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  5. › Radeon R9 380X: Neue Mittelklasse…

Das ist also die neue Mittelklasse

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  1. Das ist also die neue Mittelklasse

    Autor: spambox 19.09.15 - 17:47

    Den Specs nach zu urteilen, reicht die Performance, um alle aktuellen Spiele in 4K bei maximalen Grafikoptionen ruckelfrei zu spielen. Früher musste man bei der Mittelklasse noch Abstriche machen. Die Entwicklung ist also zu begrüßen.

    #sb

  2. Re: Das ist also die neue Mittelklasse

    Autor: Draco Nobilis 19.09.15 - 17:57

    Diese Karte ist Mittelklasse, da gehe ich mit.
    Sie schafft aber auf keinen Fall 4k bei max. Details ruckelfrei.
    Sie schafft auch keine 30 Bilder pro Sekunde bei aktuellen spielen und hohen Details unter 4K.
    Die einzigen Spiele wo 4K gehen würde wären so Geschichten wie LoL, WOW, WoT, World of Warships, und allen Dota Ablegern.

    Ein ArcheAge, Crysis 3, Batman xyz, Assasins Creed, Far Cry, Guild Wars 2 etc wird auf gar keinen Fall unter 4k so laufen.

    Die Mittelklasse ist ein heutzutage ein teurer Witz. Vor 4 Jahren konnte man max. Details bei der damals üblichen Auflösung flüssig spielen. Die High-End Karten konnten dann zusätzlich Downsampling/AA verwenden. High-End war damals 400¤, heutzutage bekommt man gehobene Mittelklasse dafür, eine GTX 970 für 350¤, mit Krüppelspeicher die gerade mal gehobene Mittelklasse ist.

  3. Re: Das ist also die neue Mittelklasse

    Autor: plutoniumsulfat 19.09.15 - 18:02

    oder eine 390 (X), die schon wieder zur Oberklasse gehört.

  4. Re: Das ist also die neue Mittelklasse

    Autor: Érdna Ldierk 19.09.15 - 19:48

    Draco Nobilis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Mittelklasse ist ein heutzutage ein teurer Witz. Vor 4 Jahren konnte
    > man max. Details bei der damals üblichen Auflösung flüssig spielen. Die
    > High-End Karten konnten dann zusätzlich Downsampling/AA verwenden. High-End
    > war damals 400¤, heutzutage bekommt man gehobene Mittelklasse dafür, eine
    > GTX 970 für 350¤, mit Krüppelspeicher die gerade mal gehobene Mittelklasse
    > ist.

    Die Mittelklasse spielt auch heutzutage noch brav bei 1080p, was ich auch als "übliche Auflösung" bezeichnen würde und dafür langt auch eine 970 mit "Krüppelspeicher" oder eben so eine 380x. Nur weil hier immer alle mit Supersampling usw. unterwegs sein wollen: das ist NICHT Mittelklasse und interessiert den durchschnittlichen Gamer noch nichtmal. Die Steam Hardwarestatistiken geben da ein durchaus stimmiges Bild. Bis auf ein paar "IT Profis" wie uns interessiert sich der Durschnittsgamer überhaupt nicht für 4k und den Quatsch mit SLI-Verbünden usw. Die wollen einfach nur, dass das Spiel flüssig läuft und das ist ja bekanntlich auch Definitionssache...

  5. Re: Das ist also die neue Mittelklasse

    Autor: Mixermachine 19.09.15 - 21:59

    4K ist nach der Logik dann ja auch Mittelklasse ^^

    Build nicer stuff

  6. Re: Das ist also die neue Mittelklasse

    Autor: Tyler Durden 20.09.15 - 12:07

    Draco Nobilis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Karte ist Mittelklasse, da gehe ich mit.
    > Sie schafft aber auf keinen Fall 4k bei max. Details ruckelfrei.
    > Sie schafft auch keine 30 Bilder pro Sekunde bei aktuellen spielen und
    > hohen Details unter 4K.

