Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. PC-Hardware
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Steve Luczo: Seagate stellt für…

Tschüss, Cloud!

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Tschüss, Cloud!

    Autor: Sheep_Dirty 02.05.14 - 18:37

    Wer braucht dann noch Cloudspeicher (Ausnahme sind Lösungen wie Owncloud)?

  2. Re: Tschüss, Cloud!

    Autor: SoniX 02.05.14 - 19:11

    Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

    Hast du in die Cloud ausgelagert, weil dein Plattenplatz zu gering war?

  3. Re: Tschüss, Cloud!

    Autor: Auf 'ne Cola 02.05.14 - 19:44

    Anscheinend :D

  4. Re: Tschüss, Cloud!

    Autor: Johnny Cache 02.05.14 - 19:44

    Auf 'ne Cola schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anscheinend :D

    Das ist sicher sehr günstig. ;)

    http://img293.imageshack.us/img293/7323/signaturebn2.png

  5. Re: Tschüss, Cloud!

    Autor: Poison Nuke 02.05.14 - 22:37

    solche großen Platten lassen sogar eher darauf hoffen, dass Cloud günstiger wird in der Multi-TB Region.


    Cloud-Speicher ist die beste Erfindung seit langem... wenn man von den minderwertigen Schmalband-Internetzugängen hier mal absieht in Deutschland. Einen besseren Weg für ein primäres Backup gibt es kaum (ersetzt ein sekundäres und tertiäres Backup aber auch nicht).

    Schade ist nur, dass Strato meines Wissens nach der einzig brauchbare Anbieter ist, sonst bietet keiner ssh/rsync Zugang an, was natürlich essentiell ist.

    Greetz

    Poison Nuke

  6. Re: Tschüss, Cloud!

    Autor: jo-1 03.05.14 - 06:48

    Sheep_Dirty schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer braucht dann noch Cloudspeicher (Ausnahme sind Lösungen wie Owncloud)?


    Richtig!

    Genau das war mein Gedanke bei den HGST He 6Tb Platten auch und ich hatte auf 10 TB in 2018 gehofft. Wenn das jetzt in 2015 schon passieren könnte - besten Dank!!

    Die Grundidee ist mit meinem Synology DS214+ (das wirklich sehr flott ist) und mit Unity Media (die demnächst 10+ Mbit upload anbieten) einfach selber alles zu hosten.

    Hab's mal überschlägig berechnet:

    Online Gebühren zahle ich so oder so - denn ich müsste die Daten ja auch auf die Cloud hochladen

    Also bliebe folgendes übrig:

    DS214+ 350 EUR
    Ökostrom im Jahr 50 EUR
    2x 6 TB Ende 2014 600 EUR

    Laufzeit 5 Jahre => 20 EUR im Monat für 6 TB im Raid 1 Verbund

    Das ganze verschlüsselt und bei mir zu Hause im sicheren Umfeld. Ggfls. vielleicht noch ein Spiegelserver bei nem Freund als Raid 0 oder einfach nur als Mini-NAS (da reicht eine Platte) und schon hab ich mit nahezu null Aufwand alls das was mi die Cloud auch bieten könnte - nur eben in billiger.

    Und das beste daran - ich hab heute schon das DS214+ im Einsatz und mit den 5 Mbit/sec upload ist das schon ganz nett. Da ja Unitymedia das noch diesen Monat verdoppeln wird und bis 2018 sogar 40 mbit/sec upload als Möglichkeit aufgezeigt hat gehe ich davon aus dass das richtig gut wird.

    Ich war bei den Cloud Themen immer sehr skeptisch - jetzt kann ich das selber alles und meine Daten gleich welcher Art nicht mehr aus der hand geben.

    Ah ja - die USV müsste ich auch noch einrechnen - gut dann eben noch 100 EUR in 10 Jahren drauf - macht dann grob nen EUR pro Monat extra. Die APC USV 550VA reicht völlig dafür aus und läuft bei mir zu Hause seit drei Jahren störungsfrei.

    Schon cool was man als IT Leihe zwischenzeitlich alles selber machen kann ohne Raketentechniker sein zu müssen.

    Gehäuse auf - Platten rein - USV dran und dann mit dem step-by-step Guide alles einrichten.

