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Warum sollte einem schlecht werden, wenn man Cutscenes mit der Rift sieht?

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  1. Warum sollte einem schlecht werden, wenn man Cutscenes mit der Rift sieht?

    Autor: The_Soap92 25.08.14 - 18:35

    Klar sind da Kamerafahrten drin, aber ich kann mir nicht vorstellen dass das allzu übel ist. Gerade Mirrors Edge oder Thief währen mit OR perfekt. Die einzige Sache die bei Rift-Unterstützung meiner Meinung nach gemacht werden muss ist das HUD. Da wäre ein Dead Space natürlich super, weil da alle Elemente in den Raum gebeamt werden. Allerdings ist das Spiel in Third Person und das stell ich mir wiederum doof vor. Ich denke langfristig wird es darauf hinauslaufen dass Ego-Shooter unterstützt werden (in gewissem Mass) und dass speziell für Rift entwickelte Spiele rauskommen. Man muss ja nicht jedes Spiel mit Rift spielen.

  2. Re: Warum sollte einem schlecht werden, wenn man Cutscenes mit der Rift sieht?

    Autor: gudixd 25.08.14 - 19:03

    Das kannst du auch nicht verstehen ohne es erlebt zu haben. Sobald das Headtracking wegfällt, sorgt bereits die minimalste Kopbewegung für ein unwohles Gefühl. Mirrors Edge oder Thief sind alles andere als perfekt für das Rift, beide Titel sind absolut ungeeignet. So ziemlich jedes Spiel, dass nicht explizit für VR entwickelt wurde enthält irgendwelche Elemente die in VR einfach nicht funktionieren. Da geht es von Cutscenes über Gameplay, UI, Kamerabewegung und tausender anderer Dinge die in einem normalen Spiel üblich sind.
    Third-person ist in VR funktioniert fantastisch, in vielen fällen deutlich besser als Ego-Shooter. Letzteres wird definitiv NICHT die erfoglreichste Kategorie für VR Erlebnisse.

  3. Re: Warum sollte einem schlecht werden, wenn man Cutscenes mit der Rift sieht?

    Autor: JakeJeremy 25.08.14 - 19:09

    Ich hatte auf der GamesCom mal die Rift auf. Kaum habe ich die erste Bewegung mit dem Controller gemacht, war mir sofort übel - was recht schnell verging. Es ist einfach so realistisch, dass man teils echt vergisst, dass es da nur ein Videospiel ist - ich habe da einen Shooter angetestet, und mehr als einmal ist es mir passiert, dass ich mich ungaublich erschreckt hab, als plötzlich eine Kugel vor mir in der Luft hing (der Shooter war mit Zeitstopp). Wie gudixd schon gesagt hat, das ganze muss man erleben - das ist quasi diese "Astronautenkrankheit", wo sich deine Augen bewegen, dein Gleichgewichtssinn und der Sinn für die Position im Raum aber nicht. Oder eben der Kopf bewegt sich, ohne dass die Augen sich nicht bewegen.

  4. Re: Warum sollte einem schlecht werden, wenn man Cutscenes mit der Rift sieht?

    Autor: Hotohori 25.08.14 - 19:46

    Könnte Superhot gewesen sein, was du da gespielt hast.

  5. Re: Warum sollte einem schlecht werden, wenn man Cutscenes mit der Rift sieht?

    Autor: Chevarez 25.08.14 - 19:52

    Warum sollte es einem schlecht werden, wenn man im Auto liest? Könnte man genauso fragen. Und die Antwort wäre ähnlich: Der Gleichgewichtssinn passt nicht zu dem, was einem die Sinne vormachen. Und das äußert sich mit Übelkeit.

    Simulator-Sickness, Motion-Sickness oder wie man es auch immer nennen will, ist genauso wenig Einbildung, wie Seekrankheit, die grob auf dem selben Prinzip beruht.

  6. Re: Warum sollte einem schlecht werden, wenn man Cutscenes mit der Rift sieht?

    Autor: JakeJeremy 25.08.14 - 19:59

    Jap, das war es :)

  7. Re: Warum sollte einem schlecht werden, wenn man Cutscenes mit der Rift sieht?

    Autor: The_Soap92 25.08.14 - 23:48

    Ich hab die Rift ja zweimal getestet. dieses und letztes Jahr auf der Gamescom. und ich fands einfach nur geil. Und deswegen mein ich dass Mirrors Edge und Thief perfekt wären, weil es eben in EgoSicht ist. Ich kann mich umschauen, bei Mirrors Edge dann losrennen, fänd ich echt geil. Ich hab bei Hawken ein Sprung von ner Brücke runter gemacht, ca. 30 m und in "echt" hätte ich mit sowas richtig Probleme, aber gerade da ich wusste, es ist nur ein Spiel hats mir Riesenspass gemacht. Und hatte kein Problem damit, dass ich sitze oder so.

    Third Person spielte sollte ich dann mal ausprobieren, aber da stell ich mir das zielen irgendwie doof vor... Und Cutscenes könnte man ja als Leinwand realisieren oder aus Sicht der Figuren. Also für neue extra für Rift programmierte Spiele. Wollte schon immer mal en Film haben in dem ich wirklich mittendrin bin, statt nur dabei.