    Ahja
    Mich würde ja mal deine Definition von "Mittelklasse" interessieren.

    TD

  7. Re: Das ist also die neue Mittelklasse

    Autor: Spiritogre 20.09.15 - 13:52

    Tyler Durden schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ahja
    > Mich würde ja mal deine Definition von "Mittelklasse" interessieren.
    >
    > TD

    Meine ist: 200 bis 350 Euro ist Mittelklasse.

  8. Re: Das ist also die neue Mittelklasse

    Autor: HubertHans 21.09.15 - 10:02

    spambox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Den Specs nach zu urteilen, reicht die Performance, um alle aktuellen
    > Spiele in 4K bei maximalen Grafikoptionen ruckelfrei zu spielen. Früher
    > musste man bei der Mittelklasse noch Abstriche machen. Die Entwicklung ist
    > also zu begrüßen.
    >
    > #sb

    Es gibt aktuell keine Karte, die das kann. Das wird die Pascal im naechsten Jahr den bisherigen Specs nach gerade mal bringen. ob dann mindestens 60FPS erreicht werden ist aber noch abzuwarten.

  9. Re: Das ist also die neue Mittelklasse

    Autor: HubertHans 21.09.15 - 10:05

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tyler Durden schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ahja
    > > Mich würde ja mal deine Definition von "Mittelklasse" interessieren.
    > >
    > > TD
    >
    > Meine ist: 200 bis 350 Euro ist Mittelklasse.

    Nein. Das hat sich verlagert. Alles bis zur 980 ist aktuell Mittelklasse. (Auch wenn stellenweise Marketingsprech von Nvidia High-End-Leistung mit der 980 verknuepfte, die 980 ist und war Mittelklassefeld) Die 970/ 980 waren von Anfang an als Mittelkklasse gesetzt, da die TI oder Titanium ja noch folgen sollte. Heute kostet eine Mittelklassekarte 300 - 800¤. So hart es klingt. Highend ist die Titan. Und wir wissen in welchem Segment sie liegt. Die Preise haben sich seit 2010 mehr als verdoppelt. Ist halt so.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.15 10:06 durch HubertHans.

  10. Re: Das ist also die neue Mittelklasse

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 21.09.15 - 13:03

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine ist: 200 bis 350 Euro ist Mittelklasse.

    Dass die Mittelklasse (ausschließlich) am aufgerufenen Preisbereich festgemacht wird ist doch genau das, was die Hersteller gerne hätten, um die Preisentwicklung zu kaschieren.

    Im Prinzip kann man die Mittelklasse ganz rational und schematisch feststellen. Sie liegt von der gelieferten Leistung her eben genau in der Mitte zwischen den schwächsten und den stärksten GPUs plus/minus etwas Leistung (Wie viel in jede Richtung,darüber ließe sich diskutieren ...), wodurch sich ein Intervall ergibt, das eben besagte Mittelklasse darstellt.

    Und wenn man das mal macht, stellt man fest, dass die Mittelklasse immer noch genau dort liegt, wo sie schon immer lag: nämlich in dem Bereich, in dem man bei der aktuell am weitesten verbreiteten Auflösung so ziemlich alle aktuellen AAA-Titel mit nahezu ausgereizten Grafikoptionen spielen kann, abzüglich einiger besonders leistungshungriger Effekte, die herstellerspezifisch und/oder lediglich nice-to-have sind.

    Derzeit liegt die Gaming-Mittelklasse *in etwa* im Bereich der GTX 950 / R9 270x bis hin zur GTX 970 / R9 390x OC. Der wesentliche Unterschied zu früher ist, dass diese Karten, obwohl sie immer noch das gleiche Nutzersegment ansprechen, mittlerweile zwischen 50 und 100 Euro teurer sind. Das Nutzerverhalten hat sich jedoch nicht sonderlich geändert: Subtrahiert man die Solitaire- und Moorhuhn-Fraktion, die im Prinzip gar keine dedizierte Grafikkarte benötigen, bleiben eine kleine Gruppe Enthusiasten bzw. Schwanzvergleicher, eine kleine Gruppe Anspruchs- bzw. Mittelloser (Jene, die heute mit 720p zufrieden sind oder sein müssen und auch mit einer Konsole liebäugeln würden, hätten sie sich nicht so sehr an den PC und seine Möglichkeiten gewöhnt ...) und eben das große Feld derer, die sich in der Mittelklasse orientieren.
    Die mussten früher rund 150 Euro in die Hand nehmen, um sich alle zwei, drei Jahre in Sachen GPU auf den neuesten Stand zu bringen.

