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Videosignaleingang: USB 2.0 ?

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  1. Videosignaleingang: USB 2.0 ?

    Autor: Anonymer Nutzer 10.05.12 - 13:15

    http://www.philips.de/c/pc-monitore/54.6-cm-21.5-zoll-s-line-usb-monitor-221s3ucb_00/prd/;jsessionid=B5A84E2A513735FBB037A397612436BC.app101-drp4?t=specifications

    Also irgendwie habe ich da etwas uebersehen, oder ich verstehe es nicht ... Video ueber USB2.0? Wird dann beim Einstecken des Monitors in USB eine Art Grafikkarte eingebunden, die den Monitor bedient? Oder gibt es inzwischen ein RGB-Videosignal-Format, das dann von meiner eingebauten Grafikkarte via USB geht? Hier wird im Moment nur ueber den Stromverbrauch diskutiert, auf der Seite gibt es nur Infos zum Panel und zur Aufloesung etc., aber wie bitte funkioniert die wirkliche Grafikanbindung? Welche Grafikkarte steckt da mit drin/wird simuliert/etc. Z.B. Hardware OpenGL Beschleunigung moeglich, oder nur 2D Modi? Fragen ueber Fragen :-) ...

    Kann mir da jemand der sich mit sowas auskennt vielleicht auf die Spruenge helfen?

  2. Re: Videosignaleingang: USB 2.0 ?

    Autor: Himmerlarschundzwirn 10.05.12 - 14:10

    Ich rate einfach mal: Den "Grafikkarte" könnte im Monitor stecken und USB ist nur der Bus. Ist aber wirklich nur geraten.

  3. Re: Videosignaleingang: USB 2.0 ?

    Autor: SoniX 10.05.12 - 15:03

    Ja ist es nicht schön wenn Golem sich so einsetzt und so hochwertige Artikel schreibt wo man gleich alle Infos drin hat? :-)

    Achso... *hust* das war ja n Traum.

  4. Re: Videosignaleingang: USB 2.0 ?

    Autor: elmicha 10.05.12 - 15:36

    Im Handbuch steht, dass es sich (wie bei anderen USB-Monitoren auch) um DisplayLink handelt. Deine eingebaute Grafikkarte hat damit nichts zu tun, das Signal wird nicht von der Grafikkarte abgenommen. Hardwarebeschleunigung gibt's damit natürlich nicht; das Signal muss ja auch immer noch über das lahme USB2.

    Ich weiss nicht, wie kompatibel dieses DisplayLink in der Realität ist, aber man könnte zumindest hoffen, dass hersteller-fremde DisplayLink-Treiber auch funktionieren (z.B. von Linux oder auch iOS).

  5. Re: Videosignaleingang: USB 2.0 ?

    Autor: SoniX 10.05.12 - 15:42

    Ohje.. wenn dem so ist gefällts mir nicht.

    Ein Bildschirm der nur unter gewissen Systemen läuft, ohne Beschleunigung, die CPU beansprucht und den USB Bus reinreisst.

    Keine elegante Lösung.... :-(

  6. Re: Videosignaleingang: USB 2.0 ?

    Autor: Lala Satalin Deviluke 10.05.12 - 19:27

    USB 2.0 schafft in der Realität 30 MB/s netto.
    ein RGB-Bildstreaming mit 60 Bildern pro Sekunde und FullHD braucht allerdings 356 MB/s.

    Hier wird sicher eine Kompression benutzt. Ich nehme mal an, dass nur Änderungen übermittelt werden, ähnlich wie bei RDP, wo man dann ja auch 24 Bit TrueColor mit hohen Auflösungen durch eine 16 MBIT DSL-Leitung prügelt.

    Für Videos und Multimedia ist das Gerät somit nicht geeignet. Für Office-Anwendungen allemal ausreichend.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  7. Re: Videosignaleingang: USB 2.0 ?

    Autor: awollenh 11.05.12 - 09:02

    Weißt du ich geb jetzt einfach die paar Ocken aus, um das zu widerlegen. Also ich glaube, dass Videos kein Problem darstellen.

  8. Re: Videosignaleingang: USB 2.0 ?

    Autor: metalheim 11.05.12 - 10:18

    http://www.tomshardware.de/Displaylink-USB-Grafikkarte,testberichte-239985-2.html
    Sehr interessanter Test.
    Und ja, das Signal ist komprimiert und ja, bei Videos leidet die Schärfe unter der Kompression.

    Allerdings verstehe ich den ganzen Hickhack nicht, jeder Laptop hat doch mindestens einen Bildschirmausgang...
    Für 173¤ bekommt man auch einen normalen 22"-Zöller und eine USB-Grafikkarte.

