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Wäre was fürs NAS

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  1. Wäre was fürs NAS

    Autor: Flasher 10.06.20 - 14:59

    Allerdings dann nur mit einem 10 Gbit/s Heimnetz, andernfalls merkt man von dem Tempo nichts.

  2. Re: Wäre was fürs NAS

    Autor: elgooG 10.06.20 - 15:18

    Bei 2x 1GBit/s gebündelt merkt man das auch schon deutlich. Es geht ja nicht nur um die Datenrate an sich, sondern auch um die Latenz, die zusätzlich zu der des Netzwerks kommt. Das wird bei iSCSI oder ähnlichen Einsatzzwecken schon mal sehr mühsam, aber auch sonst lohnt es sich. Private Cloud Storage der wie Dropbox mehrere Geräte synchronisieren soll oder Mailserver greifen auch sehr oft auf die lokalen Indexdaten zu. Auch lokal gehostete Dienste wie Docker-Container oder Datenbanken profitieren deutlich.

    Weiterer Pluspunkt: Man kann NAS-Platten einsetzen die etwas leiser sind. Pro-Serien sind oft deutlich lauter wenn auch schneller.

    QLC-Speicher eignet sich allerdings nur als reiner Lese-Cache. Als Read-/Write-Cache würde die SSD innerhalb kürzester Zeit kaputt gehen. Der Verschleiß wäre katastrophal und das Schreiben wahrscheinlich schon nach einigen hundert MB deutlich langsamer als auf die Platten.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.06.20 15:19 durch elgooG.

  3. Re: Wäre was fürs NAS

    Autor: mawa 10.06.20 - 15:20

    Hängt von der Aggregation ab. Multipath mit iSCSI dürfte gewinnen, LACP eher nicht, da ist der Transfer an die MAC gebunden.

  4. Re: Wäre was fürs NAS

    Autor: Xara 10.06.20 - 15:26

    Jop. Alleine das man eine Leistungsfähige NAS mit 2,5 Zoll Laufwerkschächten im Wohnzimmer verstecken könnte, die dann absolut Geräuschlos arbeiten könnte, ist ein riesen Vorteil.
    Wer mit Dokumenten arbeitet, wird auch bei Fast Ethernet (100 Mbit/s) die höhere Leistung für Random-Zugriffe und niedrige Latenz positiv bemerken können.

    Wer eine Filmsammlung hat, wird allerdings in der Tat wenig mit einer SSD Anfangen können, die noch auf SATA-III (6 Gbit/s) beschränkt ist. Denn hier würde eine 900¤ 8 TB QVO mit einer 150¤ 8 TB Seagate Archive konkurrieren müssen für nur ein paar 100 MB/s mehr Leseleistung. Das wird dann erst mit eine M.2 QVO SSD als Datengrab interessant, wenn man die höhere Leseleistung tatsächlich ausspielen kann.

  5. Re: Wäre was fürs NAS

    Autor: M.P. 10.06.20 - 15:31

    > Wer eine Filmsammlung hat, wird allerdings in der Tat wenig mit einer SSD Anfangen können, die noch auf SATA-III (6 Gbit/s) beschränkt ist. Denn hier würde eine 900¤ 8 TB QVO mit einer 150¤ 8 TB Seagate Archive konkurrieren müssen für nur ein paar 100 MB/s mehr Leseleistung. Das wird dann erst mit eine M.2 QVO SSD als Datengrab interessant, wenn man die höhere Leseleistung tatsächlich ausspielen kann.

    Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht...
    Filme mit mehr als vielleicht 20 MB/s Datenrate sind mir noch nicht untergekommen. Und wenn man die Indexierung/Datenbank auf einer schnelleren SSD ablegt, kann man doch auf die einzelnen Videodateien sicherlich ausreichend schnell zugreifen ...

  6. Re: Wäre was fürs NAS

    Autor: Xara 10.06.20 - 15:59

    Eine NAS nutzen üblicherweise mehrere Personen. Bei einer HDD bricht dann die Leseleistung ein. Eine SSD kümmert das nicht viel, dass 20 Personen gerade jeweils andere Filme streamen. ^^
    Im RAID-Verbund halte ich aber den Unterschied (HDD vs SSD) noch nicht für signfikant genug, als das sich der Aufpreis für SSDs bei diesem Anwendungszenario lohnt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.06.20 16:00 durch Xara.

  7. Re: Wäre was fürs NAS

    Autor: Flasher 10.06.20 - 16:06

    Naja zumindest in meinem Anwendungsfall (Synology Datengrab für private Dokumente, Fotos, Videos) würde ich die kürzeren Zugriffszeiten begrüssen. Zum einen beim verwalten und betrachten grosser Foto-Sammlungen (Synology Moments), zum anderen beim Videoschnitt (ich importiere direkt vom NAS in die Schnittsoftware) mit einer deutlich besseren Scrub-Performance.

