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  5. › Pretec - SSD löscht sich in 0,1…

Daten in feindliche Hände

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  1. Daten in feindliche Hände

    Autor: IngoVonKnito 08.09.09 - 11:20

    Ich glaube kaum das es einen Unterschied macht ob die Daten in 20s oder 0,0000000000001s gelöscht werden.

  2. Re: Daten in feindliche Hände

    Autor: FonVonVom 08.09.09 - 11:22

    Wo sieht man denn da den Unterschied nicht?
    Wenn man es in 15 Sekunden schafft das Ding zu kopieren, ist das ziemlich bedeutend...

  3. Re: Daten in feindliche Hände

    Autor: IngoVonKnito 08.09.09 - 11:35

    Nenn mir mal ein Szenario wo das von Bedeutung ist beim Militär?

    Worstcase Action Hollywoodfilm Szenario:

    Superwichtige Daten liegen _unverschlüsselt_ auf einer SSD.
    Feind kommt stürmt alles nieder.
    Der Admin kann gerade noch den Selbstzerstörungsmechanismus in Gang setzten. (Oder ferngesteuert wird gelöscht (oder halt gar nicht))
    Der technisch versierte feindliche Soldat springt zur SSD mit seinem Auslese/Kopiergerät und versucht den Inhalt zu kopieren denn er hat ja nur 20 Sekunden Zeit.

    ??? Ich weiß kaum Realitätsnah...

    Aber ich kann mir kein Szenario ausdenken wo es einen Unterschied macht ob die Daten in 0,1 oder 20 Sekunden gelöscht werden. Und von Verschlüsselung hält anscheinend auch keiner was.

  4. Re: Daten in feindliche Hände

    Autor: kendon 08.09.09 - 11:35

    IngoVonKnito schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube kaum das es einen Unterschied macht ob die Daten in 20s oder
    > 0,0000000000001s gelöscht werden.

    und ich glaube dass es einen unterschied von 19,9999999999999s macht.

  5. Re: Daten in feindliche Hände

    Autor: kendon 08.09.09 - 11:37

    IngoVonKnito schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber ich kann mir kein Szenario ausdenken wo es einen Unterschied macht ob
    > die Daten in 0,1 oder 20 Sekunden gelöscht werden. Und von Verschlüsselung
    > hält anscheinend auch keiner was.

    und wenn du dir etwas nicht vorstellen oder ausdenken kannst ist es in dieser welt unmöglich? wie wärs du hörst mal auf an aids, hunger und klimaerwärmung zu glauben, dann hätte die menschheit ein paar probleme weniger...

  6. Re: Daten in feindliche Hände

    Autor: loler 08.09.09 - 11:40

    Mhhh was ist wenn durch nen sprengsatz nen mobiels komando mit aktuellen strategischen ziehlen ausgeschaltete wird die auf ihrer hardware auch nen uplink und schlüssel haben?

    "Krieg. Krieg bleibt immer gleich . . ."

  7. Re: Daten in feindliche Hände

    Autor: blablabla 08.09.09 - 11:41

    Doch: die Energieversorgung!
    Es ist ein wesentlicher Unterschied ob du die Energiezufuhr für die Löschung des Datenspeichers nur 0.1 Sekunden oder 20 Sekunden lang aufrecht erhalten musst! ;-)

    P.S. zusätzliche Verschlüsselung SOLLTE im Military Bereich eigentlich selbstredend sein... :D

  8. Re: Daten in feindliche Hände

    Autor: Haupshule 08.09.09 - 11:50

    Ich glaube es ist soweit. Irgendwelche hirnlosen Action-Film guckende Kiddies, fernab der realen Welt, sind inzwischen Entscheider beim Militär. Die sagen dann: "Swansig Segunden isch viel su lange! Hab isch gesehen bei Bruce Willis."

    Vermutlich werden demnächst auch neue Technologien, im Auftrag der Militärs, entwickelt die verhindern sollen dass Autos bei einem Zusammenstoß sofort explodieren.

  9. Re: Daten in feindliche Hände

    Autor: SJ 08.09.09 - 11:54

    Du weisst ja, WoW ist ein Ausbildungstool für Terroristen. Denn die können Custom Maps bei sich lokal haben und so Anschläge durchplanen und testen...

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  10. Re: Daten in feindliche Hände

    Autor: kendon 08.09.09 - 11:58

    versuchs doch bitte nochmal, diesmal ohne dir gleichzeitig einen von der palme zu wedeln...

