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Testlogik

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  1. Testlogik

    Autor: Muellersmann 13.06.16 - 11:32

    Bei Grafikkarten mißt man die FPS in Spielen (min. + max.)
    Bei Soundkarten klemmt man ein Micro dran und mißt die Frequenzen bzw. macht zusätzliche Hörtests.
    Bei CPUs mißt man die Leistung in Spielen und Benchmarks.

    Bei SSD nimmt man Benchmarks.


    Ich weiss anhand des Tests nun zwar, dass die SSD unter Umständen drosselt und Windows nicht schneller bootet. Ich weiss dass sie schnell ist.

    Ich weiss aber immer noch nicht was sie mir bringt. Wenn ich nun ein 1 Gbyte Video lade, wieviel ist es schneller? Wenn ich nun eine Datenbank laufen lasse, was macht es aus? Wenn ich nun rein mit dem Rechner Spiele, wie schnell laden die Spiele?

  2. Re: Testlogik

    Autor: ms (Golem.de) 13.06.16 - 11:47

    1) Beim Video laden limitiert das Internet
    2) Das kommt massiv auf die Datenbank an
    3) Schneller als was? Sata-SSD? HDD?

    Mit freundlichen Grüßen
    Marc Sauter
    Golem.de

  3. Re: Testlogik

    Autor: Muellersmann 13.06.16 - 14:53

    Danke für den Test. Ich hoffe das kommt nun nicht zu negativ rüber.

    Es fehlt mir einfach ein Benchmark oder ein Visualisierungmöglichkeit. Ich kann bei einer Grafikkarte direkt sehen, dass eine 1080 in den Benchmarks immer Platz 1 ist, wenn man die FPS einzelner Spiele zusammenrechnet und durch die Anzahl der Tests teilt. Die SSD unterteils sich in verschiedene Disziplinen. Genau da fehlt mir immer wieder ein Vergleich, da die Benchmarks im Gegensatz zur Grafikkarte keine eindeutigen Werte ausspucken. Ein Spiel mit 100 fps hat 100 fps. Eine SSD mit 2000 Punkte in AS SSD ist wie schnell? Genau ... der Wert sagt nichts aus. Im ganzen Netz jagt man die SSD durch theoretische Tests und das ist einfach und bequem. Es hat entfernt einen Charakter wie zB. der 3DMark.

    Eine Lösung habe ich noch nicht parat.

  4. Re: Testlogik

    Autor: photoliner 13.06.16 - 14:59

    Es werden doch IOPS bzw. Lese-/Schreibraten angegeben?! Allein darüber lassen sich, zumindest grob, die einzelnen Speicher miteinander vergleichen. Dass diese Werte nur unter Idealbedingungen erreicht werden, dürfte so klar sein, wie dass der NEFZ im KFZ-Bereich reine Augenwischerei ist.

  5. Re: Testlogik

    Autor: ms (Golem.de) 13.06.16 - 16:00

    Die Punkte, die der AS-SSD ausgibt, führen wir ja bewusst nicht auf, da nichtssagend. Bei einer SSD gibt es viele Metriken - wie bei einer Grafikkarte (fps, Watt, Bildqualität, D3D_FL etc). Alles auf einen "eindeutigen" Wert einzudampfen, verfälscht die Aussage.

    Mit freundlichen Grüßen
    Marc Sauter
    Golem.de

  6. Re: Testlogik

    Autor: RicoBrassers 13.06.16 - 16:50

    Muellersmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke für den Test. Ich hoffe das kommt nun nicht zu negativ rüber.
    >
    > Es fehlt mir einfach ein Benchmark oder ein Visualisierungmöglichkeit. Ich
    > kann bei einer Grafikkarte direkt sehen, dass eine 1080 in den Benchmarks
    > immer Platz 1 ist, wenn man die FPS einzelner Spiele zusammenrechnet und
    > durch die Anzahl der Tests teilt. Die SSD unterteils sich in verschiedene
    > Disziplinen. Genau da fehlt mir immer wieder ein Vergleich, da die
    > Benchmarks im Gegensatz zur Grafikkarte keine eindeutigen Werte ausspucken.
    > Ein Spiel mit 100 fps hat 100 fps. Eine SSD mit 2000 Punkte in AS SSD ist
    > wie schnell? Genau ... der Wert sagt nichts aus. Im ganzen Netz jagt man
    > die SSD durch theoretische Tests und das ist einfach und bequem. Es hat
    > entfernt einen Charakter wie zB. der 3DMark.
    >
    > Eine Lösung habe ich noch nicht parat.