    Die Festplatte macht noch sehr viel Sinn - vor allem in Anwendungsbereichen, wo write once - read seldom der Fall ist. Der nette Nebeneffekt ist, dass jeder Herr seiner eigenen Daten bleiben kann - freu mich schon auf die nächsten Skandale um Facebook, Google und Co - denn eines ist sicher: Das Vorhandensein von Daten weckt Begehrlichkeiten und denen werden die Firmen nachgeben

    Edit: Bei Strato würde das Paket bei nem 24 Monatsvertrag 149 EUR / Monat kosten für 5 TB - Autsch - also grade 128 EUR im Monat gespart - nett!
    Oder anders ausgedrückt - auf 5 Jahre 7700 EUR - da kann ich mir glatt in fünf Jahren die Ablösung meines aktuellen 6.1 Mac Pro zzgl. eines netten Urlaubs finanzieren ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.05.14 06:53 durch jo-1.

  7. Cloud auch als Backup

    Autor: TraxMAX 03.05.14 - 07:02

    Die Cloud ist ja nichts weiter als ein Dateiserver, ähnlich schon der Mailboxen in den 80er Jahren, man kann halt von jedem Rechner aus sich verbinden und Dateien hoch- und runterladen.

    Die Cloud-dienste nutze ich nur, wenn ich wirklich auch von außen Zugriff auf meine Daten brauche, was extrem selten der Fall ist. Da man wirklich nur eigens verschlüsselte Daten hoch lädt, versteht sich von selbst, dann ist nämlich der Anbieter auch völlig egal. Wie bei Mail und PGP, da ist es auch wurst welchen Anbieter ich nehme, da der meine Mails, die ich verschlüssele, eh nie lesen kann(Solange nicht ein Anhang mit so einem unsicheren Schrott wie Truecrypt verschlüsselt wurde).

    Als Backup kann ich mir eine Cloud auch vorstellen, aber nur wenn der Anbieter auch den Zustand von vor einigen Tagen zurücksichern kann. Zuhause hat man da ein NAS mit zwei gespiegelten Festplatten, was natürlich kein wirklich gutes Backup ist. Ein gutes Backup kann auch mal Dateien, die aus versehen gelöscht wurden, innerhalb einer bestimmten Zeit, wieder herstellen. Da gibt es aber kaum was brauchbares für Privat-Anwender, was ich extrem traurig finde. So ist man noch auf DVDs und Blurays angewiesen und muss entscheiden was wirklich wichtig ist und was nicht, da die Speicherkapazität doch sehr begrenz ist.

  8. Re: Cloud auch als Backup

    Autor: Poison Nuke 03.05.14 - 07:31

    erstmal muss man 5Mbit und mehr Upload haben, das ist wenn überhaupt derzeit nur bei max 5-10% aller Anschlüsse in Deutschland verfügbar und das wird auch noch zig Jahre dauernd bei den Ausbaugeschwindigkeiten, ehe wir da wirklich vorran kommen.

    Von der Cloud bei Strato kann ich aber auch mit 100Mbit etwas downloaden oder hochladen, es ist immer öffentlich erreichbar von überall (was bei Heimanschlüssen def nicht der Fall ist, zumindest nicht sicher), und ein einzelner Mirror den man selbst aufsetzt ist auch ein hohes Risiko. Aber wem seine Daten natürlich nicht wichtig sind, der kann natürlich gern alles auf diese eine Karte setzen und hoffen dass seine Lösung nicht versagt und dann mal alle Daten weg sind.

    (PS ich setze auch nicht alles auf eine Karte, ich hab ein 3 stufiges Backup-system und die Cloud ist nur die erste Stufe nach meinem HwRAID5 gesichertem NAS, genießt allerdings die höchste priorität).

    Greetz

    Poison Nuke

  9. Re: Cloud auch als Backup

    Autor: jo-1 03.05.14 - 08:38

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > erstmal muss man 5Mbit und mehr Upload haben, das ist wenn überhaupt
    > derzeit nur bei max 5-10% aller Anschlüsse in Deutschland verfügbar und das
    > wird auch noch zig Jahre dauernd bei den Ausbaugeschwindigkeiten, ehe wir
    > da wirklich vorran kommen.
    >
    > Von der Cloud bei Strato kann ich aber auch mit 100Mbit etwas downloaden
    > oder hochladen, es ist immer öffentlich erreichbar von überall (was bei
    > Heimanschlüssen def nicht der Fall ist, zumindest nicht sicher), und ein
    > einzelner Mirror den man selbst aufsetzt ist auch ein hohes Risiko. Aber
    > wem seine Daten natürlich nicht wichtig sind, der kann natürlich gern alles
    > auf diese eine Karte setzen und hoffen dass seine Lösung nicht versagt und
    > dann mal alle Daten weg sind.
    >
    > (PS ich setze auch nicht alles auf eine Karte, ich hab ein 3 stufiges
    > Backup-system und die Cloud ist nur die erste Stufe nach meinem HwRAID5
    > gesichertem NAS, genießt allerdings die höchste priorität).

