1. Foren
  2. Kommentare
  3. PC-Hardware
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Statt Kabeln: Airtame verbindet TV…

Gibt es schon

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Gibt es schon

    Autor: mawa 02.12.13 - 11:25

    Warum muss das Rad immer neu erfunden werden.

    -> Intel: WiDi
    -> Apple: Apple AppleTV (wird das wirklich so genannt)
    -> Android: Miracast
    -> Samsung: allshare

    Alle diese Formate übertragen das Bild eines mobilen Gerätes oder eines Notebook per WLAN zum Fernseher. Warum jetzt wieder etwas neues?

    Wer das nutzen möchte, kann ja mal auf Amazon nach "ezCast" suchen. Das ist ebenfalls ein HDMI-Dongel, der mit einer App von Android, iOS und Windows gesteuert und konfiguriert wird und über die oben genannten Techniken das Bild streamt. Klappt ganz gut, allerdings nur an HDMI oder HDMI-VGA-Konvertern. Mit DVI-Adaptern habe ich den auf noch keinem Gerät zum Laufen bekommen.

    Ist leider mit fast 40,- sehr teuer geworden, ich habe meinen noch vor dem Casting-Hype für <30,- gekauft.

  2. Re: Gibt es schon

    Autor: bastie 02.12.13 - 11:48

    mawa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > -> Intel: WiDi
    > -> Android: Miracast

    WiDi ist doch mittlerweile Miracast, oder nicht?
    Bei meinem Android steht auch im Menü "Kabellose Übertragung (WiDi)" und nicht "Miracast".

  3. Re: Gibt es schon

    Autor: derdiedas 02.12.13 - 12:00

    Apple TV - pro Screen ein Apple TV ist ganz schön teuer...

    Alle deine Formate arbeiten NICHT Plattformübergreifend oder/und können meist nicht n zu n geräte koppeln.

    Mit einen HDMI2WiFi das für alle Geräte zur Verfügung steht ohne lästigen overhead wäre genau das was ich suche.

  4. Re: Gibt es schon

    Autor: peterkleibert 02.12.13 - 12:09

    Bitte korrigiert mich, falls das nicht stimmt, aber ein Systemunabhängiger HDMI2WIFI-Adapter wäre über den Miracast-Standard problemlos realisierbar. Bloss hat sich noch niemand daran gemacht, diesen zu entwickeln.

    Es kommt mir so vor, als wäre da jemand schlichtweg zu langsam gewesen. Diese Firma versucht nun seinen Super-Duper-inkompatiblen Standard, mittels den letzten überiggebliebenen Alleinstellungsmerkmalen an den Markt zu drängen, bevor der Zug abgefahren ist und der gesamte Markt an Widi/Miracast/Airplay vergeben ist.


    Aber einmal mehr ein journalistischer Tiefschlag, was Golem angeht. Wie kann einen Artikel über dieses Thema schreiben ohne die etablierte Konkurrenz nur mit einem Wort zu nennen?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 02.12.13 12:11 durch peterkleibert.

  5. Re: Gibt es schon

    Autor: mawa 02.12.13 - 12:27

    Der oben von mir genannte Dongel ezCast deckt alle oben genannten Protokolle oder Herstellerdefinitionen ab und er ist mit 40,- günstiger als ein AppleTV oder der im Artikel beworbene Stick.

    Es geht halt darum, dass die meisten Geräte für diese Funktion bereits ein Protokoll mitbringen und sich damit Standards etabliert haben. Das im Artikel genannte Produkt scheint einen neuen Standard zu entwickeln und dafür sind dann auf allen Geräte zusätzliche Programme oder Treiber notwendig.

    EDIT:
    Im übrigen wird sich jemand der sich Apple Geräte leistet, wohl auch AppleTV leisten wollen und nicht mit einer 'billigen' Kopie arbeiten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.12.13 12:28 durch mawa.

  6. Gibt es noch nicht...

    Autor: bin_wieder_da 02.12.13 - 12:40

    mawa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der oben von mir genannte Dongel ezCast deckt alle oben genannten
    > Protokolle oder Herstellerdefinitionen ab und er ist mit 40,- günstiger als
    > ein AppleTV oder der im Artikel beworbene Stick.

    Wenn ich mir die Bewertungen bei Amazon anschaue scheint das nicht unbedingt empfehlenswert, sobald ich das in einem halbwegs professionellen Setting einsetzen möchte.
    Der Preis hat halt auch seinen Preis...