    Liegt auch daran, dass es wie bei CPUs und Grafikkarten verschiedene Modelle/Modellreihen gibt, die für unterschiedliche Anwendungszwecke gemacht wurden. HPC, Gaming, Office, etc.
    Beispiel CPU: HPC braucht eher viele Kerne, während es bei Gaming eher auf die Taktrate und die Instructions per Cycle ankommt. Jemand aus dem Gaming-Bereich würde also sagen, dass der i7-6700k@4,5GHz das Beste ist, was es bisher gegeben hat, während sich jemand aus dem Server-/HPC-Bereich eher über einen Xeon E7-8890 v4 (24 Cores @ 2,2GHz) freut, womit der "Gamer" aber praktisch nichts anfangen kann.

    ;)

  7. Re: Testlogik

    Autor: Flexy 14.06.16 - 04:26

    Beim Gaming ist es gelinde gesagt derzeit eher wurscht ob man eine gute HDD hat, die 150MB/s schaufeln kann oder ob man eine SSD hat, die 500+ MB/s lesen/schreiben kann.

    Man merkt den Unterschied höchstens noch beim ersten Start des Spiels, wenn es 25s statt 15s dauert bis man spielen kann. Im Spiel selbst werden aber meist eher nicht so gewaltige Datenmengen geschaufelt.

    Anders schaut es bei der Bildbearbeitung aus. Moderne Kameras machen Bilder mit 24MP bis 36MP und derartiges, man hat hier schnell mal Tiffs, die 140MB bis 200MB groß sind. Und man braucht ordentlich Speicher (8GB reichen da oft nicht mehr...) oder muss eben auslagern. Und dann macht es schon einen Unterschied, ob man mit 150MB/s lesen oder schreiben kann. Oder ob man das mit 500MB/s kann.

    Noch krasser ist der Unterschied beim Videoschnitt. Während man hier mit einer HDD manchmal 4h+ warten muss, bis ein Film nach dem Schnitt neu gerendert und umkodiert wird, ist es mit einer SSD manchmal in einer Stunde erledigt.

    ==> Ob und wie sich die Geschwindigkeit bemerkbar macht, das hängt immer vom Einsatzzweck ab. Fürs Gaming ist die Geschwindigkeit des Massenfestspeichers aber eher nebensächlich in den allermeisten Spielen. Nur eine alte, langsame HDD mit 5400 rpm, die dann nur 50MB/s schafft, die kann auch hier den Spaß bremsen...

  8. Re: Testlogik

    Autor: RicoBrassers 14.06.16 - 08:04

    Flexy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beim Gaming ist es gelinde gesagt derzeit eher wurscht ob man eine gute HDD
    > hat, die 150MB/s schaufeln kann oder ob man eine SSD hat, die 500+ MB/s
    > lesen/schreiben kann.
    >
    > Man merkt den Unterschied höchstens noch beim ersten Start des Spiels, wenn
    > es 25s statt 15s dauert bis man spielen kann. Im Spiel selbst werden aber
    > meist eher nicht so gewaltige Datenmengen geschaufelt.
    >
    > Anders schaut es bei der Bildbearbeitung aus. Moderne Kameras machen Bilder
    > mit 24MP bis 36MP und derartiges, man hat hier schnell mal Tiffs, die 140MB
    > bis 200MB groß sind. Und man braucht ordentlich Speicher (8GB reichen da
    > oft nicht mehr...) oder muss eben auslagern. Und dann macht es schon einen
    > Unterschied, ob man mit 150MB/s lesen oder schreiben kann. Oder ob man das
    > mit 500MB/s kann.
    >
    > Noch krasser ist der Unterschied beim Videoschnitt. Während man hier mit
    > einer HDD manchmal 4h+ warten muss, bis ein Film nach dem Schnitt neu
    > gerendert und umkodiert wird, ist es mit einer SSD manchmal in einer Stunde
    > erledigt.
    >
    > ==> Ob und wie sich die Geschwindigkeit bemerkbar macht, das hängt immer
    > vom Einsatzzweck ab. Fürs Gaming ist die Geschwindigkeit des
    > Massenfestspeichers aber eher nebensächlich in den allermeisten Spielen.
    > Nur eine alte, langsame HDD mit 5400 rpm, die dann nur 50MB/s schafft, die
    > kann auch hier den Spaß bremsen...

    Dem Stimme ich hier mal so zu. Bei mir liegen meine Spiele auch alle auf einer HDD, während Programme und OS auf der SSD liegen. Einige Spiele hatte ich Testweise mal auf der SSD installiert, hatte für mich aber keinen Nennbaren Vorteil erbracht. ;)

  9. Re: Testlogik

    Autor: Smincke 14.06.16 - 09:39

    Bei heftig gemoddeten Spielen merkt man eine SSD schon, weil die viele kleine Dateien schnell laden kann. Mein Skyrim braucht ohne ssd fast eine Minute beim Start, weil 4/5 von meinem Skyrim Mods sind.

