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Ein letztes Aufbäumen vor dem Untergang

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  1. Ein letztes Aufbäumen vor dem Untergang

    Autor: JTR 14.08.13 - 17:12

    Ein letztes Aufbäumen vor dem Untergang, mehr ist das nicht. Bei den Zugriffszeiten und Datendurchsatz werden sie nie mit SSD konkurrieren können ohne preislich in die Nähe von SSD zu kommen (wenn ich THz Laser etc. lese). Und dann bleibt bei den SSD immer noch der Stromverbrauch und das Fehlen von mechanischen Bauelementen.

  2. Re: Ein letztes Aufbäumen vor dem Untergang

    Autor: Khazar 14.08.13 - 17:22

    "Ich will aber noch nicht ins Bett! ;("

    Inoffizielles Zitat. ;)

    Ja es ist nichts weiter als das herumwerkeln an einer alten Technologie(ansich überhaupt nicht schlechtes, nur ein komplettes Geschäfftsmodell darauf stagnieren?), es ist schon fast vergleichbar mit den Kupferkabeln und den Netzbetreibern. Es ist ja auch nicht nur SSD was als Konkurrent in Aussicht steht, sondern andere Technologien sind im Aufmarsch und eine Ankunft im Massenmarkt ist nicht mehr in all zu weiter Ferne.

    Für die Leute die mit HDDs zufrieden sind ist es sicher eine gute Sache, aber bitte erwartet nicht von uns SSD'lern, das wir mehr als nur ein müdes lächeln dafür übrig haben. ^^

  3. Re: Ein letztes Aufbäumen vor dem Untergang

    Autor: devsta 14.08.13 - 17:48

    Khazar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Ich will aber noch nicht ins Bett! ;("

    Danke, made my day ;)

  4. Re: Ein letztes Aufbäumen vor dem Untergang

    Autor: Switchblade 15.08.13 - 09:47

    Solange die Haltbarkeit von SSD nicht mit HDD konkurrieren können, lohnt sich Einsatz überhaupt nicht. Ich hab keine Lust, dass mir plötzlich Daten flöten gehen.

    Außerdem werden ständig nur MLC-SSD für den Endverbraucher zu "normalen" Preisen angeboten, die SLC-SSD findet man so gut wie gar nicht.

    Kurz: ich kauf nur SLC-SSD die mindestens 10 Jahre halten. Aber mit Sicherheit nicht für fünf-stellige Beträge.

    U.N. Special Department NERV - Allied with SEELE, SYNAPS and the JSSDF Armed Forces.

  5. Re: Ein letztes Aufbäumen vor dem Untergang

    Autor: SIDESTRE4M 15.08.13 - 11:06

    Ich versteh den Aufschrei auch nicht. Wer hat denn SSDs als Datengräber oder in ner NAS?

    Ist ja nicht so, dass die HDDs ersatzlos abdanken...

    Ich hab 6 Platten bei mir im Rechner. Zwei davon sind SSDs, eine fürs Betriebssystem, eine für bestimmte Anwendungen und bestimmte Spiele und vier HDD sind für Daten, Programme und Sonstiges. Selbst Steam ist "nur" auf einer WD Black.

  6. Re: Ein letztes Aufbäumen vor dem Untergang

    Autor: Yeeeeeeeeha 15.08.13 - 11:48

    Switchblade schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solange die Haltbarkeit von SSD nicht mit HDD konkurrieren können, lohnt
    > sich Einsatz überhaupt nicht. Ich hab keine Lust, dass mir plötzlich Daten
    > flöten gehen.

    Das halte ich auch für PR von der Festplattenindustrie. Natürlich gab es gerade anfangs gurkige SSDs ohne Erfahrungswerte, mittlerweile ist aber durchgedrungen, dass auch MLC SSDs und HDDs sich in Sachen Haltbarkeit eigentlich nichts geben.

    Eigentlich ist es inzwischen sogar eher umgekehrt, allerdings aus einem anderen, kaum beachteten Grund: HDDs haben ihre Größe sehr viel schneller gesteigert als ihre Geschwindigkeit. Das führt so schön langsam dazu, dass Raid-Verbünde wackelig werden.

    Ich hab da mal einen (natürlich nicht abgespeicherten >_<) sehr interessanten Blog-Eintrag von einem Mitarbeiter einer großen Firma mit wirklich VIEL Storage gelesen, in dem der mal ziemlich detailliert rumgerechnet hat.

    Das Problem ist folgendes: Stell dir vor, du hast einen Haufen Raid5-Volumes. In jedem darf eine HDD ausfallen. Fällt eine zweite aus, ist die Kacke am Dampfen. Nun hast du bei jeder Festplatte in den Verbünden eine gewisse Ausfallwahrscheinlichkeit (die halten ja nicht alle fünf Jahre, sondern eben im Durchschnitt). Wenn eine ausfällt, muss ein Techniker anwackeln und Ersatz reinstecken und das Raid rebuilden und zwar BEVOR eine ZWEITE ausfällt (was natürlich auch wiederum mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit passiert).
    Nun ist die Kapazität von HDDs inzwischen so groß geworden - ohne dass deren Geschwindigkeit in gleichem Maße gestiegen ist - dass Raid-Rebuilds so lange dauern, dass die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Ausfalls im Verbund statistisch gesehen zu hoch für die Standards eines vernünftigen Admins geworden ist. Für die Standards der Firma des Blog-Autors ist die Grenze afair bei ca. 1TB.
    Man kann das Problem natürlich etwas hinausschieben, indem man zum Beispiel Raid6 mit ZWEI Paritäts-HDDs benutzt, den Rebuild durch Hot Spare Platten beschleunigt und natürklich haltbarere und kleinere (aber natürlich auch dementsprechend teurere) Server-HDDs benutzt. Aber auch dabei hat der Typ eine Grenze von etwa 2TB pro Platte errechnet.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

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