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Im Privat-NAS noch lange kein Wechsel auf SSD

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  1. Im Privat-NAS noch lange kein Wechsel auf SSD

    Autor: ebivan 20.10.20 - 12:30

    Obwohl der Stromverbracuh gerade bei teurem Privvatstrom in Deutschland sicher ein Argument ist, können Festplatten ziemlich lange rotieren, bis der Stromverbrauch die 4-6x Mehrkosten der Anschaffung von SSD-Speicher gutgemacht hat.

    Solange es keine bezahlbare (damit meine ich unter 50¤ für einen 8 Port Switch) 2,5Gbit oder besser gleich 5 oder 10Gbit Hardware gibt, normale Router und viele Laptops, Komplettdesktops und sogar Retail-Mainboards in der Regel mit 1Gbit NICs ausgestattet sind, merkt man vom Performancegewinn auch nichts.

    Auch wenn SSDs tendenziell zuverlässiger sind als magnetische Festplatten, bei einem 4-6 fachen Preis, steckt man eben einfach ein oder zwei Platten mehr rein um die entsprechende Redundanz herzustellen auch dann bleibt man mit Ersparnis bei den Anschaffungskosten noch sehr lange unter den Stromkosten.

    Eine Frechheit ist, wie teuer QLC SSDs sind, bei einer vergleichbaren Leistung mit guten Festplatten, dürften sich die Preise maximal auf dem Niveau von etwa 150% des Preises von Festplattenspeicher befinden, dann könnte man anfangen ernsthaft darüber nachzudenken, in Zukunft SSDs als Speichermedium für Netzwerkspeicher zu verwenden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.20 12:33 durch ebivan.

  2. Re: Im Privat-NAS noch lange kein Wechsel auf SSD

    Autor: icepear 20.10.20 - 12:43

    Dem stimme ich zu. Habe gerade mal geschaut bei Festplatten fangen beim Preis pro TB bei ein wenig unter 20¤ an. Selbst die für NAS gebauten WD Red bei 25¤. Bei SSD ist man eher bei 80¤ pro TB. Das ist immer noch der vierfache Preis. Man kann also bequem alles spiegeln und gibt immer noch nur die Hälfte aus. Wenn es auf Performance nicht ankommt ein guter Deal. Das ist vermutlich im professionellen Umfeld jedoch oft anders.

  3. Re: Im Privat-NAS noch lange kein Wechsel auf SSD

    Autor: 43rtgfj5 20.10.20 - 13:36

    icepear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dem stimme ich zu. Habe gerade mal geschaut bei Festplatten fangen beim
    > Preis pro TB bei ein wenig unter 20¤ an. Selbst die für NAS gebauten WD Red
    > bei 25¤. Bei SSD ist man eher bei 80¤ pro TB. Das ist immer noch der
    > vierfache Preis. Man kann also bequem alles spiegeln und gibt immer noch
    > nur die Hälfte aus. Wenn es auf Performance nicht ankommt ein guter Deal.
    > Das ist vermutlich im professionellen Umfeld jedoch oft anders.

    Privat werde ich noch lange auf HDDs setzen, weil sie, wie du schreibst, einfach viel billiger sind. Da bei mir auch nur eine hälfte läuft (Die zweite hälfte nur 1-2x im Monat zum synchen) geht der Stromverbrauch auch, vor allem wenn die sowieso 90% der Zeit im Idle sind.

    Geschäftlich kann ich nur sagen: Bei uns ist der SAN-Storage auch auf HDD Basis aufgebaut, auch wenn SSDs an vielen Stellen nicht schaden würden. Wenn man das ganze nur intelligent aufteilt (bzw. es die Appliance tut, was deutlich häufiger der Fall sein sollte) sind HDDs auch für typische Anwendungen machbar.
    Bei uns sind es zum Großteil 15k rpm 2,5" Platten. Sind vermutlich vom P/L Verhältnis irgendwo in der Mitte, was die Leistung angeht aber auch irgendwo mittig.

  4. Re: Im Privat-NAS noch lange kein Wechsel auf SSD

    Autor: Salzbretzel 20.10.20 - 14:03

    Mein NAS Zuhause wird noch eine ganze weile mit Magnetscheiben laufen. In Sachen Preis/Leistung ist es wie schon geschrieben ein gutes Ding.

