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Ich finde es gut,

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  1. Ich finde es gut,

    Autor: Endwickler 25.04.13 - 12:07

    wenn die Telekom für die Zukunft Überlegungen anstellt.
    Dass der Routerhersteller den Ist-Zustand mit dem Zustand vergleicht, den die Telekom in frühestens drei Jahren sieht, ist schon sehr befremdlich. Desweiteren verwischt dieser Routterhersteller einige Begriffe, damit er überhaupt argumentieren und meckern kann.
    "volumenbasierte Internetzugänge" ist so ein Beispiel, denn der Zugang ist nicht volumenbasiert, nur die Bandbreite ist es. Was genau dieser Routterhersteller damit erreichen will, ist mir unklar. Vielleicht will er einfach nur bekannter werden.

    Andererseits:
    Dass es der Telekom nicht um das Datenaufkommen geht, weiß man ja, wenn man sieht, dass sie eigene Dienste da nicht mit einrechnen wollen. Mit dieser Darstellung ist die Telekom natürlich eine Arschfirma.

    Privatverträge:
    Einige haben privat anscheinend ein so hohes Datenaufkommen, dass es zumindest mir unverständlich erscheint, wie das gehen kann. Gehen die nie raus oder nutzen die den Rechner um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren? Das wäre dann zum Beispiel gewerblich und nicht mehr privat. Bewegen die den ganzen Tag private Datenbankbackups hin und her? Irgendwie verstehe ich es nicht und ich habe auch noch nichts gesehen und gehört, was es mich verstehen ließ.
    Die sind ein willkommenes Argument der Telekom, das aber leider auch missbräuchlich angebracht wird.

    Wenn es zur Drosselung kommen sollte, kann man nur auf eine große Kundenflucht hoffen, die aber dann bitte so präzise sein sollte, dass die Telekom das eindeutig ihrer Drosselung zuschreiben kann. Sonst erfinden die nämlich wieder mal irgendwelche sinnlosen Begründungen dafür, wieso die alle weggehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.04.13 12:18 durch Endwickler.

  2. Re: Ich finde die Flatrates schlecht

    Autor: nasowas 25.04.13 - 12:13

    Das führt zu einer All-You-Can-Eat-Mentalität - Schlacht am kalten Buffet. Wer am meisten und schnellsten schlucken kann, der hält sich dann für besonders clever - selbst wenn er danach unter den Tisch kotzt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.04.13 12:15 durch nasowas.

  3. Re: Ich finde die Flatrates schlecht

    Autor: Muhaha 25.04.13 - 12:22

    Du weisst doch gar nicht wovon Du redest ...

  4. Re: Ich finde es gut,

    Autor: Saschlong 25.04.13 - 12:29

    Naja, es hängt ja in den wenigsten Fällen nur eine Person an der Leitung. Mit streamen, Dropbox und Steam kommt dann schon schnell genug was zusammen...

    //edit:
    Gelegentlicher Home-Office über VPN o.ä. ist da nicht mal mit bei.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.04.13 12:46 durch Saschlong.

  5. Re: Ich finde es gut,

    Autor: Skyborg 25.04.13 - 12:30

    Angenommen, ein durchschnittlich junger, moderner Haushalt, hat so einen Anschluss der .T..
    Zwei Kinder dazu, Streaming Radio den ganzen Tag, Gamestreaming, HD IP TV auch von anderen Anbietern wie Netflix, Watchever, Lovefilm oder noch anderen, dann das normale Internet dazu. Backups und sonstiges beruflich vom Vater.
    Bei dieser Art Nutzung kommst du auf weit mehr als 75 GB pro Monat. Du ist kein einziger illegaler Donwload dabei, falls du darauf auch noch zu sprechen kommen solltest. Dann hst du ja vieleicht auch ein oder zwei EReader von Amazon, auf dem du in deiner Cloud auch noch ein paar Musik Titel, Filme und Bücher hast.

    Überleg einfach mal den Grad der Vernetzung, der heute besteht, und der wird und soll ja auch nicht weniger werden, nach einstimmigen Aussagen der entsprechenden Anbeiter und der .T. selbst trötet doch auch ins selbe Horn.

