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Fehleinschätzung bzgl. der Schreibleistung im Artikel

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  1. Fehleinschätzung bzgl. der Schreibleistung im Artikel

    Autor: Xara 10.06.20 - 15:56

    Also eigentlich sollte dem Autor bewusst sei:
    - Eine Consumer-HDD ist meist unabhängig von deren Kapazitäten (1 TB bis 16 TB) meist auf einen Workload (Lesen+Schreiben) von 180 TB jährlich ausgelegt.
    - Dementgegen wächst der designte Workload gleichzeitig mit der Kapazität bei einer SSD. Desto größer die Kapazität, desto höher die erwartete absolute Schreiblebensdauer. Die Samsung 860 QVO 4 TB ist auf 1,44 Petabyte ausgelegt, also 8 Jahre des Workloads einer HDD. Und das ist ausschließlich auf die Schreibleistung bezogen - die Leseleistung wird bei einer SSD in diesem Parameter nicht mitgezählt.


    Diese Unterschied dürfte sich mit der Samsung 870 QVO 8 TB noch einmal auf den Workload von ggf. 16 Jahre der einer HDD verschieben. Damit wären eine 8 TB HDD und eine 8TB SSD sehr vergleichbar.
    - 180 TB Workload / Jahr vs (abgängig von der Kapazität) 2,88 PT Schreibzyklen
    - Anfälligkeit gegen Mechanische Stöße vs Anfälligkeit gegen Elektronische Ladung
    - Höhere Dauerlast-Schreibleistung vs Hohe Leseleistung & Random-Leistung
    - Mittlerer Stromverbrauch im Betrieb vs Niedriger Stromverbrauch (Idle) und Hoher Stromverbrauch (Last)
    - Hohes Gewicht vs Geringes Gewicht
    - 3,5 Zoll Formfaktor vs 2,5 Zoll Formfaktor (wobei nur das Gehäuse die Größe von 2,5 Zoll aufweist. Die eigentlich SSD wäre nochmal deutlich kleiner.)
    - Geringe Anschaffungskosten vs Hohe Anschaffungskosten
    - ca. 2-3 Jahre Data Retention Time vs 1 Jahre Data Retention Time
    - Beide meist 3 Jahre Herstellergarantie

    Ich könnte mir gut Vorstellen, dass in Zukunft kleine und Lautlose NAS-Geräte in Wohnzimmern stehen werden, die im Idle-Betrieb praktisch keinen Stromverbrauch aufweisen und nur unter Last mit ARM-CPU & SSD Strom beziehen.
    Das einzige was fehlt ist, dass NAS Hersteller bislang es noch nicht gewagt haben ihre Geräte speziell für SSDs anzupassen und natürlich die Anschaffungskosten immer noch erschreckend hoch sind. Ich schätze, dass SSDs in NAS-Geräten auch keinen Durchbruch verzeichnen können, bevor nicht Leistungsfähigere Anschlüsse als SATA-III zum Einsatz kommen.

  2. Re: Fehleinschätzung bzgl. der Schreibleistung im Artikel

    Autor: hpary 11.06.20 - 09:58

    Das ist aber eine komische Analyse. Dass man auf größere Datenträger auch mehr schreibt und die Lebensdauer damit gleich hoch ist wie bei kleineren Datenträgern, kam dir wohl nicht in den Sinn.

    Und was will man mit mehr als SATA3 in einem NAS? QLC schreibt mit weniger als gigabit Geschwindigkeit.

    Ein NAS haben die meisten ja auch nur weil sie nicht in jedem Gerät viel Speicher haben. Das könnte sich mit SSDs ändeen.

  3. Re: Fehleinschätzung bzgl. der Schreibleistung im Artikel

    Autor: Xara 11.06.20 - 11:56

    > Das ist aber eine komische Analyse. Dass man auf größere Datenträger auch
    > mehr schreibt und die Lebensdauer damit gleich hoch ist wie bei kleineren
    > Datenträgern, kam dir wohl nicht in den Sinn.
    Unter diese Bedingungen, würde eine HDD einen immer geringeren vorgesehenen Workload im Verhältnis zur Gesamtkapazität bieten, wodurch auch wieder eine SSD das Rennen gewinnt. Ändert also nichts am Prinzip, dass bei einer HDD die mechanischen Bauteile verschleißen und bei der SSD im wesentlich die einzelnen Zellen.

    > Und was will man mit mehr als SATA3 in einem NAS? QLC schreibt mit weniger
    > als gigabit Geschwindigkeit.
    Deine Aussage trifft nur auf Dauer-Schreiblast zu. Der wesentliche Vorteil von SSDs war nie die Schreib- sondern die Lesegeschwindigkeit. Man kann die Dinge immer so biegen, dass eine veraltete Technik noch gut dasteht - so wie es in der Autobranche verbreitet ist. Nur das man auf diese Weise Technologisch Jahr um Jahr den Anschluss verliert und Geld in die Vergangenheit investiert.

    > Ein NAS haben die meisten ja auch nur weil sie nicht in jedem Gerät viel
    > Speicher haben. Das könnte sich mit SSDs ändeen.
    Nein, sondern ganz im Gegenteil: Dank der Flash-Speichertechnik war es überhaupt möglich, dass man immer dünnere und kompaktere Geräte fertigen konnte. Das wäre mit Festplatten so nie denkbar gewesen. Auch ist oftmals nichtmal mehr der Austausch der verbauten Speicher vorgesehen. Und ein Smartphone mit 8 TB SSD Speicher könnte man theoretisch aus Platzgründen bauen, würde aber zu wenig Abnehmer für die Massenproduktion finden. Deswegen wird das Mittel der Wahl erst Recht die Cloud oder die NAS sein. Denn einfach weitere HDDs/SSDs verbauen ist nicht möglich und die Möglichkeiten mit microSD-Karten sind beschränkt.

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