  9. Re: Videosignaleingang: USB 2.0 ?

    Autor: __destruct() 11.05.12 - 16:14

    Lala Satalin Deviluke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > USB 2.0 schafft in der Realität 30 MB/s netto.
    > ein RGB-Bildstreaming mit 60 Bildern pro Sekunde und FullHD braucht
    > allerdings 356 MB/s.
    >
    > Hier wird sicher eine Kompression benutzt. Ich nehme mal an, dass nur
    > Änderungen übermittelt werden, ähnlich wie bei RDP

    Man kann das Signal (theoretisch) also ohne Kompression bzw. ohne die reine Übermittlung der Änderungen über USB 3.0 jagen. Wieso macht man das dann nicht?

  10. Re: Videosignaleingang: USB 2.0 ?

    Autor: SoniX 11.05.12 - 16:50

    Dazu fällt mir ein:

    Die Bruttoübertragungsrate würde reichen um 356MB/sec zu übertragen aber die Nettodatenrate nicht. Die schätze ich mal so in etwa auf 250MB/sec.

    Man braucht dann auch durchgehend USB 3. Also USB 3 Monitor, USB 3 Kabel und auch USB 3 Port. Wenn irgendwas davon nur USB 2 ist, dann wirds auch nichts mit der höheren Übertragungsrate (die eh nicht reichen würde).

  11. Re: Videosignaleingang: USB 2.0 ?

    Autor: __destruct() 11.05.12 - 23:39

    Wenn USB 2.0 Brutto 60 MB/s hat und man Daten darüber mit knapp über 40 MB/s übertragen kann (netto) und USB 3.0 500 MB/s netto hat und dazu noch ein verbessertes Protokoll, dann kann man damit auch 356 MB/s übertragen.

    Außerdem verwendet USB 3.0 sowieso 5 GBit/s, weswegen man daraus bei anderer Nutzung und sowieso nur Datenübertragung in eine Richtung 625 brutto machen kann. Verwendet man dazu noch ein leichtes Protokoll, dann dürften sogar weit mehr davon drin sein, als die groben zwei Drittel, die man von USB 2.0 gewohnt ist.

    PS: Ich verwende hier MB und nicht MiB. Sollte sich jemand einbilden, ich hätte oben noch durch 1,024 teilen müssen, dann ist mir das reichlich egal.

  12. Re: Videosignaleingang: USB 2.0 ?

    Autor: SoniX 12.05.12 - 01:19

    Jo... WENN USB 2 wirklich 40MB schafft, WENN das USB 3 Protokoll sparsamer ist und WENN man auf Fehlerkorrektur verzichtet... Dann könnte es gehen ^^

    Gut. Möglich. Weiß aber net ob ich daran glauben soll :)

  13. Re: Videosignaleingang: USB 2.0 ?

    Autor: __destruct() 12.05.12 - 14:01

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jo... WENN USB 2 wirklich 40MB schafft, WENN das USB 3 Protokoll sparsamer
    > ist und WENN man auf Fehlerkorrektur verzichtet... Dann könnte es gehen ^^
    >
    > Gut. Möglich. Weiß aber net ob ich daran glauben soll :)

    Mit USB 3.0 wurde das Protokoll verbessert¹, ohne, dass auf Fehlerkorrektur verzichtet werden muss. Außerdem weiß ich sicher, dass USB 2.0 knapp über 40 MB/s packt.


    ¹
    > Weitere Gewinne sind durch das verbesserte USB-Protokoll sowie durch
    > die verwendete Vollduplex-Übertragung möglich.
    (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus#USB_3.0)

  14. Re: Videosignaleingang: USB 2.0 ?

    Autor: SoniX 12.05.12 - 15:43

    rechnen wir mal: 500MB/s Bruttodatenrate mit dem besten Wert von 70% verrechnet ergibt 350MB/s. Und das nur in den allerbesten Fällen die in der Praxis wahrscheinlich nie erreicht werden.

  15. Re: Videosignaleingang: USB 2.0 ?

    Autor: __destruct() 12.05.12 - 17:35

    Das Maximum mit 8b10b-Code beträgt bei 5 GBit/s 500 MB/s. Verwende stattdessen 64b66b-Code und du kommst bei gleicher Taktung auf ~606 MB/s. Problem gelöst.

  16. Re: Videosignaleingang: USB 2.0 ?

    Autor: SoniX 12.05.12 - 17:55

    Ja...

    Aber ists dann noch USB?

  17. Re: Videosignaleingang: USB 2.0 ?

    Autor: __destruct() 12.05.12 - 18:05

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja...
    >
    > Aber ists dann noch USB?

    Ist DisplayLink in seiner heutigen Form etwa noch USB? Ein klares Nein. Wie denn auch? Verwendet wird einfach bestehende Hardware, die sich für den eigenen Zweck eignet.

  18. Re: Videosignaleingang: USB 2.0 ?

    Autor: SoniX 12.05.12 - 19:18

    Solange es USB Kabel, USB Stecker und USB Protokoll verwendet ists USB ^^

  19. Re: Videosignaleingang: USB 2.0 ?

    Autor: __destruct() 12.05.12 - 20:47

    USB-Protokoll doch nicht. Das ist eben der Unterschied.

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