    Das ist doch einfach alles Humbug, dies mit Überlastung/Sicherung der Backbone Infrastruktur belegen zun wollen. In anderen Ländern geht's doch auch, sogar bei noch höheren Bandbreiten mit 200MBit aufwärts und zugleich sogar günstigeren Preisen. Nur in DE wird wieder versucht die Bevölkerung abzuzocken, wo es nur geht, nichts anderes ist das.

  6. Re: Ich finde es gut,

    Autor: Javaen 25.04.13 - 12:51

    Endwickler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Privatverträge:
    > Einige haben privat anscheinend ein so hohes Datenaufkommen, dass es
    > zumindest mir unverständlich erscheint, wie das gehen kann. Gehen die nie
    > raus oder nutzen die den Rechner um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren?
    > Das wäre dann zum Beispiel gewerblich und nicht mehr privat. Bewegen die
    > den ganzen Tag private Datenbankbackups hin und her? Irgendwie verstehe ich
    > es nicht und ich habe auch noch nichts gesehen und gehört, was es mich
    > verstehen ließ.

    Ich habe mit einer 6000er Leitung einen durschnittlichen Verbrauch von 85-100GB/Monat. Mit einer 6000er!!!

    Ich arbeite Montag-Freitags und bin von 7 Uhr in der Früh bis 19 Uhr Abends auf dem Arbeitsweg bzw. in der Arbeit.
    Mein kleiner 20 jähriger Bruder ist auch von 8 Uhr Früh bis 17 Uhr arbeiten. Der ist aber meistens nicht daheim weil er bei seiner Freundin ist.
    Selbst am Wochenende sind wir nur begrenzt da weil wir doch noch ein Privatleben haben. ;)
    Ausser uns beiden nutzt niemand im Haus den Internetzugang.

    Am Router hängen über LAN/W-LAN mein Desktop, zwei Notebooks, zwei Smartphones, ein Tablet und eine PS3 dran.

    So, wie kommt jetzt das Datenvolumen zam wenn wir kaum daheim sind?
    Regelmäßige Updates für alle Geräte sowie alle App´s und Firmwareversionen der Geräte.
    Updates für z.B. Spiele bei Steam. Da haben sich in den letzten 10 Jahren einfach mal so immens viele Spiele gesammelt. Siehe nur Max Payne 3 welches alleine über 30GB hat ;)
    Steam speichert inzwischen bestimmte Sachen auch über die Steamcloud.
    Dann hab ich einige Arbeitsdokumente die ich über die Cloud mit meinem Smartphone Synce und umgekehr mit Bildern und Videos die ich übers Smartphone mache, in die Cloud übertrage und die dann auf meinem Desktop landen.
    Weiter schaut man am Abend gerne mal ein paar Serien über nen Stream an.
    Kauft sich vllt mal n Album oder so als MP3 Download.
    Will der besten Freundin mal die Bilder die man mit der Spiegelreflex von ihrem Geburtstag gemacht hat zukommen lassen was bei 100 Bildern auch mal gut und gern über ein GB sein kann.
    Ist in Facebook online, schaut Youtube Videos in Full HD, hört Musik über Spotify, Skypen...
    und und und...

    Und da willst du noch ne Erklärung wie die Leute so n Datenvolumen zusammenkriegen?
    Ich will mir gar nicht vorstellen wenn mein Bruder oder ich noch Kinder hätten die z.B. im Alter von 8-15 wären. o.O
    Die sind nämlich dann früher Nachmittag rum daheim und können dann theoretisch noch den halben Tag das Volumen belasten.
    Dabei machen wir noch nicht mal über aufwendige Sachen daheim mit der Cloud und Streaming weil die Leitung mehr nicht zulässt.

    Wir leben im Jahr 2013... alles ist irgendwo irgendwie über diese große Internetwolke miteinander vernetzt. Und alleine wenn ich den ganzen Monat nicht daheim wär, aber alle Geräte laufen lassen würde und diese ihre Updates automatisch durchführen... würd ich mal schätzen komm ich schon auf über 20GB an Datenverkehr bei der (doch recht handelsüblichen) Menge an Geräten.

