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Wer braucht sowas?

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  1. Wer braucht sowas?

    Autor: wasabi 27.11.15 - 08:41

    Sorry für den trolligen Threadtitel :-) Aber es interesiert mich durchaus tatsächlich. Ich bin kein richtiger Gamer, und wenn ich mal was spiele, dann sind das oft nicht so schnelle sachen und mir wäre gute Grafik wichtiger als Bildrate. Dass nun aber für die meisten PC-Gamer 60fps selbstversändlich sein sollten verstehe ich schon. Aber ist da nach oben hin nicht irgendwann ein level erreicht, der mehr als ausreichend ist? Also wenn ich ein Spiel hätte, dass mit mehr als 120fps läuft, würde ich erstmal schauen, was ich noch an der Qualität steigern kann. Wahrscheinlich würde ich dann Downsampling betreiben. Und wenn ich tatsächlich maximalen Qualitätseinstellungen und 5120x2880 immer noch über 120fps hätte, würde ich mir denken, dass ich unnötig viel Geld in Grafikkartenn investiert habe ;-)

    Oder geht es vor allem darum, dass die Bildrate bei einigen Spielen sehr stark schwankt und man auf keinen Fall unter einen gewissen Wert sinken will? das macht dann ja auch in Zusammenhang mit G-Sync Sinn. Also dass man an sich sagt, dass einem 100fps zwar absolut ausreichen, aber man die Grafik eben so einstellt, dass sie nie unter 100fps fällt, und man dann eben die Luft nach oben braucht.

  2. Re: Wer braucht sowas?

    Autor: D43 27.11.15 - 08:54

    Vermutlich "Profi gamer" und Leute mit zu viel kleingeld. Gibt ja auch genügend Leute die 300+ Euro für Maus und Tastatur hinlegen und sich noch 2 Titan in die Kiste klatschen...

    Aber mein gott, jeder soll mit seinem Geld machen was er gerne möchte ;)

  3. Re: Wer braucht sowas?

    Autor: crackhawk 27.11.15 - 08:55

    Klassischer Fall: Counter-Strike Global Offensive. Bei 60 Frames für die meißten Spieler kaum spielbar. Es ist ein anderes spielgefühl, klar sollte das für das menschliche Auge nicht erkennbar sein, ist es aber. Das Spiel läuft erst ab konstanten 120 Frames richtig flüssig. woran das liegt kann ich nicht sagen.

  4. Re: Wer braucht sowas?

    Autor: Sarenor 27.11.15 - 08:57

    Die Frage nach dem wirklich brauchen fällt mir jetzt auch schwer zu beantworten, vor allem nachdem die 21Hz mehr meiner Meinung nach auch keinen Unterschied mehr machen.

    Möglichst hohe Wiederholungsraten werden vor allem von (professionellen) Shooterspielern (v.a. CS:GO) geschätzt.

    Ich persönlich habe den Eindruck, dass das Bild einfach noch etwas flüssiger wirkt, wenn die Wiederholungsrate bei 144hz liegt statt 60hz, allerdings kann das auch Einbildung/Wunschdenken sein.

  5. Re: Wer braucht sowas?

    Autor: bccc1 27.11.15 - 09:10

    Wirklich brauchen wird das kaum jemand, aber es ist angenehmer. Den Unterschied sieht man schon im normalen Windows Betrieb bei der Cursor Bewegung. Und 165Hz ist noch lange nicht die Wahrnehmbarkeitsgrenze, da geht noch mehr. Unser Sehsinn funktioniert nicht mit Bilder pro Sekunde sondern Bildfragmenten pro Sekunde. Sobald ein Rezeptor im Auge genug Licht hat, wird für dieses Teil des Bildes ein Signal an das Gehirn geschickt. D.h. die Bildfragmente werden Asynchron aktualisiert und nicht als ganzes Bild. Ich glaube irgendwo mal gelesen zu haben, dass man so mit über 1000Hz neue Infos reinkriegt. D.h. um den menschlichen Körper definitiv als limitierendes Element zu haben, müssen die Bildschirme noch um einiges schneller werden.