    Seit rund drei Jahren sind aber wenigstens - die von dir ganz richtig als Untergrenze angegebenen - 200 Euro fällig, um den gleichen Effekt zu erzielen. Ein Preisanstieg von wenigstens einem Drittel ist nicht mit der allgemeinen Teuerungsrate zu erklären, dahinter steckt eine Entwicklung. Deren Hintergrund ist meines Erachtens, dass Grafikchip- und Kartenhersteller pro Stück mehr Umsatz machen *müssen*, weil die Absätze insgesamt zurückgegangen sind. Es stellen sich schlicht und ergreifend immer weniger Leute, die aber immer noch die gleichen Ansprüche haben, einen Spiele-PC hin.

    Deshalb soll das Ganze hier auch gar kein Rant gegen "gierige" Hersteller sein, sondern die Feststellung einer Entwicklung. Spielen am PC ist ein zunehmend teureres Hobby, damit müssen wir leben.

  11. Re: Das ist also die neue Mittelklasse

    Autor: HubertHans 21.09.15 - 13:40

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Spiritogre schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Meine ist: 200 bis 350 Euro ist Mittelklasse.
    >
    > Dass die Mittelklasse (ausschließlich) am aufgerufenen Preisbereich
    > festgemacht wird ist doch genau das, was die Hersteller gerne hätten, um
    > die Preisentwicklung zu kaschieren.
    >
    > Im Prinzip kann man die Mittelklasse ganz rational und schematisch
    > feststellen. Sie liegt von der gelieferten Leistung her eben genau in der
    > Mitte zwischen den schwächsten und den stärksten GPUs plus/minus etwas
    > Leistung (Wie viel in jede Richtung,darüber ließe sich diskutieren ...),
    > wodurch sich ein Intervall ergibt, das eben besagte Mittelklasse
    > darstellt.
    >
    > Und wenn man das mal macht, stellt man fest, dass die Mittelklasse immer
    > noch genau dort liegt, wo sie schon immer lag: nämlich in dem Bereich, in
    > dem man bei der aktuell am weitesten verbreiteten Auflösung so ziemlich
    > alle aktuellen AAA-Titel mit nahezu ausgereizten Grafikoptionen spielen
    > kann, abzüglich einiger besonders leistungshungriger Effekte, die
    > herstellerspezifisch und/oder lediglich nice-to-have sind.
    >
    > Derzeit liegt die Gaming-Mittelklasse *in etwa* im Bereich der GTX 950 / R9
    > 270x bis hin zur GTX 970 / R9 390x OC. Der wesentliche Unterschied zu
    > früher ist, dass diese Karten, obwohl sie immer noch das gleiche
    > Nutzersegment ansprechen, mittlerweile zwischen 50 und 100 Euro teurer
    > sind. Das Nutzerverhalten hat sich jedoch nicht sonderlich geändert:
    > Subtrahiert man die Solitaire- und Moorhuhn-Fraktion, die im Prinzip gar
    > keine dedizierte Grafikkarte benötigen, bleiben eine kleine Gruppe
    > Enthusiasten bzw. Schwanzvergleicher, eine kleine Gruppe Anspruchs- bzw.
    > Mittelloser (Jene, die heute mit 720p zufrieden sind oder sein müssen und
    > auch mit einer Konsole liebäugeln würden, hätten sie sich nicht so sehr an
    > den PC und seine Möglichkeiten gewöhnt ...) und eben das große Feld derer,
    > die sich in der Mittelklasse orientieren.
    > Die mussten früher rund 150 Euro in die Hand nehmen, um sich alle zwei,
    > drei Jahre in Sachen GPU auf den neuesten Stand zu bringen.
    >
    > Seit rund drei Jahren sind aber wenigstens - die von dir ganz richtig als
    > Untergrenze angegebenen - 200 Euro fällig, um den gleichen Effekt zu
    > erzielen. Ein Preisanstieg von wenigstens einem Drittel ist nicht mit der
    > allgemeinen Teuerungsrate zu erklären, dahinter steckt eine Entwicklung.
    > Deren Hintergrund ist meines Erachtens, dass Grafikchip- und
    > Kartenhersteller pro Stück mehr Umsatz machen *müssen*, weil die Absätze
    > insgesamt zurückgegangen sind. Es stellen sich schlicht und ergreifend
    > immer weniger Leute, die aber immer noch die gleichen Ansprüche haben,
    > einen Spiele-PC hin.
    >
    > Deshalb soll das Ganze hier auch gar kein Rant gegen "gierige" Hersteller
    > sein, sondern die Feststellung einer Entwicklung. Spielen am PC ist ein
    > zunehmend teureres Hobby, damit müssen wir leben.