    Du kennst doch gar nicht mein backup Konzept :-)

    Darf natürlich jeder gerne so machen wie er/sie/es gerne mag.

    Ich hab heute 5 Mbit und hatte mit VDSL sogar schon mal 10 Mbit/sec upload und bin dann auf Kabel wegen des günstigeren Preises gewechselt. Jetzt hat UM ab Mai dann 10 Mbit upload und demnächst dann bis zu 40 Mbit/sec. uplaod

    guckst Du hier:
    https://www.golem.de/news/internet-unitymedia-kabelbw-kuendigt-200-mbit-s-zugaenge-an-1404-105748.html

    Ich weiss ja nicht welcher Mobilanbieter europaweit deutlich mehr realen download als 10 Mbit anbietet und mit meinem LTE iPad mini komme ich so im Durchschnitt auf diesen Wert - seltenst mal auf 20 und ein bissie darüber (gemessen mit speedtes.net)

    Aber mal zurück zum backup.

    Zu Hause hab ich alle Daten natürlich erst mal auf dem Rechner (0. Stufe)
    Dann ein inkrementellese TimeMachine backup auf meinem NAS, das im Raid 1 Modus (1. Stufe) läuft sowie ein backup des NAS auf ein Raid 5 (2. Stufe)
    Ende des Jahres kommt ein Spielgelserver (bei Freunden 450 km entfernt aufgestellt) dazu (mit 10 Mbit upload macht das endlich auch Sinn) (3. Stufe)

    Zudem hab ich 1:1 Kopien alle 6 Monate bei mir zu Hause (4. Stufe)

    Aber mal im Ernst - das ganze Cloud Thema mach wirklich null Sinn wenn der upload nicht schnell genug ist - was nützen Dir die 100 mbit download wenn Du die Daten nicht schnell genug hoch bekommst und Du es mobil gar nicht ausreizen kannst? Ich kann das jedenfalls nicht und welche Daten müssen denn mit 100 mbit unterwegs geladen werden?

    Aber mal zurück zum Strato Server - diejenigen unter uns, die nur eine schmale Lesung haben - sagen wir mal der Einfachheit halber 1 Mbit upload bräuchten für das Ute 5 TB Backup grob ein Jahr 24/7 um es hochzuladen.

    Und dann werden noch 149 EUR im Monat fällig.

    Ich werde das 0te backup auf den Spiegelserver zu Hause machen und dann den Server erst physikalisch an den Ort der neuen Bestimmung bringen. Das dauerst wahrscheinlich grob 1-2 Tag um 5-6 Tb zu kopieren und zu verschlüsseln.
    Kommen neue Bilder dazu - sagen wir mal ein Photoshooting, bei dem ich 64 GB neue Daten erzeugt habe, dann lade ich diese in grob 14 h verschlüsselt zum Spiegelserver. Mit der Schmalen Leitung von 1 mbit würde das ne Woche auf den Strato Server dauern.

    Und die Daten, die ich mobil brauche (Dokumente, Rechnungen, Bilder, Musik, Full HD Filme vom Fernsehen auf dem Festplattenrekorder aufgenommen . . . ) sind mit 10 mbit mehr als ausreichend schnell.

    Zum Thema Zuverlässigkeit der Verbindung - also ich hab regelmässig mit meinem Dienstleister 1und1 Probleme mit dem Mail-Server - so gefühlt einmal die Woche.
    Mit dem Inet von UM hatte ich bisher keinen einzigen Verbindungsabriss in einem Jahr Nutzungsdauer - 24/7 Verfügbarkeit über ein Jahr - ich bin extrem zufriednen und die 102 mbit down und 4,8 mbit up sind immer verfügbar 24/7 - mehrfach Testreihen gemacht an Feiertagen, Werktagen und morgens und abends - sehe da kein Problem - und zudem gibt es bei Synology's Could Dienst auch die Möglichkeit wichtige Daten zu spiegeln statt nur zu streamen. Die super wichtigen Dokumente hab ich dann noch auf dem Tablet und dem Mobilrechner zusätzlich!!

    Ich wüsste nicht was mir eine gemietete Cloud hier besser bieten könnte.

