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Einsatzszenario

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  1. Einsatzszenario

    Autor: CruZer 12.08.17 - 14:43

    Kann mir da jemand mögliche Einsatzszenarien als Rechencluster nennen?
    Ich könnte mir halt noch vorstellen verschiedene IoT-Nodes(Haus-/Gartenautomation/Heizung/etc.) zu haben, die dann in nem NAS-Gehäuse sitzen für ordentliche Kühlung und Kompaktheit.

    "Ziel war es ein gerät zu bauen auf dem eben KEIN WhatsApp läuft...also sowas wie'n toaster."
    (Prinzeumel, golem.de, 30.12.18 - 21:15)

  2. Re: Einsatzszenario

    Autor: am (golem.de) 12.08.17 - 15:49

    Mit IoT haben die Rechencluster weniger zu tun. In Bildungs- und Forschungseinrichtungen werden Raspberry-Pi-Cluster mittlerweile ganze gerne benutzt, um die Clusterprogrammierung zu erlernen und Multiserver-Installation kenne zu lernen. Bzw. um initial zu testen, ob ein cluster-basierter Lösungsansatz für bestimmte Aufgaben überhaupt einen Vorteil gegenüber einer einzelnen fetten Rechenmaschine bringt.

    Grüße,
    Alexander Merz (golem.de)

  3. Re: Einsatzszenario

    Autor: Buddhisto 12.08.17 - 16:08

    Für den normalen Heimanwender gibt es keine, mir bekannte, Anwendung eines "Rechen-" Clusters.

    Was das Model mit Sata Anschluss betrifft, so wäre ein Storage Cluster denkbar. In Kombination mit dem vStorage Konzept könnte man ein NAS(Wenn man es dann noch so nennen kann) beliebig und einfach Erweitern. Vor allem wäre es günstig.

    Wie in einem anderen Thread erwähnt, ist die Software der wesentlichste Bestandteil für so ein Vorhaben. Und diese fehlt noch.

    So long...

  4. Re: Einsatzszenario

    Autor: robinx999 12.08.17 - 17:08

    So ein Storage Cluster wäre Interessant, aber vermutlich für Privatleute zu teuer ;)

    Aber wäre schon interessant, wenn man Rechner hat die sich gegenseitig überwachen, nach außen hin ein Dateisystem (NFS, Samba oder was auch immer bereit stellen) und Dateien selbstständig untereinander verteilen. Man sagt den Geräten mal will das jede Datei x mal gespeichert wird und wenn ein Gerät ausfällt und eine Datei unter den Schwellenwert fällt wird sie Selbstständig repliziert. Falls der Client der Fehlt zurück kommt müssten auch dann zu viele Kopien wieder reduziert werden.

    Aber so etwas aufzubauen dürfte relativ aufwendig sein und das Budget der meisten Privat Leute sprengen und die meisten Firmen werden wohl auf andere Lösungen setzen wie derartig kleine Mini PCs

  5. Re: Einsatzszenario

    Autor: Kiray 12.08.17 - 19:55

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So ein Storage Cluster wäre Interessant, aber vermutlich für Privatleute zu
    > teuer ;)
    Naja, du bräuchtest 2x von dem HC-1 und wärst dann bei 100¤ dafür, ein NAS kostet ohne HDDs mindestens 150¤. Mit der Cluster-Lösung hättest du auch Erhöhte Ausfallsicherheit, je nach Konfiguration eine höhere Lesegeschwindigkeit und kannst beliebig noch mehr Rechner hinzufügen.

    > Aber wäre schon interessant, wenn man Rechner hat die sich gegenseitig
    > überwachen, nach außen hin ein Dateisystem (NFS, Samba oder was auch immer
    > bereit stellen) und Dateien selbstständig untereinander verteilen. Man sagt
    > den Geräten mal will das jede Datei x mal gespeichert wird und wenn ein
    > Gerät ausfällt und eine Datei unter den Schwellenwert fällt wird sie
    > Selbstständig repliziert. Falls der Client der Fehlt zurück kommt müssten
    > auch dann zu viele Kopien wieder reduziert werden.
    >
    > Aber so etwas aufzubauen dürfte relativ aufwendig sein und das Budget der
    > meisten Privat Leute sprengen und die meisten Firmen werden wohl auf andere
    > Lösungen setzen wie derartig kleine Mini PCs

    Mit GlusterFS ist das alles kein Problem, auch vom konfigurationsaufwand her.

