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Nach dem GHz-Wahn nun der Kerne-Wahn

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  1. Nach dem GHz-Wahn nun der Kerne-Wahn

    Autor: CyberTim 01.02.10 - 16:07

    Grundsätzlich finde ich die Mehrkernprozessoeren ja gut. 2 Kerne gegenüber 1 Kern merkt man sehr deutlich und auch für 4 Kerne habe ich noch Verständnis, gerade dann, wenn virtualisiert wird.

    Aber noch mehr? Was soll das?
    Wenn man mal vom Server-Bereich absieht, wo man sich dann vll. den ein oder anderen Sockel auf dem Board sparen kann, sehe ich keine Anwendung dafür.

    Klärt mich bitte auf, wofür man mehr als 4 Kerne sonst noch braucht!

  2. Re: Nach dem GHz-Wahn nun der Kerne-Wahn

    Autor: noch nicht 01.02.10 - 16:15

    Noch kann man sie nicht sinnvoll einsetzen.
    Und in manchen Szenarien wird man das auch nie können, weil die Algorithmen die verwendet werden schlicht nicht effizient parallelisierbar sind. Aber da man die Taktung aufgrund des extremen Abwärmewachstums nicht mehr steigern kann setzt man eben auf mehr Kerne, eine andere Möglichkeit ist momentan zur Leistungssteigerung einfach noch nicht serienreif.
    Wenn in Zukunft alles parallelisiert wird, was irgendwie parallelisierbar ist, dann lässt sich so auch die Leistung steigern. Bis zu dem Punkt, an dem der Overhead der beim Verwalten der Parallelisierung anfällt so groß ist, dass sich auch eine erhöhung der Kernanzahl nicht mehr lohnt.

  3. Re: Nach dem GHz-Wahn nun der Kerne-Wahn

    Autor: stm 01.02.10 - 16:21

    Also unsere Software (Voice over IP Mediaserver) skaliert nahezu perfekt mit der Anzahl der Kerne.
    Wir können gar nicht genug Kerne bekommen.

    Weiter so !!!

  4. Re: Nach dem GHz-Wahn nun der Kerne-Wahn

    Autor: IhrName9999 01.02.10 - 16:28

    noch nicht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Noch kann man sie nicht sinnvoll einsetzen.

    Schwachsinn im Kubik. Mittlerweile werden alle 4 Kerne eines Quadcore recht gut genutzt - das kann man mit einem i7 und Windows 7 sehr, sehr gut nachvollziehen.

    > Und in manchen Szenarien wird man das auch nie können

    Geh bitte wieder in den Matheunterricht zurück, du hast es dringend nötig. Es gibt nur sehr, wenige Aufgaben die sich nicht aufteilen lassen - von dem Overhead einmal abgesehen.

    >, weil die Algorithmen
    > die verwendet werden schlicht nicht effizient parallelisierbar sind.

    Richtig! Die Stichworte sind hier aber "nicht effizient" - nur weil etwas "nicht perfekt" läuft heisst das noch lange nicht dass es NICHT läuft, das ist ein gewaltiger Unterschied.

    >Aber
    > da man die Taktung aufgrund des extremen Abwärmewachstums nicht mehr
    > steigern kann setzt man eben auf mehr Kerne

    Schwachsinn die Zweite - es hat REIN GARNICHTS mit der Hitzeentwicklung zu tun, viel mehr mit physikalischen Effekten die ungefähr bei 3-4 Ghz auftreten und zB. in einem exponentiell ansteigenden Stromverbrauch, einer steigenden Beeinflussung naheliegender Pipelines und steigenden Widerständen in Selbigen resultieren; ginge es nur um die Hitze dann wär das ganze absolut kein Problem ... nicht umsonst kann man zB. eine um 100% übertaktete CPU problemlos auf 50°C halten - da wäre noch dick Spielraum ;-)

    >, eine andere Möglichkeit ist
    > momentan zur Leistungssteigerung einfach noch nicht serienreif.

    Ja, die Physik lässt sich nur ungern widerlegen ... dieser blöde Einstein und seine Axiome wollen selbst nach seinem Tod nicht nachgeben ... die Sau!

    > Bis zu dem Punkt, an
    > dem der Overhead der beim Verwalten der Parallelisierung anfällt so groß
    > ist, dass sich auch eine erhöhung der Kernanzahl nicht mehr lohnt.

