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soc ...
Autor: Moe479 03.05.16 - 01:20
system on a (single) chip läuft gegen jeglichen ansatz von modularität, die hätten das ding auch gleich aufs 'neue' board auflöten können, das wäre genauso gut wie schlecht ... fällt nur ein teil aus (dem rahmen des gesuchtem) ist das gesamte system für die tonne ... geplante obselozenz 3.0 ... egentlich ist die hardware industrie vorläufig am ende wenn sie auf solche perfiden tricks zurückgreifen muss, um noch 3,8 quäntchen mehr rauszuholen, oder nicht?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.05.16 01:23 durch Moe479. -
Re: soc ...
Autor: Poison Nuke 03.05.16 - 01:34
Wo ist denn eigentlich der Unterschied, ob du dir nun das Mainboard extra aussuchst oder die CPU gleich dabei ist? Am Ende betreiben die meisten diese bis zum Ende der Einsatzzeit gemeinsam.
Mal ganz davon abgesehen gibt es ja auch weiterhin die Desktop-Versionen mit Sockel. Diese hier sind explizit für sparsamere Systeme gedacht, wo ein passendes Mainboard durchaus Sinn macht.
Und ich mein nach deiner These sind ja auch ICs schon schlecht... integrated circuit. Das ganze ist modularer, wenn man alle Transistoren usw einzeln einlöten kann. Klar, aber kann dann auch nicht schnell und energiesparend und ist vllt sogar fehleranfälliger weil nicht aus "einem Guss".
Vom Prinzip her kann man das 1:1 auf diese Situation übertragen. -
Re: soc ...
Autor: Moe479 03.05.16 - 01:48
das ist ja die kritik/auseinandersetzung/frage ... wer das jetzt mit ner wertung verbunden hat ist selber schuld ... dass hier erweiterbarkeit/ergänzugsfähigkeit zu gunsten von mehr inssystem performace (kürzere wege, weniger allgemein gehaltene scnittstellen) geopfert wird, dachte ich, hätte ich zum ausdruck gebracht ... die frage ist ob das langfristig sinn ergibt, z.b. durchaus sonst ausreichende hardware über den jordan zu feuern weil man z.b. den ethenetcontroller nicht mehr wechseln oder ersetzen kann ... aus sicht der industrie sicherlich, aber auch aus verbraucher sicht ohne subvention?
und ja integrierte schaltkreise sind in gewisser weise schlecht, sie machen hardware allgemein undurchsichtiger, es wird dadurch schwieriger ihre tatsächliche funktionsweise nachzuprüfbar zu verstehen, weil sie schlechter für den mensch lesbar sind ... wenn z.b. nach gewissheit bzw. sicherheit gesucht wird ist das durchaus hinderlich, oder ist das abstreitbar?
2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.05.16 01:54 durch Moe479. -
Re: soc ...
Autor: Anonymer Nutzer 03.05.16 - 05:16
Moe479 schrieb:
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> das ist ja die kritik/auseinandersetzung/frage ... wer das jetzt mit ner
> wertung verbunden hat ist selber schuld ... dass hier
> erweiterbarkeit/ergänzugsfähigkeit zu gunsten von mehr inssystem performace
> (kürzere wege, weniger allgemein gehaltene scnittstellen) geopfert wird,
> dachte ich, hätte ich zum ausdruck gebracht ... die frage ist ob das
> langfristig sinn ergibt, z.b. durchaus sonst ausreichende hardware über den
> jordan zu feuern weil man z.b. den ethenetcontroller nicht mehr wechseln
> oder ersetzen kann ... aus sicht der industrie sicherlich, aber auch aus
> verbraucher sicht ohne subvention?
>
> und ja integrierte schaltkreise sind in gewisser weise schlecht, sie machen
> hardware allgemein undurchsichtiger, es wird dadurch schwieriger ihre
> tatsächliche funktionsweise nachzuprüfbar zu verstehen, weil sie schlechter
> für den mensch lesbar sind ... wenn z.b. nach gewissheit bzw. sicherheit
> gesucht wird ist das durchaus hinderlich, oder ist das abstreitbar?
Vor allem kann man den/die NSA-Krüppel, die einen ausspionieren nicht aussondern, weil dieser mitten in der CPU steckt. -
Re: soc ...
Autor: Dwalinn 03.05.16 - 09:35
Wenn der CPU schlapp macht wechselt man meistens doch eh zur neuen Generation sehe da das Problem nicht (sofern die Mainboard keine ASRock Qualität haben)