    Schwanzvergleich >> Disqualified. Es gibt gute Gruende sich das dickste Modell zu holen. Wenn man hohe Aufloesungen und hohe Bildwiederholraten will. Da war man frueher bei unter 500¤ bei der High-End Karte ganz gut unterwegs (Die GTX480 z.B. ist bis heute nutzbar und konnte seiner Zeit 2048x1536 bei vielen Spielen und AA um die 100FPS erreichen, Crysis ausgenommen, das Spiel ist eh verzerrt was die Leistung angeht)

  12. Re: Das ist also die neue Mittelklasse

    Autor: Spiritogre 21.09.15 - 15:45

    Tja, ich habe eine R9 380 (ohne X) hat 230 Euro gekostet und die schafft bei fast allen Spielen mit Ultra(!) Einstellungen bei Full HD ihre 60 FPS. Bei Tomb Raider mit Tress FX Haaren schwankt die Framerate zwischen 40 und 50 FPS bei Batman Origins liegt sie hingegen bei 90 bis 100 FPS, Splinter Cell Conviction auf Ultra hat auch über 60 FPS - es ist also extrem viel von der Spieloptimierung abhängig. Meine vorige Karte konnte z.B. Tomb Raider recht gut für ihre Klasse (20 - 25 FPS hohe Details) aber scheiterte total bei Batman Origins (15 - 20 FPS bei mittleren Details).

    Von daher bleibe ich dabei, Mittelklasse liegt zwischen 200 und 350 Euro - was ja auch die Karten kosten, die z.B. Der Held im Erdbeerfeld genannt hat. Alles darüber hinaus ist Oberklasse, da für normale Spiele bei normalem Spielesetting nicht notwendig, damit meine ich z.B. GSync oder Freesync Monitore oder Multimonitorbetrieb oder im Zweifel auch höhere Auflösungen wie 1440p. Das ist eben nicht mehr Normalbetrieb.

  13. Re: Das ist also die neue Mittelklasse

    Autor: HubertHans 21.09.15 - 18:19

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, ich habe eine R9 380 (ohne X) hat 230 Euro gekostet und die schafft
    > bei fast allen Spielen mit Ultra(!) Einstellungen bei Full HD ihre 60 FPS.
    > Bei Tomb Raider mit Tress FX Haaren schwankt die Framerate zwischen 40 und
    > 50 FPS bei Batman Origins liegt sie hingegen bei 90 bis 100 FPS, Splinter
    > Cell Conviction auf Ultra hat auch über 60 FPS - es ist also extrem viel
    > von der Spieloptimierung abhängig. Meine vorige Karte konnte z.B. Tomb
    > Raider recht gut für ihre Klasse (20 - 25 FPS hohe Details) aber scheiterte
    > total bei Batman Origins (15 - 20 FPS bei mittleren Details).
    >
    > Von daher bleibe ich dabei, Mittelklasse liegt zwischen 200 und 350 Euro -
    > was ja auch die Karten kosten, die z.B. Der Held im Erdbeerfeld genannt
    > hat. Alles darüber hinaus ist Oberklasse, da für normale Spiele bei
    > normalem Spielesetting nicht notwendig, damit meine ich z.B. GSync oder
    > Freesync Monitore oder Multimonitorbetrieb oder im Zweifel auch höhere
    > Auflösungen wie 1440p. Das ist eben nicht mehr Normalbetrieb.

