1. Foren
  2. Kommentare
  3. PC-Hardware
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Ryse: Der römische ESRAM-Trick

"... das ist in der Spielebranche aber üblich"

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. "... das ist in der Spielebranche aber üblich"

    Autor: spyro2000 19.09.13 - 20:10

    Sorry, aber das kann ich so nicht einfach stehen lassen. Richtig ist, es gibt einige Studios/Publisher, die tatsächlich regelmäßig gefälschte Screenshots zu ihren Produkten veröffentlichten.

    Der eigentliche Skandal ist, aber dass die Presse das einfach hin nimmt. Es handelt sich schlicht um Fälschungen und man sollte das seinen Lesern in so einem Fall auch klar kommunizieren. Alleine schon weil es einen unfairen Wettbewerbsnachteil gegenüber allen Publishern darstellt, die echte Bilder und Videos veröffentlichen. Ein schulterzuckendes "machen doch viele" ist hier IHMO einfach unangemessen.

    Ist nur meine Meinung dazu.

    spyro



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.09.13 20:16 durch spyro2000.

  2. Re: "... das ist in der Spielebranche aber üblich"

    Autor: ms (Golem.de) 19.09.13 - 20:36

    Welcher Publisher veröffentlicht "echte" Screenshots? Also genau so, wie man sie später sieht - vor allem was die Auflösung betrifft. Das macht meines Wissens keiner, es sind praktisch immer heruntergerechnete Bullshots. Selbst bei Videos wird gerne eine höhere als die native Auflösung genutzt, nämlich idR 1080p... wird ja ohnehin auf dem PC entwickelt, da ist das kein Problem.

    Zum Thema Fälschungen: Bei nahezu jedem PC-Spiel kann man "downsamplen".

    Marc Sauter, Sr Editor
    Golem.de

  3. Re: "... das ist in der Spielebranche aber üblich"

    Autor: spyro2000 19.09.13 - 20:55

    Ich will euch hier nicht zu nahe treten, aber da macht ihr es euch wirklich etwas zu leicht. Wer sowas hier ohne klare Kennzeichnung als Screenshot veröffentlicht hilft dabei mit, die Leute für dumm zu verkaufen (das ist natürlich nicht alleine auf euch bezogen):

    http://www.gadgetreview.com/wp-content/uploads/2013/02/Killzone-Shadow-Fall.jpg
    http://www.aspeb.com.ar/main/images/stories/Notas/Noticias/PS3/Beyond/050612/Beyond_Two_Souls_050612_011.jpg
    http://breakingthegame.com/wp-content/uploads/2009/09/Highres_Screenshot_00012.jpg
    http://breakingthegame.com/wp-content/uploads/2009/09/Highres_Screenshot_00012.jpg

    Insbesondere bei Konsolentiteln wird dabei gerne die mangelhafte Kantenglättung vollständig kaschiert, was aber technisch niemals in nur annähernder Qualität möglich wäre. Stattdessen ensteht der Eindruck von extremen Supersampling. Das nenne ich eine Fälschung.

    Ich mache natürlich keinen Redakteur für sowas verantwortlich, das ist klar. Aber solche Bilder sollten als das gekennzeichnet sein, was sie sind. Bullshots.

    spyro

  4. Re: "... das ist in der Spielebranche aber üblich"

    Autor: ms (Golem.de) 19.09.13 - 21:00

    So gesehen müsste man bei jedem Herstellebild nicht nur schreiben, dass es vom Hersteller ist (was Golem tut), sondern auch, dass es ein Bullshot ist - was man aber nicht immer (wenn auch oft) weiß. Bei Konsolen ist's klar, die geben kein UHD aus wie im Falle von Killzone SF, bei BF war es nicht selten ingame ohne HUD.

    Marc Sauter, Sr Editor
    Golem.de

  5. Re: "... das ist in der Spielebranche aber üblich"

    Autor: spyro2000 20.09.13 - 00:13

    Nun ja, wenn ein Screenshot für ein PS3-Spiel (das mit 720 läuft) eine Auflösung von über 4 MP (!) hat, dann gibt es keinen Zweifel:

    http://images.eurogamer.net/assets/articles//a/1/1/0/1/8/1/3/ScreenShot_2009_03_21_2010.jpg.jpg
    http://www.theaveragegamer.com/wp-content/uploads/2012/10/Halo-4-Dawn.jpg
    http://bulk.destructoid.com/ul/231113-next-gen-a-bullshot-backlash-/02infamous23840-noscale.jpg

    Ähnliches gilt auch für PS4 bzw. XBone-Games mit Auflösungen über 1080p. Dafür braucht es kein tieferes Fachwissen.

    Wie gesagt, ich finde es ja gut wenn ihr darauf hinweist. Aber etwas deutlicher als "vom Hersteller" kann man hier ruhig werden. "Überhöhte Auflösung" , "Geschöntes Pressebild" oder eben schlicht "Bullshot". Der Begriff setzt sich langsam durch. ;)

    spyro



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 20.09.13 00:15 durch spyro2000.

  6. Re: "... das ist in der Spielebranche aber üblich"

    Autor: h3ld27 20.09.13 - 01:11

    Aber faszinierend wie gut die Spiele der "alten" Generation mit einfach nur höherer Auflösung aussehen! ^^

    Ich glaube eh keinem Screenshot und Video mehr ;-) Sowohl im positiven als auch im Negativen.

    CoD Ghosts z.b. sieht auf den meisten veröffentlichten Videos viel schlechter aus als es wirklich aussieht.

  7. Re: "... das ist in der Spielebranche aber üblich"

    Autor: ms (Golem.de) 20.09.13 - 08:58

    Ich werde künftig genauer darauf eingehen, welche Art von Screenshot der Hersteller veröffentlicht, sofern diese in einem Golem-Artikel verwendet werden.

    Marc Sauter, Sr Editor
    Golem.de

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. imbus AG, verschiedene Standorte
  2. MEIERHOFER AG, München, Passau, Berlin
  3. Pan Dacom Direkt GmbH, Dreieich
  4. European Bank for Financial Services GmbH (ebase®), Aschheim

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Made in USA: Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren
Made in USA
Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren

Zu unbequemen Fragen schweigen die Transatlantiker Manuel Höferlin, Falko Mohrs, Metin Hakverdi, Norbert Röttgen und Friedrich Merz. Das wirkt unredlich.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Sandworm Hacker nutzen alte Exim-Sicherheitslücke aus

RCEP: Warum China plötzlich auf Freihandel setzt
RCEP
Warum China plötzlich auf Freihandel setzt

China und andere wichtige asiatische Herstellerländer von Elektronikprodukten haben ein Freihandelsabkommen geschlossen. Dessen Bedeutung geht weit über rein wirtschaftliche Fragen hinaus.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Berufungsverfahren in weiter Ferne Tesla wirbt weiter mit Autopilot
  2. Warntag BBK prüft Einführung des Cell Broadcast neben Warn-Apps
  3. Bundesverkehrsministerium Keine Abstriche beim geplanten Universaldienst

No One Lives Forever: Ein Retrogamer stirbt nie
No One Lives Forever
Ein Retrogamer stirbt nie

Kompatibilitätsprobleme und schlimme Sprachausgabe - egal. Golem.de hat den 20 Jahre alten Shooter-Klassiker No One Lives Forever trotzdem neu gespielt.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper

  1. Heimcomputer Retro Games plant Amiga-500-Nachbau
  2. Klassische Spielkonzepte Retro, brandneu
  3. Gaming-Handheld Analogue Pocket erscheint erst 2021