    Ach und Volumenbasierte Verträge... wenn ich im Monat 75GB bei ner 16K Leitung frei hab... würd ich schon mal annehmen das es ein Volumenbasierter Vertrag ist. Wenn man mehr Volumen will weil man das aktuelle schon verbraten hat, muss man drauf zahlen ;) Der Faktor von dem die monatlichen Kosten abhängen ist dann in Zukunft das Volumen das man benötigt und nicht mehr die Bandbreite.

  7. Re: Ich finde es gut,

    Autor: silberfieber 25.04.13 - 13:04

    > Privatverträge:
    > Einige haben privat anscheinend ein so hohes Datenaufkommen, dass es
    > zumindest mir unverständlich erscheint, wie das gehen kann. Gehen die nie
    > raus oder nutzen die den Rechner um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren?
    > Das wäre dann zum Beispiel gewerblich und nicht mehr privat.

    komisch, dass man auch als kleiner betrieb unter anderem auch nen privatkundenanschluss angeboten bekommt, wenn man vdsl bestellen will, siehe hier:
    http://www.telekom.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/EKI-GK-Site/de_DE/-/EUR/ViewCategoryTheme-Start?KeywordPath=katalog%2FInternet%2Fvdsl%2Fvdsl-angebote
    wenn man spielereien wie kostenloses festnetz ins ausland, feste ip oder 8h vos haben will, wirds natürlich teurer und die namen ändern sich, aber die kleinen tarife sind trotzdem die call&surf...

  8. Re: Ich finde es gut,

    Autor: glacius 25.04.13 - 15:18

    Endwickler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn die Telekom für die Zukunft Überlegungen anstellt.
    > Dass der Routerhersteller den Ist-Zustand mit dem Zustand vergleicht, den
    > die Telekom in frühestens drei Jahren sieht, ist schon sehr befremdlich.
    > Desweiteren verwischt dieser Routterhersteller einige Begriffe, damit er
    > überhaupt argumentieren und meckern kann.
    > "volumenbasierte Internetzugänge" ist so ein Beispiel, denn der Zugang ist
    > nicht volumenbasiert, nur die Bandbreite ist es. Was genau dieser
    > Routterhersteller damit erreichen will, ist mir unklar. Vielleicht will er
    > einfach nur bekannter werden.
    >
    wieso IST mit Zukünftig? Gibt Dir di4e Telekom einen vergünstigten Router von einem anderen Anbieter als der Telekom selbst? Nein das ist nicht der Fall also ist das heute schon ein problem!
    > Andererseits:
    > Dass es der Telekom nicht um das Datenaufkommen geht, weiß man ja, wenn man
    > sieht, dass sie eigene Dienste da nicht mit einrechnen wollen. Mit dieser
    > Darstellung ist die Telekom natürlich eine Arschfirma.
    >
    FullACK
    > Privatverträge:
    > Einige haben privat anscheinend ein so hohes Datenaufkommen, dass es
    > zumindest mir unverständlich erscheint, wie das gehen kann. Gehen die nie
    > raus oder nutzen die den Rechner um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren?
    > Das wäre dann zum Beispiel gewerblich und nicht mehr privat. Bewegen die
    > den ganzen Tag private Datenbankbackups hin und her? Irgendwie verstehe ich
    > es nicht und ich habe auch noch nichts gesehen und gehört, was es mich
    > verstehen ließ.
    Das Problem ist die Definition von "zu hohem Datenaufkommen" !
    Was ist denn bitte normaler Traffic und was ist zu viel?
    Einem Rentner der nur hin und wieder seine Emails lesen möchte reichen sicherlich ein paar MB pro Monat.
    Ein Schüler der spielt, für die Schule recherchiert und surft benötigt schon einige GB pro Monat.
    Kommen noch Videotelefonie, intensives chatten etc hinzu sind das ganz schnell mal 20-30GB pro Monat. Ist das zu viel oder sollte das mehr Kosten wie für den Rentner?

    Wer maßt sich jetzt an zu sagen welcher Nutzer der NORM entspricht und günstig ins Internet darf?

    > Die sind ein willkommenes Argument der Telekom, das aber leider auch
    > missbräuchlich angebracht wird.
    >
    Wirklich?
    Welche Mehrkosten enstehen denn der Telekom im vergleich zwischen den verschiedenen Nutzergruppen eigentlich? bisher ist die T-Kom doch mit Ihrer Mischkalkulation sehr gut gefahren, was hat sich also so radikal geändert oder wird sich in naher Zukunft drastisch ändern, dass eine Abkehr von einem (wirtsch.) funktionierenden Tarifsystem nötig ist?

