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Kostenvorteil trotz der hohen Entwicklungskosten!?
Autor: Mindhuntersss 26.09.22 - 13:49
Warum ist die N6 Fertigung für die Hersteller eigentlich ein Kostenvorteil? Ich dachte die Entwicklungskosten würde sich mit jedem kleinerem Node verdoppeln!? Das ist doch auch ein Grund warum Grafikartenpreisen / CPU-Preise steigen müssen. Die Entwicklungskosten haben sich doch bei Nvidia von 0,5 Millionen vor ein paar Jahren auf 6 Milliarden aktuell vervielfacht. Ich bin sehr überrascht hier von einem Kostenvorteil zu lesen.
Auch eine Frage an die @Redaktion.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.22 13:49 durch Mindhuntersss. -
Re: Kostenvorteil trotz der hohen Entwicklungskosten!?
Autor: Z101 26.09.22 - 14:06
Mindhuntersss schrieb:
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> Warum ist die N6 Fertigung für die Hersteller eigentlich ein Kostenvorteil?
> Ich dachte die Entwicklungskosten würde sich mit jedem kleinerem Node
> verdoppeln!? Das ist doch auch ein Grund warum Grafikartenpreisen /
> CPU-Preise steigen müssen. Die Entwicklungskosten haben sich doch bei
> Nvidia von 0,5 Millionen vor ein paar Jahren auf 6 Milliarden aktuell
> vervielfacht. Ich bin sehr überrascht hier von einem Kostenvorteil zu
> lesen.
>
> Auch eine Frage an die @Redaktion.
Waver sind teuer und nun können mehr Chips pro Waver produziert werden.
Zudem muss Sony dringend mehr PS5 unter die Leute bringen. Mittlerweile liegt die PS5 deutlich hinter den PS4 Verkaufszahlen in der gleichen Zeitspanne seit der Veröffentlichung. -
Keine Entwicklungskosten
Autor: yumiko 26.09.22 - 14:28
Mindhuntersss schrieb:
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> Warum ist die N6 Fertigung für die Hersteller eigentlich ein Kostenvorteil?
> Ich dachte die Entwicklungskosten würde sich mit jedem kleinerem Node
> verdoppeln!? Das ist doch auch ein Grund warum Grafikartenpreisen /
> CPU-Preise steigen müssen. Die Entwicklungskosten haben sich doch bei
> Nvidia von 0,5 Millionen vor ein paar Jahren auf 6 Milliarden aktuell
> vervielfacht. Ich bin sehr überrascht hier von einem Kostenvorteil zu
> lesen.
In diesem Fall is es exakt der gleiche Chip und Sony/AMD müssen nix machen:
"Dabei stellt der Auftragsfertiger sicher, dass der neue Herstellungsprozess mit dem alten Chipdesign kompatibel ist." -
Re: Kostenvorteil trotz der hohen Entwicklungskosten!?
Autor: mb (Golem.de) 26.09.22 - 15:34
Mindhuntersss schrieb:
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> Warum ist die N6 Fertigung für die Hersteller eigentlich ein Kostenvorteil?
> Ich dachte die Entwicklungskosten würde sich mit jedem kleinerem Node
> verdoppeln!? Das ist doch auch ein Grund warum Grafikartenpreisen /
> CPU-Preise steigen müssen. Die Entwicklungskosten haben sich doch bei
> Nvidia von 0,5 Millionen vor ein paar Jahren auf 6 Milliarden aktuell
> vervielfacht. Ich bin sehr überrascht hier von einem Kostenvorteil zu
> lesen.
>
> Auch eine Frage an die Redaktion.
Der Kostenvorteil ist hier nur in der Produktion. Der Aufwand von N7 auf N6 zu portieren ist zudem überschaubar. So passen mehr Chips auf einen Wafer und die Kosten sinken dadurch.
Die Produktionskosten dürften sicherlich auch an anderer Stelle geringer werden. Der neue Kühler hat weniger Material, ebenso das neue PCB. Auch solche Kosten machen einen Unterschied-
Martin Böckmann, Editor
Golem.de -
Re: Keine Entwicklungskosten
Autor: jhi (Golem.de) 26.09.22 - 15:42
yumiko schrieb:
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> Mindhuntersss schrieb:
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> > Warum ist die N6 Fertigung für die Hersteller eigentlich ein
> Kostenvorteil?
> > Ich dachte die Entwicklungskosten würde sich mit jedem kleinerem Node
> > verdoppeln!? Das ist doch auch ein Grund warum Grafikartenpreisen /
> > CPU-Preise steigen müssen. Die Entwicklungskosten haben sich doch bei
> > Nvidia von 0,5 Millionen vor ein paar Jahren auf 6 Milliarden aktuell
> > vervielfacht. Ich bin sehr überrascht hier von einem Kostenvorteil zu
> > lesen.