    Davon abgesehen funktioniert GSync besser, wenn der Bildschirm schneller ist.

  6. Re: Wer braucht sowas?

    Autor: PeterP58 27.11.15 - 09:40

    Also ich bin jetzt nicht so alt, aber ich habe noch mit CRT-Bildschirmen angefangen zu spielen. Nun habe ich mir einen BenQ gekauft gehabt der eben 144 Hz unterstützt. In CS macht das einen himmelweiten Unterschiend, weil du bei schnellen Bewegungen einfach während der Bewegung noch klar sehen kannst.

    Davon aber mal ganz ab. Bei CRT-Monitoren hast du immer mit 100+ z gespielt, d.h die Frames, die deine Kiste produziert hat, sind auch in der Summe auf dem Bildschirm zur Anzeige gebracht worden. Bei 60Hz gehen dir im Mittel 50% einfach verloren, mehr Frames bringen dir Bildtechnisch einfach nichts. Mit den "neuen" Monitoren ist das wieder anders und man merkt es. Ich fühle mich jedenfalls wohler beim Spielen.
    Gsync, freesync etc. sind Technologien, von denen ich nicht so viel halte. Wenn Frames einbrechen, dann interessiert mich das erst in einem Bereich, der von diesen Technologien noch nicht abgedeckt werden.

  7. Re: Wer braucht sowas?

    Autor: Shadow27374 27.11.15 - 09:57

    bccc1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube irgendwo mal gelesen zu haben, dass man so mit über 1000Hz
    > neue Infos reinkriegt. D.h. um den menschlichen Körper definitiv als
    > limitierendes Element zu haben, müssen die Bildschirme noch um einiges
    > schneller werden.


    Man muss mein Hirn oder die Verbindung von Augen zu Hirn langsam sein. :/

  8. Re: Wer braucht sowas?

    Autor: DJCray 27.11.15 - 10:06

    Je größer die Bildschirme, desto mehr müssen unsere Augen bzw. unser Kopf sich bewegen um ein Objekt zu fokusieren.

    Folgen wir nur langsam ein Objekt auf dem Bildschirm, dann braucht man keine hohen Bildraten.

    Tauchen aber Objekte aus unterschiedlichen Richtungen auf, dann bewegt sich Kopf und Auge schneller als man es vermutet.

    Wenn noch häufiges Zwinkern hinzukommt, dann ist das Auge extrem aufmerksam.

    Es sind dann keine absolute hohe Geschwindigkeiten sondern relative extrem schnelle Geschwindigkeiten, die dann zu einem gefühlten "Flackern" führen.

    Für passive Inhalte ist 60 Hz progressive ausreichend.

  9. Re: Wer braucht sowas?

    Autor: lixxbox 27.11.15 - 10:46

    Ich habe zwar nur 120 Hz, aber alleine unter Windows macht sich das schon bemerkbar. Fenster verschieben und scrollen sind so geschmeidig. Mir läuft es jedesmal kalt den Rücken runter, wenn sich die Einstellung wieder auf 60 Hz zurückstellt (passiert leider ab und zu).
    Für 3D Vision wirds auch benötigt.

    Edit: Wollte dem TE antworten. Verklickt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.11.15 10:46 durch lixxbox.

