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Lohnt sich das denn?

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  1. Lohnt sich das denn?

    Autor: motzerator 14.07.12 - 15:29

    In dem Artikel vermisse ich die Preisangabe.

    Bei einem bekannten Versandhändler kostet eine Toshiba SAS Festplatte mit 600 GB und 10.000 U/Min bereits 384.- Euro, ist man da mit einer normalen Festplatte und einer SSD als Bootlaufwerk in Kombination nicht viel besser beraten?

  2. Re: Lohnt sich das denn?

    Autor: KastenBier 14.07.12 - 15:48

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In dem Artikel vermisse ich die Preisangabe.
    >
    > Bei einem bekannten Versandhändler kostet eine Toshiba SAS Festplatte mit
    > 600 GB und 10.000 U/Min bereits 384.- Euro, ist man da mit einer normalen
    > Festplatte und einer SSD als Bootlaufwerk in Kombination nicht viel besser
    > beraten?


    Es geht hierbei um Server Festplatten und nicht um Platten für den Hausgebrauch. Für 600GB zahlt man bei ner SSD noch ca. das doppelte der Toshiba. Generell sind SSD's nicht für Server geeignet da diese nicht nach einer bestimmten Laufzeit kaputt gehen sondern nach einer bestimmten Anzahl Schreibzyklen.

    Zuhause wird von den SSDs vermehrt gelesen nachdem alles wichtige installiert wurde (Windows, Office, 2-3 Spiele). Auf beispielsweise einem E-Mail Server wird allerdings stetig gelöscht sowie geschrieben, sodass eine normale SSD schnell am Ende ihrer "Laufzeit" wäre.

    Auch die MTTF (Mean Time To Failures) von 2 Millionen Stunden (Im Artikel fälschlicherweise MTBF) ist exorbitant höher als bei normalen Magnetfestplatten. Somit zuverlässiger.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.07.12 15:50 durch KastenBier.

  3. Re: Lohnt sich das denn?

    Autor: Raumzeitkrümmer 14.07.12 - 15:50

    Betrachtet man nur Werte wie Transferrate und Kapazität, dann kann man diese Festplatte einer SSD vorziehen. Nachteil: etwas längere Zugriffszeit, Vorteil: günstiger Preis.

  4. Re: Lohnt sich das denn?

    Autor: KastenBier 14.07.12 - 15:56

    Raumzeitkrümmer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Betrachtet man nur Werte wie Transferrate und Kapazität, dann kann man
    > diese Festplatte einer SSD vorziehen. Nachteil: etwas längere Zugriffszeit,
    > Vorteil: günstiger Preis.


    Kann man nicht. Kaum ein heutiges Board verfügt über einen SCSI Port. Für Homeanwender wohl eher untauglich.

  5. Re: Lohnt sich das denn?

    Autor: as (Golem.de) 14.07.12 - 16:00

    Hallo,

    KastenBier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch die MTTF (Mean Time To Failures) von 2 Millionen Stunden (Im Artikel
    > fälschlicherweise MTBF) ist exorbitant höher als bei normalen
    > Magnetfestplatten. Somit zuverlässiger.

    Das Datenblatt nennt explizit eine MTBF mit 2 Millionen Stunden. Die MTTF wird nur in Fußnoten erwähnt.

    gruß

    -Andy

  6. Re: Lohnt sich das denn?

    Autor: Crass Spektakel 14.07.12 - 16:32

    KastenBier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Auch die MTTF (Mean Time To Failures) von 2 Millionen Stunden (Im Artikel
    > fälschlicherweise MTBF) ist exorbitant höher als bei normalen
    > Magnetfestplatten. Somit zuverlässiger.

    Das ist der entscheidende Punkt.

    Desktopharddisks bekommen heute meistens nur ein Jahr Garantie. Da brauchts nicht viel Fantasie bis zum Harddiskcrash. Derartige Serverharddisks bekommen aber fünf bis zehn Jahre Garantie. Und ja, ich habe schonmal Serverharddisks nach sieben Jahren getauscht, kein Problem, binnen eines Tages lag eine eingeschweißte Vorabaustauschplatte auf dem Tisch. Produktionsdatum gerademal zwei Jahre zurück.

  7. Re: Lohnt sich das denn?

    Autor: KastenBier 14.07.12 - 16:50

    as (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallo,
    >
    > Das Datenblatt nennt explizit eine MTBF mit 2 Millionen Stunden. Die MTTF
    > wird nur in Fußnoten erwähnt.
    >
    > gruß
    >
    > -Andy


    Mein Fehler, sorry.

  8. Re: Lohnt sich das denn?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.07.12 - 17:14

    gehts hier um Heimanwender?

  9. Re: Lohnt sich das denn?

    Autor: motzerator 14.07.12 - 18:20

    HerrMannelig schrieb:
    --------------------------
    > gehts hier um Heimanwender?

    In meiner ursprünglichen Fragestellung ging ich
    tatsächlich eher vom Heimanwenderfall aus, aber
    ich war auch daran interessiert, wo so eine Platte
    sich doch lohnen würde, daher fand ich auch die
    Ausführungen zum Einsatz im Server interessant.

