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  5. › TSMC kündigt 20-Nanometer…

Wir warten noch auf Fermi...

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  1. Wir warten noch auf Fermi...

    Autor: TS und MC 14.04.10 - 09:09

    Risikoproduktion beschreibt wohl die aktuellen ATI/FERMI-Liefer-Probleme. Bei ATI nicht so sichtbar, bei FERMI sehr deutlich... .

    Jaja. Wie wäre es also, die Forschung erst mal in die Lieferung der Fermi-Bestellungen zu stecken ?

  2. Re: Wir warten noch auf Fermi...

    Autor: CoolIo 14.04.10 - 09:17

    +1, wollte gerade das selbe schreiben. Können anscheinend nicht mal die aktuelle Technologie beherrschen und wollen weiterspringen. Verdammter Moore...

  3. 2012

    Autor: pool 14.04.10 - 09:39

    Sie fangen 2012 mit der Risikoproduktion von 20nm-Wafern an.
    Manche merken den Zeitraum von 2 Jahren, der bis dahin vergangen sein wird.

    ...

    Andere nicht.



    Außerdem: Schließt ein nicht beherrschter 40nm-Prozess einen erfolgreichen 20nm-Prozess aus? Wenn ja, warum?

  4. Re: Wir warten noch auf Fermi...

    Autor: itler 14.04.10 - 09:40

    1. 40nm Fertigungs Prozess
    2. 3Milliarden Transistoren!
    3. Grosse DIE fläche.
    = Probleme!

    1. 40nm Fertigungs Prozess
    2. 500Millionen Transistoren!
    3. Kleine DIE fläche.
    = super ausbäute!

  5. Re: Wir warten noch auf Fermi...

    Autor: Neutronium 14.04.10 - 10:20

    itler schrieb:
    -------------------------------------------------------------------
    > 1. 40nm Fertigungs Prozess
    > 2. 3Milliarden Transistoren!
    > 3. Grosse DIE fläche.
    > = Probleme!
    Komisch, dass Intel beim noch größeren Itanium 2 nicht dieses Ausbeuteproblem hat. Derzeit liegt die Yield für die Fermi-Dies wohl bei 1-5%, was verdammt weit von den sonst üblichen 60-65% entfernt ist.

    > 1. 40nm Fertigungs Prozess
    > 2. 500Millionen Transistoren!
    > 3. Kleine DIE fläche.
    > = super ausbäute!
    So super (und super ist stark übertrieben) wäre wohl die Yield bei den AMD/ATI-GPUs auch nicht, wenn AMD nicht massive Gegenmaßnahmen gegen die üblichen Probleme im TSMC-40nm-Prozess unternommen hätte, die in der Folge allerdings viel Strom schlucken.

  6. Re: Wir warten noch auf Fermi...

    Autor: Abseus 14.04.10 - 10:50

    die forschung in lieferung stecken???

  7. Re: Wir warten noch auf Fermi...

    Autor: Abseus 14.04.10 - 10:52

    itler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. 40nm Fertigungs Prozess
    > 2. 3Milliarden Transistoren!
    > 3. Grosse DIE fläche.
    > = Probleme!
    >
    > 1. 40nm Fertigungs Prozess
    > 2. 500Millionen Transistoren!
    > 3. Kleine DIE fläche.
    > = super ausbäute!


    500Millionen reichen ja eventuell ja nicht mehr? und ausbeute immer noch mit "e"

  8. Re: Wir warten noch auf Fermi...

    Autor: TS und MC 14.04.10 - 11:01

    Was die Leute hier nicht verstehen: Es sind geometrische Prozesse.
    Eine Pizza ist gut. Oder völlig verbrannt oder überall nicht durch oder an einer seite verbrannt oder gut und und an der anderen Seite gut oder nicht durch.

    Stattdessen glauben sie an die exponentielle Fehler-Zunahme. Die gilt aber nur für UNABHÄNIGE Ereignisse. Und das sind Transistoren die auf dem gleichen Wafer oder in derselben Fabrik produziert werden, halt nicht so sehr.
    Professoren-Zitat: "Der falsche Glaube an die exponentielle Fehlerzunahme hat VLSI um 10 Jahre verhindert". Wir könnten jetzt schon die CPUs von in 10 Jahren haben :-(((

    Zurück zum Thema: Wenn also Fehler erscheinen, kann man die Dies kleiner machen und auf einem Träger verbinden. Ist meist eine Notlösung (Pentium 2 glaube ich) die später (PS-One,...) bei besserer Technologie oder einfach besserer Ausbeute meist wohl zu einem Die zusammengeführt wird, aber eine Notlösung, die halt gehen würde.

