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Damit wäre Einbrennen kaum mehr ein Problem, oder?

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  1. Damit wäre Einbrennen kaum mehr ein Problem, oder?

    Autor: katze_sonne 01.12.21 - 17:05

    LG OLEDs haben ja jeweils eine R, G und B "LED". Nur nutzt halt insbesondere rot schneller ab als blau, was dann irgendwann zu Einbrenneffekten führt.

    Das sollte bei der beschriebenen Technologie kaum mehr passieren, oder? Kann mir höchstens vorstellen, dass einige Bildbereiche schneller altern als andere, wenn sie *immer wieder* extrem hell vs. extrem dunkel sind. Aber prinzipiell dürfte Samsungs Vorgehensweise doch deutlich weniger Einbrennproblematik vorweisen, oder sehe ich das falsch?

  2. Re: Damit wäre Einbrennen kaum mehr ein Problem, oder?

    Autor: dxp 01.12.21 - 17:50

    Klingt ganz danach, ja. Mich würde jetzt noch die Leuchtstärke im Vergleich zu LG OLED interessieren, war es ja bisher immer die Marketing Strategie von Samsung, seine TVs mit HDR >1000 zu bewerben.

  3. Re: Damit wäre Einbrennen kaum mehr ein Problem, oder?

    Autor: JouMxyzptlk 01.12.21 - 17:55

    katze_sonne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LG OLEDs haben ja jeweils eine R, G und B "LED".

    Nicht richtig: Rot, Grün, Weiß, Blau. Allerdings je nach Gerät.
    https://www.rtings.com/assets/pages/7mvPgVnE/c1-oled_pixels-3-medium.jpg

    Wenn du auf das Problem der Geräte auf 2017 anspielst, das ist inzwischen erledigt.
    Ja, die Serie von 2017 von LG hat dieses Burn-In Problem. Aber schon bei der 2018-er Serie gab es nur sehr vereinzelte Reports davon, es wurde kein neuer Test gemacht. Und seit 2019 ist das Thema gegessen.
    https://www.rtings.com/tv/learn/real-life-oled-burn-in-test

  4. Re: Damit wäre Einbrennen kaum mehr ein Problem, oder?

    Autor: LH 01.12.21 - 18:03

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und seit 2019 ist das Thema gegessen.

    Nicht wirklich, auch der verlinkte Artikel beschreibt und zeigt deutliches Einbrennen. In meinem Freundeskreis gibt es einen zwei Jahre alten LG mit deutlichem Einbrennen, da die Frau des Hauses viel Free-TV schaut, entsprechend kann man die Senderlogos wunderbar sehen.

    Das ist auch vom Prinzip her mit OLED nicht zu vermeiden, und wird es auch nie. Wer Inhalte mit immer gleichem Muster schaut, wird über kurz oder lang ein Einbrennen dieser Muster sehen. Damit können sicher viele leben, im besonderen wenn sie eben nicht solche Programme schauen, die davon betroffen sind, aber wer es tut, sollte sich dessen bewusst sein.

  5. Re: Damit wäre Einbrennen kaum mehr ein Problem, oder?

    Autor: JouMxyzptlk 01.12.21 - 18:19

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In meinem Freundeskreis gibt es einen zwei Jahre alten LG mit
    > deutlichem Einbrennen, da die Frau des Hauses viel Free-TV schaut,
    > entsprechend kann man die Senderlogos wunderbar sehen.

    Dann bräuchten wir die genaue Modellnummer. Vor zwei oder drei Jahren gekauft heißt nicht dass es die damals aktuelle Serie war - es kann auch genau so ein Gerät aus 2017 sein, welches dann besonders günstig zu haben war.
    Die 2019 Modellreihe ist, aktuell, noch keine zwei Jahre alt sondern eher 1,5 oder 1 Jahr 10 Monate. Von daher bestenfalls ein 2018-er Modell, oder wirklich so ein 2017-er welches diesen Effekt extreeem hat.

    > Das ist auch vom Prinzip her mit OLED nicht zu vermeiden, und wird es auch
    > nie. Wer Inhalte mit immer gleichem Muster schaut, wird über kurz oder lang
    > ein Einbrennen dieser Muster sehen. Damit können sicher viele leben, im
    > besonderen wenn sie eben nicht solche Programme schauen, die davon
    > betroffen sind, aber wer es tut, sollte sich dessen bewusst sein.

    Bei den normalen Röhren-TVs hat es lange auch keinen gestört bis sie es mal im Griff hatten :D.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.12.21 18:24 durch JouMxyzptlk.

