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  5. › Opteron: AMD 2015 mit Toronto-SoC…

ARM für Server schnell genug?

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  1. ARM für Server schnell genug?

    Autor: savejeff 26.12.13 - 10:13

    In meiner Vorstellung haben ARM 2 Vorteile:

    Wenig Energieverbrauch und wenig Abwärme

    Sie sind aber auch sehr langsam.
    Daher sind sie super für experimentierplatinen und und Handys.


    Aber warum Server? Fehlt da nicht ne ganze ecke rechenleistung? Macht es sinn einfach 4 mal so Kerne mit ARM zu benutzen?
    Das kann doch nur eine Lösung für sehr kleine Server sein, aber nicht für größere Serveranlagen

  2. Re: ARM für Server schnell genug?

    Autor: kazhar 26.12.13 - 10:37

    kommt sehr darauf an, was der server machen soll. eine hochbelastete datenbank würd ich da eher nicht drauf laufen lassen.

    aber für einen storage/auth/licence server der ohnehin die meiste zeit garnichts macht außer strom zu verbraten ist die rechenleistung komplett egal. da lohnt es sich, durchaus schwächere aber energiesparende hardware einzusetzen.

  3. Re: ARM für Server schnell genug?

    Autor: savejeff 26.12.13 - 11:06

    Okay das stimmt. Danke ;]

  4. Genau das Gegenteil

    Autor: dabbes 26.12.13 - 11:35

    Wenn eine DB stark belastet ist, dann wohl i.d.R. durch viele Zugriffe.

    Wenn AMD nun viele ARM Kerne integriert, dann können viele Aufgaben gleichzeitig abgearbeitet werden.
    Man muss die Kerne halt nur auf einige Aufgabenbereiche optimieren und dafür ist ARM ja ganz gut geeignet.

    Die Software (DB) muss es natürlich auch unterstützen, das wird der größte Knackpunkt bei Markteinführung.

  5. Re: Genau das Gegenteil

    Autor: Tylon 26.12.13 - 11:56

    Webserver. Ausliefern vieler größtenteils statischer Websites parallel. Viele Kerne, viele parallel.
    Viele CMS unterstützen vorberechnung, dass da nix dynamisch ist. Dafür ist das gut geeignet.

  6. Re: Genau das Gegenteil

    Autor: savejeff 26.12.13 - 13:06

    Ja stimmt selbst der Raspberry Pi ist super für Webserver und Fileserver.

  7. Re: Genau das Gegenteil

    Autor: JohnD 26.12.13 - 13:06

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn eine DB stark belastet ist, dann wohl i.d.R. durch viele Zugriffe.
    >
    > Wenn AMD nun viele ARM Kerne integriert, dann können viele Aufgaben
    > gleichzeitig abgearbeitet werden.
    > Man muss die Kerne halt nur auf einige Aufgabenbereiche optimieren und
    > dafür ist ARM ja ganz gut geeignet.
    >
    > Die Software (DB) muss es natürlich auch unterstützen, das wird der größte
    > Knackpunkt bei Markteinführung.

    Nunja, die meisten Webserver laufen unter Linux und da wird ARM seit ewigen Zeiten vollständig unterstützt. Sehe da also kein wirkliches Problem.

  8. Re: Genau das Gegenteil

    Autor: derh0ns 26.12.13 - 13:34

    JohnD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dabbes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn eine DB stark belastet ist, dann wohl i.d.R. durch viele Zugriffe.
    > >
    > > Wenn AMD nun viele ARM Kerne integriert, dann können viele Aufgaben
    > > gleichzeitig abgearbeitet werden.
    > > Man muss die Kerne halt nur auf einige Aufgabenbereiche optimieren und
    > > dafür ist ARM ja ganz gut geeignet.
    > >
    > > Die Software (DB) muss es natürlich auch unterstützen, das wird der
    > größte
    > > Knackpunkt bei Markteinführung.
    >
    > Nunja, die meisten Webserver laufen unter Linux und da wird ARM seit ewigen
    > Zeiten vollständig unterstützt. Sehe da also kein wirkliches Problem.

    Die Software also der DB-Server etc. müssen aber auch für ARM kompiliert sein, nicht nur das OS.

  9. Re: Genau das Gegenteil

    Autor: xCobalt 26.12.13 - 13:38

    Tylon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Webserver. Ausliefern vieler größtenteils statischer Websites parallel.
    > Viele Kerne, viele parallel.
    > Viele CMS unterstützen vorberechnung, dass da nix dynamisch ist. Dafür ist
    > das gut geeignet.

    Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Komprimierung? Verschlüsselung? Kostet viel Leistung. Auch weiß ich nicht wofür man ein CMS braucht wenn sich an der Website eh nichts ändert und man lediglich auf Caching setzt damit dort wenig Last entsteht. Vielleicht fällt mir da auch einfach nichts ein. Die von mir betreuten Webserver stehen zumindest sehr unter Last. Vielleicht als Mini-Webserver für kleine Projekte? Aus welchen Gründen auch immer man so ein kleines Projekt dann auf einen eigenen Server packen will.

    Was ich mir hingegen vorstellen könnte wären Storage-Server hinten dran. Es wird zwar erst ab einer gewissen Größe interessant das auf Storage-Server auszulagern, allerdings sind dort viele kleine Kerne sicher von Vorteil.

