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"Qualität" ... aus einer Blechdose

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  1. "Qualität" ... aus einer Blechdose

    Autor: Poison Nuke 18.11.17 - 22:38

    Mehr als ein Küchenradio kann das auch nicht. Aus so einem kleinen Volumen kann man keine Wunder zaubern. Und die Sensoren sind auch Schwachsinn. Um die Raumakustik wirklich auszuntzen, benötigt es ein 2D-Array mit ausreichend großer Abmessung (die immer von der Frequenz vorgegeben wird). Mit Psychoakustik kann man die reale Akustik zwar ein wenig austricksen, aber echte Klangqualität erreicht man dadurch trotzdem nicht.

    Mal ganz davon abgesehen, kosten wirklich gute Lautsprecher das zehnfache pro Stück, also ist es wenigstens preislich nicht zu übermäßig teuer, aber eben auch immer noch knapp im Segment von "billig".

  2. Re: "Qualität" ... aus einer Blechdose

    Autor: jo-1 19.11.17 - 07:51

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mehr als ein Küchenradio kann das auch nicht. Aus so einem kleinen Volumen
    > kann man keine Wunder zaubern. Und die Sensoren sind auch Schwachsinn. Um
    > die Raumakustik wirklich auszuntzen, benötigt es ein 2D-Array mit
    > ausreichend großer Abmessung (die immer von der Frequenz vorgegeben wird).
    > Mit Psychoakustik kann man die reale Akustik zwar ein wenig austricksen,
    > aber echte Klangqualität erreicht man dadurch trotzdem nicht.
    >
    > Mal ganz davon abgesehen, kosten wirklich gute Lautsprecher das zehnfache
    > pro Stück, also ist es wenigstens preislich nicht zu übermäßig teuer, aber
    > eben auch immer noch knapp im Segment von "billig".


    richtig - gute Lautsprecher kosten sicher das 10-fache pro Stück. darum geht es hier nicht.

    Es geht um Beschallung in Räumen, wo so ein richtig guter Lautsprecher fehl am Platz wäre, weil dort gar nicht Musik gehört wird sondern Musik Berieselung ist.

    Für mich betuet Musikhören sich hinsetzen und nichts andres machen als Musik hören.

    Das wird in der Küche bei mir eher nie passieren :-)

    Der HomePod wird sicher zudem auch steuerzentrale für HomeKit werden - ähnlich zum ATV.

    So lange mit den eingebauten DSPs dafür gesorgt ist, dass die Verzerrungen und das Fehlverhalten so weit kompensiert wird, dass mir nicht die Ohren weh tun ist das perfekt für den Hobbyraum und/oder Küche.

    Der Preis ist sicher angemessen und geht für mich zumindest i.O.

    Hab mir vor zwei Jahren von Sony so eine mobile Soundbox geholt - h.ear go - das klingt erstaunlich nett - das Bluetooth Paring ist hakelig und nicht wirklich gut gelöst und das Ding war trotzdem ziemlich teuer - dann lieber ein bissie grösser und richtig gut für ein paar EUR mehr.

    Denke das wird ein richtig nettes Teil

  3. Re: "Qualität" ... aus einer Blechdose

    Autor: Dietbert 19.11.17 - 18:36

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    (...)
    > Mal ganz davon abgesehen, kosten wirklich gute Lautsprecher das zehnfache
    > pro Stück, also ist es wenigstens preislich nicht zu übermäßig teuer, aber
    > eben auch immer noch knapp im Segment von "billig".

    Was für ein Unsinn im Heimbereich! Z. B. Www.nubert.de

    Dietbert I.

  4. Re: "Qualität" ... aus einer Blechdose

    Autor: CyberDot 19.11.17 - 19:22

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mehr als ein Küchenradio kann das auch nicht. Aus so einem kleinen Volumen
    > kann man keine Wunder zaubern. Und die Sensoren sind auch Schwachsinn. Um
    > die Raumakustik wirklich auszuntzen, benötigt es ein 2D-Array mit
    > ausreichend großer Abmessung (die immer von der Frequenz vorgegeben wird).
    > Mit Psychoakustik kann man die reale Akustik zwar ein wenig austricksen,
    > aber echte Klangqualität erreicht man dadurch trotzdem nicht.
    >
    > Mal ganz davon abgesehen, kosten wirklich gute Lautsprecher das zehnfache
    > pro Stück, also ist es wenigstens preislich nicht zu übermäßig teuer, aber
    > eben auch immer noch knapp im Segment von "billig"


    Hast du schon mal das aktuelle iPad Pro 12,9“ gehört? Das ding ist keinen Zentimeter dick und hat nen Klang der unser 70¤ Küchenradio locker Platt macht.
    Ich denke, der HomePod wird meine alte 300¤ Stereoanlage und diese Scheintollen Super Dinger von meinen Freunden locker platt machen.

