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Können die AMD Karten überhaupt Konkurrenz fähig sein?
Autor: Hans-Schmidt 22.09.22 - 18:12
Nvidia Produziert in TSMC N4, AMD in N5. Die Nvidia Grafikkarten waren bereits mit der Samsung Fertigung sehr Effizient, ich bilde mir ein in mehreren Artikeln hat es damals geheißen das die Samsung Chipfertigung nicht ganz an die von TSMC ran kommt. Das hat Nvidia aber mit guten GPU Design Kompensiert, jetzt hat Nvidia das bessere Fertigungsverfahren im Vergleich zu AMD. AMD wird bestimmt deutlich günstiger Produzieren können, aber rein von der Effizienz unabhängig vom Kaufpreis, würde es zwar sehr freuen, aber auch sehr überraschen wenn AMD auf Augenhöhe mitspielt.
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Re: Können die AMD Karten überhaupt Konkurrenz fähig sein?
Autor: Noren 22.09.22 - 18:22
Wenn der Node Unterschied eine so grosse Differenz machen würde, wieso ist dan die Performance nicht 3 mal so schnell? In den letzten Jahren hatte Nvidia doppelt so viele ALUs und konnten AMD in der reinen Rasterisierung nicht schlagen.
Womöglich kompensiert AMDs Chiplet Design genau diesen Aspekt, den von diesem Gewinn ist noch nicht wirklich viel bekannt. -
Re: Können die AMD Karten überhaupt Konkurrenz fähig sein?
Autor: nuclear 22.09.22 - 19:14
N4 ist nur ein leicht verbesserter N5. Also ist der Unterschied nicht wirklich so gigantisch. Dafür hat AMD mit der Chiplet Technik einen Designvorteil und sehr wahrscheinlich höhere Taktraten bei niedrigeren Spannungen.
Vielleicht werden sie nicht die RTX4090 erreichen, laut den Gerüchten ist aber die RTX4080/16GB relativ entspannt und ohne hohe Leistung drin. Wir werden sehen. -
Re: Können die AMD Karten überhaupt Konkurrenz fähig sein?
Autor: Myrso 22.09.22 - 23:43
Die 4080 ist doch nur für eine Hand voll Ultra-Nerds interessant. Spannend wird es, wer in der 300-Euro-Klasse die bessere Preis-Leistung abliefert.
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Re: Können die AMD Karten überhaupt Konkurrenz fähig sein?
Autor: zonk 22.09.22 - 23:44
Myrso schrieb:
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> Die 4080 ist doch nur für eine Hand voll Ultra-Nerds interessant. Spannend
> wird es, wer in der 300-Euro-Klasse die bessere Preis-Leistung abliefert.
Ich befürchte, dass es diese Klasse einfach nicht mehr gibt und auch nicht mehr geben wird. -
Re: Können die AMD Karten überhaupt Konkurrenz fähig sein?
Autor: Myrso 22.09.22 - 23:53
Na dann ist der PC als Gaming-Plattform für die 99% tot. Noch halten viele an ihren 2019er/2020er Grafikkarten fest. Für 500-550 Euro gibt es 7 Jahre flüssige NextGen-Titel.
Niemand legt 1.200 Euro für eine Grafikkarte, wenn er für 500 Euro quasi genau das gleich haben kann + 7 Jahre Garantie, dass alle aktuellen Games flüssig laufen.
Die 3060 Ti hatte ein UVP von 399 Euro - was ohne Mining/Global-Supply-Chain-Situation normalerweise 299 Euro Straßenpreis bedeutet. Das war die Karte, welche wirklich viele erwartet haben, und nicht bekommen haben (jedenfalls nicht für 299 Euro).
Sobald das Thema Mining sich erledigt hat (viele Alt-Coins kann man ja noch minen), müssen Nvidia und AMD sich wieder um die 300-Euro-Klasse bemühen. Noch geht alles an Miner und Ultra-Nerds.