    > Es geht halt darum, dass die meisten Geräte für diese Funktion bereits ein
    > Protokoll mitbringen und sich damit Standards etabliert haben.

    Haben sich eben noch nicht entwickelt. Technisch gesehen vielleicht schon, ist aber noch nicht stringent implementiert.

    > und dafür sind dann auf allen Geräte zusätzliche Programme oder
    > Treiber notwendig.

    Wieso jetzt Treiber?
    Wenn ich eine standardisierte free-to-load-App für die gängigen Systeme mit einer einheitliche Oberfläche habe (so wie ich Airtame verstehe ist das so), dann kann ich selbst noops den Download empfehlen und alle machen synchron die richtige Einstellung.

    Aus dem Grund nutze ich z.B. auch Sonos: Selbst 6-jährige können ihre Hörspiele dank einheitlicher "treiberfreier" Oberfläche auf allen Betriebssystemen, Handys und Tablets an den Ort streamen, an dem sie grade hören wolle.

    Oder wie toll funktioniert jabber z.B.? Ich saß endlos lange am konfigurieren der "offenen Standards" und es bedarf einer ständigen Pflege (verschiedene Accounts/Services und Devices). Wenn man auf Skype setzt ist aus Usersicht auf jedem Gerät alles gleich zu bedienen.

  7. Re: Gibt es noch nicht...

    Autor: mawa 02.12.13 - 13:06

    Den Treiber brauchst du halt um das Bild abzugreifen und zu übertragen. Auch bietet moderne WiFi-Hardware für eine derartige Übertragung Unterstützung, die man einfach nutzen möchte. Daher braucht man einen Treiber für die Hardware.

    Den oben genannten Stick habe ich selber 2x im Einsatz. Unter anderem um Unterrichtsfolien und Mitschriften vom Tablet auf einem Beamer zu übertragen. Funktioniert anstandslos. In den ersten Versionen gab es noch Probleme mit der Firmware, die sind aber durch Updates ausgeräumt worden. Ein Problem ins wohl noch die unzureichende Anleitung, es ist halt ein Chinaprodukt und daher nicht ganz unproblematisch. Bei dem Preis geht das aber i.O., insbesondere da ich es von mehren Plattformen nutzen kann. (Android, iOS, Windows)

    Ein großes Problem liegt leider auch zwischen den Ohren der Anwender, die den Beipackzettel nicht verstehen und lesen können.

    1.) Gerät einschalten und Tablet mit Geräte WLAN verbinden.
    2.) Über die App die Funktion Mirror auswählen.

    Und hier haben dann viele ein Problem, da die WLAN-Verbindung scheinbar abbricht und sich plötzlich die Einstellungen des Android-Gerätes öffnet. Damit können die meisten dann nichts anfangen. Dabei muss man jetzt hier nur das geräteeigene Casting verwenden und sich mit dem bereitstehenden Gerät verbinden. Also Miracast, Allsharecast, AppleTV, WiDi.

    3.) Geräteeigenes Casting aktivieren und mit bereitstehenden Gerät verbinden.
    4.) Profit

    Viel anders wird es wohl mit dem beworbenen Stick im Artikel auch nicht gehen, da auch dieser keinen direkten Zugriff auf die Hardware bekommen wird und daher weder zum Bildschirminhalt noch zum WiFi Chipsatz zugriff bekommen wird. Selbst wenn man den Bildschirm bekommt und auf die Hardwareunterstützung der WiFi verzichtet, wird es eine sehr fricklige Angelegenheit.

  8. Re: Gibt es schon

    Autor: rabatz 02.12.13 - 13:32

    Richtig! So wie ich das verstanden habe ich ist Miracast eine kompatible Erweiterung von WiDi.

  9. Re: Gibt es noch nicht...

    Autor: bin_wieder_da 02.12.13 - 13:39

    mawa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Den Treiber brauchst du halt um das Bild abzugreifen und zu übertragen.
    > Auch bietet moderne WiFi-Hardware für eine derartige Übertragung
    > Unterstützung, die man einfach nutzen möchte. Daher braucht man einen
    > Treiber für die Hardware.

    OK, also insofern dass ich ein Netzwerkgerät als externe GrKa installiere? Können Grafikkdaten nicht über eine abstraktere Ebene abgegriffen werden?

    > Den oben genannten Stick habe ich selber 2x im Einsatz. Unter anderem um
    > Unterrichtsfolien und Mitschriften vom Tablet auf einem Beamer zu
    > übertragen. Funktioniert anstandslos.