    Beruflich muss ich sagen das ich mir da ehr überlege warum keine SSD. Wir haben in der Firma einen kleinen Server mit HDDs. Für einige Zeit haben wir ein paar VMs gebraucht (Corona) und von der CPU und den Rest war alles super. Nur die Magnetscheiben eben nicht.
    Es war nicht unbenutzbar. Nur eben nicht schnell. Die Platten wurden aktualisiert - aber rückblickend habe ich mich auch gefragt wieso keine SSDs verbaut wurden. Die Technik wird eh abgesetzt und man weis nie ganz sicher ob man nicht mal doch etwas mehr wumms an Leistung gebrauchen kann.

  5. Re: Im Privat-NAS noch lange kein Wechsel auf SSD

    Autor: xoxox 20.10.20 - 16:19

    Leider ja.

    Preise für SSDs sind zu hoch als Datengrab. Leider geht der Trend eher in Richtung Drölftausend GBit/s was halt top für's Marketing ist, den Privatnutzer aber nix bringt.

    Ich hatte auf QLC gehofft, Geschwindigkeit ist eh durch's Netzwerk limitiert. Aber die Preise sind nicht wirklich gesunken. Deswegen fahre ich im Moment die Kombo "kleine System-SSD" + "dicke Festplatte" + "externe Festplatte als Backup". Die Festplatte läuft dann auch wirklich nur wenn sie gebraucht wird (Gruß an Qnap und Synology...)

  6. Re: Im Privat-NAS noch lange kein Wechsel auf SSD

    Autor: JouMxyzptlk 20.10.20 - 16:49

    43rtgfj5 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei uns sind es zum Großteil 15k rpm 2,5" Platten. Sind vermutlich vom P/L
    > Verhältnis irgendwo in der Mitte, was die Leistung angeht aber auch
    > irgendwo mittig.

    Diese SAS HDDs sind aber auch ganz anders optimiert. Da sind unter 5ms Zugriffszeit üblich, und die Kühlung wird ernster genommen so dass sie mehr Strom aufnehmen können um genau das zu schaffen. Das zeigt sich bei der Performance, vor allem wenn ein Exchange hochfahren soll. Bei den üblichen Nearline-SAS/SATA HDDs bist du eher bei 15 ms bis 20 ms mittlere Zugriffszeit, da kann es sein dass man beim Exchangeserver über geplante Tasks die Dienste manuell in der richtigen Reihenfolge starten muss, ganz gemütlich, weil es sonst nicht zuverlässig klappt. Kein Spaß, das musste ich schon ein paar mal machen weil mein Hinweis "Zu langsam für Exchange" ignoriert wurde und trotzdem der Server mit Schleichplatten verkauft wurde - zuletzt allerdings c.a. vier Jahre her...

  7. Re: Im Privat-NAS noch lange kein Wechsel auf SSD

    Autor: Trockenobst 20.10.20 - 17:59

    xoxox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hatte auf QLC gehofft, Geschwindigkeit ist eh durch's Netzwerk
    > limitiert. Aber die Preise sind nicht wirklich gesunken.

    QLC hat Probleme in der Haltbarkeit und Geschwindigkeit. Das mag für langsamere Workloads funktionieren, aber nicht für normale Nutzung. Daher wird auch nicht so viel davon produziert, was den Preis hoch hält:
    https://www.computerbase.de/2020-06/samsung-ssd-870-qvo-test/2/#abschnitt_benchmarks

    Die Industrie erwartet PLC Drives nächstes Jahr, die dann tatsächlich als Longterm Speicher gebaut werden sollen, da sie auf selber Fläche 25% mehr Speichern können. Die Frage ist auch wieder, warum man die Fliessbänder nicht weiter mit TLC/MLC bewirft und dort Geld verdient.

