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SATA Anschluss fehlt, sonst gekauft...

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  1. SATA Anschluss fehlt, sonst gekauft...

    Autor: EpicLPer 21.07.15 - 09:07

    Hätte das Ding einen SATA-Anschluss hätte ich es mir sofort gekauft. Wäre die perfekte NAS-Lösung gewesen, vorallem weil man nächtlich über die USB 3.0 Buchsen ein Backup auf eine externe Platte hätte fahren können.

    Klar, man könnte jetzt USB 3.0 nehmen und dort seine NAS aufsetzen, SATA wäre mir aber trotzdem viel lieber und schneller...

  2. Re: SATA Anschluss fehlt, sonst gekauft...

    Autor: ChristianSturm 21.07.15 - 09:33

    Ja, Sata wäre schön. Kleiner Hinweis, Bastlerplatinen mit Octacore sind noch recht selten und in der Regel sind die SATA-Anschlüsse wenn überhaupt vorhanden (das ist nicht wirklich weit verbreitet) eigentlich immer über den USB Bus angebunden. Hängt damit zusammen daß die "meisten" ARM SoCs garnicht SATA tauglich sind. Daher wird es auch bei einer Platine mit SATA-Anschluß keinen Geschwindigkeitsvorteil geben. Man spart sich bloß den externen Controller weil der eben direkt auf der Platine aufgelötet ist. Wenn Du also über USB3 arbeitest mit einer externen Festplatte wirst Du also im Normalfall das gleiche erreichen. Wenn Du unbedingt Sata haben willst guck Dir die Ankündigung des Cubieboard5 an. Wenn Du Dir ein ordentliches NAS bauen willst wäre mein Tip wenn auch nicht ARM das Asrock N3150DC-ITX.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.07.15 09:35 durch ChristianSturm.

  3. Re: SATA Anschluss fehlt, sonst gekauft...

    Autor: EpicLPer 21.07.15 - 09:49

    ChristianSturm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, Sata wäre schön. Kleiner Hinweis, Bastlerplatinen mit Octacore sind
    > noch recht selten und in der Regel sind die SATA-Anschlüsse wenn überhaupt
    > vorhanden (das ist nicht wirklich weit verbreitet) eigentlich immer über
    > den USB Bus angebunden. Hängt damit zusammen daß die "meisten" ARM SoCs
    > garnicht SATA tauglich sind. Daher wird es auch bei einer Platine mit
    > SATA-Anschluß keinen Geschwindigkeitsvorteil geben. Man spart sich bloß den
    > externen Controller weil der eben direkt auf der Platine aufgelötet ist.
    > Wenn Du also über USB3 arbeitest mit einer externen Festplatte wirst Du
    > also im Normalfall das gleiche erreichen. Wenn Du unbedingt Sata haben
    > willst guck Dir die Ankündigung des Cubieboard5 an. Wenn Du Dir ein
    > ordentliches NAS bauen willst wäre mein Tip wenn auch nicht ARM das Asrock
    > N3150DC-ITX.

    Hm, das könnte stimmen ;)
    Nein, glaub dir schon. Hab bis jetzt einen Raspberry Pi 2 als NAS mit externer Gigabit-Netzwerk Karte um wenigstens noch ein bisschen mehr als mit 100 MBit rauszuholen, auch wenn es trotzdem nur eine minimale Steigerung ist ich weiß. Allerdings merkt man auch da dass nur ein einziger Chip sich alles teilt, max. 3-4 MB/s ist da nicht drin.

    Btw. wärs mir sogar lieber wenns kein ARM Prozessor wäre, dann könnte ich das alles auf Windows aufbauen und nebenbei den noch für andere Zwecke nutzen, über Linux sind manche Sachen ja doch wieder unnötig umständlich ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.07.15 09:51 durch EpicLPer.

  4. Re: SATA Anschluss fehlt, sonst gekauft...

    Autor: Bigfoo29 21.07.15 - 09:57

    Also wenn Du das eh nur unter Windows wolltest, warum hast Du Dir dann kein Komplett-Board mit dem Intelschen Atom geholt? Kosten auch nur 20-30 Euronen mehr als die ARMs und Du hast sowohl SATA als auch GBit auf dem Brett.
    Und für Deine Bedürfnisse dürfte die Leistung der Atome völlig ausreichen... (?)

    Die ARMs sind für Leute, die kein Windows wollen oder brauchen. - Die vielleicht sogar extra von x86 weggehen, um bei einer "exe, die man unbedingt installieren muss(!!)" erstmal das Lachen zu bekommen.

    Regards.

  5. Re: SATA Anschluss fehlt, sonst gekauft...

    Autor: ChristianSturm 21.07.15 - 10:25

    @Bigfoo: hatte ich ja oben schon erwähnt mit dem Intelboard. Um Linux zu nutzen macht es aber keinen Sinn die Hardware-Platform zu wechseln. ;) @EpicLPer: Das Asrock was ich oben genannt habe ist ein neues Intel Quad-Board. Das schöne daran, Prozessor ist schon drauf und es hat einen Netzteilanschluß, man spart sich zusätzlich also ein im Verhältnis teures ATX Netzteil was ja auch irgendwas um die 50,- ¤ kostet. Man hat das ganze etwas stylischer... zudem erzeugt ein exteres Netzteil (Laptop) weniger abwärme und nahezu 0 Geräusche. Mit SSSDs könnte es komplett silent / passiv sein.

  6. Re: SATA Anschluss fehlt, sonst gekauft...

    Autor: nille02 21.07.15 - 10:29

    ChristianSturm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und es hat einen
    > Netzteilanschluß, man spart sich zusätzlich also ein im Verhältnis teures
    > ATX Netzteil was ja auch irgendwas um die 50,- ¤ kostet. Man hat das ganze
    > etwas stylischer... zudem erzeugt ein exteres Netzteil (Laptop) weniger
    > abwärme und nahezu 0 Geräusche.