    > Wenn es zur Drosselung kommen sollte, kann man nur auf eine große
    > Kundenflucht hoffen, die aber dann bitte so präzise sein sollte, dass die
    > Telekom das eindeutig ihrer Drosselung zuschreiben kann. Sonst erfinden die
    > nämlich wieder mal irgendwelche sinnlosen Begründungen dafür, wieso die
    > alle weggehen.
    Problem hierbei ist, dass wir keinen echten Wettbewerb haben und der Netzausbau nicht von heute auf morgen auf eine solche "Flucht" reagieren kann!
    Den besten netzausbau finden wir in den grossen Ballungszentren, nicht jeder wird also die Möglichkeit haben zu wechseln und wir sprechen hie rnicht nur von Mnschen die im hinterletzen winkel von DE wohnen, sondern auch und vor allem von Menschen die in älteren Siedlungsbereichen von Städten wohnen oder am Stadtrand.
    Diese menschen können nciht wechseln und sind somit der T-Kom völlig ausgeliefert.
    Das finde ich nicht richtig!

  9. Re: Ich finde es gut,

    Autor: nille02 25.04.13 - 15:36

    Endwickler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Privatverträge:
    > Einige haben privat anscheinend ein so hohes Datenaufkommen, dass es
    > zumindest mir unverständlich erscheint, wie das gehen kann.

    Der Rechner hat diesen Monat etwa 100GB benötigt. Die HTPCs (3 Stück) kamen diesen Monat auf 700GB. Bei den Smartphones kann ich es nicht genau sagen aber mehr als 1GB wird da sicher nicht zusammengekommen sein.

    EDIT: Alles hängt an einem DSL16k Anschluss.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.04.13 15:38 durch nille02.

  10. Re: Ich finde die Flatrates schlecht

    Autor: withered 25.04.13 - 15:55

    Golem-Kommentare und Vergleiche. Wenn's nicht so traurig wäre...

  11. Re: Ich finde es gut,

    Autor: KillerKowalski 25.04.13 - 16:06

    Wieso muss man immer sein Datenaufkommen erklären?
    Es ist irrelevant ob ich diese Mengen ständig erreiche. Es kann sein, dass ich den Traffic einfach mal brauche und dann, huch, Rest des Monats mit 384 Kbit rumdümpeln. Wieso muss man das hinnehmen? Bislang ging es ja auch gut oder sind plötzlich die Kosten für die Infrastruktur exponentiell gestiegen?

    Hab ja so die Theorie, dass die Telekom den Traffic drosselt um überhaupt nichts mehr in die Infrastruktur investieren zu müssen. Künstlich den Traffic beschränken und weiterhin das gleiche abkassieren. Clever.

  12. Re: Ich finde es gut,

    Autor: a user 25.04.13 - 16:09

    Endwickler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn die Telekom für die Zukunft Überlegungen anstellt.
    > Dass der Routerhersteller den Ist-Zustand mit dem Zustand vergleicht, den
    > die Telekom in frühestens drei Jahren sieht, ist schon sehr befremdlich.
    was ist daran befremdlich. ich finde es eher erschreckend und traurig und dumm, wenn nach einem solchen urteil noch wartet, bis es passiert bevor man sich beschwert und was versucht dagegen zu unternehmen.

    auch wenn der router-hersteller seine formulierungen propagandistisch ausschmückt, so hat er so ziemlich allen punkten sinngemäß vollkommen recht.

  13. Re: Ich finde es gut,

    Autor: a user 25.04.13 - 16:13

    mein smartphone verursacht nen traffic von 5-10GB im monat, wenn ich daheim im eigenen wlan bin.

    mobilfunk ist es fast immer unter 100MB.

    als ich auf meinem phone anfangs noch so "prime"-spiele drauf hatte, die noch 1-3GB an extra daten hatten, da kamen unter anderem durch updates locker noch mal 5-10GB oben drauf.

