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Hinweis zur Korrektheit

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  1. Hinweis zur Korrektheit

    Autor: ErlangMaster 03.05.16 - 11:47

    Zum einen würde ich gerne darauf hinweisen, dass ein Vergleich der UNITY mit der XtremIO grundsätzlich nur dann möglich ist, wenn man auch die Data Services (Inline Deduplication, Inline Compression, Thin Provisioning) der XtremIO berücksichtigt. Während die UNTIY tatsächliche Kapazitäten auf Basis entsprechender Hardware abbildet, erzeugt die XtremIO ihre hohen Speicherkapazitäten aufgrund besagter Data Services und damit auf logischer Ebene. XtremIO ist aufgrund dieser Data Services durchaus in der Lage vergleichbare Speicherkapazitäten zu realisieren.

    Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass ein einzelner XtremIO X-Brick bei einem Lese/Schreibverhältnis von 70/30 und 8K Blockgröße etwa 150.000 IOPs erzeugt werden. Der von Ihnen erwähnte Wert von 1.200.000 IOPs entspricht dem Vollausbau mit einem 8 X-Brick Cluster (vgl. XtremIO Specifications).

    Die Aussage, dass UNITY mit 300.000 IOPs vergleichen mit anderen Geräten vergleichsweise langsam ist, finde ich schwierig. Denn zum einen frage ich mich, woher Sie den Wert mit 300.000 IOPs nehmen. Zum anderen wird, wie der Name es schon andeutet, mit IOPs die Menge an Input/Output Operations gemessen, die ein System vertragen kann und nicht die Reaktionszeit. Diese hängt zwar durchaus von den möglichen IOPs ab, ist aber etwas völlig anderes.

    Gruß
    ErlangMaster

  2. Re: Hinweis zur Korrektheit

    Autor: wHiTeCaP 03.05.16 - 13:16

    +1
    Bin mal auf die Präsentarion zur Unity gespannt. Nach meinem Urlaub mal gleich einen Termin anfordern ;)

    Die XtremeIO ist schon ein tolles Gerät. In einem Testlauf einer unserer Kunden performte das Ding so geil in deren Umgebung, dass es sofort gekauft war. Passt nur leider nicht in unser Umfeld.
    AllFlash klingt immer wie ein Segen. Bis dann der Vertrieb kommt und dem Kunden SK4 auf Flash verkauft *doh*

  3. Re: Hinweis zur Korrektheit

    Autor: as (Golem.de) 03.05.16 - 18:23

    Hallo,

    ErlangMaster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum einen würde ich gerne darauf hinweisen, dass ein Vergleich der UNITY
    > mit der XtremIO grundsätzlich nur dann möglich ist, wenn man auch die Data
    > Services (Inline Deduplication, Inline Compression, Thin Provisioning) der
    > XtremIO berücksichtigt.

    Das etwas nur grundsätzlich miteinander zu vergleichen ist, wenn alle Optionen berücksichtigt werden ist sehr schwierig. Ein rein technischer Vergleich ist sehr wohl erlaubt. Beispielsweise könnte man auch die Einbautiefen berücksichtigen und die Abwärme. Warum darf ich das nur vergleichen, wenn die Data Services berücksichtigt werden? Aus grundsätzlichen Überlegungen? Dann muss man Vergleiche grundsätzlich vermeiden.

    > Während die UNTIY tatsächliche Kapazitäten auf
    > Basis entsprechender Hardware abbildet, erzeugt die XtremIO ihre hohen
    > Speicherkapazitäten aufgrund besagter Data Services und damit auf logischer
    > Ebene. XtremIO ist aufgrund dieser Data Services durchaus in der Lage
    > vergleichbare Speicherkapazitäten zu realisieren.

    Das kommt sicher auf den Einsatzzweck ein. Das ist wie mit LTO-Lösungen. Ja eine gewisse Kompression plus Dedupe ist möglich, aber nicht in jedem Fall wird das theoretische Maximum erreicht, das der Hersteller verspricht. Ich bin da sehr sketisch, wenn ein Hersteller behauptet per Dedupe und co. in jedem Fall bestimmte Werte zu erreichen.

    > Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass ein einzelner XtremIO X-Brick
    > bei einem Lese/Schreibverhältnis von 70/30 und 8K Blockgröße etwa 150.000
    > IOPs erzeugt werden. Der von Ihnen erwähnte Wert von 1.200.000 IOPs
    > entspricht dem Vollausbau mit einem 8 X-Brick Cluster (vgl. XtremIO
    > Specifications).

    Ich weiß. Da die Geräte aber als skalierbare Lösung mit beworben werden, gehe ich davon aus, dass solche Lösungen auch in größerem Umfang eingesetzt werden. Hier habe ich sozusagen alle Möglichkeiten mit einbezogen für den Vergleich, was oben noch als Mangel kritisiert wurde.

    > Die Aussage, dass UNITY mit 300.000 IOPs vergleichen mit anderen Geräten
    > vergleichsweise langsam ist, finde ich schwierig. Denn zum einen frage ich
    > mich, woher Sie den Wert mit 300.000 IOPs nehmen.

    Den kommuniziert EMC hier so auf der EMC World. Gemessen habe ich es nicht. Das geht hier nicht. Das ist aber weder ein Hands On noch ein Testbericht.

    > Zum anderen wird, wie der
    > Name es schon andeutet, mit IOPs die Menge an Input/Output Operations
    > gemessen, die ein System vertragen kann und nicht die Reaktionszeit. Diese
    > hängt zwar durchaus von den möglichen IOPs ab, ist aber etwas völlig
    > anderes.

    Richtig, die Reaktionszeit hängt durchaus von den IOPS ab. Und der Anbindung, und des Prozessors usw. usf. Wer schon mal eine eMMC-SSD und eine NVMe-SSD parallel benutzt hat weiß: erstere ist extrem langsam bei Reaktionen. Ja, NVMe gibt deutlich bessere Latenzen, die aber in der Regel sich sofort in besseren IOPS-Werten auswirken.

    Von daher: Man kann schon sagen, dass eine eMMC-SSD sehr schnell mit Write 50 IOPS für eine Operation reagiert. In der Praxis ist diese schnelle Reaktion dann aber eine reine Werbeaussage, denn mit 50 IOPS lässt sich als Extrembeispiel kaum arbeiten. Wobei dieses Beispiel bei Windows Phone als Minimum vorgesehen ist.

    Ich nutze dann lieber den praxisrelevanten Wert und nicht die vorgeblichen Nano- bis Milisekunden, die eine eMMC-SSD schafft als "Reaktionszeit". Denn eine eMMC-SSD ist langsamer in der Reaktionszeit als eine Festplatte, obwohl die Zugriffszeit (die theoretische Reaktionszeit) einer eMMC-SSDs um Welten besser ist als die einer Festplatte.

    Dazu sollte man in der Relation sehen, dass 100.000 bis 300.000 IOPS im Consumerbereich längst möglich ist. Also das was auf rein technischer Ebene funktioniert. Auch hier darf man übrigens vergleichen. Es ist schon interessant zu sehen, wie weit solche High-End-Lösungen eigentlich vom Endkundenmarkt entfernt sind.

    Wenn man nicht vergleichen dürfte, wie angedeutet, müsste man zwischen Enterprise IOPS und Consumer IOPS unterscheiden. Das tut aber keiner.

    gruß

    -Andy (Golem.de)

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