    Ein 19V DC ist auch erheblich effektiver als ein ATX Netzteil.

  7. Re: SATA Anschluss fehlt, sonst gekauft...

    Autor: EpicLPer 21.07.15 - 10:59

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also wenn Du das eh nur unter Windows wolltest, warum hast Du Dir dann kein
    > Komplett-Board mit dem Intelschen Atom geholt? Kosten auch nur 20-30
    > Euronen mehr als die ARMs und Du hast sowohl SATA als auch GBit auf dem
    > Brett.
    > Und für Deine Bedürfnisse dürfte die Leistung der Atome völlig
    > ausreichen... (?)

    Windows wäre optional, klar könnte ich das alles auch auf Linux verwirklichen, ist dort aber eher umständlicher als mit Windows. Klar, wenns einmal funktioniert dann wirds auch (fast) immer funktionieren, aber es gibt einfach Dinge die unter Windows einfacher und schneller erledigt sind als mit Linux, Beispiel Samba-Freigaben. Unter Linux hatte ich schon diverse Probleme damit, und wenns dann mal läuft weiß man nicht warum ;P Dann noch das ganze Festplatten-Gemounte mit den richtigen Treibern, speziell wenn man NTFS unter Linux am Raspberry braucht z.B., Horror...
    Vielleicht ja nur bei mir ein Problem, bin zwar mit Linux vertraut aber bei manchen Sachen happerts trotzdem noch :) Da ist mir Win"doof" (wie manche es so schön betonen) doch lieber weil ich einfach schon Jahrelang Erfahrung damit habe, auch wenns jetzt ein paar Euro mehr kostet um ne Intel CPU zu bekommen.

  8. Re: SATA Anschluss fehlt, sonst gekauft...

    Autor: TTX 21.07.15 - 11:06

    Und wo kaufste das :)

  9. Re: SATA Anschluss fehlt, sonst gekauft...

    Autor: Bigfoo29 21.07.15 - 11:07

    Hast Du Dir schonmal OpenMediaVault angeguckt?
    Start des Betriebssystems über die Onboard-µSD und dann nach Ersteinrichtung von OMV eine externe USB-Platte anstöpseln. Das läuft problemlos. Windows-Freigaben inkl. Heim-Verzeichnissen, Linux-Anbindungen... Was auch immer Du brauchst mit relativ brauchbarer Konfiguration.

    Regards.

  10. Re: SATA Anschluss fehlt, sonst gekauft...

    Autor: EpicLPer 21.07.15 - 11:25

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hast Du Dir schonmal OpenMediaVault angeguckt?
    > Start des Betriebssystems über die Onboard-µSD und dann nach
    > Ersteinrichtung von OMV eine externe USB-Platte anstöpseln. Das läuft
    > problemlos. Windows-Freigaben inkl. Heim-Verzeichnissen,
    > Linux-Anbindungen... Was auch immer Du brauchst mit relativ brauchbarer
    > Konfiguration.
    >
    > Regards.


    Hm, grade mal angesehen, gäbe sogar eine Raspberry Pi Version davon (mal zum testen). Sieht gar nicht mal so schlecht aus, laut Reviews wäre FreeNAS besser aber da gibts keinen Pi-Ableger davon (was klar ist wegen BSD).
    Werd ich mir mal ansehen, danke für den Tipp! Vielleicht kann ich da dann "fehlende Windows-Dinge" auch verkraften ;)

  11. Re: SATA Anschluss fehlt, sonst gekauft...

    Autor: Bigfoo29 21.07.15 - 14:35

    Ich habs im Einsatz. Allerdings in einer Standard-VM. Wichtig ist wirklich, dass man die "NAS-Platte" erst später anschließt bzw. nicht für die Installation nutzt. Da ist OVM etwas "eigen". Es kann die Shares nur auf eigens via OVM eingehangenen Medien konfigurieren. Zumindest habe ich noch keine andere, einfachere Möglichkeit gefunden. Auf dem Ding kann man dann alles machen. insbesondere der Einsatz von DLNA ist seit 1 bis 2 Releases brauchbar geworden. MKVs, Musik und Co werden an ein RasPi2 als Multimedia-Zuspieler geliefert und dort klaglos abgespielt. Einfach nur auf ein Share spielen, welches auch vom DLNA abgedeckt ist und ein paar Stunden später (je nach Konfiguration) ploppt es im DLNA-Archiv hoch.

    Regards.

    PS: Zu FreeNAS kann ich nix sagen. Ich hab mich für OMV entschieden, weil es dafür "eine Debian-Basis gibt"...

  12. Re: SATA Anschluss fehlt, sonst gekauft...

    Autor: Bigfoo29 21.07.15 - 15:57

    Ups... ich hatte nicht näher nachgeschaut und bin von einem Sockel-Board ausgegangen. Mea Culpa.

    Und ja, man KANN sehr wohl Linux auch unter x86 verwenden. Stimmt natürlich auch. Und trotzdem ist ein ARM-Build nochmal etwas Anderes als ein x86-Build eines Blobs... :)

    Regards.

  13. Re: SATA Anschluss fehlt, sonst gekauft...

    Autor: Bigfoo29 21.07.15 - 15:58

    Naja, wer schonmal ein paar Lepper-Töpfe hat, hat mit Sicherheit noch so ein Ding rumfliegen. Wenn nicht, gibts Bölliges vom verblödenden Dealer Deines Vertrauens für nen Zwanni...

    Regards.

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