    Einfach mal die Scheuklappen ablegen und erkennen dass alle nur unser Bestes Wollen ;-)

    Mir kommen keine wichtigen Daten mehr in irgendwelche online Dienste - Telefonnummern und Adressen dürfen die ruhig haben - da nutze ich gerne die Cloud. Dokumente, Bilder und persönliches kommt mir nie wieder auf irgend einen online Dienst und Facebook und Co verweigre ich mich auch - also zum Ursprungsthema - ich freu mich über die neuen Festplattengrössen - und ja ich nutze auch SSDs - dort wo sie Sinn machen - nämlich in der Workstation und im LapTop

    P.S: Hab mir meinen Wohnort nach Inet Verfügbarkeit und Nähe zum Arbeitsplatz sowie zum Wochenmarkt ausgesucht um möglichst wenig CO2 Fussabdruck durch unnötiges Pendeln zu verursachen und wohne in einem Altbau der keine extra Energie verschlang weil die Wohnung für mich gebaut werden musste. Ausserdem verwende ich Ökostrom und meine Wohnung muss nicht klimatisiert werden wie ein Cloud Hoster das machen muss - denke meine Ökobilanz sieht hier deutlich besser aus



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.05.14 08:41 durch jo-1.

  10. Re: Cloud auch als Backup

    Autor: davidh2k 03.05.14 - 10:50

    TraxMAX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Cloud ist ja nichts weiter als ein Dateiserver, ähnlich schon der
    > Mailboxen in den 80er Jahren, man kann halt von jedem Rechner aus sich
    > verbinden und Dateien hoch- und runterladen.
    >
    > Die Cloud-dienste nutze ich nur, wenn ich wirklich auch von außen Zugriff
    > auf meine Daten brauche, was extrem selten der Fall ist. Da man wirklich
    > nur eigens verschlüsselte Daten hoch lädt, versteht sich von selbst, dann
    > ist nämlich der Anbieter auch völlig egal. Wie bei Mail und PGP, da ist es
    > auch wurst welchen Anbieter ich nehme, da der meine Mails, die ich
    > verschlüssele, eh nie lesen kann(Solange nicht ein Anhang mit so einem
    > unsicheren Schrott wie Truecrypt verschlüsselt wurde).
    >

    Jedem seine Abneinung ;)

    > Als Backup kann ich mir eine Cloud auch vorstellen, aber nur wenn der
    > Anbieter auch den Zustand von vor einigen Tagen zurücksichern kann. Zuhause
    > hat man da ein NAS mit zwei gespiegelten Festplatten, was natürlich kein
    > wirklich gutes Backup ist. Ein gutes Backup kann auch mal Dateien, die aus
    > versehen gelöscht wurden, innerhalb einer bestimmten Zeit, wieder
    > herstellen. Da gibt es aber kaum was brauchbares für Privat-Anwender, was
    > ich extrem traurig finde. So ist man noch auf DVDs und Blurays angewiesen
    > und muss entscheiden was wirklich wichtig ist und was nicht, da die
    > Speicherkapazität doch sehr begrenz ist.

    Zum Thema Backup und gespiegelte Festplatten: Anstelle eines RAID1 empfehle ich hier auf zwei simple rsync scripte zu setzen. Das eine wird regelmaessig ausgefuehrt um das Backup aufrecht zu erhalten und hat kein delete flag aktiviert. Sollte man nun ausversehen Dateien loeschen so sind diese im Backup auf jeden fall enthalten, im Gegensatz zum RAID1. Das zweite rsync script hat das delete flag aktiviert und loescht die Dateien die auf der erste festplatte geloescht wurden. Dieses Skript fuehrt man allerdings nur von Hand allle paar Wochen aus, wenn man sich sicher ist nicht eine Datei zu benoetigen die man ausversehen geloescht hat.
    Es gibt also sehr wohl brauchbare loesungen, und das tolle: Sie sind sogar kostenlos!

    Ich werfe da auch einfach mal das Stichwort OpenMediaVault in den Raum ;)
    http://openmediavault.org

    Gruss
    David

  11. 8 TB Backup in der Cloud ...

    Autor: Anonymer Nutzer 03.05.14 - 12:22

    Kein Wunder dass Telekom & Co Kapazitätsgrenzen einführen wollen ;-)

    Im Falle eines Crashes ist es wohl besser sich dann vom Online Backup-Provider eine Festplatte mit seinen Daten per DHL schicken zu lassen. Das wird auch nicht billig ...