  10. Re: Wer braucht sowas?

    Autor: Sharkuu 27.11.15 - 11:01

    ich wusste nicht, ob es mir was bringen wird. ich wusste nicht, ob ich es merken werde. aber ich brauchte einen neuen monitor zu meinem neuen pc, da ich nicht mehr am tv spielen wollte, der damit einfach nicht klar kommt :D

    es kommt halt drauf an, was du spielst und was dein pc her gibt. soviel hz wie du haben willst, soviel fps musst du auch haben. also z.b. wirst du das neue battlefront oder das neue cod bestimmt nicht mit allem auf max und 144hz spielen können :) oder ebend, du hast mehrere tausend euro ausgegeben :D wenn du dann aber andere sachen spielst, irgendwelche alten ut teile, quake, cs oder sonstiges, dann kriegst du locker die 144fps hin. und da macht es einen sehr großen unterschied.

    vorher fand ich 30 fps nicht so schlimm und 60 fps super. mittlerweile stören mich 30fps extrem und 60fps sind noch ok. einen himmelweiten unterschied habe ich beim surfen gemerkt. besonders wenn man da mehrfache drehungen machen muss, um ein objekt hinunter zu kommen, ist es extrem zu merken. alles bleibt gestochen scharf in der drehung und es ist extremst geschmeidig, als wenn man sich selbst extrem schnell im kreis drehen würde. macht man das selbe bei 60hz sieht man deutliche unterschiede.

    es kommt also vollkommen drauf an, was spielst du und was willst du. fallout 4 würde ich auch lieber in 4k als in 144fps betreiben, wohingegen cs:go in 144fps locker zu betreiben ist und höhere grafikauflösung nicht wirklich viel ausmacht. und leute die sagen sie sehen keinen unterschied würde ich einfach mal ganz böse unterstellen, sie testen nicht die sachen die die unterschiede extrem aufzeigen würden :D meine kollegen meinten auch zuerst, das is ja ein ganz normaler monitro, bis ich denen dann ne runde surfen gezeigt habe :D

  11. Re: Wer braucht sowas?

    Autor: dEEkAy 27.11.15 - 12:30

    crackhawk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klassischer Fall: Counter-Strike Global Offensive. Bei 60 Frames für die
    > meißten Spieler kaum spielbar. Es ist ein anderes spielgefühl, klar sollte
    > das für das menschliche Auge nicht erkennbar sein, ist es aber. Das Spiel
    > läuft erst ab konstanten 120 Frames richtig flüssig. woran das liegt kann
    > ich nicht sagen.


    naja

    bei der alten goldsrc engine hätte ich dir recht gegeben. ich kann mich gut an cs 1.3 etc erinnern, da hat man alles in richtung 100 fps optimiert und hatte selbst nur einen 60 hz monitor.

    wenn ich jetzt cs go zocke, merk ich ab 60fps+ keinen unterschied mehr.

    meiner meinung nach ist 60fps das optimum, alles drüber ist verschenken von "grafikpotential". ich hab lieber ein konstant 60 fps game als ein konstant 120 fps game mit gleicher grafik. frisst nur mehr strom, erzeugt mehr hitze und last, nützt nicht wirklich was. 30 fps geht gar nicht.

    natürlich sollte man hier fps und hz nicht durcheinander bringen.

  12. Re: Wer braucht sowas?

    Autor: Spiritogre 27.11.15 - 13:08

    Es liegt an jedem individuell ob er einen Unterschied bemerkt. Teilweise kommt auch eine gewisse Gewöhnung mit rein.

    Ich persönlich empfinde stabile 60 FPS mit VSync bei 60Hz als sehr geschmeidig und ruhig, 30 FPS wirkt da schon einiges "ruckliger", allerdings kommt es da auch ganz stark auf das Spiel an. Schnelle Spiele wie Shooter oder Rennspiele sollten (bei mir) mit 60 FPS laufen, langsamere Games wie viele Rollenspiele, Strategiespiele etc, da reichen 30 FPS locker.

    Was viel wichtiger für ein flüssiges Spielerlebnis ist, sind konstante Bildraten. D.h. das Spiel sollte an keiner Stelle unter 60 FPS (bzw. 30 FPS) einbrechen, sodass der Monitor die auch wiedergeben kann. Wenn die Bildrate gelegentlich darunter einbricht, dann stört das den Fluss sehr stark und das Bild wirkt unruhig, stotterig und sogar ruckelig. Auch Tearing nervt gelegentlich.
    Ich spiele also eigentlich immer mit aktiviertem VSync und stelle die Spiele so ein, dass die 60 FPS bzw. 30 FPS nicht unterschritten werden.