    Du bist schon ein Seltsamer ... soviel Unwissen und Vermutungen gepaart mit ein paar wahren Perlen, die sonst nur den Akademikern und/oder sonstig Involvierten vorbehalten bleiben. Hast ausnahmsweise mal recht, das ist das einzig wahre Limit für Manycores.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 01.02.10 16:30 durch IhrName9999.

  5. Re: Nach dem GHz-Wahn nun der Kerne-Wahn

    Autor: Duden 01.02.10 - 16:48

    IhrName9999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > noch nicht schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > >Aber
    > > da man die Taktung aufgrund des extremen Abwärmewachstums nicht mehr
    > > steigern kann setzt man eben auf mehr Kerne
    >
    > Schwachsinn die Zweite - es hat REIN GARNICHTS mit der Hitzeentwicklung zu
    > tun, viel mehr mit physikalischen Effekten die ungefähr bei 3-4 Ghz
    > auftreten und zB. in einem exponentiell ansteigenden Stromverbrauch, einer
    > steigenden Beeinflussung naheliegender Pipelines und steigenden
    > Widerständen in Selbigen resultieren; ginge es nur um die Hitze dann wär
    > das ganze absolut kein Problem ... nicht umsonst kann man zB. eine um 100%
    > übertaktete CPU problemlos auf 50°C halten - da wäre noch dick Spielraum
    > ;-)

    Wenn du zwischen Hitzeentwicklung und exponentiell ansteigenden Stromverbrauch GARKEINEN Zusammenhang siehst solltest Du vielleicht wieder in die Schule. Und gewöhn dir mal einen anderen Ton an Schlaumeier.

  6. Re: Nach dem GHz-Wahn nun der Kerne-Wahn

    Autor: derbesserwisser 01.02.10 - 16:49

    IhrName9999 schrieb:

    > Ja, die Physik lässt sich nur ungern widerlegen ... dieser blöde Einstein
    > und seine Axiome wollen selbst nach seinem Tod nicht nachgeben ... die
    > Sau!


    Doof nur, dass das Newton war und nicht Einstein mit den Axiomen

  7. Re: Nach dem GHz-Wahn nun der Kerne-Wahn

    Autor: bööö 01.02.10 - 16:55

    durch mein produktdesign studium render und modell ich sehr viel am pc auch die ein oder andere filmproduktion ist mal dabei. da kann man garnicht genügend kerne haben.

    besitze momentan einen i7-920 der circa 3% der zeit von meine amd3700+ singlecore.

    wenn die 6 kerner für 1366 rauskommen werd ich wohl umsteigen. vorrausgesetzt die sache ist bezahlbar.

  8. Re: Nach dem GHz-Wahn nun der Kerne-Wahn

    Autor: böö 01.02.10 - 16:56

    ürw bin gerade erst aufgestanden ...

    durch mein produktdesign studium render und modellier ich sehr viel am pc, auch die ein oder andere filmproduktion ist mal dabei. da kann man garnicht genügend kerne haben.

    ich besitze momentan einen i7-920 der circa 3% der zeit von meine amd3700+ singlecore braucht.

    wenn die 6 kerner für 1366 rauskommen werd ich wohl umsteigen. vorrausgesetzt die sache ist bezahlbar.

  9. Re: Nach dem GHz-Wahn nun der Kerne-Wahn

    Autor: wooza 01.02.10 - 17:26

    16:56 böö schrieb:
    ürw bin gerade erst aufgestanden ...
    durch mein [...] studium [...]

    Tjaja Student müsste man sein ^^

  10. Re: Nach dem GHz-Wahn nun der Kerne-Wahn

    Autor: thomas001le 01.02.10 - 17:44

    derbesserwisser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Doof nur, dass das Newton war und nicht Einstein mit den Axiomen

    Ich glaube der richtige Theorievater ist hier Planck... ;-)

  11. Re: Nach dem GHz-Wahn nun der Kerne-Wahn

    Autor: aze 01.02.10 - 18:17

    naja, beim Thema Virtualisierung kann man nie genung Kerne haben ;-)

    Aber auch im klassischen Desktop-Bereich sind mehrere Kerne nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass man einzelnen Kernen bestimmte Applikationen "zuordnen" kann. Hängt natürlich stark vom jeweiligen OS ab.

    Und im Hinblick auf die kommende Verschmelzung von CPU und GPU sind "Mehrkerner" die Zukunft.

  12. Re: Nach dem GHz-Wahn nun der Kerne-Wahn

    Autor: aze 01.02.10 - 18:17

    doppelt gemoppelt, ups



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.02.10 18:18 durch aze.

