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sollte trotzdem in einem luftstrom verbaut sein ;)

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  1. sollte trotzdem in einem luftstrom verbaut sein ;)

    Autor: itse 24.01.18 - 17:22

    seasonic ist bei weitem der beste hersteller, vor allem was restwelligkeit, also die qualität der gleichspannung angeht - die ja am wichtigsten ist für die lebensdauer der pc-komponenten ...

    damit dieses passive netzteil aber ebenso lange hält, braucht es trotzdem einen kühlen windhauch.
    morderne gehäuse haben idr. unten einen platz für das netzteil vorgegeben, dabei sollte aber die kommplette gehäuseunterseite perforiert sein, für einen optimalen kamineffekt der im oberen gehäuse angeordneten (leisen) lüfter.

    billiggehäuse oder gehäuse deren designer einfach kein plan haben, solche sind dummerweise nur an der netzteilunterseite perforiert, aber die restliche gehäuse breite durchgehend zu. so ist die grafikkarte auf den luftstrom der frontalen lüfter angewiesen, was nicht so elegant gelöst ist wie der kamineffekt - und deutlich lauter.

    ein solches gehäuse kann das fractal define-s sein, als eines der wenigen unten komplett offen mit einem hochqualitativen mesh-filter zum bequemen herausziehen.
    um den kamineffekt zu verstärken, sollte man die öffnungen in der front von der innenseite her abkleben, die vorne angebrachten lüfter sind eigentlich quatsch.
    die beste kühlleistung erreicht man, wenn man die wärme schnell aus dem gehäuse schafft, dank dem offenen boden von einem guten gehäuse dabei mit optimaler kühlleistung.
    wer das etwas gebastel an einem define-s nicht mag, der greift gleich zur kühltechnisch besten lösung: siverstone gehäuse mit 90° gedrehtem mobo, für vertikale grafikkarten-installation - besser gehts nicht.
    nur die 180mm lüfter sind zu laut, aber da gibts alternativen am markt :)

    dass es immer noch so wenige gehäuse nach dem vorbild silverstone gibt, ist eigentlich ein kleiner skandal, denn neben der besten wärmeabfuhr durch den kamineffekt haben die immer schwereren grafikkarten einen sichereren halt und biegen nicht durch, ergo fast keine gefahr mehr für defekte durch kalte lötstellen der immer komplexeren gpus...

    mfg



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 24.01.18 17:29 durch itse.

  2. Re: sollte trotzdem in einem luftstrom verbaut sein ;)

    Autor: Dwalinn 24.01.18 - 17:55

    Vor Jahren (2012/13) gab es da mal eine Test in der PCGH.

    Da wurden ober/unterdruck getestet aber auch der Kamineffekt, teils wurde da der Luftstrom mit dem Einsatz von Pappe optimiert.

    Wenn ich mich richtig erinnere waren die Unterschiede relativ klein gewesen.

    Klar Wichtig ist es immer das die Warme Luft schnell hinausbefördert wird aber Zaubern kann der Kamineffekt auch nicht.

  3. Re: sollte trotzdem in einem luftstrom verbaut sein ;)

    Autor: Eheran 24.01.18 - 18:22

    >[Restwelligkeit] die ja am wichtigsten ist für die lebensdauer der pc-komponenten ...
    Kannst du das irgendwie belegen?
    Was interessiert es die internen Spannungswandler ob die Spanung um 0,1V schwankt? Durch die ganzen plötzlichen Stromänderungen / Taktänderungen gibt es ohnehin haufenweise Schwankungen.

  4. Re: sollte trotzdem in einem luftstrom verbaut sein ;)

    Autor: Poison Nuke 24.01.18 - 18:29

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Klar Wichtig ist es immer das die Warme Luft schnell hinausbefördert wird
    > aber Zaubern kann der Kamineffekt auch nicht.

    das vllt schon, aber am meisten bringt immer noch ein gleichförmiger Luftstrom. Ob nun von unten nach oben oder von vorn nach hinten, wichtig ist das die Luft mit möglichst wenig Turbulenz durch das Gehäuse durchgeht. Je mehr Turbulenz, desto geringer die Kühlwirkung der Luft. Je mehr Öffnungen ein Gehäuse an anderen Stellen hat, desto mehr Turbulenzen.

    Und ich denke unten komplett offen und oben komplett offen ist einfacher als hinten und vorn. Daher kann man schon sagen, dass solche Gehäuse besser sind.

  5. Re: sollte trotzdem in einem luftstrom verbaut sein ;)

    Autor: Eheran 24.01.18 - 18:39

    >Je mehr Turbulenz, desto geringer die Kühlwirkung der Luft.
    Du meinst vermutlich wegen Rückvermischen warmer mit kalter Luft?
    An Oberflächen ist es jedenfalls andersrum.