  6. Re: Damit wäre Einbrennen kaum mehr ein Problem, oder?

    Autor: stili 01.12.21 - 21:21

    LTT hatte einem 2021 Monitor nach 6 Monaten vpn LG gezeigt mit Burnout in.
    Kannst ja nach dem Video googlen.
    Persönliche Meinung: Das Burnin Problem kann auch bei qd oled passieren

  7. Re: Damit wäre Einbrennen kaum mehr ein Problem, oder?

    Autor: albedo 01.12.21 - 21:37

    Es handelt sich um OLED Technologie mit denselben Vor- und Nachteilen. Ein großer Unterschied ist, dass LG erst einmal mit weißen Pixeln arbeitet und dann filtert. Samsung setzte früher auf separate Pixel, die rot/grün/blau waren. Die Herstellung war jedoch deutlich anfälliger und die Ausbeute hat nur für kleine Displays gereicht (Smartphones). Mit der neuen Technologie kann auch Samsung komplett mit einer Farbe arbeiten, hier mit blauen Pixeln. Die ersetzen die Farbfilter durch Farbkonverter (QDs).

    Am Ende bleibt es aber dabei, das häufig genutzte Pixel schneller altern. Der Trick ist hier eine extrem gute Ansteuerung, die das erkennt und mehr Strom auf die Pixel gibt (Jeder Pixel hat 7 Transistoren und 2 Kondensatoren auf CMOS Basis zum Regeln, 7T2C). LG beherrscht das mittlerweile sehr gut, Samsung kann seine Erfahrungen aus dem Smartphone Bereich nutzen. Daher rechne ich nicht mehr mit sichtbaren Effekten bei normaler Nutzung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.12.21 21:39 durch albedo.

  8. Re: Damit wäre Einbrennen kaum mehr ein Problem, oder?

    Autor: Chevarez 01.12.21 - 22:41

    Natürlich besteht auch hier das Einbrennproblem
    Wahrscheinlich deutlich minimiert, weil statistisch die OLEDs ja gleich alterungsanfällig sind. Das spielt aber hauptsächlich der Farbverschiebung entgegen, unter denen herkömmliche OLEDs durch das schnellere Altern der blauen OLEDs leiden können. Einbrennen hat hingegen etwas mit starker lokalen Alterung durch statische konstant helle Bereiche zu tun. Das heißt, dass zwar jetzt alle OLEDs blau sind und über das gesamte Bild gesehen gleich schnell altern, aber bei Tickerleisten, Sendernamen oder anderen hellen statischen Bildelementen altern die betroffenen blauen OLEDs selbstverständlich nach wie vor stärker, als die anderen, dynamisch belasteten. Zumindest theoretisch. Praktisch gint es ja diverse Möglichkeiten, dieses stärkerer altern durch Pixelshift oder auch KI-Maskieren zu verhindern. Also quasi helle statische Inhalte rausfiltern oder abdunkeln.

  9. Re: Damit wäre Einbrennen kaum mehr ein Problem, oder?

    Autor: MarcelJ 02.12.21 - 09:44

    Also ich habe einen LG von der Baurreihe 2020 und da sehe ich nirgends ein Burn in. Und das obwohl der schon ein paar mehr Stunden am Tag läuft.

    Auch meine Smartphone die bisher OLED hatte haben das Problem nicht. Das ist ganz häufig einfach nur Panik mache und in normalen Lebenszyklen und bei normaler Nutzung kein Problem. Viel wird heute mit einer intelligenten Steuerung geregelt (Pixel Shiften, Refresh-Prozesse, unterschiedliche Stromstärke)

  10. Re: Damit wäre Einbrennen kaum mehr ein Problem, oder?

    Autor: katze_sonne 02.12.21 - 10:16

    MarcelJ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich habe einen LG von der Baurreihe 2020 und da sehe ich nirgends ein
    > Burn in. Und das obwohl der schon ein paar mehr Stunden am Tag läuft.

    Ach was. Natürlich nicht. Burn-in zeigt sich ja auch noch nicht so schnell. Und die Techniken, um das zu verhindern (zu verzögern) sind ja auch besser geworden.

    Aber deine Aussage ist ungefähr so sinnvoll wie "ich hab letzte Woche meinen neuen OLED gekauft und der zeigt überhaupt noch kein Burn-In, trotz täglicher Benutzung". Burn-In = Langzeitfolgen.

  11. Re: Damit wäre Einbrennen kaum mehr ein Problem, oder?

    Autor: katze_sonne 02.12.21 - 10:18

    Aber warum sind dann ausgerechnet einzelne Farben wie rot anfällig für Burn-in, wenn das OLED an sich ja eigentlich nur weiß ist (hinter der Filterschicht)?