  10. Re: Testlogik

    Autor: ibsi 14.06.16 - 11:03

    Bei mir dauert es keine 5 sec, und das von HDD. Wobei ich zwar die Legendary habe, aber keine weiteren Mods :X

    Meine SSD beherbergt tatsächlich nur Windows.

  11. Re: Testlogik

    Autor: glacius 14.06.16 - 11:10

    kann ich nur bestätigen. Habe mein OS seit geraumer Zeit auf einer SSD und man hat einen deutlich spür- und messbaren Startvorteil. Spiele die ich erst kürzlich zum testen auf meine 850 Pro geschoben habe sind leider weder schneller gestartet noch flüssiger gelaufen. (egal ob mit oder ohne mods)

  12. Re: Testlogik

    Autor: glacius 14.06.16 - 11:11

    Also bei WOT mit oder ohne mods kein Unterschied. Generell lief WOT nicht besser oder startete schneller.

  13. Re: Testlogik

    Autor: Smincke 14.06.16 - 11:59

    Naja es macht einen unterschied, ob wie in wot man ein bisschen an der Steuerung und Zielmechanik rumschraubt, oder aus Skyrim ein anderes Spiel zu machen. Skyrim mit offi HD Texturen 13GB, 6 ohne, ich habe die HD Texture nicht installiert(inkompatibel mit einem Mod) und mein Skyrim is 45 GB groß, also 39 GB kleine, bis mittelgroße Dateien.

  14. Re: Testlogik

    Autor: glacius 14.06.16 - 13:23

    und du merkst wirklich einen Unterschied während der Laufzeit des Spiels? Vielleicht ist WOR nicht am besten als Benchmark geeignet da hier lediglich 1GB zusätzlich mit Mods hinzukommen würde, allerdings haben auch andere (meiner) Spiele nicht wesentlich von einer SSD provitiert.

  15. Re: Testlogik

    Autor: N8wolf 14.06.16 - 20:23

    Also Skyrim im gemodded Zustand ist ein sehr schönes Beispiel. Ich lege da teilweise sogar Ramdisks für an. Insbesondere Texturlastige Mods die häufig verwendet werden profitieren enorm davon. Das liegt vorallem daran, dass alles was in einem Screen nicht mehr benötigt wird aus dem Ram fliegt und erst bei gebrauch geladen wird. Man merkt das ganz gut daran, wenn Skyrim im Lademodus hängen bleibt. Dafür gibt es mods, die erzwingen kurz vor dem freeze den interrupt um einen möglichst nahen Zustand zu bekommen. Dann hat man teilweise wunderschöne Lila Gegenstände in der Welt :-).
    Also modded Skyrim per SSD lohnt sich auf jeden Fall :-)

  16. Re: Testlogik

    Autor: Muellersmann 15.06.16 - 09:20

    Meine Frage war aber nicht: SSD oder HDD.

    Ich bin seit 2008 auf SSD unterwegs. Und nun suche ich ein Upgrade oder Möglichkeiten den PC zu verbessern. Im Hinterkopf speichert man dann die Ranglisten irgendwo ab. Eine Mehrheit wurde wohl blind Samsung den restlichen Herstellern grundsätzlich vorziehen, auch wenn die Mehrheit die genauen Leistungsdaten nicht im Kopf hat. Es wird reduziert auf ein Samsung > all.

    Und Grafikkarten werden doch am Ende auf einen eindeutigen Wert reduziert. Da reicht auch ein Blick auf das Gesamtrating für xx Spiele und das Fazit mit Vor- und Nachteilen.

    Bei SSDs gegenüber HDDs gilt: grundsätzlich in allen Punkten besser, bis auf den Preis pro Kapazität.
    Bei M.2 PCI-E x4 gegenüber SSDs gilt: grundsätzlich in allen Punkten besser, aber es kommt praktisch nichts an (außer Spezialanwendungen). Wenn ich dann ein Spezialanwender bin, dann kaufe ich nicht wegen 5 oder 10 Euro eine günstigere M.2, sondern die Schnellste. So gesehen hat Toshiba aktuelle gegen Intel oder Samsung keine Chance, außer ich nehme das 1000er Modell der Toshiba, weil ich Kapazität brauche.

    Bei der Bereitschaft 300 Euro auszugeben spielt der Preis der Toshiba bei 290 Euro dann keine Rolle mehr. Ich muss mir direkt die aktuellen Preise anschauen...

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