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Nur fürs Image

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  1. Nur fürs Image

    Autor: stiGGG 06.04.18 - 14:13

    Das Teil ist wie der Bugatti Veyron für Volkswagen. Da haben die Kids was zum träumen, kaufen wird den aber kaum jemand.
    Reine Desktop Computer will bis auf kleine Nischenanwendungen in Zeiten agiler Entwicklung, Home Office usw eh niemand mehr einsetzen.
    Der Aspekt Aufrüstung spielt im relevanten professionellen Bereich eh kaum eine Rolle, ich würde mir deshalb auch keine Hoffnung machen, dass sie nächstes Jahr mit einem Cheese Grater 3.0 aufschlagen.
    Das ganze Geschwätz, Pro User würden sich von Apple abwenden, kommt eh nur von Leuten, die einen Realitätscheck bitter nötig haben.
    2017 kamen 75% der auf github erstellten PRs von Macs, Apple ist dicker im professionellen Markt vertreten als jemals zuvor, Tendenz steigend. Noch vor 10 Jahren war es hier in Europa fast unmöglich ein (Software-)Firma zu finden, die durch und durch Macs einsetzt. Heutzutage ist das mehr oder weniger die Regel, wenn man von ein paar .NET-Buden absieht. Und Entwickler machen nun mal den Großteil des Pro-Markts aus. Wenn man von reinen Werbeagenturen absieht, kommen auf einen Designer doch immer ~10 Developer. Davon abgesehen würden die meisten Designer, die ich kenne, schon aus äs­the­tischen Gründen kein Windows einsetzen. Für Photoshop, Sketch und Co ist ein MBP außerdem ebenfalls mehr als ausreichend. Gleiches gilt für Musiker und Fotografen. Für Leute, die sich den ganzen Tag mit 3D-Rendering oder ähnlichem Beschäftigen dürfte die neue eGPU Lösung über Thunderbolt ebenfalls interessanter sein, als eine reine, unflexible Desktop Lösung. AAA-Gamedeveloper waren noch nie die Zielgruppe von Apple, die Anzahl der Gamedeveloper, die für App- und Playstore oder das Web entwicklen ist wiederum deutlich höher und die sind wieder mit einem MBP zufrieden.
    Was bleibt also als Zielgruppe für die absolute HighEnd Hardware? Die ist so klein, dass der ganze Aufriss sich dafür eigentlich nicht lohnt. Dass sind auch die Gründe warum Apple den MacPro in den letzten Jahren so vernachlässigt hat. Das sie aktuell wieder an etwas basteln dient einzig und allein dem Image. Der Tenor der nur auf Klicks ausgerichteten Boulevard IT-Medien und YouTube Channels war ihnen etwas zu hoch geworden. Dem wollen sie jetzt entgegenwirken, auch wenn das ganze am Ende ein Verlustgeschäft wird. Das ganze kann man also unter Thema imagefördernde Marketingkampagne abstempeln. Geld dazu in der Portokasse hat Apple nun mal mehr als genug, noch viel mehr als Volkswagen für seine Bugattis.

    ps.: Bevor jetzt jemand kommt... ja ich kann mit der TouchBar in den neuen MBPs auch nichts anfangen, das Gerät ist trotzdem alternativlos. Ich beschreibe auch nur die Lage des Markts und nicht meine persönlichen Vorlieben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.04.18 14:20 durch stiGGG.

  2. Re: Nur fürs Image

    Autor: körner 06.04.18 - 15:31

    stiGGG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Teil ist wie der Bugatti Veyron für Volkswagen. Da haben die Kids was
    > zum träumen, kaufen wird den aber kaum jemand.
    > Reine Desktop Computer will bis auf kleine Nischenanwendungen in Zeiten
    > agiler Entwicklung, Home Office usw eh niemand mehr einsetzen.
    > Der Aspekt Aufrüstung spielt im relevanten professionellen Bereich eh kaum
    > eine Rolle, ich würde mir deshalb auch keine Hoffnung machen, dass sie
    > nächstes Jahr mit einem Cheese Grater 3.0 aufschlagen.
    > Das ganze Geschwätz, Pro User würden sich von Apple abwenden, kommt eh nur
    > von Leuten, die einen Realitätscheck bitter nötig haben.
    > 2017 kamen 75% der auf github erstellten PRs von Macs, Apple ist dicker im
    > professionellen Markt vertreten als jemals zuvor, Tendenz steigend. Noch
    > vor 10 Jahren war es hier in Europa fast unmöglich ein (Software-)Firma zu
    > finden, die durch und durch Macs einsetzt. Heutzutage ist das mehr oder
    > weniger die Regel, wenn man von ein paar .NET-Buden absieht. Und Entwickler
    > machen nun mal den Großteil des Pro-Markts aus. Wenn man von reinen
    > Werbeagenturen absieht, kommen auf einen Designer doch immer ~10 Developer.
    > Davon abgesehen würden die meisten Designer, die ich kenne, schon aus
    > äs­the­tischen Gründen kein Windows einsetzen. Für Photoshop, Sketch und Co
    > ist ein MBP außerdem ebenfalls mehr als ausreichend. Gleiches gilt für
    > Musiker und Fotografen. Für Leute, die sich den ganzen Tag mit 3D-Rendering
    > oder ähnlichem Beschäftigen dürfte die neue eGPU Lösung über Thunderbolt
    > ebenfalls interessanter sein, als eine reine, unflexible Desktop Lösung.
    > AAA-Gamedeveloper waren noch nie die Zielgruppe von Apple, die Anzahl der
    > Gamedeveloper, die für App- und Playstore oder das Web entwicklen ist
    > wiederum deutlich höher und die sind wieder mit einem MBP zufrieden.
    > Was bleibt also als Zielgruppe für die absolute HighEnd Hardware? Die ist
    > so klein, dass der ganze Aufriss sich dafür eigentlich nicht lohnt. Dass
    > sind auch die Gründe warum Apple den MacPro in den letzten Jahren so
    > vernachlässigt hat. Das sie aktuell wieder an etwas basteln dient einzig
    > und allein dem Image. Der Tenor der nur auf Klicks ausgerichteten Boulevard
    > IT-Medien und YouTube Channels war ihnen etwas zu hoch geworden. Dem
    > wollen sie jetzt entgegenwirken, auch wenn das ganze am Ende ein
    > Verlustgeschäft wird. Das ganze kann man also unter Thema imagefördernde
    > Marketingkampagne abstempeln. Geld dazu in der Portokasse hat Apple nun mal
    > mehr als genug, noch viel mehr als Volkswagen für seine Bugattis.
    >
    > ps.: Bevor jetzt jemand kommt... ja ich kann mit der TouchBar in den neuen
    > MBPs auch nichts anfangen, das Gerät ist trotzdem alternativlos. Ich
    > beschreibe auch nur die Lage des Markts und nicht meine persönlichen
    > Vorlieben.

    Selten so viele Lügen in nur einem Text gelesen.

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