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  5. › Open Hardware: Selbstbaurechner…

Schöner Ansatz...

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  1. Schöner Ansatz...

    Autor: arthurdont 01.08.17 - 11:08

    ...allerdings muss er damit auch ohne WLAN und moderne Grafikkarte auskommen. Auch Dinge wie Festplatten und USB-Hardware sind tabu.

    Selbst Standard-Tastaturen haben einen Controller mit "blob" drin - obwohl es für die Tastaturen tatsächlich freien Ersatz gibt. Freie HD-Controller habe ich aber noch nicht gesehen ;)

    Er kann eine kleine, sicher Enklave aufbauen, die dann nur über verschlüsselte Tunnel mit der Außenwelt kommuniziert - von Funktionsumfang und Grundprinzip eher mit einem Terminal zu vergleichen. Einen Ersatz für Arbeitsplatzrechner kann man so aber nicht bauen. Dazu ist nicht genügend dokumentierte (und damit direkt programmierbare) Hardware verfügbar.

    Übrigens ist es selbst beim FPGA-Ansatz nur schwierig und unwahrscheinlich - aber eben nicht unmöglich - eine Hintertüre in der Hardware vorzufinden...

  2. Re: Schöner Ansatz...

    Autor: mheiland 01.08.17 - 12:02

    Für den unterstellten Anwendungsfall sollte das verschmerzbar sein. Was ich mich allerdings frage ist: Wie stellt der Anwender sicher dass wirklich keine backdoor versteckt ist? Offene Firmware usw. ist schön und gut aber theoretisch müsste man vor/während jedem Start jegliche Komponenten erneut auf backdoors prüfen da es möglich ist unbemerkt einzelne Komponenten zu tauschen bzw. der praktische Aufwand dies zu verhindern gewaltig ist. Prüfsummen sind schön und gut, können aber gefälscht sein sofern irgend eine Komponente, möglichst weit unten im stack, durch eine "blob" oder eine freie aber schädliche Firmware kompromittiert wurde.

    Somit ergibt sich ein ähnliches Problem wie bei freier/offener Software: Gefühlte Sicherheit. Natürlich könnte man jede Zeile source-code gegenprüfen aber de-fakto passiert das auch bei millionenfach genutztem Code nicht wirklich (siehe OpenSSL und Co.). Die potentiellen Nutzer wie Whistleblower/Journalisten/Aktivisten können sich somit nur mit extremen Fachwissen/Aufwand auf ihre IT verlassen.

  3. Re: Schöner Ansatz...

    Autor: User_x 02.08.17 - 08:57

    wäre es denn schwieriger quersummen der dateigrößen für teilbereiche zu bilden? und um manipulationen am code zu vermeiden (das andere bereiche überschrieben werden) die jeweiligen funktionen beim systemstart durchlaufen?

    oder zeile für zeile prüfen und in echtzeit compilieren?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.08.17 09:02 durch User_x.

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