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100 km/h mit einem Tamiya 1:10 Chassis sind anspruchsvoll
Autor: 1st1 02.01.22 - 22:05
Ein Tamiya 1:10 Chassis, z.B. ein Tamiya TT02R auf 100 km/h zu bringen, ist schon eine Herausforderung, meiner rennt nach diversen Tuningmaßnahmen mit 6S Lipo, passendem dreiphasigen E-Motor, Hochleistungsfahrregler mit hundert Ampere Spitzenleistung, gerade mal 87 km/h, und das mit einer windschnittgen Karo und keinem so schweren Klotz oben drauf. Nach 12 Minuten sind die Lipos übrigens schon wieder leergelutscht. In einem RC-Forum sind aber Leute, die mit vielen vieln weiteren Optimierungen schon 132 km/h geknackt haben, aber auch hier ohne einen PC oben drauf.
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Re: 100 km/h mit einem Tamiya 1:10 Chassis sind anspruchsvoll
Autor: Magroll 03.01.22 - 07:23
Ja mich hätten die technischen Details zum Auto auch deutlich mehr interessiert als die vom PC...
Abgesehen davon das der Artikel wirklich sinnlos ist. Hab den auch nur gelesen weil ich gerade gerade auf dem Topf sitze und mir langweilig war. -
Re: 100 km/h mit einem Tamiya 1:10 Chassis sind anspruchsvoll
Autor: AllDayPiano 03.01.22 - 08:25
6S sind grob 24V, 100A ergibt 2,4 kW. Und mit der Leistung schafft man es nicht, die Büchse auf > 100 km/h zu bringen?
Eine Piaggio LX50 2T mit 49ccm ohne Variomatiksperre fährt knapp 70 km/h mit ausreichend Anlauf und 3,2 kW. Die wiegt mit mir aber auch 230 kg und mit meinen 1,92 liegt der cw- Wert jenseits von gut und böse.
Das sind 13,2 W/kg vs. geschätzt 240 W/kg, also Faktor 18. -
Re: 100 km/h mit einem Tamiya 1:10 Chassis sind anspruchsvoll
Autor: 1st1 03.01.22 - 09:52
Der Regler ist nicht das Limit, das sind trotz allem immer noch die Lipos. 100A gehen bei solchen Reglern auch nur als kurzzeitige Lastspitze, bei Dauerlast in der Region schalten die ab. Aber selbst bei 87 km/h wird so ein Autochen eher schon unfahrbar, klitzekleine Unebenheiten, Rollsplit, und die Kiste kommt von der Richtung ab und knallt irgendwo dagegen, da kann man dann nur noch ein Häuchen zusammenkerhen und fachgerecht in die nächste Tonne entsorgen. Außerdem muss man eine sehr genaue Balance zwischen Leistung an den Rädern und Reibungsgewicht finden, sonst wird die Drehbewegung der Räder nicht wirkungsvoll in Vorwärtsbewegung umgesetzt, ist die Kiste dagegen zu schwer, kommt sie auch nicht vom Fleck.
Daher wird in dieser Pressemeldung die Leistung des Modellbauers nicht genug herausgestellt, falls das wirklich wahr ist.