    Du legst also fest das ein 120/ 144Hz nicht mehr normal ist. Aha. Frueher waren 60FPS mal das Minimum. Das ist ja dank der 60Hz-TFT Gruetze irgendwie untergegangen. Und die von dir genannte Mittelklasse schaffts auch "nur" auf die 60FPS. Selbst die 980 ohne TI ist bei Full HD schnell ausgelastet. Ein 120Hz+ Monitor gehoert beim Spielen eigentlich zum guten Ton. Schon das fensterschubsen unter Windows mit 60FPS ist grausam. Zum Glueck gewoehnt sich die dumme Masse an jeden Scheiss.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.15 18:22 durch HubertHans.

  14. Re: Das ist also die neue Mittelklasse

    Autor: Spiritogre 21.09.15 - 18:50

    Du, früher hat mein Röhrenmonitor durchaus 120 Hz geschafft, das darfst du aber nicht mit den Spielen verwechseln, aktuelle Titel liefen auch damals mit Mittelklassekarten nur mit 20 - 30 FPS!

    Ich war bei Morrowind damals mit einer GeForce 2 froh, wenn das ruckelfrei lief. Die 120 FPS Quake / Counterstrike Gamer hatten diese Bildwiederholrate auch erst Jahre nach erscheinen der Spiele und bei minimalen Details.

    Und ja, ich halte Gaming Monitore (womöglich noch mit grausigem TN Panel) mit 120 / 140 Hz für nicht mehr normal sondern schon für "Pro-Gamer" bzw. Enthusiast-Gamer Hardware, die der Durchschnittszocker nicht hat und auch nicht benötigt (schon alleine weil man sich damit an einen Hersteller bindet und ein Monitor überlebt in der Regel mehrere Grafikkartengenerationen). Außerdem lege ich mehr wert auf gute Bildqualität, unter MVA kommt mir kein Panel mehr ins Haus. Und gute 140 Hz Monitore mit IPS Panel kosten nun mal auch 800 Euro - sprich wieder "Enthusiast"-Klasse, denn normale 60 Hz Monitore mit der Bildqualität bekommt man ab etwa 250 - 300 Euro.

    Und wenn du so "Elitär" bist, dass du alles unter 120 Hz als Grütze und ruckelig empfindest - dein Problem! Ich spiele mit aktiviertem VSync und habe bei 60 FPS / Hz ein wunderbar geschmeidiges Bild. Das "Fensterschubsen" unter Windows hat mit der Bildwiederholrate übrigens Null zu tun, das würde auch mit 20 FPS noch flüssig aussehen und sieht mit 120 Hz nicht anders aus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.15 18:52 durch Spiritogre.