  14. Re: Ich finde es gut,

    Autor: .02 Cents 25.04.13 - 16:32

    Ich gehe davon aus, das die Vielzahl der besonders hohen "Verbraucher" (im Sinne von verfügbarer Bandbreite) im Privatbereich zur Zeit noch in erster Linie im Bereich derjenigen zu suchen sind, die es mit der Bezahlung von Content nicht allzu ernst nehmen. Schaut man sich aber die Entwicklung an, dann wird sich das zunehmend ändern: Amazon Cloudplayer für MP3 dürfte da nur ein Vorreiter sein - soweit ich das sehe, bietet Amazon das in den USA auch schon für Filme und Serien. Da kommt dann vermutlich für Full HD Content schnell 3 GB (?) / Stunde zusammen. Damit wäre man schon bei einer Stunde pro Tag in der Grössenordnung von 100 GB / Monat.

    Es wird ja auch allerorten propagiert, das die Cloud unser aller Zukunft ist - und das bedeutet eben auch, das man nicht mehr alles lokal speichert. Das bedeutet aber auch, das jeder Zugriff Netzwerkverkehr erzeugt.

    Und da kommt nun die Telekom, und sagt: Content der über t-Shops gekauft wird, kann unbeschränkt genutzt werden. Für Inhalte von Amazon, i-Shops und wie sie alle heissen müsst ihr dann eben drauf zahlen, wenn ihr das regelmässig nutzen wollt.

    Das ist OK, wenn sie das als "DSL Zugang zu Telekom Content" verkaufen. Der Kabelnetzbetreiber macht mit seinem TV Programm ja auch nichts anderes. Es ist aber mit Sicherheit diskriminierend, wenn sie ihren Zugang als Internet Zugang verkaufen.

    Aber schon seit Ron Sommer ist die Telekom ja bekannt dafür, gewisse Dinge so verzerrt darzustellen, das man kaum umhin kann, von Lügen zu sprechen.

  15. Re: Ich finde es gut,

    Autor: Galde 25.04.13 - 18:13

    Endwickler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn die Telekom für die Zukunft Überlegungen anstellt.
    > Irgendwie verstehe ich
    > es nicht und ich habe auch noch nichts gesehen und gehört, was es mich
    > verstehen ließ.

    Man stelle sich vor...

    Es gibt Dinge die man noch nie gesehen, gehört oder gar gefühlt hat. Und sie existieren trotzdem! ;-)

    Und diese können sich so lange unbemerkt entwickeln und vermehren bis man nurnoch ohnmächtig akzeptieren kann dass sie in den eigenen Lebenraum wider Willen eingreifen.

  16. Re: Ich finde es gut,

    Autor: SimonKissel 25.04.13 - 18:21

    Lieber Endwickler,

    Gigabyte ist eine Volumeneinheit. Wenn ein Breitband-Internetzugang nach 75GB auf eine Geschwindigkeit gedrosselt wird, der einfach kein Breitbandzugang mehr ist (dazu hat der Gesetzgeber ja eine Definition geschaffen: 1 MBit/s soll Breitband sein), dann ist es schlicht ein Volumentarif.

    So etwas als Flatrate zu bezeichnen, ist Täuschung der Verbraucher. Wie soll sich dann ein Anbieter einer echten Flatrate davon abgrenzen? Haben wir dann künftig auch "All you can eat"-Buffets, bei denen man das Essen dann nur durch einen Strohlhalm konsumieren darf, und die echten "All you can eat"-Buffets müssen auf ihre Plakate schreiben "WIRKLICH All you can eat, nicht mit Strohhalm!"? Ich bevorzuge es, Volumentarife Volumentarife zu nennen, und Flatrates Flatrates ;)

    Ich verwische da also nichts, ich glaube eher dass Du Dich vielleicht einfach daran gewöhnt hast, dass dank dem Marketing im Mobilfunksektor in den letzten Jahren schleichend die Bezeichung "Flatrate" für Volumentarife eingeführt wurde.