  8. Re: Wäre was fürs NAS

    Autor: most 10.06.20 - 16:37

    Xara schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine NAS nutzen üblicherweise mehrere Personen.

    Ein privates NAS nutzen üblicherweise mehrere Personen und das auch gleichzeitig?
    Wie groß ist der durchschnittliche Haushalt und wie oft greifen diese Personen gleichzeitig drauf zu?
    Nicht jedes NAS ist auch gleichzeitig ein Medienserver, denn überlicherweise streamen die Leute von extern (Spotify&Netflix)

  9. Re: Wäre was fürs NAS

    Autor: Smolo 10.06.20 - 17:01

    Die kürzeren im Latenzen im Allgemeinen und die erheblich gesteigerten IOs bei kleinen Dateien sind ein erheblicher Vorteil!

    Noch dazu kannst du ja mal den Unterschied im Stromverbrauch anlegen der enorm ist!

    2x8TB bei 8,6w im Idle / 365 Tagen = 151kw * 0,3¤/kw = 45¤/Jahr
    2x8TB bei 8,6w im Idle / 365 Tagen = 302kw * 0,3¤/kw = 90¤/Jahr

    vs.

    2x8TB bei 1,3w im Idle / 365 Tagen = 22kw * 0,3¤/kw = 6,8¤/Jahr
    2x8TB bei 1,3w im Idle / 365 Tagen = 44kw * 0,3¤/kw = 13,6¤/Jahr

    D.h. bei 5 Jahren Laufzeit hast du 450¤ zu 68¤ stehen. Zusätzlich kommt noch das Thema Abwärme, Lautstärke, Performance etc. dazu.

    Wenn die 4TB SSDs für 150-200¤ zu haben sind wird mein NAS auch auf SSD umgerüstet für die wichtigen Daten!

  10. Re: Wäre was fürs NAS

    Autor: mgutt 10.06.20 - 19:39

    Geht mal weg von RAIDs. Wenn SSDs günstig genug sind, sind die für Endkunden und SOHO schlicht überflüssig Das Unraid Konzept wird dann der Standard auf Syno und QNAP. Da bin ich mir sicher.

    Wer das Unraid Konzept nicht kennt: Die Parität liegt auf einem separaten Laufwerk und alle Daten auf den restlichen ganz normal formatierten Laufwerken. Der Vorteil von diesem Konzept ist der sehr geringe Energieverbrauch (da alle Laufwerke schlafen, die gerade keine Dateien liefern müssen) und der Nachteil die geringe Geschwindigkeit (reduziert auf ein Laufwerk) bzw die höhere Latenz aus dem Standby. Bei SSDs würden diese Nachteile wegfallen und der Energieverbrauch noch viel geringer ausfallen. Außerdem werden SSDs ohne RAID viel mehr geschont. Für 10 Gbit könnte man dann immer noch einen NVMe Cache realisieren oder SSDs mit U.2 Anschluss werden zum Standard. Dann wäre sogar der überflüssig.

    @smolo
    Im Leerlauf verbraucht eine HDD keine 8, sondern unter 5W. In Unraid sogar nur 2W (Standby).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.06.20 19:41 durch mgutt.

  11. Re: Wäre was fürs NAS

    Autor: Smolo 10.06.20 - 22:41

    mgutt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @smolo
    > Im Leerlauf verbraucht eine HDD keine 8, sondern unter 5W. In Unraid sogar
    > nur 2W (Standby).

    Das ist so nicht korrekt die großen NAS Platten mit 7200er brauchen erheblich mehr Power im Idle. Ich hatte vorhin auf die schnelle nur kurz reingeschaut und eine mit 8,6w erwischt. Eine 8TB Platte unter 5w wird schwierig bzw. sehr teuer...darüber hängt es von der Geschwindigkeit und dem Hersteller ab. Im Schnitt liegen die so bei 6-9w im Idle bei 7200UPM!

    Ich kannte zwar Unraid aber das Plattensystem von denen war mir so gar nicht bewusst...nach der Feststellung wird mein nächstes NAS mit Sicherheit ein Eigenbau Unraid weil QNAP auch einfach zu teuer ist wenn man wirklich Performance braucht.

  12. Re: Wäre was fürs NAS

    Autor: hpary 11.06.20 - 08:37

    Man braucht gar kein NAS mehr, wenn man in jedes Gerät eine oder mehrere 8TB SSDs bauen kann.

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