  15. Re: Das ist also die neue Mittelklasse

    Autor: HubertHans 22.09.15 - 08:22

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du, früher hat mein Röhrenmonitor durchaus 120 Hz geschafft, das darfst du
    > aber nicht mit den Spielen verwechseln, aktuelle Titel liefen auch damals
    > mit Mittelklassekarten nur mit 20 - 30 FPS!
    >
    > Ich war bei Morrowind damals mit einer GeForce 2 froh, wenn das ruckelfrei
    > lief. Die 120 FPS Quake / Counterstrike Gamer hatten diese
    > Bildwiederholrate auch erst Jahre nach erscheinen der Spiele und bei
    > minimalen Details.
    >
    > Und ja, ich halte Gaming Monitore (womöglich noch mit grausigem TN Panel)
    > mit 120 / 140 Hz für nicht mehr normal sondern schon für "Pro-Gamer" bzw.
    > Enthusiast-Gamer Hardware, die der Durchschnittszocker nicht hat und auch
    > nicht benötigt (schon alleine weil man sich damit an einen Hersteller
    > bindet und ein Monitor überlebt in der Regel mehrere
    > Grafikkartengenerationen). Außerdem lege ich mehr wert auf gute
    > Bildqualität, unter MVA kommt mir kein Panel mehr ins Haus. Und gute 140 Hz
    > Monitore mit IPS Panel kosten nun mal auch 800 Euro - sprich wieder
    > "Enthusiast"-Klasse, denn normale 60 Hz Monitore mit der Bildqualität
    > bekommt man ab etwa 250 - 300 Euro.
    >
    > Und wenn du so "Elitär" bist, dass du alles unter 120 Hz als Grütze und
    > ruckelig empfindest - dein Problem! Ich spiele mit aktiviertem VSync und
    > habe bei 60 FPS / Hz ein wunderbar geschmeidiges Bild. Das
    > "Fensterschubsen" unter Windows hat mit der Bildwiederholrate übrigens Null
    > zu tun, das würde auch mit 20 FPS noch flüssig aussehen und sieht mit 120
    > Hz nicht anders aus.

    30FPS? Sry, aber da stimmt dann irgendwas anderes nicht, naemlich die Karte. Die Geforce 2 und Morrowind passen eben nicht zusammen. Da haette es eine Geforce 3 oder eine Geforce 4 4200 gebraucht. Das du da mit der Geforce 2 weggeknueppelt wurdest ist logisch. 30FPS hat sich damals niemand freiwillig in einem 3D-Spiel angetan! Zum Glueck ein RPG, da koennte man mit Bildwiederholraten unter 60FPS zumindest halbwegs leben. Toll ist das aber nicht.

    Die Geforce 2 / Geforce 4 480 war uebrigens Einstiegsklasse und somit generell mit Morrowind ueberfordert. (2 Textureinheiten vs 8, schon allein das spricht Baende. Morrowind hat Multitexturing verwendet und Pixelshader. Da sieht die Geforce2/ 4 480 keine Sonne. Und das Spiel sieht obendrein dann auch noch schlecht aus)

    Fensterschubsen bei 20FPS? Machst du Witze? Du zeigst einfach nur, das du keine Ahnung hast wovon du redest! Den Unterschied merkt man sofort! Ich kann die Fenster hier bei 144Hz butterweich verschieben. Das geht mit 60Hz so nicht. Unter Windows selbst ist es ja fast noch egal. Aber bei Spielen tut man sich sowas nicht freiwillig an, wenn man frueher lange mit 100 - 160Hz Monitoren unterwegs war. Uebrigens waren 120Hz nicht das Ende der Fahnenstange.

    Was willste mit nem IPS-Panel? Standbilder gucken? Zu mehr taugen die Teile nicht. Ich weiß das die IPS/ TN Gamermonitore ein kack-Bild liefern. (Prinzipbedingt) Das liegt aber an der Technik, die einfach nichts taugt. Was meinst du warum alle nach Oled gieren? Und ohne Backlite Strobe tu ich mir keinen TFT mehr zum Spielen an. Selbst unter Windows wuerde ich Backlite Strobe nutzen, wenn das Bild dadurch nicht zu sehr in Mitleidenschaft gezogen werden wuerde. Denn auch etwas in Bewegung scharf zu sehen wie Text, was ich vom CRT gewohnt bin, ist beim TFT ohne Backlitestrobe prinzipbedingt unmoeglich. TFT ist eine schlechte und ungeeignete technil fuer den Monitoreinsatz. Das ist alles was man dazu sagen kann. Es gibt keinen TFT, der alle Bereiche abdecken kann. Das ging mit einem CRT und wuerde auch mit OLED wieder klappen. Wenn es denn OLED mit entsprechenden Eigenschaften auf dem Markt geben wuerde.