  10. Re: ARM für Server schnell genug?

    Autor: vol1 26.12.13 - 17:38

    Ein Atom N2800 kann bis zu 3 aktive Minecraft Server halten. Keine Ahnung wie viel Strombder verbraucht, aber der ganze Server kostet nur 3.99¤/Monat. /o\

    Auch keine Ahnung wie gut ARM im Vergleich ist.

  11. Re: ARM für Server schnell genug?

    Autor: savejeff 26.12.13 - 20:49

    A simpler design facilitates more efficient multi-core CPUs and higher core counts at lower cost, providing higher processing power and improved energy efficiency for servers and supercomputers.
    -Wikipedia

    Scheint sich wohl doch zu lohnen, da sie billiger im kauf und unterhalt sind.

    Kann mir das aber trotzdem schlecht vorstellen. Dann kannst du halt viele Prozesse auf den vielen Kernen ausführen, aber jeder einzelne Kern ist viel langsamer als die von x86


    Und Parallelisieren ist aufwendig und nicht immer möglich, so lerne ich das jedenfalls grade im Studium

  12. Re: ARM für Server schnell genug?

    Autor: Nerd_vom_Dienst 27.12.13 - 01:59

    Finde es ist schlicht und ergreifend Unsinn jeglicher Entwicklung zwingend zu folgen.
    Auch macht es unterm Strich nur minimale Unterschiede aus ob man nun schon nen sehr guten Server hat oder nun den der nächsten Generation einsetzt.
    Irgendwo gibt es immer ein Limit wo Mehrleistung einfach keine Vorteile mehr bringt, wo zwar Kapazitäten da sind doch nie ausgenutzt werden bzw. ausgenutzt werden können mangels Software dafür.

    Für Viele mag vl. Zeit = Geld bedeuten, doch bedeutet es nicht automatisch das man qualitativ hochwertigere Arbeit abliefert, umso schneller man fertig ist.

  13. Re: Genau das Gegenteil

    Autor: bodsch 27.12.13 - 09:24

    xCobalt schrieb:

    > > Webserver. Ausliefern vieler größtenteils statischer Websites parallel.
    > > Viele Kerne, viele parallel.
    > > Viele CMS unterstützen vorberechnung, dass da nix dynamisch ist. Dafür
    > > ist das gut geeignet.
    >
    > Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Komprimierung?
    > Verschlüsselung? Kostet viel Leistung.

    Bei größeren Sites gibt es dafür LoadBalancer, bei denen die Verschlüsselung simpel terminiert wird und im internen Netz wird simples HTTP "gesprochen"
    Bei der Komprimierung sieht es ähnich aus. Es ist sinnbefreit, das *jede* Node in einem Cluster diese Funktion anbietet, wenn das an einer zentralen Stelle erledigt werden kann.

    > Auch weiß ich nicht wofür man ein
    > CMS braucht wenn sich an der Website eh nichts ändert und man lediglich auf
    > Caching setzt damit dort wenig Last entsteht. Vielleicht fällt mir da auch
    > einfach nichts ein.

    Sites, die Content jenseits der TB Grenze vorhalten.
    Dort bei jedem Request die komplette Logik (aka Software) anzuwerfen ist kompletter Blödsinn und völlig unnötiger Ressourcenverbrauch!
    Dort liegen die Seiten (in snippets, nicht komplett) bereits statisch vorgerendert vor und werden bei der Auslieferung nur noch aneinander gepappt.
    Wo das so gemacht wird? stern.de z.B. und ich denke spon wird das ähnlich handhaben.

    > Die von mir betreuten Webserver stehen zumindest sehr
    > unter Last.

    Fein. was ist denn deine definition von "sehr unter Last"? ;)

    > Vielleicht als Mini-Webserver für kleine Projekte? Aus welchen
    > Gründen auch immer man so ein kleines Projekt dann auf einen eigenen Server
    > packen will.

    Sieh mal eher den großen Zusammenhang.
    Man baut ja keine Server mit einem single-ARM-Core, sondern stopft die Dinger zusammen, damit man einen Cluster bekommt.
    Der wiederum wird dann - meistens mit einem darauf angepassten - OS betrieben, was genau dieses Szenario unterstützt.
    AFAIK supportet das Gesichtsbuch ARM-Cores in solch einer Cluster-Konfiguration.

    > Was ich mir hingegen vorstellen könnte wären Storage-Server hinten dran. Es
    > wird zwar erst ab einer gewissen Größe interessant das auf Storage-Server
    > auszulagern, allerdings sind dort viele kleine Kerne sicher von Vorteil.

    Dort zählt nur I/O und Caches.
    Eine Atom-CPU (als Vergleich zu einem ARM) ist für ein performantes Storages-System der letzte Dreck.
    Das will man in einem größeren Setup einfach nicht haben.

  14. Re: ARM für Server schnell genug?

    Autor: Moe479 27.12.13 - 10:12

    nicht immer, aber wenn man mal seine software durchdenkt ist da in der regel schon viel optimierung möglich, auch in verwendeten frameworks und bibliotheken, anwendungen/aufgaben lassen sich sehr oft in threads aufteilen, nur muss man halt bei altem code jemanden dafür finden und bei neuem code gleich darauf achten.

  15. Bus-System

    Autor: Anonymer Nutzer 27.12.13 - 10:56

    Bei vielen Cores auf einem Chip wird das Bussystem zum großen Thema. Nicht so einfach das in Silizium zuverlässig zu realisieren.

    "Einfach" mehr Cores auf ein Stück Silizium zu setzen ist nicht ganz so einfach ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.12.13 10:59 durch cicero.

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