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Die M-Disc hätte was werden können...

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  1. Die M-Disc hätte was werden können...

    Autor: bla 22.02.13 - 19:56

    wenn sie auch eine CD-Variante angeboten hätten. Man hätte für kleine Stückzahlen von Musik-CDs auf eine Pressung verzichten können und hätte trotzdem ein langlebigeres Produkt anbieten können. Vor allem war der Zeitpunkt der Einführung ein schlechter. Bespielbare Blue-Rays gab es zu diesem Zeitpunkt schon und Festplatten waren ebenfalls groß und günstig.

  2. Re: Die M-Disc hätte was werden können...

    Autor: renegade334 25.02.13 - 14:33

    Man muss weiterdenken glaube ich. Zumindest braucht man für die MD keine Schachtel. Also hätte man so ein System gleich auch für PCs einführen sollen. CDs verkratzen ständig. Hätte man anstatt des CDROM-Laufwerks für PC verwenden können. Außerdem kam die DVD-Beschreibtechnik. So wäre die MiniDisk dann bestimmt an einem Gigabyte. Wenn die Scheibe so groß wäre wie bei der Mini-CD (oder klein wenig größer), okay, dann halt noch größer halt.
    Dann müssten wenigstens keine Schachteln produziert werden.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.02.13 14:35 durch renegade334.

  3. Re: Die M-Disc hätte was werden können...

    Autor: Phreeze 25.02.13 - 15:55

    renegade334 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dann müssten wenigstens keine Schachteln produziert werden.
    die Disc an sich ist ja in einer Schachtel, was sie schon um ein vielfaches teurer als CD-Rs und DVD-Rs macht

  4. Re: Die M-Disc hätte was werden können...

    Autor: Th3Dan 26.02.13 - 14:34

    Phreeze schrieb:
    > die Disc an sich ist ja in einer Schachtel, was sie schon um ein vielfaches
    > teurer als CD-Rs und DVD-Rs macht

    Je nach Einsatzzweck macht das aber Sinn, beispielsweise bei einer Musik-CD, die mehrmals in der Woche genutzt wird.
    Bei so Sachen wie Treiber-CDs und ähnliches die man alle paar Jahre mal auspackt und sonst in der Schublade liegt macht das natürlich wenig Sinn, da würde ich nach wie vor normale CDs bzw DVDs einsetzen.

    Ich für meinen Teil gehöre zu der Generation, die noch nicht mal in Planung war als Anfang der 90er die ersten M-Discs rauskamen. Bisher habe ich von diesem Medium auch noch nie etwas gehört.
    Scheint mir aber zur dauerhaften Archivierung (zb von Bildern, wichtigen Dokumenten etc) eines der am besten geeigneten Medien zu sein. Mit herkömmlichen Medien kann man Daten nicht brauchbar Archivieren, zb mit selbst gebannten CDs gerade mal 5-10 Jahre, bei Festplatten immerhin 10-30 Jahre.

    Sowas wie Festplatte unter der Bodendiele verstecken ist dann also nicht drin.

  5. Re: Die M-Disc hätte was werden können...

    Autor: narfomat 27.02.13 - 01:16

    die frage stellt sich überhaupt nicht, weil du in 15 jahren sowieso keinen rechner mehr mit usb oder esata schnittstelle in gebrauch hast und schon gar nicht mit einem laufwerk das dvds lesen kann. du kannst also höchstens eine komplettaustattung verstecken: PC+monitor und alle kabel (oder notebook das ohne akku funktioniert + ladegerät, der akku ist in 3 jahren tiefentladen und hinüber) mit dvdrom welches auch die mdisk lesen kann und deine mdiscs. ABER: die haltbarkeit von "bis zu 1000 jahren" bezieht sich auf die disc, und nich auf das abspielgerät... =) ich würd mich nicht darauf verlassen das das gerät nach 100 jahren noch funktioniert, schon gar nicht wenn es nicht entsprechend "optimal" gelagert wurde (was unter der dielung kaum der fall sein dürfte). von utopischen zeitspannen von "bis zu 1000 jahren" mal ganz zu schweigen...

    sinnvoller ist da wirklich die daten auf 2 festplatten (oder 3 oder 4 je nach redundanzbedarf, dauert alles weniger lange als auf mdiscs zu brennen) zu speichern (aktuell) und die in10 jahren auf das nächste massenkompatible medium zu übertragen...

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