  12. Re: Cloud auch als Backup

    Autor: unknown75 03.05.14 - 14:28

    jo-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du kennst doch gar nicht mein backup Konzept :-) ....
    ich kürz das hier mal ab.

    Erstmal soviel, nettes Konzept!

    Klingt nach ner menge Arbeit, wobei man dazu sagen muss, das meine Mutti das vielleicht nicht so einfach eingerichtet bekommt. Die "Strato-App" oder was auch immer die anbieten ist da ggf. Nutzerfreundlicher? Und wie hoch ist dein monatlicher Datendurchsatz?

    Aber mal eine generelle Frage, was nutzt ihr (Tools, Programme) zum Syncronisieren bzw. für die Home Cloud?

  13. Re: Cloud auch als Backup

    Autor: Poison Nuke 03.05.14 - 16:14

    ok, das Backupkonzept ist ähnlich zu meinem, nur dass die 0. Stufe fehlt, alle primären Daten liegen direkt auf der NAS, da ich daheim mindestens 5 Endgeräte habe, von denen ich Zugriff auf meine Daten benötige.
    Die NAS hat aber intern schon RAID5, dann rsync auf RAID1 und dann rsync zu Stratot (ein rsync auto, der andere manuell angestoßen) und dann alle paar Monate eine externe HDD die dann in einer anderen Wohnung deponiert wird.

    Also ähnlich umfangreich ^^
    klang nur bei deinem ersten Posting etwas anders.

    @unkown
    das Konzept macht auch nur Sinn für User die wichtige Daten haben. Bei mir sind da 14 Jahre PC-Geschichte dahinter (vor 12 Jahren war ich noch dumm und hatte kein Backup und hatte mit einem Plattencrash 5 Jahre Arbeit verloren), da sind z.T. einfach viele Erinnerungen, z.T. viele Projekte und Arbeiten von früher, die einen sehr hohen emotionellen Wert haben und natürlich ein paar zehntausend Fotos und Sachen die viel Arbeit gekostet haben.
    Diese Datensammlungen sind unbezahlbar und ein Verlust wäre regelrecht eine persönliche Katastrophe für ein normales weiteres Leben in der digitalen Welt (wenn die digitale Welt flöten geht, nunja, dann hab ich noch genug "harte Ware", ich wäre also nicht verloren, wäre nur eine harte Umstellung von jetzt auf gleich).


    @jo
    das mit dem Internet ist aber leider nicht so einfach, man hat nicht so extrem viel Auswahl in einigen Städten. Ich wohne direkt im Stadt-Zentrum einer Stadt mit über 500k Einwohner... habe wirklich alles in 5-10min Fussweg Reichweite, 5min zu Bus/Bahn/Hauptbahnhof, 10min mitm Auto zur Autobahn und zu größeren Einkaufszentren... aber 16k DSL ist hier das schnellste in der Umgebung. Und von Ausbau sehe ich hier nirgends etwas.


    100Mbit Down hat man dann aber unterwegs schon an einigen Orten und die Cloud macht nur Sinn, wenn man einigermaßen flott auf die Daten zugreifen kann.


    PS: bei Strato kann man eine Festplatte einsenden lassen.
    PPS: also ich weiß nicht was für ein Fotografier-Stil du hast, aber heute z.b. hatte ich ein (kleines) Event fotografiert und von drei Fullframe DSLRs hab ich insgesamt 8GB Rohdaten, und da es ein kurzes Event war hab ich auch nix aussortiert unterwegs.... also soll heißen ich nutz zwar regelmäßig die Serienbildfunktion, halt den Auslöser aber nicht sekundenlang fest. Und am Ende sortiere ich so aus das je nach Event max 100 Bilder behalte, alles andere wird zuviel. Also egal wie, 64GB Daten die dann dauerhaft auf der HDD bleiben nur von einem Shooting, da sollte man sich echt mal Gedanken machen ob man nicht viel Schrott behalten hat. Da ist mir allein die Zeit zu wertvoll, die man in Zukunft beim Suchen von bestimmten Motiven aufwendet.

    Greetz

    Poison Nuke

  14. Nur NAS ist eine extrem schlechte Backup-Strategie

    Autor: TraxMAX 04.05.14 - 08:50

    Ein NAS ist ein sicherer Speicher der von allem im Netzwerk benutzt werden kann. Ein NAS ist aber keine Backuplösung, da man keine Daten wiederherstellen kann, die man aus versehen gelöscht oder geändert hat(Mir schon mit NAS passiert, 2 Jahre Notizen und Scripte waren für immer verloren). Bei einem Backup geht das immer, meist sogar einige Wochen im Nachhinein, je nach Backup-Strategie.