> In diesem Fall is es exakt der gleiche Chip und Sony/AMD müssen nix
> machen:
> "Dabei stellt der Auftragsfertiger sicher, dass der neue
> Herstellungsprozess mit dem alten Chipdesign kompatibel ist."
Korrekt. N6 ist eine Weiterentwicklung von N7, die sogenannten Design Rules, also die Vorgaben, wie Leiter und Transistoren zu platzieren sind, sind gleich. Im Prinzip kann man das alte Design nehmen und der Chip wird, ohne irgendwas zu tun, kleiner. Es müssen zwar neue Belichtungsmasken produziert werden, das sind aber überschaubare Kosten. Die dürften sich schnell amortisieren, weil auf jeden Wafer 15% mehr Chips und das Kühlsystem einfacher und günstiger wird.
N6 könnte zudem etwas günstiger sein, da durch EUV die Anzahl der Prozessschritte verglichen mit DUV und Mehrfachbelichtung sinkt, das ist aber Spekulation.
Grundsätzlich ist aber der Trend, dass kleinere Fertigungsprozesse immer teurer werden. Das liegt daran, dass der Aufbau der Transistoren komplizierter wird, weshalb mehr Prozessschritte erforderlich sind. Auch ein Teil der Maschinen wird immer komplexer und teurer, EUV-Belichter sind da das extremste Beispiel.
Johannes Hiltscher
(Golem.de) -
Re: Keine Entwicklungskosten
Autor: Mindhuntersss 26.09.22 - 17:15
Ja, das macht alles Sinn. Danke für eure Mühe und Aufklärungsarbeit :).
1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.22 17:15 durch Mindhuntersss. -
Re: Kostenvorteil trotz der hohen Entwicklungskosten!?
Autor: Sharra 27.09.22 - 03:32
Da wurde NICHTS entwickelt. Das ist der gleiche Chip wie vorher. Und zwar exakt.
Er wird jetzt nur kleiner "gezeichnet".
Wenn du dir das nicht vorstellen kannst, dann stell dir einen Maler vor. Einer malt die Details mit einem großen Wandpinsel, der andere malt mit einem Feinpinsel. Beide das selbe Motiv. Natürlich muss der mit dem groben Ding deutlich größer malen, damit er alles abbilden kann.
Mit dem feineren Verfahren ist der gleiche Chip kleiner zu produzieren. Das spart Fläche auf dem Wafer, auf dem X Chips gleichzeitig produziert werden, je nachdem wie viele eben drauf passen. Und wenn man mehr drauf bekommt, spart man Material, indem man mehr Output bei gleicher Fläche produziert. Und da man mehr gleichzeitig produziert ist es günstiger weil Zeit = Geld.
Am Ende also Win-Win für alle, ohne dass man auch nur einen Cent hat zusätzlich investieren müssen. -
Re: Kostenvorteil trotz der hohen Entwicklungskosten!?
Autor: Lufegrt 27.09.22 - 06:58
So viel blödsinn in so viel Absätzen!
Sharra schrieb:
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> Da wurde NICHTS entwickelt. Das ist der gleiche Chip wie vorher. Und zwar
> exakt.
> Er wird jetzt nur kleiner "gezeichnet".
> Wenn du dir das nicht vorstellen kannst, dann stell dir einen Maler vor.
> Einer malt die Details mit einem großen Wandpinsel, der andere malt mit
> einem Feinpinsel. Beide das selbe Motiv. Natürlich muss der mit dem groben
> Ding deutlich größer malen, damit er alles abbilden kann.
>
> Mit dem feineren Verfahren ist der gleiche Chip kleiner zu produzieren. Das
> spart Fläche auf dem Wafer, auf dem X Chips gleichzeitig produziert werden,
> je nachdem wie viele eben drauf passen. Und wenn man mehr drauf bekommt,
> spart man Material, indem man mehr Output bei gleicher Fläche produziert.
> Und da man mehr gleichzeitig produziert ist es günstiger weil Zeit = Geld.
>
> Am Ende also Win-Win für alle, ohne dass man auch nur einen Cent hat
> zusätzlich investieren müssen. -
Re: Kostenvorteil trotz der hohen Entwicklungskosten!?
Autor: Sharra 27.09.22 - 08:02
Ach gugg, noch einer, der angeblich ALLES besser weiss, es aber nicht gebacken kriegt, seine Weisheit auch mitzuteilen. Ist da irgendwo ein Nest von euch Klugscheißern?