    Bei 60Hz hast du kein geschmeidiges Bild bei 3D-Spielen. (Unmoeglich, bei Schwenks gibt's massive Bildspruenge, auch wenn du sie fuer dich ausblendest/ ignorierst) Mit Vsync hast du obendrauf Input lag. Schoen das du es nicht mehr merkst. Mir geht das sofort auf den Senkel. Und ich sehe den Unterschied sofort! Hat auch mit "Elitaer" nichts zu tun. Deine Haltlosen Abwertungen kannste dir also schenken!



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 22.09.15 08:42 durch HubertHans.

  16. Re: Das ist also die neue Mittelklasse

    Autor: Bautz 22.09.15 - 11:00

    Da das menschliche Auge max. 27 Bilder pro sekunde verarbeiten kann (manche mehr, manche weniger), reichen 60FPS für jeden. Ich empfinde bildraten unter 50fps als ruckelnd, alles drüber als butterweich. Bei meiner Freundin liegt die grenze bei 55fps (wir haben gegenseitig Blindtests gemacht).

    Ich stelle, soweit im Spiel möglich, immer das FPS-Limit auf 60, der Monitor hat ein vielfaches davon (120), so dass keine Frames verloren gehen. Bei einigen Strategie-Titeln sogar auf 30, spart dann etwas Strom , denn da fällts eh nicht auf.

  17. Re: Das ist also die neue Mittelklasse

    Autor: HubertHans 22.09.15 - 15:41

    Bautz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da das menschliche Auge max. 27 Bilder pro sekunde verarbeiten kann (manche
    > mehr, manche weniger), reichen 60FPS für jeden. Ich empfinde bildraten
    > unter 50fps als ruckelnd, alles drüber als butterweich. Bei meiner
    > Freundin liegt die grenze bei 55fps (wir haben gegenseitig Blindtests
    > gemacht).
    >
    > Ich stelle, soweit im Spiel möglich, immer das FPS-Limit auf 60, der
    > Monitor hat ein vielfaches davon (120), so dass keine Frames verloren
    > gehen. Bei einigen Strategie-Titeln sogar auf 30, spart dann etwas Strom ,
    > denn da fällts eh nicht auf.

    Nein, das ist nicht richtig! Man geht davon aus, das es 1000Hz mit Backlite Strobe und 1000FPS Framerate braucht, damit das Bild komplett fluessig, scharf dargestellt ist und keine sichtbaren Bildspruenge vorhanden sind. Hatte hier auch schon mal einen Link gepostet, von einem Entwickler von Valve. Und immer wieder witzig ist, das alle Leute verschiedene Bildwiederholraten unterhalb 60FPS nennen. (Beliebt sind 15 und 25FPS) ABER ES IST UND BLEIBT EINE URBAN LEGEN! Und das Bild ist bei 60FPS nicht fluessig. Du denkst nur das es fluessig ist weil du keine Ahnung hast. Du bist wie ein Blinder, der von Farbe redet.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 22.09.15 15:48 durch HubertHans.

  18. Re: Das ist also die neue Mittelklasse

    Autor: Spiritogre 22.09.15 - 18:17

    @ HubertHans
    Du lebst eben in deinem eigenen Pro-Gamer Fantasie-Elfenbeinturm. Da kommen wir nicht zusammen.

  19. Re: Das ist also die neue Mittelklasse

    Autor: HubertHans 22.09.15 - 20:39

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @ HubertHans
    > Du lebst eben in deinem eigenen Pro-Gamer Fantasie-Elfenbeinturm. Da kommen
    > wir nicht zusammen.

    Du hast einfach keine Ahnung und bist von Urban Legends geblendet. Deswegen kommen wir nicht zusammen.

