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Schuko mit 16A?

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  1. Schuko mit 16A?

    Autor: nuil 02.02.15 - 11:57

    Also ich meine, dass eine Schukosteckdose nur 10A Dauerlast aushält. Damit hat eine 230V Steckdose nur 2300W. (Über die CEE Stecker gehen mehr, aber wer hat diese im Haus?)
    Außerdem erzeugt das Netzteil bei Volllast 2000W Ausgangsleistung, bei einer Effizienz von 91%. Wenn ich das nun Grob überschlage erhalte ich rund 2200W Eingangsleistung, und damit liege ich bei rund 95% Auslastung der Steckdose. Ganz schön viel, vorallem wenn noch mehr an diese Steckdose/Sicherung hängt.

  2. Re: Schuko mit 16A?

    Autor: ms (Golem.de) 02.02.15 - 12:00

    Es gibt welche mit 10A und mit 16A, ja.

    Marc Sauter, Sr Editor
    Golem.de

  3. Re: Schuko mit 16A?

    Autor: Quantium40 02.02.15 - 12:14

    nuil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich meine, dass eine Schukosteckdose nur 10A Dauerlast aushält. Damit
    > hat eine 230V Steckdose nur 2300W. (Über die CEE Stecker gehen mehr, aber
    > wer hat diese im Haus?)

    Inzwischen sind selbst die billigen Dreifachverteiler meist auf maximal 3,5kW (entsprechen in etwa 16A) ausgelegt.
    Sollte das nicht mehr ausreichen, kann man ja immer noch mit dem Rechner in die Küche umziehen und dafür den Herd abklemmen. :)

  4. Re: Schuko mit 16A?

    Autor: marco_f 02.02.15 - 12:33

    Die ganz alten aus Zeiten der Nullung vielleicht. Aber aktuell wird 3.7kW verbaut.

  5. Re: Schuko mit 16A?

    Autor: Leuchtkeks 02.02.15 - 13:04

    Ich meine mich zu erinnern das die 16A eigentlich nur bei max. 10m Leitungslänge erlaubt sind, und die 1.5mm² eigentlich mit 13A abgesichert sein sollten.

    Ein Bekannter der als Elektriker arbeitet hat mir erzählt das die heute in Neubauten 2.5mm² verlegen.

    Als ich mein Büro vorletztes Jahr renoviert habe habe ich aus lauter Paranoia den 4 Steckdosen wo der Schreibtisch steht eine eigene Leitung mit eigener Sicherung spendiert.

  6. Re: Schuko mit 16A?

    Autor: Quantium40 02.02.15 - 13:46

    Leuchtkeks schrieb:
    > Als ich mein Büro vorletztes Jahr renoviert habe habe ich aus lauter
    > Paranoia den 4 Steckdosen wo der Schreibtisch steht eine eigene Leitung mit
    > eigener Sicherung spendiert.

    Einzeln abgesicherte Steckdosen sind grundsätzlich immer eine gute Idee, sofern es der finanzielle Rahmen erlaubt.

    In der Hinsicht find ich die britischen Stromstecker mit eingebauter Sicherung ganz interessant, auch wenn Sicherungsautomaten natürlich praktischer sind.

    siehe auch
    > http://de.wikipedia.org/wiki/Stecker_BS_1363

  7. Re: Schuko mit 16A?

    Autor: StefanGrossmann 02.02.15 - 13:48

    Ja, Du hast Recht. Die Irrsinnigen Vorgaben des VDE schreiben heute extra Sicherheit vor obwohl die selbe Leitung bei bis zu 17m damals 20A abkonnte.
    Alles Geldmacherei in meinen Augen.
    Auch heutzutage darf man die Leitung höher absichern, wenn man mit dem Spannungsfall unter 3% bleibt. Dazu besteht Bestandsschutz bei älteren Wohnungen.
    Apropo Geldmacherei: Wenn es nach der VDE geht haben wir mindestens 3 RCDs im Haus und würden alle paar Jahre die gesammte Elektrik prüfen wie es bei Gewerbebetrieben schon lange vorgeschrieben ist.
    Das ist aber dann wieder ein anderes Thema. Vergesst bitte nicht 1x pro Monat eure Schutzorgane auszulösen, liebe Betreiber.

  8. Re: Schuko mit 16A?

    Autor: M.P. 02.02.15 - 13:51

    Die "normalen" weißen Schuko-Steckdosen (CEE 7/4) sind für 10...12 A Dauerlast und für 16 A im Kurzzeitbetrieb spezifiziert.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Schuko#Spannung_und_Strom


    Nur die blauen Camping-Anschlussstecker nach IEC 60309 sind auch für Dauerlast 16 A ausgelegt...

  9. Re: Schuko mit 16A?

    Autor: StefanGrossmann 02.02.15 - 13:57

    Seit wann hat Wikipedia irgendwelche Beweiskraft? :)
    Wichtig ist wie die Hersteller das bauen und eine "normale" Busch Jäger UP Schutzkontaktsteckdose (20EUC-214) kann ohne Probleme die 16A Dauerbelastung ab.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.02.15 13:58 durch StefanGrossmann.

  10. Re: Schuko mit 16A?

    Autor: M.P. 02.02.15 - 13:57

    StefanGrossmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Apropo Geldmacherei: Wenn es nach der VDE geht haben wir mindestens 3 RCDs
    > im Haus und würden alle paar Jahre die gesammte Elektrik prüfen wie es bei
    > Gewerbebetrieben schon lange vorgeschrieben ist.


    Seitdem ich einmal nach Rückkehr aus dem Urlaub den kompletten Inhalt des Gefrierschrankes wegwerfen musste, weil ein Erdschluss in der Umwälzpumpe der Heizung den separaten Keller-RCD ausgelöst hat, habe ich selbst im Keller einen zweiten RCD für die Kühlschränke usw...