  8. Re: Im Privat-NAS noch lange kein Wechsel auf SSD

    Autor: Renegade3349 20.10.20 - 19:50

    QLC ist aber noch immer deutlich schneller als eine HDD. Habe hier eine PCIe4 QLC SSD zum testen und die ist bisher überall schneller als meine PCIe3 960 Pro. Dazu kommt, dass für viele Workloads die theoretisch schlechteren 4K Schreibvorgänge locker in die inzwischen üppigen Caches passen oder eh parallel abgearbeitet werden können.

    Und für die paar Leute die das wirklich brauchen gibt es ja weiterhin die teureren Chips.

  9. Re: Im Privat-NAS noch lange kein Wechsel auf SSD

    Autor: Trockenobst 20.10.20 - 21:19

    Renegade3349 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > QLC ist aber noch immer deutlich schneller als eine HDD.

    Das muss man natürlich fragen, was der Vorteil von den QLC Chips sein soll, wenn man bei SATA III bleibt: https://geizhals.de/?cmp=1661213&cmp=2307507&cmp=1756905

    Die TLC Chips haben längere Garantie und TWP. Wirkt wie ein finanzieller Optimierungsschritt für Samsung um in anderen Preisklassen für OEMs mit zuspielen. Als User finde ich das bestenfalls konfus.

  10. Re: Im Privat-NAS noch lange kein Wechsel auf SSD

    Autor: mgutt 20.10.20 - 21:21

    ebivan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Obwohl der Stromverbracuh gerade bei teurem Privvatstrom in Deutschland
    > sicher ein Argument ist, können Festplatten ziemlich lange rotieren, bis
    > der Stromverbrauch die 4-6x Mehrkosten der Anschaffung von SSD-Speicher
    > gutgemacht hat.
    >
    >

    Und wenn du Unraid nutzt, ist auch das Argument hinfällig, denn da schlafen die HDDs hauptsächlich.

  11. Re: Im Privat-NAS noch lange kein Wechsel auf SSD

    Autor: renegade334 20.10.20 - 22:36

    Weiterer sehr wichtiger Grund:
    Mit Standby-Timeout können sich NAS-HDDs extrem viele Betriebsstunden sparen, weil privat man ohnehin die HDD sehr wenig braucht. Kann deutlich entfernt von den defektrelevanten Betriebsstunden sein. Haben NAS-HDDs Standby-Timeout? Also dass sie dann automatisch anspringen, wenn auf sie wieder zugegriffen wird.

  12. Re: Im Privat-NAS noch lange kein Wechsel auf SSD

    Autor: 486dx4-160 20.10.20 - 23:39

    43rtgfj5 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > icepear schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dem stimme ich zu. Habe gerade mal geschaut bei Festplatten fangen beim
    > > Preis pro TB bei ein wenig unter 20¤ an. Selbst die für NAS gebauten WD
    > Red
    > > bei 25¤. Bei SSD ist man eher bei 80¤ pro TB. Das ist immer noch der
    > > vierfache Preis. Man kann also bequem alles spiegeln und gibt immer noch
    > > nur die Hälfte aus. Wenn es auf Performance nicht ankommt ein guter
    > Deal.
    > > Das ist vermutlich im professionellen Umfeld jedoch oft anders.
    >
    > Privat werde ich noch lange auf HDDs setzen, weil sie, wie du schreibst,
    > einfach viel billiger sind. Da bei mir auch nur eine hälfte läuft (Die
    > zweite hälfte nur 1-2x im Monat zum synchen) geht der Stromverbrauch auch,
    > vor allem wenn die sowieso 90% der Zeit im Idle sind.
    >
    > Geschäftlich kann ich nur sagen: Bei uns ist der SAN-Storage auch auf HDD
    > Basis aufgebaut, auch wenn SSDs an vielen Stellen nicht schaden würden.
    > Wenn man das ganze nur intelligent aufteilt (bzw. es die Appliance tut, was
    > deutlich häufiger der Fall sein sollte) sind HDDs auch für typische
    > Anwendungen machbar.
    > Bei uns sind es zum Großteil 15k rpm 2,5" Platten. Sind vermutlich vom P/L
    > Verhältnis irgendwo in der Mitte, was die Leistung angeht aber auch
    > irgendwo mittig.