  12. Re: Damit wäre Einbrennen kaum mehr ein Problem, oder?

    Autor: katze_sonne 02.12.21 - 10:22

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > katze_sonne schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > LG OLEDs haben ja jeweils eine R, G und B "LED".
    >
    > Nicht richtig: Rot, Grün, Weiß, Blau. Allerdings je nach Gerät.
    > www.rtings.com
    >
    > Wenn du auf das Problem der Geräte auf 2017 anspielst, das ist inzwischen
    > erledigt.
    > Ja, die Serie von 2017 von LG hat dieses Burn-In Problem. Aber schon bei
    > der 2018-er Serie gab es nur sehr vereinzelte Reports davon, es wurde kein
    > neuer Test gemacht. Und seit 2019 ist das Thema gegessen.
    > www.rtings.com

    Das sind Aussagen wie ich sie immer wieder lese. Aber irgendwie nicht ganz dran glauben mag. Das klingt eher nach "in 2 Jahren ist dann die Serie von 2018 Burn-In gefärdet, aber die 2021er haben das Problem nicht mehr!".

    Natürlich gibt es bei älteren Geräten eher Burn-In als bei neueren. Seit 2019 ist das Thema gegessen? Inwiefern? Aus Erfahrungen der Nutzer? Ja, keine Ahnung, die sind ja auch gerade mal 2 Jahre alt, da wird kaum ein Gerät schon alt genug sein, um Burn-In zu zeigen.

    (und ja, ich hab selbst einen 2021er OLED und hoffe, dass ich damit wirklich keine Probleme bekomme - aber hab auch kaum statische Inhalte bei meinen Guckgewohnheiten)

  13. Re: Damit wäre Einbrennen kaum mehr ein Problem, oder?

    Autor: Mandrake 02.12.21 - 11:48

    Burn-in bei oled gibt es. Die show modelle bei denn smartphones sind die displays nach gut 1 jahr durchbrannt. Aber die laufen immer mit voller helligkeit und gut 12h a 6 Tage die woche.

    Bei einem show sony oled (2018) hatte man per zufall in einem tag burn-in erzeugt.
    Um es zu erzeugen war die folgende situation:
    1. Der fernseher war im demo modus
    2. Man war im android app store in einer app (mit sterne rating)
    3. Fernseher lief +8h
    4. Fernseher wurde vom strom getrennt.

    Danach konnte man die kontur und die sterne klarr erkennen.
    Ob es heute noch möglich ist ja bestimmt aber es kommt auf die verwendung an.

  14. Re: Damit wäre Einbrennen kaum mehr ein Problem, oder?

    Autor: albedo 02.12.21 - 21:25

    katze_sonne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber warum sind dann ausgerechnet einzelne Farben wie rot anfällig für
    > Burn-in, wenn das OLED an sich ja eigentlich nur weiß ist (hinter der
    > Filterschicht)?

    Dazu muss man etwas tiefer in die Technik schauen: Es gibt keine weißen OLED Farbstoffe. Weiße OLEDs werden immer aus mindestens 2 Farben gemischt. Für Displays werden 3 spektral eher schmalbandige Emitter verwendet, um sie durch die Farbfilter wieder gut voneinander trennen zu können. Diese Emitterschichten werden im so genannte OLED Stack übereinander aufgedampft (mit etlichen funktionellen Zwischenschichten). Es bleibt aber das Problem, dass nicht alle Farbstoffe gleich schnell altern.

    Die Materialhersteller arbeiten mit Hochdruck daran und jedes Jahr gibt es neue Rekordwerte von Merck, Cynora, Kyulux, Samsung und co.

  15. Re: Damit wäre Einbrennen kaum mehr ein Problem, oder?

    Autor: hifimacianer 08.12.21 - 10:16

    Vermutlich lag es hauptsächlich an den Punkten 1+4, dass man ein Burn-In gesehen hat.
    Bei meinem Philips OLED wird zu Beginn extra darauf hingewiesen, dass er im Standby nach X-Stunden Nutzung eine Art Regenerierung durchführt, und man ihn deshalb besser nicht komplett ausschaltet.

    Wenn er im Demomodus war, schaltete sich dann wohl auch nicht der Bildschirmschoner ein, wenn ein statisches Bild über längere Zeit angezeigt wird.

  16. Re: Damit wäre Einbrennen kaum mehr ein Problem, oder?

    Autor: stili 08.12.21 - 22:44

    Gibt ja Videos wo personen die einen OLED von LG als Monitor nutzen nach ca. 6 Monaten BurnIn haben

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