Das sind halt Wellen, welche sich durch den Markt bewegen. Der PC hat in den letzten Jahren, schon totgesagt, unglaublich aufgeholt. Das geht auch genauso schnell wieder in die andere Richtung. Mit dem Müll, welchen Nvidia gerade präsentiert hat, holt man die 1% Ultra-Nerds ab und die Miner. Niemand sonst. -
Re: Können die AMD Karten überhaupt Konkurrenz fähig sein?
Autor: Dwalinn 23.09.22 - 08:08
Den Effizienz Vorteil kann man mit Overclocking schnell kaputt machen. Dann gibt es vielleicht nochmal 10% mehr FPS aber 20-30% mehr Strombedarf
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Re: Können die AMD Karten überhaupt Konkurrenz fähig sein?
Autor: Dwalinn 23.09.22 - 08:46
Du schließt mal wieder von dir auf andere.
Für 500¤ (wahrscheinlich sind Konsolen gemeint) bekommst du sicher nicht die gleiche Leistung wie für eine 1200¤ Karte eher wie für eine 350-400¤ Karte (6650 XT/6700). Und 7 Jahre Garantie auf flüssiges Gameplay gibt es auch nicht wobei ja jeder eine andere Definition für flüssig hat, dem ein oder anderen reichen schon 24 FPS.
Bei Steam haben grob überflogen 25% der Nutzer eine Grafikkarte die mehr als 300¤ gekostet hat (inklusive älterer Generationen). Nicht berücksichtigt habe ich Laptop GPUs sowieso karten wie die 2060 und 1660 (normal/Super/Ti) die bereits rund 10% ausmachen und meistens über 300¤ gekostet haben aber auch Zeitweise unter 300¤ gekommen sind.
Und selbst wenn man nur 1% der Leute mit den neuen Karten abholt (ich schätze eher 3%), das sind nunmal die Halo Produkte die immer zuerst vorgestellt werden den Spruch hättest du in den letzen 10 Jahren immer sagen können. -
Re: Können die AMD Karten überhaupt Konkurrenz fähig sein?
Autor: Myrso 23.09.22 - 23:26
Die 1660 Super gab es, als sie verfügbar war, für 200-250 Euro. Als die Dinger über 300 Euro waren, haben doch nur ****** gekauft.
Und ältere Generationen kannst du nicht mitrechnen, viele dürften da einfach für 200-300 bei gebrauchten Karten zugeschlagen haben.
3090 - 0,5%
3080 - 1,8%
3080 Ti - 0,7%
= 3%
Das war es. So viel Leute sind bereit, mehr als den Konsolenpreis für die Grafikkarte zu bezahlen. 2% Millionäre gibt es in Deutschland. 1% haben irrational gehandelt - nach meiner Meinung - aber gut, sollen sie machen (die Ultra-Nerds).
Die 3070 gab es, als es die Karte gab, auch bei ca. 500 Euro. Da wurden die Dinger verkauft, danach ja nur noch minimal Stückzahlen zu astronomischen Preisen. -
Re: Können die AMD Karten überhaupt Konkurrenz fähig sein?
Autor: Dwalinn 24.09.22 - 17:31
1. deshalb habe ich die 1660 auch nicht berücksichtigt sondern nur karten die über 300¤ gekostet haben (beispielsweise die 1070 aber auch alles ab 3050)
2. Okay also alte Karten sind alle nur gebrauchte und wo kommen die her? Ich habe jedenfalls meine 1080 Ti seit rund 5 Jahren hat mich Multimillionär und Ultra-Nerd also bisher 12,5 ¤ pro Monat gekostet und bis ich die austausche werden es rund 10¤ sein (ohne den Verkaufspreis zu berücksichtigen).
3. Falls du wirklich glaubst die 3070 wurde nur zur UVP verkauft kann ich dir auch nicht helfen. Ansonsten bin ich aber auch von 300¤ ausgegangen um auf die 25% der Steam User zu kommen.