    So wie man daheim am PC eine SSD als Cache für die HDD benutzen kann, kann man im Rechenzentrum ein SSD-Cache-Storage vor das großen HDD-Storage stellen. Das beschleunigt ungemein und ist bei Weitem billiger als die komplette Kapazität als SSDs zu kaufen.

  13. Re: Im Privat-NAS noch lange kein Wechsel auf SSD

    Autor: recluce 21.10.20 - 05:50

    ebivan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Auch wenn SSDs tendenziell zuverlässiger sind als magnetische Festplatten,
    > bei einem 4-6 fachen Preis, steckt man eben einfach ein oder zwei Platten
    > mehr rein um die entsprechende Redundanz herzustellen auch dann bleibt man
    > mit Ersparnis bei den Anschaffungskosten noch sehr lange unter den
    > Stromkosten.
    >

    Das lese ich immer wieder, aber ich mache ebenfalls immer wieder die gegenteilige Erfahrung. Ich benutze weder Billig-SSDs noch Billig-HDDs. In den letzten 10 Jahren habe ich keinerlei Ausfälle bei HDDs wie WD Gold oder Black gehabt, aber immer wieder SSD Datenverluste. Teilweise durch Totalausfall, manchmal auch durch Firmwarefehler.

    Just letztes Wochenende hat ein Firmware eines Asrock Mainboards als nicht-erwähnten Nebeneffekt die komplette nvme System-SSD (1TB Intel) gelöscht (alles, inklusive Partitions-Tabelle). Das mag kein Fehler der SSD sein, sondern u.U. des BIOS, aber die Zuverlässigkeit des Gesamtsystems zählt. Ähnliches habe ich mit HDDs in den 90er Jahren erlebt.

  14. Re: Im Privat-NAS noch lange kein Wechsel auf SSD

    Autor: robinx999 21.10.20 - 07:11

    Standbye Zeiten der Festplatten bzw. abschalten eines NAS und aufwecken über Wake on Lan können im Privatbereich den Stromverbrauch schon enorm senken.
    2,5 GB Netzwerk schön wäre es aber die Iron Wolf soll 214MB Linear und die Iron Wolf Pro 250MB schaffen. Durch mein GB Netzwerk fließen real so um die 115MB/s. Wären dann bei 2,5GB wohl so um 288MB. Da verschenkt man noch nicht wirklich viel.

    Bei Systemen die im Raid 5 oder Raid 10 Fahren kommt es dann auch nicht mehr so ganz auf die Geschwindigkeit der einzelnen Platte an, beim Raid 10 mit 4 Platten könnten wir dann wohl die doppelte Geschwindigkeit der eizelnen Festplatte für das Lineare Schreiben / Lesen annehmen, da wäre sogar 2,5Gigabit Ethernet noch der Flaschenhalt und 5 oder 10 Gigabit ist in der Tat für den Privateinsatz wohl noch zu teuer.


    Die SSD ist fast nur im Vorteil bei vielen verteilten Schreib bzw. Lesevorgängen

  15. Re: Im Privat-NAS noch lange kein Wechsel auf SSD

    Autor: Brian Kernighan 21.10.20 - 08:13

    Während ihr noch alle Gründe sucht, warum man zuhause keine SSDs im NAS hat hab ich das schon seit fünf Jahren am laufen. Leise, schnell, zuverlässig und spart Strom - ich will nicht mehr zurück. Nur das Datengrab für Filme ist noch auf drehenden Festplatten - seit prime video ist da aber auch nix neues mehr drauf gekommen, denn das kaufen und rippen von Silberscheiben ist umständlich.

    In der Firma haben wir auch seit Jahren All-Flash bei NAS und SAN. HDDs gibt's nur noch als Bootplatten in Servern fürs OS und bei manchen Ceph Clustern. Aber auch da ist das ein Auslaufmodell.

  16. Re: Im Privat-NAS noch lange kein Wechsel auf SSD

    Autor: 43rtgfj5 21.10.20 - 08:19

    Brian Kernighan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Während ihr noch alle Gründe sucht, warum man zuhause keine SSDs im NAS hat
    > hab ich das schon seit fünf Jahren am laufen.