  6. Re: sollte trotzdem in einem luftstrom verbaut sein ;)

    Autor: itse 24.01.18 - 20:23

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > die ja am wichtigsten ist für die lebensdauer der pc-komponenten ...
    > Kannst du das irgendwie belegen?
    > Was interessiert es die internen Spannungswandler ob die Spanung um 0,1V
    > schwankt? Durch die ganzen plötzlichen Stromänderungen / Taktänderungen
    > gibt es ohnehin haufenweise Schwankungen.

    es sind schaltnetzteile, da muss man eben mit restwelligkeit leben - ergo sieht die gleichspannung auf dem oszilloskop wie wechselspannung aus, gilt also zu minimieren.
    am besten für sensible elektronik wäre ein netzteil mit galvanischer netztrennung, ergo die guten alten schweren mit trafo - die sonst eher routern beiliegen und unkaputtbar sind - auf kosten der energieeffizienz.

    ein schaltnetzteil verhält sich zu stromnetzen sozusagen wie eine paketfilter-firewall (alle nat-router) zwischen wan und lan; eine galvanische netztrennung kommt am ehesten einer application-firewall bzw. proxy gleich ;)
    letzteres ist immer sicherer - auf kosten der effizienz oder performance ;)
    ein paketfilter bsw insofern schlecht für privatsphäre, dass von außen anhand der pakete ersichtlich ist, welche betriebssysteme im lan vorherrschen und um wie viele rechner es sich handelt - alles anhand der tcp-header und payload ersichtlich.
    ein proxy baut stets stellvertretend eine neue verbindung auf, ergo sieht der server im internet nur die software-eigenschaften der firewall.

    wenn man bsw. einen sog. intelligenten stromzähler leider vorgesetzt bekommen hat, hilft nur eine galvanische trennung dahinter als 'strom-firewall', damit der stromversorger nicht dein konsumverhalten nachvollziehen kann ;)

    besonders kritisch finde ich schaltelektronik als ersatz für spulen in photovoltaik-wechselrichtern. die fehlende galvanische trennung vom netz induziert ständig spannung in die solarmodule- das senkt ebenfalls die lebensdauer bzw langfristige effizienz, indem in den zellen elektrolyse auf kleinster ebene statt findet, die das ursprüngliche spannungsniveau herabsetzt...
    dass transformatorlose pv-wechselrichter wie pc-netzteile arbeiten, sieht man an deren effizienzkurve, die ab 50% last abfällt. deshalb beraten alle solar-bauer die kunden falsch, indem sie die trafolosen pv-wechselrichter immer am peak der solaranlage auslegen - das senkt die lebensdauer erheblich.
    nun mag man spekulieren, dass die eliten keine solarwirtschaft als grundenergieversorger haben wollen, weil sonst bei zu schnellem zubau durch subventionen eine kritische masse erreicht würde an gigawatt großen stromparks, die ggf. zeitnah alle hop gehen ... wegen sparen am falschen ende - oder sogar vorsatz.

    mir wird nicht ganz wohl dabei, wenn wechselrichterkonzerne alle ihre geräte von solarparks miteinander vernetzen - und zentral in der firma als service managen...
    bleibt die dezentrale energieversorgung, ohne iwelche internet-risiken ;)

    mfg



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.01.18 20:24 durch itse.

  7. Re: sollte trotzdem in einem luftstrom verbaut sein ;)

    Autor: arthurdont 24.01.18 - 21:28

    itse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > es sind schaltnetzteile, da muss man eben mit restwelligkeit leben - ergo
    > sieht die gleichspannung auf dem oszilloskop wie wechselspannung aus, gilt
    > also zu minimieren.
    > am besten für sensible elektronik wäre ein netzteil mit galvanischer
    > netztrennung, ergo die guten alten schweren mit trafo - die sonst eher
    > routern beiliegen und unkaputtbar sind - auf kosten der energieeffizienz.

    Du Witzknödel. Natürlich sind PC-Netzteile und Steckernetzteile auf Schaltnetzteilbasis galvanisch getrennt. Andernfalls würde ja bei der Hälfte der Geräte Netzphase am Chassis anliegen.

    Schaltnetzteile mit galvanischer Trennung haben auch Trafos - nur eben für höhere Frequenzen und deswegen leichter.

  8. Re: sollte trotzdem in einem luftstrom verbaut sein ;)

    Autor: Eheran 24.01.18 - 22:56

    Du solltest weniger Zeit mit Verschwörungstheorien verbringen und mehr Zeit damit, dein Elektronikkenntnisse zu verbessern. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und verlinke dir ein paar ausgezeichnete Youtube Channels, bei denen du u.a. viel zu Elektrotechnik lernen kannst - der ein oder andere Lacher ist auch dabei:
    Mr Carlson's Lab, der da direkt vom Thema spricht und warum und wieso das so gemacht wird.
    EEVblog
    Marco Reps
    mikeselectricstuff
    AvE
    bigclivedotcom
    The Signal Path
    Keysight Labs

    Ein paar Punkte die mir bei deinem Beitrag besonders unschön auffallen:
    >gleichspannung [sieht] wie wechselspannung aus

    >am besten [...] mit galvanischer netztrennung [...] mit trafo

    >intelligenten stromzähler [...] galvanische trennung [...] damit der stromversorger nicht dein konsumverhalten nachvollziehen kann

    > schaltelektronik als ersatz für spulen

    >fehlende galvanische trennung vom netz induziert ständig spannung in die solarmodule

    >indem in den zellen elektrolyse auf kleinster ebene statt findet, die das ursprüngliche spannungsniveau herabsetzt...

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