    Gut zu wissen. Ich hatte mal ein Digitus-Produkt hierzu im Einsatz, war relativ grottig. Daher meine Skepsis und meine Hoffnung auf ein stringent gecodedetes Produkt aus Finnland...


    > 1.) Gerät einschalten und Tablet mit Geräte WLAN verbinden.
    > 2.) Über die App die Funktion Mirror auswählen.

    Ist dann ein eigenes Netz, und die vorhandene Architektr kann nicht genutzt werden?

    > Viel anders wird es wohl mit dem beworbenen Stick im Artikel auch nicht
    > gehen, da auch dieser keinen direkten Zugriff auf die Hardware bekommen
    > wird und daher weder zum Bildschirminhalt noch zum WiFi Chipsatz zugriff
    > bekommen wird.

    Warum Zugang zum Wifi? Habe jetzt keine Zeit das Projekt genauer zu studieren, aber laut Vid müsste es ja ins _vorhandene_ Wlan integrationsfähig sein.

    > Selbst wenn man den Bildschirm bekommt und auf die
    > Hardwareunterstützung der WiFi verzichtet, wird es eine sehr fricklige
    > Angelegenheit.

    Ich stelle mir das jetzt aber so vor, dass ich ein Programm installiere, das evntl. auch gleich die vorhandenen Treiber für ein im Netzwerk geschaltetes Empfangs-HDMI-Dongle beinhaltet.
    Mehr ist dann nicht nötig wenn es gut gemacht ist.
    Und das wäre schon ein Zugewinn, und stört ja auch die Entwicklungen nicht, die evntl. in anderen Standards irgendwann mal aufholen.
    Hierfür für ein entsprechendes Dongle <100¤ zu zahlen halte ich auch für ein OKnes pricing.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Pfennigparade SIGMETA GmbH, München
  2. Ziehm Imaging GmbH, Nürnberg
  3. Compador Dienstleistungs GmbH, Berlin
  4. Hays AG, Bensheim

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 29,99€
  2. (-75%) 2,50€
  3. 4,63€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programmiersprache Go: Schlanke Syntax, schneller Compiler
Programmiersprache Go
Schlanke Syntax, schneller Compiler

Die objektorientierte Programmiersprache Go eignet sich vor allem zum Schreiben von Netzwerk- und Cloud-Diensten.
Von Tim Schürmann


    Pixel 4a im Test: Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger
    Pixel 4a im Test
    Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger

    Google macht mit dem Pixel 4a einiges anders als beim 3a - und eine Menge richtig, unter anderem beim Preis. Im Herbst sollen eine 5G-Version und das Pixel 5 folgen.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Smartphone Google stellt das Pixel 4 ein
    2. Android Googles Dateimanager erlaubt PIN-geschützten Ordner
    3. Google Internes Dokument weist auf faltbares Pixel hin

    Indiegames-Rundschau: Stadtbaukasten trifft Tentakelmonster
    Indiegames-Rundschau
    Stadtbaukasten trifft Tentakelmonster

    Traumstädte bauen in Townscaper, Menschen fressen in Carrion und Bilderbuchgrusel in Creaks: Die neuen Indiegames bieten viel Abwechslung.
    Von Rainer Sigl

    1. Indiegames-Rundschau Licht aus, Horror an
    2. Indiegames-Neuheiten Der Saturnmond als galaktische Baustelle
    3. Indiegames-Rundschau Dunkle Seelen im Heavy-Metal-Rausch

    1. Playstation 5: Dualsense verfügt über Akku mit 1.560 mAh Nennladung
      Playstation 5
      Dualsense verfügt über Akku mit 1.560 mAh Nennladung

      Der Akku im Gamepad der Playstation 5 verfügt über eine höhere Nennladung als bei der PS4. Ob das für längere Sessions reicht - unklar.

    2. Geofencing: Ausbremsen oder Abschalten von E-Scootern ist nicht erlaubt
      Geofencing
      Ausbremsen oder Abschalten von E-Scootern ist nicht erlaubt

      Laut Verleiher Voi dürfen E-Scooter-Anbieter nicht einfach über Geofencing das Tempo drosseln oder den Motor abschalten. Ankündigungen dazu seien nur ein Werbegag.

    3. Physik: Die Informationskatastrophe
      Physik
      Die Informationskatastrophe

      Die Menschheit produziert zur Zeit jährlich etwa 10 hoch 21 Bits an Informationen. Was passiert, wenn sich das weiter steigert?


    1. 18:19

    2. 17:56

    3. 17:34

    4. 17:17

    5. 17:00

    6. 16:31

    7. 15:35

    8. 15:08