  11. folgendes szenario

    Autor: lulula 08.09.09 - 12:04

    Flieger kassiert Treffer, Pilot steigt aus.
    Missionsdaten, Codedaten, etc. befinden sich na wo wohl?

    Mit dem Auslösen des Schleudersitzes wurde auch die Datenlöschung angestoßen. Dummerweise zerreist es 5s nach dem Austieg den Flieger mit dem Generator. Strom wech, Daten noch da. So ein Datenträger ist sogar kompakt genug, um den Absturz (natürlich hinter der Front in Feindesland) möglicherweise zu überstehen.

  12. Re: Daten in feindliche Hände

    Autor: leser123456789 08.09.09 - 12:04

    Also das mit den 0,1 Sekunden ist durchaus sinnvoll.
    Man bedenke: Man muss nicht unbedingt vor dem Laptop sitzen um Daten zu klauen. Es wäre auch denkbar, wenn auch unwarscheinlich, den Rechner mit einem Trojaner oder etwas der gleichen zu infizieren. Für diesen unwarscheinlichen Fall wäre es so, dass der Benutzer eventuell erst spät merkt, dass was nicht stimmt. Um dann zu verhindern dass der Dieb weitere Daten bekommt, drückt man den Killswitch. Feddisch, daten Futsch.
    Das wäre dann in dem Fall minimierung des entstehenden Schadens.

    Es gäbe noch das Szenario des Überfalls: Truppen stürmen das Quartier, Soldat ballert auf das Laptop oder zieht strom. Der Nutzer davor konnte aber gerade noch das Löschkommando absetzen.
    Herkömmlich (20s) nicht alle Daten wurden gelöscht. Neu(0.1s) Alles Futsch.

  13. Re: Daten in feindliche Hände

    Autor: Lalaaaaaaa 08.09.09 - 12:14

    IngoVonKnito schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube kaum das es einen Unterschied macht ob die Daten in 20s oder
    > 0,0000000000001s gelöscht werden.

    20s können verdammt lang sein.

  14. Re: Daten in feindliche Hände

    Autor: GOGOL 08.09.09 - 12:27

    wenn es in 0,1s möglich ist, warum sollte man es dann auf 20s hochschrauben?

  15. Re: Daten in feindliche Hände

    Autor: SJ 08.09.09 - 12:50

    oder man zieht das Netzwerkkabel...

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  16. Re: Daten in feindliche Hände

    Autor: Rabbit 08.09.09 - 12:53

    Ich glaube, der wichtigste Teil für militärische Anwendung ist

    "Der Prozess kann nicht gestoppt werden, selbst wenn die SSD entfernt wird."

    Beste Grüße,
    Rabbit

  17. Re: Daten in feindliche Hände

    Autor: frankAb 08.09.09 - 13:18

    Wow, gutes Argument!
    Ich gehe allerdings davon aus, das feindliche Daten ohnehin schon vorher ausgespäht werden und nicht erst durch entwendung der Hardware...

  18. Re: Daten in feindliche Hände

    Autor: Wayne2k 08.09.09 - 13:22

    leser123456789 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gäbe noch das Szenario des Überfalls: Truppen stürmen das Quartier,
    > Soldat ballert auf das Laptop oder zieht strom. Der Nutzer davor konnte
    > aber gerade noch das Löschkommando absetzen.
    > Herkömmlich (20s) nicht alle Daten wurden gelöscht. Neu(0.1s) Alles Futsch.

    Es gäbe noch das Szenario des Überfalls: Die GVU stürmt das Zimmer, Sie schnappen sich den Rechner. Der Nutzer davor konnte aber gerade noch das Löschkommando absetzen.

    Wohl etwas realitätsnaher ;) Wo kann man die SSD's kaufen ?

  19. Re: Daten in feindliche Hände

    Autor: robinx 08.09.09 - 13:59

    Rabbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube, der wichtigste Teil für militärische Anwendung ist
    >
    > "Der Prozess kann nicht gestoppt werden, selbst wenn die SSD entfernt
    > wird."
    Ich glaube das ausbauen ist in 0,1 sekunden eh nicht möglich. Ebenso wie das trennen vom strom.

  20. Re: Daten in feindliche Hände

    Autor: Zensursula 08.09.09 - 14:13

    Der Unterschied bei militärischen Einsätzen liegt in deiner Leidensdauer:

    "Grad noch geschafft vor Ablauf der 20 Sekunden. Daten sind verschlüsselt? Egal, das Passwort kriegen wir aus dem Typen raus... immer!"

    oder

    "Mist, eine 0,1-er Platte. Knallt ihn sofort ab!"

    Klar, oder?

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