  20. Re: Das ist also die neue Mittelklasse

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 22.09.15 - 21:57

    Bautz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da das menschliche Auge max. 27 Bilder pro sekunde
    > verarbeiten kann (manche mehr, manche weniger),
    > reichen 60FPS für jeden.

    Richtige Aussage, nicht ganz korrekte Begründung: Das menschliche *Auge* kann deutlich mehr Bilder pro Sekunde wahrnehmen, aber das menschliche Gehirn kann nur im Schnitt 60 Bilder pro Sekunde verarbeiten - bei allem, was darüber liegt, lässt das Hirn einfach ein paar Bilder wegfallen. Ab im Durchschnitt 15 Bildern pro Sekunde kann ein Mensch keine Einzelbilder mehr unterscheiden, als flüssig empfunden wird es aber erst ab 24 Bildern pro Sekunde.

    Allerdings ist das Ganze nicht 1:1 auf die digitale Bilderzeugung- und Wiedergabe übertragbar, denn das menschliche Auge reagiert sehr gut auf Wechsel in der Bildrate (Unser Wahrnehmungsapparat ist evolutionär hauptsächlich auf das Erkennen von Veränderungen ausgelegt, Details und Bewegung kommen erst danach.), sofern diese unterhalb der Grenze dessen liegen, was das Hirn überhaupt verarbeiten kann.
    Sprich, damit etwas unter allen Umständen flüssig ist, muss man entweder die Bildwiederholrate unverändert auf einem Stand halten, der auf/über 25 Bildern pro Sekunde liegt ODER konstant bei über 60 Bildern pro Sekunde. In der Praxis gibt es allerdings auf dem Weg von GPU bis zum menschlichen Wahrnehmungsapparat immer Verlust durch Leistungseinbrüche sowie durch Übermittlungs- und Wiedergabefehler, weshalb man für beide Varianten einen gewissen Overhead benötigt.

    Variante 1 braucht weniger Overhead, aber mehr Präzision. Auch wenn man die Bildwiederholrate auf einem moderaten Stand fixiert, muss die GPU ein paar Bilder in Reserve haben, die sie wegfallen lassen kann, um die gewünschte Rate zu halten. und natürlich sind die dafür eingesetzten Verfahren bei verschiedenen Titeln unterschiedlich wirkungsvoll und haben grundsätzlich leichte Ausreißer nach oben und unten.

    Variante 2 ist weniger fehleranfällig, braucht aber bei grafisch anspruchsvollen Titeln brachiale Leistung. Selbst heutige Highend-Grafikkarten schaffen es nicht, die Bildwiederholrate in jedem Fall konstant über 60 Bildern/Sekunde zu halten.

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Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.


    Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
    Ricoh GR III im Test
    Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

    Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
    Ein Test von Andreas Donath

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    2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

    1. Quartalsbericht: Microsofts Cloud-Geschäft steigert Rekordumsatz
      Quartalsbericht
      Microsofts Cloud-Geschäft steigert Rekordumsatz

      Microsoft hat in einem Quartal über 13,2 Milliarden US-Dollar Gewinn gemacht. Der Cloud-Bereich macht ein Drittel des Umsatzes Microsofts aus.

    2. Nach Unfall: Wiener Verkehrsbetrieb stoppt autonome Busse
      Nach Unfall
      Wiener Verkehrsbetrieb stoppt autonome Busse

      Nachdem eine Fußgängerin in einen der autonom fahrenden Busse gelaufen ist, hat der Wiener Verkehrsbetrieb das Pilotprojekt erst einmal gestoppt: Die Passantin, die leicht verletzt wurde, ist offensichtlich aus Unachtsamkeit mit dem Fahrzeug kollidiert.

    3. Berliner U-Bahn: Bis Ende 2019 gibt es LTE auch für Vodafone und Telekom
      Berliner U-Bahn
      Bis Ende 2019 gibt es LTE auch für Vodafone und Telekom

      Bisher bietet nur Telefónica LTE- und UMTS-Zugang im Berliner U-Bahn-Netz. Ende 2019 werden auch erste Linien von der Deutschen Telekom und Vodafone versorgt.


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