  15. Re: Nur NAS ist eine extrem schlechte Backup-Strategie

    Autor: Poison Nuke 04.05.14 - 09:59

    eine NAS kann das, was du ihr beibringst. Meine hat einen Papierkorb (der allerdings nix mit dem Windows-Papierkorb zu tun hat und es daher ab und an etwas umständlich ist), hat ein internes Backup das wie eine Art Time-Machine funktioniert, und hat noch mehrere Stufen von externen Backups, die alle auch ohne die NAS funktionieren, sprich wenn meine NAS ausfällt, dann kann ich die externen Backups auch so benutzen.

    Ich habe also mehrere Stufen der Sicherheit, eh Daten wirklich verloren sind, wenn ich ausversehen auf "Del" gedrückt habe.

    Wenn man natürlich nicht mit der Technik umgehen kann, dann soll man sich auch nicht wundern, wenn sie nicht das tut was man von ihr erwartet.

    Greetz

    Poison Nuke

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, München, Erfurt
  2. CPA Software Consult GmbH, Langenfeld
  3. operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg
  4. BSH Hausgeräte GmbH, Giengen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-78%) 11,00€
  2. 44,99€
  3. (-80%) 6,99€
  4. 3,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


MINT: Werden Frauen überfördert?
MINT
Werden Frauen überfördert?

Es gibt hierzulande einige Förderprogramme, die mehr Frauen für MINT begeistern und in IT-Berufe bringen möchten. Werden Männer dadurch benachteiligt?
Von Valerie Lux

  1. Recruiting Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird
  2. Recruiting Alle Einstellungsprozesse sind fehlerhaft
  3. LoL Was ein E-Sport-Trainer können muss

Astronomie: K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super
Astronomie
K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super

Die Realität sieht anders aus, als manche Überschrift vermuten lässt. Die neue Entdeckung von Wasser auf einem Exoplaneten deutet nicht auf Leben hin, dafür aber auf Probleme im Wissenschaftsbetrieb.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Interview Heino Falcke "Wir machen Wettermodelle für schwarze Löcher"

Verkehrssicherheit: Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall
Verkehrssicherheit
Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall

Soll man tonnenschwere SUV aus den Innenstädten verbannen? Oder sollten technische Systeme schärfer in die Fahrzeugsteuerung eingreifen? Nach einem Unfall mit vier Toten in Berlin mangelt es nicht an radikalen Vorschlägen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Torc Robotics Daimler-Tochter testet selbstfahrende Lkw
  2. Edag Citybot Wandelbares Auto mit Rucksackmodulen gegen Verkehrsprobleme
  3. Tusimple UPS testet automatisiert fahrende Lkw

  1. Beatbox: Das Pappmischpult zum Selberbauen
    Beatbox
    Das Pappmischpult zum Selberbauen

    Kickstarter ist auch eine Plattform für sonderbare Produkte. Die Beatbox ist beispielsweise ein programmierbares MIDI-Mischpult, das von Nutzern zusammengebaut wird. Das Chassis ist aus Pappe konstruiert. Die Buttons stammen von Arcade-Automaten.

  2. iPhone 11 Pro Max: Das neue iPhone hat 4 GByte RAM und wesentlich mehr Akku
    iPhone 11 Pro Max
    Das neue iPhone hat 4 GByte RAM und wesentlich mehr Akku

    Auch beim iPhone 11 Pro Max lässt sich iFixit eine komplette Demontage nicht entgehen: Das Gerät nutzt wohl tatsächlich 4 GByte RAM. Außerdem waren die Bastler vom wesentlich größeren Akku und gleich zwei Ladekabeln überrascht.

  3. Fairtube: Google lädt die Youtuber-Gewerkschaft zu Gesprächen ein
    Fairtube
    Google lädt die Youtuber-Gewerkschaft zu Gesprächen ein

    Mehr Transparenz, mehr Entscheidungsrecht und eine Anlaufstelle: Fairtube fordert von Googles Videoplattform Youtube bessere Arbeitsbedingungen für Inhalteersteller. Die Parteien werden im Oktober miteinander sprechen. Beide Seiten sind in ihren Ansichten recht weit voneinander entfernt.


  1. 13:29

  2. 13:01

  3. 12:08

  4. 11:06

  5. 08:01

  6. 12:30

  7. 11:51

  8. 11:21