  8. Re: Warum sollte einem schlecht werden, wenn man Cutscenes mit der Rift sieht?

    Autor: Sacred 26.08.14 - 08:51

    Chevarez hat es ja schon super gesagt.

    Einen wird schlecht, sobald die freie Steuerung über den Kopf genommen wird.
    Noch mehr, wenn auch die Steuerung vom Körper dabei wegfällt.

    Dein Hirn bekommt die Infos, dass sich das Bild nach xy bewegt hat, du eine Kopfbewegung gemacht hast.
    Also müsstest du ja den Gleichgewichtssinn diese Info auch geben, was er aber nicht tut, da du diese Bewegung nicht gemacht hast.

    Diesen Umstand quittiert dir dein Hirn mit Schwindel bzw. Übelkeit.

    Daher Merke: Bewegungen mit dem Kopf im Spiel, müssen zwangsweise mit dem echten Kopf erfolgen.

  9. Re: Warum sollte einem schlecht werden, wenn man Cutscenes mit der Rift sieht?

    Autor: VRzzz 26.08.14 - 08:56

    The_Soap92 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab die Rift ja zweimal getestet. dieses und letztes Jahr auf der
    > Gamescom. und ich fands einfach nur geil. Und deswegen mein ich dass
    > Mirrors Edge und Thief perfekt wären, weil es eben in EgoSicht ist. Ich
    > kann mich umschauen, bei Mirrors Edge dann losrennen, fänd ich echt geil.

    Losrennen ist auch ein Problem in VR... jedenfalls nach einiger Zeit. Jede Situation ist aber auch von der Person selbst abhängig, einige halten es aus, einige nicht. Aber Cutszenes sollten bei jedem Übelkeit verursachen, weil einfach Sachen gegen deinen Willen (quasi) bewegt werden.
    Ich dachte übrigens auch, dass Skyrim das non Plus Ultra für VR wäre... aber ich habe mich getäuscht (bis jetzt) oder einfach nicht richtig konfiguriert. Mal sehen

    > Ich hab bei Hawken ein Sprung von ner Brücke runter gemacht, ca. 30 m und
    > in "echt" hätte ich mit sowas richtig Probleme, aber gerade da ich wusste,
    > es ist nur ein Spiel hats mir Riesenspass gemacht. Und hatte kein Problem
    > damit, dass ich sitze oder so.

    in Hawken sieht man ja auch seine Scheibe vor sich und eigentlich sitzt man auch.

  10. Re: Warum sollte einem schlecht werden, wenn man Cutscenes mit der Rift sieht?

    Autor: Coding4Money 26.08.14 - 10:23

    Es ist wirklich schwer zu beschreiben. Ich bin inzwischen 33 Jahre alt und bin seit frühster Jugend ein Zocker. Nie gab es irgendeinen Egoshooter, bei dem mir auch nur ansatzweise übel geworden wäre (das hört man ja auch ab und an). Auch im echten Leben kannst du mich 10x hintereinander auf die Achterbahn setzen, macht gar nichts. Nur bei Dingen die sich drehen, da hab ich so ein paar Probleme.

    Dann hatte ich zum ersten Mal die DK1 auf dem Kopf und da dauert es, je nach Demo, wirklich nur Sekunden bis sich ein ungutes Gefühl im Magen breit macht. Wenn ich dann noch weiter mache, was ich einmal getestet habe, dann kann sich das Gefühl auch noch über Tage (!) hinweg ziehen. Dabei rede ich gerade nicht von super schnellen Egoshootern wie Team Fortress, da reicht auch ein Minecrift oder irgendwas anderes ohne Cockpit.

    Ich denke es hat damit zu tun, dass dein Gehirn in dem Moment einfach nicht begreift, dass wir da eigentlich nur auf einen Monitor schauen, sondern es denkt wirklich, dass wir uns da gerade bewegen. Leider melden ihm die Gleichgewichtssensoren was anderes, was dann zu einem Konflikt führt. Die Brille ging in meinem Freundeskreis herum, auch da die meisten Zocker, und es gab nur eine (meine Frau) der es fast egal war was sie da spielte.

    Das einzige, was mir gerade minimalst als Vergleich einfällt, ist wenn du in einem stehenden Zug sitzt und der Zug auf dem Nachbargleis weg fährt. Dann sieht es ja auch manchmal so aus, als ob man sich selbst bewegt, man spürt es aber nicht. Zumindest bei mir löst das manchmal ein kleines Kribbeln aus.

    Die DK2 zeigt da deutlich, dass es aber auch nicht nur an der Technik liegt, sondern auch an den Spielen. Selbst mit der höheren Auflösung und der niedrigen Latenz der DK2 gibt es noch Spiele, bei denen mir nach wenigen Sekunden leicht übel wird, während ich bei anderen sehr viel länger im Spiel bleiben kann.

