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Wie sieht es denn bei QLCs mit der Zuverlässigkeit aus?

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  1. Wie sieht es denn bei QLCs mit der Zuverlässigkeit aus?

    Autor: M.P. 10.06.20 - 15:28

    4 Bit pro Zelle sind ja schon 16 verschiedene Ladungszustände, die da sauber geschrieben und gelesen werden müssen...

    Gibt es da so etwas wie Redundanz nicht nur für "kaputte" Zellen, sondern auf für gespeicherte Bits, sodass man aus Paritybits o. Ä. den original-Inhalt wieder rekonstruieren kann?

  2. Re: Wie sieht es denn bei QLCs mit der Zuverlässigkeit aus?

    Autor: Xara 10.06.20 - 16:09

    Sowohl bei HDDs als auch bei SSDs kommen Fehlerkorrekturalgorihmen respektive Prüfsummen zum Einsatz (Stichwort "CRC" und "ECC"). Ob man dazu Parameter in den S.M.A.R.T.-Informationen findet, liegt allerdings am Herstellern. Meine WD Green versteckt diese. Meine Samsung Evo und meine Seagate Archive zeigen diese an. Man sollte aber nicht verschreckt sein, wenn diese nicht auf "100" stehen, denn diese sind dafür da, auch genutzt zu werden! Nur falls diese zunehmend abfallen, sollte man sich Gedanken machen. Oder falls nur die Fehlschläge der Fehlerkorrektur gezählt werden - dann natürlich auch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.06.20 16:13 durch Xara.

  3. Re: Wie sieht es denn bei QLCs mit der Zuverlässigkeit aus?

    Autor: Legendenkiller 11.06.20 - 07:32

    TLC-Zelle etwa 3000 Löschzyklen übersteht, sind es bei einer QLC-Zelle nur ungefähr 1000.

    Bei der SSD kommt es also darauf an wie gut der Hersteller der gleichmäßige schreiben der Zellen im Griff hat und wie viel Reserve er spendiert.

    Die TB written und lange Garantie mit 5-10 Jahren sind da schon mal ein Anhaltspunkt.
    QLC mit 5 Jahre gibs glaub noch nicht, da haben maximal 3 Jahre :-)

    QLC würde ich aktuell nicht als System-SSD einsetzen, da sind zu viele Schreibvorgänge.
    Als Spiele-SSD oder Datengrab / Backup sicher aber ok.

    Mein LW mit Win10 schreibt ~ die 10fache Menge, wie meine Steam/Spiele SSD obwohl da ein mehrfaches an Datenmenge trauf ist.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.20 07:35 durch Legendenkiller.

  4. Re: Wie sieht es denn bei QLCs mit der Zuverlässigkeit aus?

    Autor: wurstdings 11.06.20 - 10:59

    Legendenkiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > QLC würde ich aktuell nicht als System-SSD einsetzen, da sind zu viele
    > Schreibvorgänge.
    Die maximalen Schreibzyklen einer einzelnen Zelle sind für den Endanwender doch völlig irrelevant, es zählt allein die TBW-Angabe und sofern da genug Austauschsektoren eingeplant sind, ist die QLC genauso sicher wie die SLC SSD.

    Wenn ich auf die Zeiten zurück blicke als wir an der Arbeit noch HDDs nutzten, da waren das neben den Netzteilen die häufigsten Fehlerursachen, seit den SSDs sinds nurnoch die Netzteile. Ich entsinne mich an eine defekte SSD bei knapp 800 Systemen.

  5. Re: Wie sieht es denn bei QLCs mit der Zuverlässigkeit aus?

    Autor: mgutt 25.06.20 - 20:52

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie sieht es denn bei QLCs mit der Zuverlässigkeit

    Kommt auf den Hersteller und die Reserve an. Die Micron 5210 ION mit 7.68TB hat bei 80/20 Read/Write Workload einen DWPD von 0.56 also 4.3TB pro Tag, die 5 Jahre garantiert werden. Das wären 7848 TBW und damit (deutlich) mehr als jede aktuell verfügbare TLC/MLC Consumer SSD.

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