  6. Re: Einsatzszenario

    Autor: robinx999 12.08.17 - 20:17

    Kiray schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > robinx999 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So ein Storage Cluster wäre Interessant, aber vermutlich für Privatleute
    > zu
    > > teuer ;)
    > Naja, du bräuchtest 2x von dem HC-1 und wärst dann bei 100¤ dafür, ein NAS
    > kostet ohne HDDs mindestens 150¤. Mit der Cluster-Lösung hättest du auch
    > Erhöhte Ausfallsicherheit, je nach Konfiguration eine höhere
    > Lesegeschwindigkeit und kannst beliebig noch mehr Rechner hinzufügen.
    >
    Bin hier nicht sicher ob hier nicht noch weitere Kosten hinzu kommen, wie Netzteil oder ähnliches, Wovon Booten die Teile eigentlich? SD Karten? Kostet ja auch noch mal etwas
    Ich gebe zu mein PC System als NAS sah ohne Platten so aus
    Mainboard mit On Board CPU QC5000-ITX/PH AMD Motherboard 71,49¤
    4 GB Arbeitsspeicher 28,99¤
    Netzteil 37,89¤
    Gehäuse 39,63¤
    Also ca. 180¤ damit war ich sogar über den 150¤
    Wobei das Board 4 Festplatten ansprechen kann, aber in das Gehäuse passen eigentlich nur 2 3,5" und eine 2,5" Platte, evtl. etwas klein gewählt aber momentan laufen dort auch nur 2 4TB Platten im BTRFS Raid 1 (und eine kleine Boot Partionen deren Inhalt auf die andere Platte kopiert wird, so dass der Kernel immer starten kann)

    > > Aber wäre schon interessant, wenn man Rechner hat die sich gegenseitig
    > > überwachen, nach außen hin ein Dateisystem (NFS, Samba oder was auch
    > immer
    > > bereit stellen) und Dateien selbstständig untereinander verteilen. Man
    > sagt
    > > den Geräten mal will das jede Datei x mal gespeichert wird und wenn ein
    > > Gerät ausfällt und eine Datei unter den Schwellenwert fällt wird sie
    > > Selbstständig repliziert. Falls der Client der Fehlt zurück kommt
    > müssten
    > > auch dann zu viele Kopien wieder reduziert werden.
    > >
    > > Aber so etwas aufzubauen dürfte relativ aufwendig sein und das Budget
    > der
    > > meisten Privat Leute sprengen und die meisten Firmen werden wohl auf
    > andere
    > > Lösungen setzen wie derartig kleine Mini PCs
    >
    > Mit GlusterFS ist das alles kein Problem, auch vom konfigurationsaufwand
    > her.

    Ja grundsätzlich interessant, wobei spannend wird es glaube ich erst bei 3 oder mehrGluster Teilnehmern, ob man dann auch gut sagen kann, man möchte 2 Kopien haben und werden die dann auch repliziert wenn jemand ausfällt, oder werden dann die Konfigurationen wieder richtig kompliziert?

  7. Re: Einsatzszenario

    Autor: CruZer 14.08.17 - 10:05

    am (golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit IoT haben die Rechencluster weniger zu tun. In Bildungs- und
    > Forschungseinrichtungen werden Raspberry-Pi-Cluster mittlerweile ganze
    > gerne benutzt, um die Clusterprogrammierung zu erlernen und
    > Multiserver-Installation kenne zu lernen. Bzw. um initial zu testen, ob ein
    > cluster-basierter Lösungsansatz für bestimmte Aufgaben überhaupt einen
    > Vorteil gegenüber einer einzelnen fetten Rechenmaschine bringt.

    Das hört sich vernünftig an. Wobei hier auch wirklich nur das reine Testszenario und nicht die absolute Rechenleistung interessant ist, nehme ich an. Mich hat da die ARM-Architektur etwas verwirrt. Könnte man das überhaupt gegenüber x86 vernünftig vergleichen?

    "Ziel war es ein gerät zu bauen auf dem eben KEIN WhatsApp läuft...also sowas wie'n toaster."
    (Prinzeumel, golem.de, 30.12.18 - 21:15)

  8. Re: Einsatzszenario

    Autor: CruZer 14.08.17 - 10:16

    Kiray schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > robinx999 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So ein Storage Cluster wäre Interessant, aber vermutlich für Privatleute
    > >zu
    > > teuer ;)
    > Naja, du bräuchtest 2x von dem HC-1 und wärst dann bei 100¤ dafür, ein NAS
    > kostet ohne HDDs mindestens 150¤. Mit der Cluster-Lösung hättest du auch
    > Erhöhte Ausfallsicherheit, je nach Konfiguration eine höhere
    > Lesegeschwindigkeit und kannst beliebig noch mehr Rechner hinzufügen.
    > [...]
    > Mit GlusterFS ist das alles kein Problem, auch vom konfigurationsaufwand
    > her.

    Das klingt ebenfalls interessant. Vorallem der Preisvorteil in Verbindung mit der Ausfallsicherheit und möglicherweise höherer Performance als bei einem Standalone-NAS im selben Preisbereich.
    Das einzige Problem dürfte, bei gleicher Speicherkapazität, der erhöhte Platzbedarf sein. Man kann natürlich alles in einen Midi- oder Mini-Tower packen und sich damit über viel Platz freuen :D

    "Ziel war es ein gerät zu bauen auf dem eben KEIN WhatsApp läuft...also sowas wie'n toaster."
    (Prinzeumel, golem.de, 30.12.18 - 21:15)

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