  11. Re: Warum sollte einem schlecht werden, wenn man Cutscenes mit der Rift sieht?

    Autor: Big L 26.08.14 - 10:45

    Ich hatte leider noch keine Möglichkeit die OR zu testen, allerdings könnte ich mir vorstellen das besonders Simulationen ala Gran Turismo/Forza, Star Citizen oder auch arcade Rennspiele wie Need for Speed oder The Crew großartig auf der OR funktionieren könnten, da man:

    a) Sowieso in einem Fahrzeug sitzt, genauso wie auf dem Bürosessel/Sofa.
    b) Die Immersion nicht durch einen Controller bzw. Maus+Tastatur "gestört" wird, sondern durch ein Lenkrad+Pedale (am liebsten wäre mir ja auch noch eine Handbremse+Schaltung)/Joystick eher noch verstärkt wird.

    3rd Person Spiele stelle ich mir wiederum Merkwürdig vor, jedoch konnte ich wie gesagt leider noch keine Erfahrungen auf dem Gebiet sammeln.

    Ich denke für VR portierte Spiele sind nicht sonderlich erfolgsversprechend, man wird immer wieder auf "für VR ungeeignete Inhalte" stoßen, wie meine Vorredner bereits erwähnten. Spielen sollten speziell für VR (ganz egal ob nun OR oder Sonys Project Morpheus) entwickelt werden. Gerne lasse ich mich jedoch eines besseren belehren.

    MfG
    Lucas

  12. Re: Warum sollte einem schlecht werden, wenn man Cutscenes mit der Rift sieht?

    Autor: Hotohori 26.08.14 - 11:44

    Cockpit Spiele generell funktionieren mit VR am Besten, absolut gar keine Frage. Aber das ist perfekt, das betrifft gerade Genres, die zuletzt ja ziemlich dahin dümpelten und so wieder mehr Aufmerksamkeit bekommen dürften. Mal sehen ob ich mit VR wieder mehr Lust auf Rennspiele habe, früher gerne gespielt, vor ein paar Jahren verlor ich aber irgendwie gänzlich das Interesse, trotz meinem alles andere als schlechten Logitech DFP Lenkrad.

    3rd Person funktioniert sehr gut, kannst dir ja mal Couch Knights und Lucky's Tale Videos auf YouTube dazu ansehen, beides 3rd Person DK2 Demos bzw. aus letzterem soll ein richtiges Spiel werden, vielleicht gibt es deswegen die Demo nicht zum runterladen und selbst ausprobieren.

    Couch Knights kommt jedenfalls ziemlich gut rüber, habs bereits ausprobiert und nach einer halben Stunde dachte ich schon das wäre mein Wohnzimmer. ;)

    Und vor allem: 3rd Person ist sehr schonend für den Spieler, da ist das Risiko das einem Übel wird sehr gering. Götterspiele dürften da auch interessant sein, da dürfte man sich dann wirklich mal wie ein Gott fühlen, per Monitor hat das zumindest bei mir nie so richtig geklappt. ;)

  13. Re: Warum sollte einem schlecht werden, wenn man Cutscenes mit der Rift sieht?

    Autor: The_Soap92 27.08.14 - 05:03

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Cockpit Spiele generell funktionieren mit VR am Besten, absolut gar keine
    > Frage. Aber das ist perfekt, das betrifft gerade Genres, die zuletzt ja
    > ziemlich dahin dümpelten und so wieder mehr Aufmerksamkeit bekommen
    > dürften. Mal sehen ob ich mit VR wieder mehr Lust auf Rennspiele habe,
    > früher gerne gespielt, vor ein paar Jahren verlor ich aber irgendwie
    > gänzlich das Interesse, trotz meinem alles andere als schlechten Logitech
    > DFP Lenkrad.
    >
    > 3rd Person funktioniert sehr gut, kannst dir ja mal Couch Knights und
    > Lucky's Tale Videos auf YouTube dazu ansehen, beides 3rd Person DK2 Demos
    > bzw. aus letzterem soll ein richtiges Spiel werden, vielleicht gibt es
    > deswegen die Demo nicht zum runterladen und selbst ausprobieren.
    >
    > Couch Knights kommt jedenfalls ziemlich gut rüber, habs bereits ausprobiert
    > und nach einer halben Stunde dachte ich schon das wäre mein Wohnzimmer. ;)
    >
    > Und vor allem: 3rd Person ist sehr schonend für den Spieler, da ist das
    > Risiko das einem Übel wird sehr gering. Götterspiele dürften da auch
    > interessant sein, da dürfte man sich dann wirklich mal wie ein Gott fühlen,
    > per Monitor hat das zumindest bei mir nie so richtig geklappt. ;)

    Ein Burnout mit Rift stelle ich mir grad echt geil vor, man rast dahin, sieht wie nebendran Autos effektvoll verschrottet werden... Hach ja. Da natürlicha uch die Sache: wie echt stelle ich die Zerstörung des eigenen Wagens da, wie reagiert der Spieler wenn er auf eine Wand zurast...
    Ach es wird so spannend :D

  14. Re: Warum sollte einem schlecht werden, wenn man Cutscenes mit der Rift sieht?

    Autor: Hotohori 01.09.14 - 15:41

    Letzteres kann man direkt beantworten: der Spieler nimmt schützend die Arme hoch. ;)

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