  5. Re: "Qualität" ... aus einer Blechdose

    Autor: jo-1 19.11.17 - 21:10

    Dietbert schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Poison Nuke schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > (...)
    > > Mal ganz davon abgesehen, kosten wirklich gute Lautsprecher das
    > zehnfache
    > > pro Stück, also ist es wenigstens preislich nicht zu übermäßig teuer,
    > aber
    > > eben auch immer noch knapp im Segment von "billig".
    >
    > Was für ein Unsinn im Heimbereich! Z. B. Www.nubert.de


    Nur komisch dass ich noch nie vo einer HighEnd Box von denen gehört habe.

    Auf der High End in München haben die mich genauso wenig wie Teufel überzeugt.

    Gleiche Masche und wenig dahinter.

    Weit abgeschlagen hinter wirklich guten Lautspechern - hängt von den Högewohnheiten ab - zudem von der verwendeten Elektronik davor.

  6. Re: "Qualität" ... aus einer Blechdose

    Autor: Nullmodem 20.11.17 - 09:44

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mehr als ein Küchenradio kann das auch nicht. Aus so einem kleinen Volumen
    > kann man keine Wunder zaubern.

    Das war früher mal so. Bei "richtigen" Boxen erzeugt man den Klang mit dem Lautsprecher, der gekastelte Raum (die Box) um den Lautsprecher sorgt dort dafür, das es keinen akustischen Kurzschluss gibt, der die Schwingung kaputt macht.
    Heute macht man das aber anders, man erzeugt die Schwingung nicht durch Resonanzen und frei schwingende Membranen, sondern mit einem PLL. Einfach gesagt regelt man in einem rückgekoppelten System einfach mit Gewalt zurecht, wenn es Abweichungen gibt und kann damit aus recht kleinen Boxen fast beliebige Frequenzen rauspressen, auch wenn die nicht zur Eigenfrequenz des kleinen Lautsprechers passen.
    Ich denke, das kommt von Bose.

    Ziemlich geniale Ingenieurskunst, Leider haben wir jetzt lauter Halbstarke in der Stadt, die uns jetzt ungefragt mit minderwertigem Deutsch-Rap aus dem Rucksack beschallen. Cest la vie.

    nm

  7. Re: "Qualität" ... aus einer Blechdose

    Autor: Trollversteher 20.11.17 - 09:52

    >Mehr als ein Küchenradio kann das auch nicht. Aus so einem kleinen Volumen kann man keine Wunder zaubern. Und die Sensoren sind auch Schwachsinn. Um die Raumakustik wirklich auszuntzen, benötigt es ein 2D-Array mit ausreichend großer Abmessung (die immer von der Frequenz vorgegeben wird). Mit Psychoakustik kann man die reale Akustik zwar ein wenig austricksen, aber echte Klangqualität erreicht man dadurch trotzdem nicht.

    Oder man braucht ein 360° Array, so wie es im homepod verbaut ist. Zudem kenne ich kein 7.1 Küchenradio mit sieben Hochtönern und einem Subwoofer inklusive Endstufen...

    >Mal ganz davon abgesehen, kosten wirklich gute Lautsprecher das zehnfache pro Stück, also ist es wenigstens preislich nicht zu übermäßig teuer, aber eben auch immer noch knapp im Segment von "billig".

    Auch Schwachsinn, denn "wirklich gut" ist in diesem Umfeld reine Ansichtssache. Es gibt Audiophile, die sagen unter fünfstellig bekommst Du keinen guten Lautsprecher, und es gibt Realisten, die auch wirklich gute Lautsprecher für 500¤ das Stück verkaufen können. Zumal das hier weder ein Hifi-Lautsprecher noch eine Monitor-Box ist, sondern eben ein einziges kleines Kompaktgerät, bei dem versucht wurde, das beste aus der kompakten Größe und Geräteart herauszuholen. Und für solche Miniaturisierung zahlt man immer mehr.

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