    In dem Sinne: Danke für die Infos an alle :)

  10. WD VelociRaptor - 1TB = ca. 250Euro

    Autor: Dumpfbacke 14.07.12 - 19:44

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In dem Artikel vermisse ich die Preisangabe.
    >
    > Bei einem bekannten Versandhändler kostet eine Toshiba SAS Festplatte mit
    > 600 GB und 10.000 U/Min bereits 384.- Euro, ist man da mit einer normalen
    > Festplatte und einer SSD als Bootlaufwerk in Kombination nicht viel besser
    > beraten?
    Von WD gibt es die VelociRaptorreihe, welche mit 10.000 Umdrehungen laufen.
    Da kostet die 1TB Variante zur Zeit ca. 250Euro, die 600GB ca. 180Euro.
    Diese Modelle sind für den Heimanwender/ Performenceanwender gedacht, da sie eine Sata- Schnittstelle haben.

    Die Frage, was sich mehr lohnt, dürfte hier vom Anwenderfall abhängen. Wer ein schnelles Booten haben will, sollte eine SSD nehmen, wer viele Daten hin und her schaufeln will (kompilieren, Videobearbeitung oder so was), sollte entweder eine große SSD (dürfte aber immer noch sehr teuer werden) oder eine von den schnellen HDDs nehmen. Dazu würde ich vor dem Kauf ein paar Benchmarks durchgehen. ;)
    mfg

  11. Re: Lohnt sich das denn?

    Autor: BruceMangee 14.07.12 - 20:03

    Crass Spektakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > KastenBier schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Auch die MTTF (Mean Time To Failures) von 2 Millionen Stunden (Im
    > Artikel
    > > fälschlicherweise MTBF) ist exorbitant höher als bei normalen
    > > Magnetfestplatten. Somit zuverlässiger.
    >
    > Das ist der entscheidende Punkt.
    >
    > Desktopharddisks bekommen heute meistens nur ein Jahr Garantie. Da
    > brauchts nicht viel Fantasie bis zum Harddiskcrash. Derartige
    > Serverharddisks bekommen aber fünf bis zehn Jahre Garantie. Und ja, ich
    > habe schonmal Serverharddisks nach sieben Jahren getauscht, kein Problem,
    > binnen eines Tages lag eine eingeschweißte Vorabaustauschplatte auf dem
    > Tisch. Produktionsdatum gerademal zwei Jahre zurück.

    Das war dann dieses Jahr? SAS gibt's erst seit 2004, die brauchbaren Geräte gegen Ende 2004/Anfang 2005 und SAS2 seit 2007.

    Der einzige Vorteil (nach IOPS) ist, dass du die Dinger wieder in derselben Kapazität nach bekommst. Und du bekommst sie auch nur innerhalb eines Tages, wenn du auch den Vertrag dafür hast.
    Ob man nun dafür das 5-10 Fache an Kohle ausgeben will, sollte man sich selber durchrechnen. Das mit der Laufzeit ist reines Marketing. Hab schon einen SAS Platte nach 4 Jahren defekt gehabt und ich habe SATA Platten, die seit Einführung des IPC Vortex Controllers dafür bis heute ihren Dienst schieben. Für die meisten Firmen ist SAS schlicht nicht notwendig, für Heimanwender schon gar nicht ...

  12. Re: Lohnt sich das denn?

    Autor: Crass Spektakel 14.07.12 - 21:56

    Von SAS war meinerseits nie die Rede, nur von Serverplatten.

    War eine SCA-Platte von IBM. Eigentlich eine relabelte Seagate. Machte aber sagenhafte 140MB/s bei 36GB. Kann man nicht meckern, schonmal weil das Ding so laut ist daß man das Meckern nicht hören könnte.

  13. Re: WD VelociRaptor - 1TB = ca. 250Euro

    Autor: Morkulebus 14.07.12 - 23:19

    > Die Frage, was sich mehr lohnt, dürfte hier vom Anwenderfall abhängen. Wer
    > ein schnelles Booten haben will, sollte eine SSD nehmen...

    Und nochmal, hier ist die Rede von Server Platten. Server booten vllt. so 4 mal im Jahr, und in der Zeit arbeiten die 1-n Redundanz/Cluster-Geräte weiter. Hier ist nicht die Rede von Spielzeug unterm Schreibtisch.

  14. Re: Lohnt sich das denn?

    Autor: Morkulebus 14.07.12 - 23:23

    Oh ja, vor so einem HP Turm mit 30-40 36er Platten zu stehen macht keine Freude ;-)

  15. Re: WD VelociRaptor - 1TB = ca. 250Euro

    Autor: Dumpfbacke 14.07.12 - 23:32

    Morkulebus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Die Frage, was sich mehr lohnt, dürfte hier vom Anwenderfall abhängen.
    > Wer
    > > ein schnelles Booten haben will, sollte eine SSD nehmen...
    >
    > Und nochmal, hier ist die Rede von Server Platten. Server booten vllt. so 4
    > mal im Jahr, und in der Zeit arbeiten die 1-n Redundanz/Cluster-Geräte
    > weiter. Hier ist nicht die Rede von Spielzeug unterm Schreibtisch.
    Was macht den Unterschied zwischen Desktop und Server aus?
    5 Jahre Garantie?
    24x 7 Stunden Betrieb?
    Das kann es nicht sein, das hat die VelociRaptor- Reihe.
    Das weiß man aber auch. ;)
    Also, was macht den Unterschied aus?
    15.000rpm anstatt 10.000?

    mfg



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.07.12 23:33 durch Dumpfbacke.