    10% mehr Die-Fläche macht 1.1 * 1.1 = 1,21 also 21% mehr Risiko, einen Produktions-Fehler einzufangen.
    Das peilen die Anfängerkiddies und ihr falsches Statistik-Wissen nicht. Und auch die ct-Redakteure glauben an die (falsche) exponentielle Fehlerzunahme.

    Wenn man also kleine Dies bestellt, kommen zahlenmäßig mehr durch, wodurch man genügend hätte, um aus mehreren Teilen ein funktionierendes ATI-Chip-Modul zu bauen.

    Oder man nutzt andere Techniken. Man weiss z.b. das linksdrehende AND-Gatter mit 4 Anschlüssen viel häufiger Fehler einfangen und TSMC diesen Fehler nicht weg-kriegt. Also redesignet man automatisch und meidet linksdrehende AND-Gatter mit 4 Anschlüssen. (das war ein fiktives Beispiel mit den linksdrehenden AND-Gattern mit 4 Anschlüssen)
    Wenn man Schafe auf eine Schweine-Grippe-Insel packt, fangen die sich ja auch keine Schweine-Grippe ein.

    Aber das geht bei hochintegrierten und sehr homogenen Schaltungen wie vielleicht Fermi nicht. Wenn man Multi-Chip-Module nimmt, stimmt die Bandbreite möglicherweise nicht mehr und man wird verlacht und alle Tests machen einem die nächsten 100 Jahre das Leben schwer, selbst wenn die 20nm-Fermis schneller laufen wie Schumacher. Denn schlechte News und Vor-Urteile bleiben länger im Gedächtnis.

    Wie Du korrekt schreibst: ATI ist durchgekommen und NVidia will oder kann nicht. Tja. Blöd.
    Auf Nebenkriegs-Schauplätzen wäre das möglicherweise egal. Aber wenn man sonst nicht viel in der Pipeline hat, ist das wie bei Pharma-Firmen: Nicht so toll. Wenn z.b. ATI die Umsätze wegnimmt. Was ich nicht weiss, weil ich nicht viel Geld für Grafik ausgeben will.

  9. Re: Wir warten noch auf Fermi...

    Autor: Critter 14.04.10 - 11:05

    Neutronium schrieb:

    > Komisch, dass Intel beim noch größeren Itanium 2 nicht dieses
    > Ausbeuteproblem hat. Derzeit liegt die Yield für die Fermi-Dies wohl bei
    > 1-5%, was verdammt weit von den sonst üblichen 60-65% entfernt ist.

    Dass der Itanium 2 aber noch in dem alten 65nm Prozess gefertigt wird weist du aber? Der hat auch nur 2 Milliraden Tranistoren und nicht 3. Vergleichbar also mit dem 5870er Chip.

    1-5% halte ich aber für etwas untertrieben. Waren das nicht so 20%? Ok, wäre trotzdem auch viel zu niedrig.

  10. Re: Wir warten noch auf Fermi...

    Autor: Neutronium 14.04.10 - 11:18

    Critter schrieb:
    -----------------------------------------------------------------
    > Dass der Itanium 2 aber noch in dem alten 65nm Prozess gefertigt wird weist
    > du aber?
    Ja. Dafür ist er aber noch ein Stückchen größer.

    > Der hat auch nur 2 Milliraden Tranistoren und nicht 3.
    > Vergleichbar also mit dem 5870er Chip.
    Der 5870er hat sogar nur 1 Mrd. Transistorfunktionen.

    > 1-5% halte ich aber für etwas untertrieben. Waren das nicht so
    > 20%? Ok, wäre trotzdem auch viel zu niedrig.
    Bislang liegen die Schätzungen zwischen 8000 und 40000 produzierten Fermi-Karten, die aus 9000 von nVidia gekaufen Risk-Wafern hergestellt wurden. Auf jeden Wafer passen 104 Fermis.

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