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Eher: Die Zeit der NAS läuft ab

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  1. Eher: Die Zeit der NAS läuft ab

    Autor: keböb 20.10.20 - 13:40

    In Zeiten der Cloud.

  2. Re: Eher: Die Zeit der NAS läuft ab

    Autor: FunnyGuy 20.10.20 - 13:46

    Wäre mal interessant wie sich Cloud-Anbieter hier preislich auf fünf bzw. zehn Jahre schlagen.

    Wenn ich bedenke das ich für das NAS einen Service-Vertrag + Strom brauche - dazu alle 3-5 Jahre die Hardware tauschen sollte - müssten es die Cloud-Anbieter doch in Summe aufgrund ihrer Skalierung deutlich billiger hinbekommen?

  3. Re: Eher: Die Zeit der NAS läuft ab

    Autor: ebivan 20.10.20 - 13:52

    Wenn dein Internetzugang niemals ausfällt und du kein Bauchweh dabei hast, deine Daten auf ausländische Server zu legen, klar.

  4. Re: Eher: Die Zeit der NAS läuft ab

    Autor: most 20.10.20 - 13:55

    ebivan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn dein Internetzugang niemals ausfällt und du kein Bauchweh dabei hast,
    > deine Daten auf ausländische Server zu legen, klar.

    Wenn man den Kram verschlüsselt hochlädt, ist das schon mal kein Problem.
    Einen temporärer Ausfall des Internets bekommt man auch noch überbrückt, z.B. mit Mobilfunk.

    Aber dass die Daten von heute auf morgen verschwinden können, zwingt einen dazu, diese eben auch noch zu Hause zu lagern.

  5. Re: Eher: Die Zeit der NAS läuft ab

    Autor: ebivan 20.10.20 - 14:01

    Welcher Anbieter bietet denn transparente EtE Verschlüsselung mit reiner Open Source Software? Das wäre schon mein minimal Bedürfnis.
    Alles manuell zu verschlüsseln hätte ich keinee Lust.

    Ich lager es lieber selber, natürlich auch verschlüsselt.

  6. Re: Eher: Die Zeit der NAS läuft ab

    Autor: tunnelblick 20.10.20 - 14:04

    ebivan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welcher Anbieter bietet denn transparente EtE Verschlüsselung mit reiner
    > Open Source Software? Das wäre schon mein minimal Bedürfnis.
    > Alles manuell zu verschlüsseln hätte ich keinee Lust.
    >
    > Ich lager es lieber selber, natürlich auch verschlüsselt.

    Benutz doch einfach cryptomator.

  7. Re: Eher: Die Zeit der NAS läuft ab

    Autor: happymeal 20.10.20 - 14:08

    Ich denke die laufenden Kosten meines NAS sind niedriger als die eines Internetanschlusses mit 1 GBit Upstream.

  8. Re: Eher: Die Zeit der NAS läuft ab

    Autor: most 20.10.20 - 14:19

    Ich nutze Cryptomator, da bin ich unabhängig vom Provider

  9. Re: Eher: Die Zeit der NAS läuft ab

    Autor: Schattenwerk 20.10.20 - 14:40

    Mein NAS hat derzeit 6 TB Daten, sowie diverse VMs für den Hausgebrauch.

    Wenn ich das in eine Cloud packen will, habe ich nur folgende Möglichkeiten:

    - Private Cloud, da es meine privaten Daten sind (Dokumente, Bilder usw.)

    Und hier wollen wir mal ganz schnell ausrechnen was das im Monat kostet. Natürlich habe ich mit meiner Hardware vor 5 Jahren mehr anfangs investiert, jedoch wären die laufenden Kosten für eine private Cloud nicht gerade niedrig.

  10. Eher nicht

    Autor: cyborg 20.10.20 - 14:42

    Im Artikel wird immer wieder darauf verwiesen, dass das Gigabit Netzwerk der Flaschenhals ist. Und du willst auf die Cloud ausweichen mit 25 MBit, 50 MBit oder 100 MBit mit nem Upload von 10 MBit oder gar 30 MBit?
    Wobei das was auf nem NAS liegt evtl. gar nicht in die Cloud gehört.
    Cloud = Rechner eines fremden...

  11. Re: Eher: Die Zeit der NAS läuft ab

    Autor: most 20.10.20 - 14:47

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein NAS hat derzeit 6 TB Daten, sowie diverse VMs für den Hausgebrauch.
    >
    > Wenn ich das in eine Cloud packen will, habe ich nur folgende
    > Möglichkeiten:
    >
    > - Private Cloud, da es meine privaten Daten sind (Dokumente, Bilder usw.)
    >
    > Und hier wollen wir mal ganz schnell ausrechnen was das im Monat kostet.
    > Natürlich habe ich mit meiner Hardware vor 5 Jahren mehr anfangs
    > investiert, jedoch wären die laufenden Kosten für eine private Cloud nicht
    > gerade niedrig.