    Wenn Du wissen willst, was wir als Hersteller erreichen wollen, lies den Text hier bei Golem oder die komplette Meldung von uns hier: http://www.viprinet.com/de/press

    Ich persönlich habe die Zeiten der Bundespost noch erlebt, weiß was damals die Post-zugelassenen Modems gekostet haben, und was sie im Vergleich zu den "verbotenen" Geräten aus Ländern mit freien Märkten taugten. Ich will schlicht kein Monopol in unserem Heimatmarkt. Ich will Wettbewerb der Zugangsmedien (DSL, Kabel, Glas, Funk) als auch der Zugangsanbieter als auch bei den Zugangsgeräten (Modems, Router). Ich möchte hingegen nicht, dass ein Ex-Staatskonzern mit marktbeherrschender Stellung den gesamten Markt definiert, sich das Bundespost-Monopol zurückholt, und Deutschland damit entwicklungstechnisch und wirtschaftlich schadet. Es ist bezeichnend, dass die Deutsche Telekom mit uns Kunden aktuell ungestraft so umspringen kann. Nochmal zur Erinnerung: Das Netz, in dem sie uns nun drosseln wollen, haben wir Steuerzahler komplett bezahlt. Wir haben es der Telekom ungedrosselt geschenkt, die damit Milliardengewinne macht. In einem freien Markt gäbe es eine solche Situation nicht, dass jemand Milliardengewinne macht, und die Preise dann noch erhöhen kann - normalerweise würden in einem solchen Falle die Preise sinken, weil Wettbewerb aufkommt, und das ist in den meisten Ländern auch der Fall.

    Schon heute sind wir was Breitbandausbau angeht im internationalen Vergleich nur noch mittelfeld. Wenn wir 2016 immer noch mit DSL rumgammeln und das dann auch noch gedrosselt wird, werden wir nicht mehr Mittelfeld sein, sondern Schlußlicht. Und dafür so viel zahlen wie in kaum einem anderen Land.

    Und ja, natürlich ist es für uns als Hersteller auch kommerziell doof, wenn die Telekom künftig in jeden deutschen Haushalt ein Chinamodem packt, und es den Kunden verboten wird, dieses wegzuschmeißen und z.B. gegen ein Gerät von AVM, D-Link, ... oder eben auch uns selbst zu ersetzen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.04.13 18:27 durch SimonKissel.

  17. Re: Ich finde es gut,

    Autor: Th3Dan 25.04.13 - 18:45

    Endwickler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn die Telekom für die Zukunft Überlegungen anstellt.
    > Dass der Routerhersteller den Ist-Zustand mit dem Zustand vergleicht, den
    > die Telekom in frühestens drei Jahren sieht, ist schon sehr befremdlich.

    Was heißt "In frühestens drei Jahren"? Du hast wohl den Artikel nicht richtig gelesen: Neue Verträge sind schon genau in einer Woche, nämlich ab dem 02. Mai betroffen. Die Bestandskunden trifft es wohl dann, wenn sie Änderungen an ihrem Vertrag vornehmen (zb Optionen dazubuchen oder Tarifupgrades).

    Endwickler schrieb:
    > Desweiteren verwischt dieser Routterhersteller einige Begriffe, damit er
    > überhaupt argumentieren und meckern kann.
    > "volumenbasierte Internetzugänge" ist so ein Beispiel, denn der Zugang ist
    > nicht volumenbasiert, nur die Bandbreite ist es.

    Naja das mag laut Definition wohl stimmen. Man muss aber bedenken, dass man mit so einer niedrigen Datenrate selbst bei 24/7 Vollauslastung nur noch ein wesentlich geringeres Volumen nutzen kann als vorher. So gesehen ist es also ein volumenbasierter Tarif, da man eben bis zum Monatsende technisch nicht mehr als das entsprechend berechenbare Kontingent hat.

    Darüber kann man sich jetzt streiten. Aber unabhängig davon: In der heutigen Zeit ist man gedrosselt so eingeschränkt, dass das für mich mit einem volumenbasierten Paket gleichzusetzen ist. Der Sinn der Drosselung ist ja schließlich, dass man das Internet danach nur noch sehr selten bzw gar nicht mehr nutzt oder eben Geld für Extra-Traffic zahlt.
    Und wenn ich höre, dass gedrosselt das Laden der Telekom Startseite über 100 Sekunden dauert, vergeht dann wohl nicht nur mir die Lust aufs surfen. Jetzt im Moment dauert das laden der knapp 1MB großen Seite gut 4 Sekunden, und ich hab keinen übermäßig schnelle Leitung.