    Gründe suchen muss man nicht - es ist ganz einfach der Preis, wenn man große Datenmengen hat. Klar, wenn man eh nur 'nen Terabyte oder so hat, kann man das auf Flash umstellen. Ich hab aber über 16TB, und da will ich aus Kostengründen einfach nicht auf SSD umstellen. Ohne Raid, nur mit einem 1:1 Backup, sind wir bei 32TB minimum die ich also bräuchte. Sind mit HDDs 2x360¤ für Seagate Exos (Im NAS im Abstellraum, daher Lautstärke egal). Mit SSDs bin ich zB bei 4xSamsung 870 QVO bei 750¤ pro Stück.
    HDDs also 720¤ für 2x16TB, SSDs 3000¤ für 4x8TB. Ich glaube viel weiter muss ich nicht rechnen, oder?

  17. Re: Im Privat-NAS noch lange kein Wechsel auf SSD

    Autor: ebivan 21.10.20 - 09:30

    Ich nutze im privaten NAS Snapraid, da sind die platte auch so gut wie durchgehend im Standby und nur einzelne Platten auf die gerade zugegriffen wird laufen dann mal an.

    Ich habe gerade erst angefangen nach und nach von den pseudoprofessionellen WDred (momentan 6 Stück) auf richtige Datacenter Platten mit Heliumfüllung umzustellen bzw. mit denen zu erweitern und die WDred nach und nach auszusortieren, weil die momentan sogar billiger als die gehypten WDred sind. Brauchen auch noch weniger Strom und sind leiser.
    Wobei mir die Lautstärke eig egal ist, das NAS (bzw den ESXi Host auf dem das NAS läuft) steht ja nicht im Wohn- oder Schlafzimmer.
    Die WDred kommen dann nächstes Jahr in ein gebrauchtes QNAP als Offsitebackup bei meinen Eltern

  18. Re: Im Privat-NAS noch lange kein Wechsel auf SSD

    Autor: Lachser 24.10.20 - 09:34

    Wer nur 1 TB Speicher braucht, für den lohnt sich ein NAS schlicht nicht, denn das kostet auch in der Anschaffung und da kann genauso eine externe Festplatte verwendet werden.

    Normalerweise liebäugeln Leute mit NAS weil sie etwas mehr Daten speichern (und verfügbar haben wollen), und dann ist man schnell in einem Bereich wo sich die SSD finanziell nicht mehr lohnen.

  19. Re: Im Privat-NAS noch lange kein Wechsel auf SSD

    Autor: wurstdings 26.10.20 - 09:48

    Lachser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Normalerweise liebäugeln Leute mit NAS weil sie etwas mehr Daten speichern
    > (und verfügbar haben wollen),
    Das ist doch der falsche Ansatz, wer viele Daten speichen/verfügbar haben möchte kann genausogut ne externe Festplatte nutzen. NAS ist um von mehreren Geräten/Nutzern gleichzeitig auf die Daten zuzugreifen. Mit der Größe hat das nix zu tun. Auf 1TB kann man z.B. 2700 Stunden Musik im FLAC-Format speichern.

  20. Re: Im Privat-NAS noch lange kein Wechsel auf SSD

    Autor: robinx999 26.10.20 - 20:02

    wurstdings schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lachser schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Normalerweise liebäugeln Leute mit NAS weil sie etwas mehr Daten
    > speichern
    > > (und verfügbar haben wollen),
    > Das ist doch der falsche Ansatz, wer viele Daten speichen/verfügbar haben
    > möchte kann genausogut ne externe Festplatte nutzen. NAS ist um von
    > mehreren Geräten/Nutzern gleichzeitig auf die Daten zuzugreifen. Mit der
    > Größe hat das nix zu tun. Auf 1TB kann man z.B. 2700 Stunden Musik im
    > FLAC-Format speichern.

    Bei Externen HDDs hat man normalerweise kein Raid, da muss man dann überlegen wie man die Daten mehrfach speichert. Da ist ein NAS schon im Vorteil, die USB Platte ist dann höchstens für die Sicherung des NAS interessant. Zumal man ja von der USB Festplatte nicht auf einen Chromecast streamen kann, von dem DLNA fähigem NAS geht dies aber schon

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