind dann erst wieder im Jahr 2016 gesunken.
> >
> > Ich hab mal ein RAM Modul rausgesucht, wo man das sehr gut
> nachvollziehen
> > kann:
> > > geizhals.de
>
> Ich würde eher sagen, die Hersteller können sich nicht einigen. Jeder kocht
> sein eigenes Süppchen. Zusammenarbeit ist spärlich bis gar nicht
> vorhanden.
> Wenn wieder einer vorprescht sinken die Preise, dann halten sie wieder
> zurück und die Preise steigen.
> Außerdem kommt mir vor sind alle etwas ratlos.
> Denn es ist eine Grenze erreicht. 1TB lautet diese.
>
> Wobei mir diese reicht, denn für größere Mengen, das ist vor allem im
> Serverbereich, sind die guten alten Festplatten noch immer das beste
> Medium.
> Damit auch hier die NAND technologie kommt, müsste das mit der Grenze der
> Schreibzyklen massiv nach oben getrieben werden. Des weiteren fehlt eine
> Technik um einen Ausfall rechzeitig zu erkennen.
>
> Eine normale Festplatte kündigt es immer irgendwie an. Bei der NAND
> Technologie ist das nicht der Fall. Die sind von einer auf die andere
> Minute weg. Datenrettung ist sinnlos, weil unmöglich.
Bei der Kapazität stimm ich zu, da sind HDDs immernoch das viel bessere Medium, aber die Ausfallprobleme sind bei SSDs nicht groß unterschiedlich.
Die Lebensdauer wird von vielen SSDs ziemlich akkurat in den SMART Daten berechnet und lässt sich in ssd_life_left oder ähnlichem ablesen. Außerdem haben alle Modelle die ich kennen nen erase_failure_count. Wenn der größer als 0 ist sollte man sich schleunigst nach nem Ersatz umsehen.
Natürlich kann bei SSDs jederzeit ein spontaner Totalausfall auftreten (e.g. controller raucht ab (hallo OCZ)), aber das kann mit einer HDD genauso passieren. Und gerade im Serverbereich hat man da üblicherweise nicht die Zeit auf eine Datenrettung zu warten (die bei SSDs größtenteils unmöglich ist, richtig) sondern sichert sich für den Fall eh über RAID und/oder zeitnahe Backups ab. Dann ist der Ausfall aber eben kein Problem sondern nur ein kostspieliges und kurzzeitiges Ärgernis.



