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Retro-Computing in 30 Jahren tot.

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Retro-Computing in 30 Jahren tot.

    Autor: 1st1 23.09.16 - 15:39

    Jedenfalls was heute verwendete PCs und Macs angeht.

    Die Retroszene ist ja momentan lebendig wie vielleicht nie zu vor, diverse Foren und Treffen, wo sich Liebhaber alter Homecomputer, PCs, Spielekonsolen usw. treffen.

    Dabei hat die Szene heute durchaus mit teils über 30 Jahre alten programmierbaren Bausteinen zu kämpfen, die langsam ihren Inhalt verlieren, dazu gehören EPROMs, GAL/PAL-Logikbausteine und ähnliches. Einige historische Computer werden, so befürchtet man, in naher Zukunft nicht mehr funktionieren können, weil PAL/GAL-Chips ihre Logikfunktionen vergessen und die Quellcodes dieser Chips nicht archiviert ist. (z.B. ATARI Mega STE mit 7 oder 8 PALs).

    Aus meinem Umfeld habe ich aber auch schon mitbekommenm, dass etwa 10 Jahre alte USB-Sticks, Complactflash und SD-Karten, die als Datensicherung mit Fotos unberührt im Schrank lagen, langsam ihre Daten verlieren, von ersten Totalverlusten habe ich schon gehört. Man kann zwar das Flashmedium wieder formatieren und wieder benutzen, die Daten sind aber weg.

    Bei modernen High-End Server SSDs soll dieses Alzeheimer sogar schon nach 6 Monaten Nichtbenutzung einsetzen.

    (In dem Zusammenhang: Welchen Sinn ergeben eigentlich USB-SSDs zur Datenarchivierung?)

    Wer in naher Zukunft aus Nostalgie-Gründen oder sonstwie seinen aktuellen PC/Notebook/Tablet/Smartphone mit SSD/Flash aufheben möchte, vielleicht wirds ja mal so wertvoll wie ein Apple I, hat da in ein paar Jahren ein Problem, das Gerät mag noch tadellos funktionieren, es ist aber nichts mehr drauf. Taugt höchstens noch für die Vitrine.

    Dagegen, diejenigen, die noch einen 30 Jahre alten PC haben, mit MFM/RLL-Platte, sofern das Laufwerk keine mechanischen Probleme aufweist, die Daten sind immer noch da. Ebenso alte Disketten sind meist auch noch lesbar, obwohl die Hersteller damals keine Haltbarkeit von 10 Jahren oder mehr garantierten.

  2. Re: Retro-Computing in 30 Jahren tot.

    Autor: Eheran 23.09.16 - 15:42

    Was ich schlimm finde:
    Selbst der Hersteller selbst hat keinerlei Backups alter Software/Firmware/...
    Ist doch wohl absolut kein Problem sowas zu speichern.

  3. Re: Retro-Computing in 30 Jahren tot.

    Autor: User_x 23.09.16 - 20:18

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ich schlimm finde:
    > Selbst der Hersteller selbst hat keinerlei Backups alter
    > Software/Firmware/...
    > Ist doch wohl absolut kein Problem sowas zu speichern.

    Weil Software ja nicht mehr als Gegenstand verkauft wird, sondern als Service, der sich fortwährend weiterentwickelt - also selbst wenn du software hättest, diese heute nicht mehr lauffähig wäre.

  4. Re: Retro-Computing in 30 Jahren tot.

    Autor: Eheran 23.09.16 - 20:36

    Sollte so ein Gerät einen EPROM haben, der aufgrund seines slters Daten verliert: Game over.
    Müsste meiner Meinung nach nicht so sein.

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