    Thema Röhre. Meine damaligen Röhrenmonitore konnten zwar 120 Hz (sogar mehr in Theorie), diese sind jedoch an eine niedrige Auflösung gebunden. Ich habe die Monitore bei 1280x1024 meist mit 75 oder 90 Hz betrieben, für mehr Hz hätte man halt auf 800x600 oder ähnliche Werte runter gehen müssen.

  13. Re: Wer braucht sowas?

    Autor: NeoTiger 27.11.15 - 13:20

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > meiner meinung nach ist 60fps das optimum, alles drüber ist verschenken von
    > "grafikpotential". ich hab lieber ein konstant 60 fps game als ein konstant
    > 120 fps game mit gleicher grafik. frisst nur mehr strom, erzeugt mehr hitze
    > und last, nützt nicht wirklich was. 30 fps geht gar nicht.

    Spiel' mal einen Monat auf einem 120+ Hz Monitor, und dann sag' das nochmal :)

  14. Re: Wer braucht sowas?

    Autor: Sharkuu 27.11.15 - 13:22

    tu es dir lieber nicht an, ich komm davon nicht mehr weg :D

  15. Re: Wer braucht sowas?

    Autor: bccc1 27.11.15 - 16:25

    Ich hab die Quelle für die 1000Hz Aussage gefunden, kam aus dem Virtual Reality Kontext: http://blogs.valvesoftware.com/abrash/down-the-vr-rabbit-hole-fixing-judder/

    D.h. normalerweise braucht es weit weniger um des Gehirn zu überzeugen, aber in extremsituationen wie halt VR ist es dann doch notwendig. Durch eine modulierte Hintergrundbeleuchtung wie bei NVidias ULMB oder bei Oculus Persistance Mode oder der 240Hz Turbo Mode von EIZOs Foris FG2421 kann man das Gehirn gut austricksen, so dass weniger notwendig ist. Dennoch ist die Lösung echten hohen Bildwiederholraten unterlegen, siehe http://forums.blurbusters.com/viewtopic.php?f=7&t=174

  16. Re: Wer braucht sowas?

    Autor: HubertHans 27.11.15 - 19:46

    bccc1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab die Quelle für die 1000Hz Aussage gefunden, kam aus dem Virtual
    > Reality Kontext: blogs.valvesoftware.com
    >
    > D.h. normalerweise braucht es weit weniger um des Gehirn zu überzeugen,
    > aber in extremsituationen wie halt VR ist es dann doch notwendig. Durch
    > eine modulierte Hintergrundbeleuchtung wie bei NVidias ULMB oder bei Oculus
    > Persistance Mode oder der 240Hz Turbo Mode von EIZOs Foris FG2421 kann man
    > das Gehirn gut austricksen, so dass weniger notwendig ist. Dennoch ist die
    > Lösung echten hohen Bildwiederholraten unterlegen, siehe
    > forums.blurbusters.com

    Nicht ganz: Du brauchst das Backlite Strobe und gleichzeitig hohe Bildwiederholraten. Ab ca 1000Hz wird das Auge dann -wahrscheinlich- keinen Unterschied mehr zur Realitaet erkennen. Das Problem ist, das bei z.B. 144Hz mit Backlite Strobe immer noch flimmern da ist (Flimmern bedeutet Stroboskopeffekt bei Bewegung des Auges) und man kann bei Kontrastwechsel Bildspruenge sehr gut sehen. Das Backlite Strobe verhindert, das das Auge die Bildwechsel wahr nehmen kann (Schlierenbildung bei Neuaufbau des Bildes) Wenn man diese beiden Techniken verwendet, so kommt man halt auf die theoretisch 1000Hz, die geleistet werden muessten. Zudem sinkt dadurch die theoretisch erreichbare Eingabelatenz.