  13. Re: Nach dem GHz-Wahn nun der Kerne-Wahn

    Autor: 4qhj6w 01.02.10 - 18:24

    IhrName9999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > noch nicht schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Noch kann man sie nicht sinnvoll einsetzen.
    >
    > Schwachsinn im Kubik. Mittlerweile werden alle 4 Kerne eines Quadcore recht
    > gut genutzt - das kann man mit einem i7 und Windows 7 sehr, sehr gut
    > nachvollziehen.
    Was das mit i7 oder Windows7 zu tun haben soll, weiß ich beim besten Willen nicht. Das hat generell etwas mit SMP-Systemem zu tun. Die Problematik war vor 10 Jahren dieselbe, nur dass da halt noch die wenigsten einen Dual-PentiumII hatten.
    > > Und in manchen Szenarien wird man das auch nie können
    >
    > Geh bitte wieder in den Matheunterricht zurück, du hast es dringend nötig.
    Geh du lieber mal in die Vorlesung über parallele Programmierung. Es ist definitiv so, dass einige Dinge schlecht parallelisierbar sind. Und selbst wenn sie gut parallelisierbar sind, macht es deutlich mehr Aufwand, das zu realisieren. Genau deswegen sind eben nur wenige Anwendungen gut parallelisiert bisher.

  14. Re: Nach dem GHz-Wahn nun der Kerne-Wahn

    Autor: DumDiDum 01.02.10 - 20:02

    LOL, da hat einer gut aufgepasst :D
    Aber so ist das nun (manch)mal, ihr seid doch nur neidig ;)

    Nur um den Eindruck aber ein klein wenig zu relativieren, das Semester geht gerade dem Ende entgegen, in der Prüfungszeit sind freie Tage dabei wirklich nicht so außergewöhnlich...

  15. Re: Nach dem GHz-Wahn nun der Kerne-Wahn

    Autor: Hello_World 01.02.10 - 21:36

    IhrName9999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geh bitte wieder in den Matheunterricht zurück, du hast es dringend nötig.
    > Es gibt nur sehr, wenige Aufgaben die sich nicht aufteilen lassen - von dem
    > Overhead einmal abgesehen.
    Das ist kompletter Käse. Im Gegenteil, es gibt sogar ausgesprochen simple Probleme, die sich nicht gut parallelisieren lassen wie z. B. das Skalarprodukt zweier n-elementiger Vektoren. Sobald man dafür mehr als n/log n Prozessoren einsetzt, können die Prozessoren nicht mehr vernünftig mit Arbeit versorgt werden. Und das ist ein sehr typisches Beispiel.

  16. Re: Nach dem GHz-Wahn nun der Kerne-Wahn

    Autor: Musicician 02.02.10 - 07:33

    Als Musiker reize ich meinen (noch) C2Q 6600 locker aus.
    Ich verwende zahlreiche Software-Synthesizer, von welchen jeder einzelne (z.B. Waldorf Largo) es sogar schafft, einen Kern auszulasten. Selbst 20 Kerne mit je 3 Ghz könnte ich voll auslasten!
    Deshalb begrüsse ich die Entwicklung und werde mir den 6-Kerner kaufen, sobald der Preis unter 300 Euro geht.

    Ein neues System für eine 9xx war mir doch etwas zu teuer...

  17. Re: Nach dem GHz-Wahn nun der Kerne-Wahn

    Autor: Ainer v. Fielen 02.02.10 - 08:33

    Für Spiele...

    Ich warte aber noch auf den ersten 13-Kerner...

    ___________

    "Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"

    - Autor unbekannt -

  18. Re: Nach dem GHz-Wahn nun der Kerne-Wahn

    Autor: Husare 02.02.10 - 09:18

    Wieso genau 13 Kerne?

  19. Re: Nach dem GHz-Wahn nun der Kerne-Wahn

    Autor: IhrName9999 02.02.10 - 12:18

    Ahja! Nur Newton darf Axiome aufstellen, gell! Gibt _nur_ Axiome von ihm!

    Mkay : widerlege e=mc^2.
    Oha! Kannste nicht? Komisch ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.02.10 12:18 durch IhrName9999.

  20. Re: Nach dem GHz-Wahn nun der Kerne-Wahn

    Autor: IhrName9999 02.02.10 - 12:19

    > Geh du lieber mal in die Vorlesung über parallele Programmierung. Es ist
    > definitiv so, dass einige Dinge schlecht parallelisierbar sind.

    Und DU solltest nochmal in den DEUTSCHunterricht. Seit wann ist "schlecht" äquivalent zu "garnicht"?

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