    Endwickler schrieb:
    > Einige haben privat anscheinend ein so hohes Datenaufkommen, dass es
    > zumindest mir unverständlich erscheint, wie das gehen kann. Gehen die nie
    > raus oder nutzen die den Rechner um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren?
    > Das wäre dann zum Beispiel gewerblich und nicht mehr privat. Bewegen die
    > den ganzen Tag private Datenbankbackups hin und her?

    Du scheinst mir jemand von der Sorte zu sein, die 2x die Woche ihre eMails checken und daher mit ein paar GB im Monat locker auskommen oder bei denen die Zeit im Jahre 1995 stehen geblieben ist. Daher kann ich ein Stück weit verstehen, dass du das evtl nicht nachvollziehen kannst, daher erzähle ich mal grob von mir:

    Wir brauchen hier im Schnitt so um die 100GB pro Monat, hauptsächlich mit Youtube, Spotify, Steam etc, also nichts ungewöhnliches. Der Anschluss wird mit 3 PCs von 3 Leuten genutzt. Dazu kommt dann noch der normale Kram wie Updates von Windows, Software, Smartphones und sonst was. Ich habe mir vor ner Woche die Testversion von Win8 geladen weil ich mir das mal in einer VM anschauen wollte, alleine das sind schon 2,5GB. Und hier hängt keiner den ganzen Tag vorm PC. Eine besonders schnelle Leitung die dazu verführt jeden Müll zu laden haben wir mit DSL 6000 auch nicht.

    Heute hat man mit normaler Nutzung einfach ein wesentlich höheres Trafficaufkommen wie früher. Laut den neuen Limits der Telekom müsste ein normaler Haushalt wie wir also jeden Monat ca 25GB gedrosselt nutzen oder eben draufzahlen. Da das Internet hier auch oft für Recherchen, speziell für die Schule genutzt wird, wäre eine Drosselung natürlich eine große Qual. Man muss dabei auch immer bedenken, dass viele Internetseiten im Jahre 2013 nicht für Internetgeschwindigkeiten ausgelegt sind, die vor vielleicht 10 Jahren üblich waren. Die Telekom ist mit ihrer 1MB großen Startseite das beste Beispiel dafür..

  18. Re: Ich finde es gut,

    Autor: lightview 25.04.13 - 19:14

    Endwickler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn die Telekom für die Zukunft Überlegungen anstellt.
    > Dass der Routerhersteller den Ist-Zustand mit dem Zustand vergleicht, den
    > die Telekom in frühestens drei Jahren sieht, ist schon sehr befremdlich.
    > Desweiteren verwischt dieser Routterhersteller einige Begriffe, damit er
    > überhaupt argumentieren und meckern kann.
    > "volumenbasierte Internetzugänge" ist so ein Beispiel, denn der Zugang ist
    > nicht volumenbasiert, nur die Bandbreite ist es. Was genau dieser
    > Routterhersteller damit erreichen will, ist mir unklar. Vielleicht will er
    > einfach nur bekannter werden.
    >
    > Andererseits:
    > Dass es der Telekom nicht um das Datenaufkommen geht, weiß man ja, wenn man
    > sieht, dass sie eigene Dienste da nicht mit einrechnen wollen. Mit dieser
    > Darstellung ist die Telekom natürlich eine Arschfirma.
    >
    > Privatverträge:
    > Einige haben privat anscheinend ein so hohes Datenaufkommen, dass es
    > zumindest mir unverständlich erscheint, wie das gehen kann. Gehen die nie
    > raus oder nutzen die den Rechner um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren?
    > Das wäre dann zum Beispiel gewerblich und nicht mehr privat. Bewegen die
    > den ganzen Tag private Datenbankbackups hin und her? Irgendwie verstehe ich
    > es nicht und ich habe auch noch nichts gesehen und gehört, was es mich
    > verstehen ließ.
    > Die sind ein willkommenes Argument der Telekom, das aber leider auch
    > missbräuchlich angebracht wird.
    >
    > Wenn es zur Drosselung kommen sollte, kann man nur auf eine große
    > Kundenflucht hoffen, die aber dann bitte so präzise sein sollte, dass die
    > Telekom das eindeutig ihrer Drosselung zuschreiben kann. Sonst erfinden die
    > nämlich wieder mal irgendwelche sinnlosen Begründungen dafür, wieso die
    > alle weggehen.