    Ein NAS ist doch eine private Cloud (wenn man Fernzugriff einrichtet).
    Oder meinst Du einen eigenen dedizierten Server, den man bei einem Hoster in RZ stellt?

    6TB (public) Cloud kosten ab 50¤ im Jahr (bei Office 365 Family), was man speichert, ist aus meiner Sicht egal, das muss alles verschlüsselt werden und dann erst erfolgt der Upload.

  12. Re: Eher: Die Zeit der NAS läuft ab

    Autor: gaym0r 20.10.20 - 15:00

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > habe ich nur folgende
    > Möglichkeiten:
    >
    > - Private Cloud, da es meine privaten Daten sind (Dokumente, Bilder usw.)

    Hä?

  13. Re: Eher: Die Zeit der NAS läuft ab

    Autor: EWCH 20.10.20 - 15:04

    > Wenn ich bedenke das ich für das NAS einen Service-Vertrag + Strom brauche

    Ein Privatanwender hat bestimmt keinen Service-Vertrag

    > - dazu alle 3-5 Jahre die Hardware tauschen sollte - müssten es die

    wofuer ? Wenn die Platte durchlaeuft reicht es diese zu tauschen, wenn das NAS stirbt sind die Daten noch intakt. Aber viele private Systeme laufen nicht 24/7, da kann die Platte auch aelter sein.

    > Cloud-Anbieter doch in Summe aufgrund ihrer Skalierung deutlich billiger
    > hinbekommen?

    Klar, ein privates NAS skaliert schlecht und ist oftmals halb leer. Ein Cloud Anbieter passt seine Storage Hardware zeitnah dem genutzten Datenvolumen an und hat mehr Platten pro Controller.
    Ausserdem zahlt er je nach Standort deutlich weniger fuer Strom.

  14. Re: Eher: Die Zeit der NAS läuft ab

    Autor: ThorstenMUC 20.10.20 - 15:25

    keböb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Zeiten der Cloud.

    Cloud als Backup ja - aber als NAS-Ersatz?

    Die Daten auf dem NAS will ich idr. im schnellen Zugriff... und selbst 1 GBit UP/Down ist in Deutschland eher die Ausnahme - ganz zu schweigen von mehr als 1GBit, wie man es beim arbeiten vom NAS gerne hätte.

  15. Re: Eher: Die Zeit der NAS läuft ab

    Autor: Schattenwerk 20.10.20 - 15:32

    Du musst meine Antwort in Bezug auf die initiale Aussage von keböb sehen.

    Er hat gesagt, dass die Zukunft die Cloud ist. Wenn ich mein NAS dann in die Cloud übertragen würde, damit ich die Hardware nicht mehr bei mir habe und mir über das Thema SSD/HDD keine Gedanken machen muss, würde nur die private Cloud bleiben.

    Und das hat er nicht berücksichtigt, somit sollte es als Gegenbeispiel dienen, weswegen die Cloud eben NICHT die Lösung für alles ist und das NAS nicht komplett obsolute werden lässt.

    Eine public Cloud und Verschlüsslung ist keine Option. Ich will auf die Daten zugreifen, so wie ich bei mir derzeit die Daten gemountet habe und durch die Verzeichnisse surfen will, wenn ich ein Dokument oder Bild benötige. Oder wenn einer der diversen Container/VMs auf die Daten zugreifen muss/möchte.

    Clound und Verschlüsseln ist für mich nur als Backup eine Option, jedoch nicht als effektives Nutztier wie ein NAS. Weil wir wissen ja alle, dass ein NAS KEIN (!) Backup ist.

  16. Re: Eher: Die Zeit der NAS läuft ab

    Autor: tunnelblick 20.10.20 - 15:53

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 6TB (public) Cloud kosten ab 50¤ im Jahr (bei Office 365 Family), was man
    > speichert, ist aus meiner Sicht egal, das muss alles verschlüsselt werden
    > und dann erst erfolgt der Upload.

    Das Problem ist aber leider, dass wenn man Linux nutzt, die
    Anbieter selten ordentliche Sync-Clients anbieten.

  17. Hängt vom Use Case ab

    Autor: s10 20.10.20 - 16:12

    Ich nehme mal als Beispiel Dropbox.

    Das ist nativ in die Datei Explorer von Windows, MacOS, Android und iOS integriert und funktioniert wie eine lokale Festplatte. Du hast es links in deiner Übersicht als eigenenständigen Menüpunkt und kannst Ordnerstrukturen anlegen und darin alle möglichen Dateien ablegen. Wie man es halt von lokalen Datenträger kennt.

    Und dann kannst du in den App Einstellungen von Dropbox die selektive Synchronisation konfigurieren.

    Ordner A wird lokal gespiegelt (lohnt sich m.E. für Dokumente, Bilder und alles was man im schnellen Zugriff haben will). Und Ordner B, C, D, usw. haben Inhalte die eher selten genutzt werden und werden nicht lokal vorgehalten.