  16. Re: WD VelociRaptor - 1TB = ca. 250Euro

    Autor: original registriert 15.07.12 - 00:28

    ne, der unterschied zwischen "server" und "industriestandard" sind
    diese 2 millionen stunden laufzeit - eine consumer festplatte geht
    eifach im mittel schneller bzw häufiger kaputt.

    für daheim oder im office - also in situationen wo man problemlos
    drankommt, und man spiegelt oder wenigsten regelmössig ein backup
    macht, langen normale platten vollkommen aus.
    wenn man hingegen einen mailserver betreibt, der im internet steht,
    macht der 3 fache preis für eine "server" festplatte sehr viel sinn.

    die velociraptor hab ich aber auch immer gerne für audio/video benutzt.

  17. Re: WD VelociRaptor - 1TB = ca. 250Euro

    Autor: Morkulebus 15.07.12 - 00:53

    Die Laufzeit. Von meinen 4 WD im NAS muss ich jetzt schon eine einschicken, nach nichtmal zwei Jahren. Und eine zickt, die ist wohl die nächste. Deswegen lag auch eine als Reserve im Schrank. Zu Hause spielt das eine untergeordnete Rolle, im Firmeneinsatz ist das etwas anderes. Nix für Mausschubser, bei File- oder Mailservern will man nicht täglich eine der Platten tauschen.

  18. Re: WD VelociRaptor - 1TB = ca. 250Euro

    Autor: jayrworthington 15.07.12 - 00:55

    Dumpfbacke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage, was sich mehr lohnt, dürfte hier vom Anwenderfall abhängen. Wer
    > ein schnelles Booten haben will, sollte eine SSD nehmen, wer viele Daten

    Wenn Du SAS, SSD und booten im selben Kontext verwendest, hast Du die Frage nicht verstanden. In dem Bereich, wo SAS zum Einsatz kommt, gibts keine "Festplatten" mit SSD-Technik, das benutz man bestenfalls fuer High-Performance-Datenbanken oder Caches, niemals als Boot-"disk".

    > hin und her schaufeln will (kompilieren, Videobearbeitung oder so was),
    > sollte entweder eine große SSD (dürfte aber immer noch sehr teuer werden)

    Argh. Videobearbeitung auf SSD. Hast Du Aktien von einem Flash-Hersteller?

  19. Re: WD VelociRaptor - 1TB = ca. 250Euro

    Autor: Dumpfbacke 15.07.12 - 01:07

    Morkulebus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Laufzeit. Von meinen 4 WD im NAS muss ich jetzt schon eine einschicken,
    Oh, eine WD Green.
    Moment, wovon reden wir?
    Achja, WD Raptors. Irgendwie sind das 2 komplett unterschiedliche Zielgruppen.
    Die Greens sind laut WD Webseite nicht für NAS vorgesehen.

    Merkwürdig...

  20. Re: WD VelociRaptor - 1TB = ca. 250Euro

    Autor: Dumpfbacke 15.07.12 - 01:13

    jayrworthington schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dumpfbacke schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Frage, was sich mehr lohnt, dürfte hier vom Anwenderfall abhängen.
    > Wer
    > > ein schnelles Booten haben will, sollte eine SSD nehmen, wer viele Daten
    >
    > Wenn Du SAS, SSD und booten im selben Kontext verwendest, hast Du die Frage
    > nicht verstanden. In dem Bereich, wo SAS zum Einsatz kommt, gibts keine
    > "Festplatten" mit SSD-Technik, das benutz man bestenfalls fuer
    > High-Performance-Datenbanken oder Caches, niemals als Boot-"disk".
    Sag das den Herstellern, die Flash- Disk + HDDs kombinieren.

    > > hin und her schaufeln will (kompilieren, Videobearbeitung oder so was),
    > > sollte entweder eine große SSD (dürfte aber immer noch sehr teuer
    > werden)
    >
    > Argh. Videobearbeitung auf SSD. Hast Du Aktien von einem Flash-Hersteller?
    Erzähl es nicht mir. Aber wenn ein Hersteller mehrere Jahre auf eine SSD gibt, würde ich mir schon den Spaß gönnen und 2 SSDs holen und diese im Raid laufen lassen. ;)
    Fällt eine aus, wird es Zeit für eine Sicherung bzw. die SSD dient wirklich nur zur Bearbeitung und danach landet alles auf einem NAS bzw. Raid 1 externe HDD.
    Die Performence mit SSD ist einfach zu gut. ;)
    mfg

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