    Immer wieder diese Fragen "Wie könne man nur soviel Bandbreite verbrauchen ?!".
    Das ist wirklich "bescheiden". Z.b. mit youtube let's plays ? Und es gibt noch
    100 weitere Möglichkeiten die mir jederzeit aus dem Stehgreif einfallen
    würden.

  19. Re: Ich finde es gut,

    Autor: FunnyGuy 25.04.13 - 19:43

    Naja du kannst ja weiterhin HD-Videos und Cloud-Dienste nach belieben bekommen, nur halt zukünftig nicht mehr via Youtube oder Dropbox, sondern via Entertain und Telekom-Cloud :-)

    Das Geld wird eben zukünftig nicht mehr mit dem Kupfer verdient sondern mit dem Konsum!

  20. Re: Ich finde es gut,

    Autor: Endwickler 26.04.13 - 10:33

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Rechner hat diesen Monat etwa 100GB benötigt. Die HTPCs (3 Stück) kamen
    > diesen Monat auf 700GB. Bei den Smartphones kann ich es nicht genau sagen
    > aber mehr als 1GB wird da sicher nicht zusammengekommen sein.
    >
    > EDIT: Alles hängt an einem DSL16k Anschluss.

    Wenn ich bei mir schaue (spielen, surfen, mal ein Video), dann komme ich auf nicht mal 100MB pro Stunde, die ich online bin.
    Kommt mein Gast mit seinem Notebook daher, kommt jede Stunde auf mindestens 1GB, die der Router schaufelt und dabei schaut er weder hin noch interessiert es ihn, welchen Film er da gerade laufen lässt. So etwas finde ich unverantwortlich, denn es ist keine Nutzung des Internets sondern nur eine weitere Belastung meines schlechten Gewissens.
    Und da finde ich den Ansatz richtig, dass solche dann auch mehr zahlen sollten. Dass die Mischkalkulation für die Zukunft nicht meher so hinhaut, weil, wie die Telekom schätzte, das Datenaufkommen ganz enorm steigen wird, ist möglicherweise vorstellbar. Wohlgemerkt reden sie von dem Datenaufkommen der Zukunft und nicht vom heutigen Datenverkehr.
    Die veröffentlichten Zahlen wiederum orientieren sich so stark am Heute, dass man den Eindruck bekommt, dass sie damit einfach nur eine riesige Preissteigerung verstecken wollen.

    Wieso hier einige zu erklären versuchen, wieso sie mehr Bytes als ich übertragen bekommen, verstehe ich nicht. Ich will weder eine Erklärung noch interessiert es mich. Ich kann trotzdem nur von denen schreiben, die ich kenne und da sind die Vieldatenschweine eben wirklich fast nur Dateiensammler, die meistens die Dateien nicht mal ansehen. Ist doch schön für jemanden, bei dem das anders ist, aber das ändert wirklich nichts an dem, was ich persönlich erlebe. :-)

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Sysadmin Day 2020: Du kannst doch Computer ...
Sysadmin Day 2020
Du kannst doch Computer ...

Das mit den Computern könne er vergessen, sagte ihm das Arbeitsamt nach dem Schulabschluss. Am Ende wurde Michael Fischer aber doch noch Sysadmin, zur allerbesten Sysadmin-Zeit.
Ein Porträt von Boris Mayer


    PB60: Adminpasswort auf Asus-Rechnern wirkungslos
    PB60
    Adminpasswort auf Asus-Rechnern wirkungslos

    Rechner aus der PB60-Serie hätten sehr leicht unbrauchbar gemacht werden können.
    Eine Recherche von Hanno Böck

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    Arlt-Komplett-PC ausprobiert: Mit Ryzen Pro wird der Büro-PC sparsam und flott
    Arlt-Komplett-PC ausprobiert
    Mit Ryzen Pro wird der Büro-PC sparsam und flott

    Acht Kerne, schnelle integrierte Grafik, NVMe-SSD direkt an der CPU: Ein mit Ryzen Pro 4000G ausgestatteter Rechner ist vielseitig.
    Ein Hands-on von Marc Sauter

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