    In der Wohnung habe ich leider nur einen RCD, hätte aber gerne einen zweiten, um die Beleuchtung separat zu sichern... derzeit steht man im Dunkeln, wenn man wieder ein für geplante Obsoleszenz optimierter Heizstab in einem Haushaltsgerät planmäßig seinen Geist aufgibt...

  11. Re: Schuko mit 16A?

    Autor: M.P. 02.02.15 - 14:12

    Viel Spaß beim Suchen nach einem passenden Kaltgerätekabel...

    Alle, die ich finden konnte, sind mit 10/16 A am Stecker beprägt...

    Aber für dieses Netzteil sollte das ja gerade noch passen.
    Insbesondere scheint das der Hersteller zu meinen, da er anscheinend eine C13 Gerätestecker für sein Netzteil verbaut hat.

  12. Re: Schuko mit 16A?

    Autor: Anonymer Nutzer 02.02.15 - 14:59

    ich hab ne alte kaffeemaschine und nen alten wasserkocher an einer steckdosen in einem uralten haus und lass die jeden tag zusammen laufen. ich gehe davon aus, dass die zusammen mindesten 3 kW verbraten. die hauselektrik ist derart beschaffen, dass manchmal der bildschirm ausgeht wenn ich das licht an oder ausschalte und jede woche mindestens eine glühbirne durchbrennt.
    ist das jetzt ein sicherheitsproblem oder bekommen die geräte einfach weniger strom als sie eigentlich nehmen würden?

  13. Re: Schuko mit 16A?

    Autor: c322650 02.02.15 - 15:36

    moppler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ist das jetzt ein sicherheitsproblem oder bekommen die geräte einfach
    > weniger strom als sie eigentlich nehmen würden?

    moppler das ist wirklich überhaupt nicht das Thema, was man online ohne Elektrikerausbildung ansprechen sollte. Informiere lieber einen Fachbetrieb der deine Leitungen überprüft.

  14. Re: Schuko mit 16A?

    Autor: Quantium40 02.02.15 - 15:45

    moppler schrieb:
    > ich hab ne alte kaffeemaschine und nen alten wasserkocher an einer
    > steckdosen in einem uralten haus und lass die jeden tag zusammen laufen.
    > ich gehe davon aus, dass die zusammen mindesten 3 kW verbraten.
    Das Alter des Hauses spielt dabei weniger eine Rolle als das Alter der Elektroinstallation.

    > die hauselektrik ist derart beschaffen, dass manchmal der bildschirm ausgeht
    > wenn ich das licht an oder ausschalte und jede woche mindestens eine
    > glühbirne durchbrennt.
    Autsch. Das klingt nach einem dringenden Fall für den nächsten Elektromeister.

    > ist das jetzt ein sicherheitsproblem oder bekommen die geräte einfach
    > weniger strom als sie eigentlich nehmen würden?
    Wenn die Leitungsquerschnitte zu gering sind, heißt das nicht, dass die Geräte weniger bekommen, als sie gerne haben würden, sondern daß sich die Leitungen im Allgemeinen und die Steckverbindungen im Besonderen über das zulässige Maß hinaus erwärmen. Im ungünstigsten Fall kann das dazu führen, dass du dir aufgrund eines Brandschadens demnächst ein neues altes Haus zum Wohnen suchen darfst.

  15. Re: Schuko mit 16A?

    Autor: Groundhog Day 02.02.15 - 16:50

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Inzwischen sind selbst die billigen Dreifachverteiler meist auf maximal
    > 3,5kW (entsprechen in etwa 16A) ausgelegt.
    > Sollte das nicht mehr ausreichen, kann man ja immer noch mit dem Rechner in
    > die Küche umziehen und dafür den Herd abklemmen. :)

    Der ist aber normal mit 3-Phasen-Wechselstrom (Drehstrom) angeschlossen und da kriegst du ein PC-Netzteil nicht zum Laufen :P

  16. Re: Schuko mit 16A?

    Autor: Quantium40 02.02.15 - 17:05

    Groundhog Day schrieb:
    > Der ist aber normal mit 3-Phasen-Wechselstrom (Drehstrom) angeschlossen und
    > da kriegst du ein PC-Netzteil nicht zum Laufen :P

    Abwarten - noch ein paar Jahre und Drehstromanschlüsse werden Standard für Netzteile.
    Das hätte dann auch den Vorteil, dass man nicht nur Highendgrafikkarten betreiben könnte, sondern endlich auch Elektroschweißgeräte mit USB-Anschluß realisierbar werden. :)

  17. Re: Schuko mit 16A?

    Autor: HiddenX 03.02.15 - 08:00

    nuil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich meine, dass eine Schukosteckdose nur 10A Dauerlast aushält.
    Naja, was anderes steht ja nun auch nicht im Artikel. Da steht eine mit 16A abgesicherte Steckdose was i.d.R. der Fall ist. Ob die nun dafür spezifiziert ist hat damit ja erstmal nix zu tun.

    Wenn man nicht jede Steckdose einzeln abgesichert hat (selten) macht es aber eh keinen Unterschied, dann fliegt dir die Sicherung sowieso raus wenn du an einer einzelnen Steckdose anfängst 16A zu ziehen sofern irgend was anderes eingesteckt ist.
    In meiner Wohnung extra spaßig da hängen gleich mehrere Räume an einer Sicherung da haut der Staubsauger schon mal die Sicherung raus. (Als ich eingezogen bin waren es nichtmal moderne Sicherungen und die ollen Teile haben beim Licht einschalten schon aufgegeben)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.02.15 08:01 durch HiddenX.

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