    Öffnest du also eine Datei aus Ordner A geht dies sofort und ohne Internet Traffic, da sie bereits lokal vorliegt. Öffnest du eine Datei aus Ordner B dauert es. abhängig von der Dateigrösse und Internetgeschwindigkeit, da sie erst übertragen werden muss und lokal gecached wird.

    Machst du Änderungen an einer Datei aus Ordner A geht dies auch sofort. Du wirst keinen Unterschied zu einer anderen lokalen Datei merken. Die Änderungen werden dann im Hintergrund synchronisiert. Und da stört es mich nicht wenn es mal ein paar Minuten dauert. Ich mache in der Zwischenzeit was anderes. Bei Dropbox werden sogar nur die Bits die geändert wurden übertragen und nicht die gesamte Datei. (Bei anderen Anbieter wie OneDrive, Google Drive, etc. weiss ich es nicht).

    So hat man das Beste aus beiden Welten. Die wichtigsten Dateien sind lokal gespeichert (und brauchen normalerweise nicht so viel Platz) und werden im Hintergrund automatisch mit der Cloud synchronisiert und alles andere liegt ausschliesslich in der Cloud wo massig Platz ist aber es evtl. einen Moment dauert bis man sie geöffnet hat.

    Kurzum: Alles ist in der Cloud. Alles ist verschlüsselt. Wichtige Dateien sind lokal gespiegelt für den schnellen Zugriff.

    Wieso hängt das nun vom Use Case ab?

    Welche Dateien man wie häufig braucht, wie gross diese Dateien sind, welche Internetgeschwindigkeit man hat und viel lokalen Speicherplatz man dafür opfern möchte ist halt unterschiedlich.

    Ich streame meine Musik und Filme, habe also davon nichts mehr irgendwo gespeichert, ich mache keine Bildbearbeitung und schneide/erstelle keine Filme und die einzigen Dateien die ich täglich brauche sind Dokumente und vielleicht ein paar Bilder. Das machen insgesamt etwa 4-5 GB an Daten aus, wovon ich täglich wahrscheinlich weniger als 100 MB tatsächlich nutze. Diese geringe Datenmenge lokal zu spiegeln ist kein Problem. Und alles andere kann in der Cloud liegen und wenn ich davon doch mal was brauche, dauert es halt ein paar Sekunden oder Minuten bis ich es öffnen kann. Das ist für mich persönlich absolut okay und der perfekte Kompromiss. Aber für andere Anwender mit 128 Kbit Upload oder täglichen riesigen Datenmengen die bearbeitet werden müssen, macht das vielleicht weniger Sinn.

  18. Re: Eher: Die Zeit der NAS läuft ab

    Autor: JouMxyzptlk 20.10.20 - 16:58

    keböb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Zeiten der Cloud.

    Klar, monatliche 50+ Euro wenn man ein bisschen mehr Terabyte braucht. Da ist ein kleines NAS mit zwei 8 TB HDDs als Mirror schnell amortisiert. Und selbst wenn da was stirbt kann man eine HDD immer noch an ein beliebiges Linux stöpseln und auslesen.
    Dasselbe gilt natürlich auch für Windows auf irgendwelchen Mini-Rechnern (Zotac Terra ASUS egal) - wenn man "bitte aktiviere mich" ignoriert ist der Kostenfaktor der Software auch null. Und Server 2019 läuft gut mit 4 GB RAM auf der eingebauten 32 GB eMMC (ich habe immer 13 bis 16 GB frei). MS Interessiert bei den Lizenzen sowieso eher die Firmen welche im großen Stil betrügten - nur deswegen wurden diese Aktivierungshürden aufgebaut weil etliche Firmen tausende Windows/Office genutzt haben aber nicht mal eine Handvoll bezahlt haben.

  19. Re: Eher: Die Zeit der NAS läuft ab

    Autor: Trockenobst 20.10.20 - 17:34

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kostenfaktor der Software auch null. Und Server 2019 läuft gut mit 4 GB RAM
    > auf der eingebauten 32 GB eMMC (ich habe immer 13 bis 16 GB frei). MS

    Sehe ich auch so. A320 Board mit Zen 2600 chip, 30¤ Gehäuse, Picopsu.
    Linux von SSD, 2x4 TB Raid, das kriegt mir keine Cloud auf zwei Jahre billiger.

    Wir haben einen eigenen 5¤ VPS Server mit Cryptomator auf Webdav, da nutzen wir die großzügigen 50GB als "Swap Space".

  20. Re: Eher: Die Zeit der NAS läuft ab

    Autor: Smolo 20.10.20 - 17:40

    Hier wird leider vergessen das richtiger Cloudspeicher ordentlich Kohle kostet. Ich hab das für meine 16tb angeschaut und war da immer bei >600¤ pro Jahr minimum. Dafür kannst du Daheim ordentlich Hardware Bunkern.

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