    Auch so Techniken wie dieses Matsch-Motion Blur braucht es dann nicht mehr, dieser Effekt wuerde dann automatisch entstehen, sobald das Auge nicht auf das bewegte Objekt fixiert waere. Wichtig ist, das der Monitor das Bild selbst gestochen scharf, auch bei schnellen Schwenks, darstellen kann.

    Was man sich klar machen muss: Wenn etwas flimmert, dann ist die Frequenz zu niedrig. Speziell die Randbereiche mit den Sinneszellen des Sehapparates nehmen flimmern sehr stark war. Das 144Hz mit Backlite Strobe flickern kann man sehr schnell erkennen, wenn man ein helles Browserfenster oeffnet und einfach mal seine Augen ein wenig rollt. Und Augen rollen ist nicht abwegig, es ist staendig in Bewegung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.11.15 19:48 durch HubertHans.

  17. Re: Wer braucht sowas?

    Autor: pigzagzonie 28.11.15 - 10:41

    Meiner Ansicht nach ist das Problem, das Backlight-Strobing lösen soll, das Bildübergänge auf TFTs "rechteckig" sind. Das bild bleibt dort für eine Weile konstant (mindestens für einen Frame) und ändert sich dann ruckartig (so schnell es die Pixellatenz zulässt). Das ist problematisch bei schnellen Bewegungen, weil so ein Verhalten nicht gut mit einer plausiblen "Kausalstory" für das Auge vereinbar ist.

    Mit Backlight Strobing hingegen gibt es wie auf alten Röhren-Displays Dunkel-Lücken zwischen den Bildern. Ein bewegtes Objekt verharrt so nicht künstlich (so/zu) lange an einem Ort, sondern seine Positionen (auf dem Bildschirm, auf der Retina) über die Zeit sind besser mit einer gleichmäßigen Bewegung vereinbar.

    Ich habe allerdings ein Display mit Backlight Strobing, und ich finde den Effekt nicht so stark. Ich sehe bei schnellen Bewegungen - auch nahe 144 Hz - immer noch multiple Bildfragmente derselben Szene, dem ich mit Motion Blur bekommen muss. Ich bin mir daher nicht sicher, ob Backlight Strobing wirklich so einen starken Einfluss haben wird, oder ob es nicht langfristig eher die Bildwiederholrate sein wird, die hier den Ausschlag gibt.

    EDIT: Dieser Effekt sollte nicht mit dem Flimmern verwechselt werden, den wir von Röhren kennen: ein schneller Hell-Dunkel-Wechsel, der ab 85-100 Hz für viele nicht mehr negativ auffällt (aber durchaus in der Seh-Peripherie erkennbar sein kann).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.11.15 10:58 durch otraupe.

  18. Re: Wer braucht sowas?

    Autor: HubertHans 28.11.15 - 15:57

    Motion Blur ist keine Loesung. Da kannste das Backlite Strobe auslassen. Motion Blur ist der groeßte Quatsch aller Zeiten, genauso wie Depht of Field bei direktem Gameplay. Beides unnatuerliche und hinderliche Effekte. Motion Blur vermatscht unnatuerlich das Bild/ Objekte. Und auch da, wo unser Auge eigentlich fixieren will (In der Natur koennen wir auch ein bewegtes Objekt verfolgen und scharf fokussieren) Und Depht of Field macht vielleicht in filreifen zwischensequenzen Sinn, aber im Gameplay ist es genau da unscharf, wo man gerade hinschauen will.

    Der Vorteil von Backlite Strobe und hoher Bildrate ist gerade der, das das Bild scharf bleibt. Das man einen Stroboskopeffekt hat ist unvermeidlich. Und wie der Valve-Artikel bereits andeutet, muesste man an die 1K Hz haben um diesen nicht mehr wahr nehmen zu koennen.

    Und das Backlite Strobe soll nur verhindern, das man die Schlierenbildung sieht, die durch den Bildwechsel entsteht. Die Kristalle richten sich auch nicht schlagartig aus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.11.15 15:59 durch HubertHans.

  19. Re: Wer braucht sowas?

    Autor: pigzagzonie 29.11.15 - 10:06

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Motion Blur ist keine Loesung. Da kannste das Backlite Strobe auslassen.
    > Motion Blur ist der groeßte Quatsch aller Zeiten, genauso wie Depht of
    > Field bei direktem Gameplay. Beides unnatuerliche und hinderliche Effekte.

    Sowohl in alten (FEAR) wie auch in neuen (Dying Light) Spielen empfinde ich Motion Blur derzeit als eine Wohltat. Ansonsten habe ich bei schnellen Bewegungen einen ganzen Bildschirm zerstörter wiederholter Bildfragmente.

    Man kann auch gut die alte und die neue Version von Ethan Carter miteinander vergleichen.

    Vermutlich ist ein großes Problem von Motion Blur derzeit, dass es radial (?), also in alle Richtungen gleichmäßig arbeitet und nicht an der Bewegungsrichtung orientiert ist.

    > Motion Blur vermatscht unnatuerlich das Bild/ Objekte. Und auch da, wo
    > unser Auge eigentlich fixieren will (In der Natur koennen wir auch ein
    > bewegtes Objekt verfolgen und scharf fokussieren) Und Depht of Field macht
    > vielleicht in filreifen zwischensequenzen Sinn, aber im Gameplay ist es
    > genau da unscharf, wo man gerade hinschauen will.

    Depth of Field wird bei Dying Light beim Rennen angewendet, in der visuellen Peripherie (nein: in der Display-Peripherie natürlich). Das finde ich ziemlich gut.

    > Der Vorteil von Backlite Strobe und hoher Bildrate ist gerade der, das das
    > Bild scharf bleibt. Das man einen Stroboskopeffekt hat ist unvermeidlich.
    > Und wie der Valve-Artikel bereits andeutet, muesste man an die 1K Hz haben
    > um diesen nicht mehr wahr nehmen zu koennen.

    Das Problem bei Backlight Strobe ist jedoch, dass es nur dann perfekt funktionieren würde, wenn die Beleuchtungsdauer einzelner (auf dem Display konstanter; für 16.67 ms bei 60 Hz) Szenen unendlich kurz wäre (punktförmig im Raum-Zeit-Diagramm), dass aber dann natürlich die Helligkeit, die bei Backlight Strobe reduziert ist (gefühlt ungefähr auf die Hälfte), gleich 0 wäre.

    > Und das Backlite Strobe soll nur verhindern, das man die Schlierenbildung
    > sieht, die durch den Bildwechsel entsteht. Die Kristalle richten sich auch
    > nicht schlagartig aus.

    Ich denke, Backlight Strobe kann in der Theorie durchaus mehrere gute Effekte haben: den Pixel in seinem besten Alter ablichten, Mikro-Freezes verhindern (16.67 ms bei 60 Hz), etc. Bei geringen Framerates (< 200 Hz) wird das Bild allerdings dunkel, ohne dass der Strobe-Effekt wirklich gut ist. Und bei den nun öfter genannten 1000 Hz (wann immer wir da hinkommen) kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Strobe überhaupt noch nennenswerte (erkennbare oder im visuellen Experiment feststellbare) Konseqzenzen hat.

    EDIT: Außer der Gesamthelligkeit natürlich. Und das dunkle Bilder vom Auge insgesamt langsamer verarbeiter werden und daher vielleicht eher verwischen und kein so großes Problem für den Stroboskop-Effekt sind, wissen wir spätestens seit Pulfrich:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Pulfrich_effect



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.11.15 10:12 durch otraupe.

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