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Ob man das braucht?

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  1. Ob man das braucht?

    Autor: Dwalinn 14.11.17 - 14:29

    Der Vorteil zum Daydream oder Gear VR ist ja "nur" das bessere tracking, wer bereits ein High End Smartphone hat muss sich also nur noch die relativ günstige Brille kaufen.

    Leute die zwar intensiv VR nutzen wollen aber kein High End Smartphone haben würde ich persönlich eher in der Minderheit einschätzen.

  2. Re: Ob man das braucht?

    Autor: Hotohori 14.11.17 - 16:42

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Vorteil zum Daydream oder Gear VR ist ja "nur" das bessere tracking,
    > wer bereits ein High End Smartphone hat muss sich also nur noch die relativ
    > günstige Brille kaufen.
    >
    > Leute die zwar intensiv VR nutzen wollen aber kein High End Smartphone
    > haben würde ich persönlich eher in der Minderheit einschätzen.

    Sorry, aber das ist doch ziemlicher Blödsinn. Ich sag dir auch warum:

    1. gibt es sehr viele Nutzer, die eben durchaus kein High End Smartphone besitzen, mal davon abgesehen das nicht jedes High End Smartphone automatisch VR tauglich ist.

    2. hier geht es beim Tracking vor allem um Positional Tracking, also bewegen im Raum und das ist ein Element, das alles ist, aber ganz sicher nicht unwichtig. Dieses Element ist der Grund wieso viele bei Smartphone VR von "VR für Arme" reden und nicht wegen der geringeren Leistung gegenüber einem High End PC oder weil ein VR Controller fehlt.

    Kann es sein, dass du den Unterschied zwischen Positional Tracking vorhanden und nicht vorhanden nicht kennst?

    Mal davon ab ermöglichst es dieser HTC VR Brille auch Roomscale, aber darum ging es mir nicht mal.

  3. Re: Ob man das braucht?

    Autor: Dwalinn 14.11.17 - 17:02

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry, aber das ist doch ziemlicher Blödsinn. Ich sag dir auch warum:
    >
    > 1. gibt es sehr viele Nutzer, die eben durchaus kein High End Smartphone
    > besitzen, mal davon abgesehen das nicht jedes High End Smartphone
    > automatisch VR tauglich ist.
    Zumindest für Cardboard gibt es keine Einschränkungen aber wie viele Leute kaufen sich statt eines 500¤ Handys lieber eine 200¤ Version nur um dann nochmal 300¤ (mal sehen wie teuer es dann wird) in so ein Standalone gerät zu investieren? Nicht gerade wenige nutzen auf einfach Verträge für die Handys da sie lieber monatlich bezahlen statt direkt so viel Geld auszugeben (auch wenns dadurch meistens teurer wird)

    > 2. hier geht es beim Tracking vor allem um Positional Tracking, also
    > bewegen im Raum und das ist ein Element, das alles ist, aber ganz sicher
    > nicht unwichtig. Dieses Element ist der Grund wieso viele bei Smartphone VR
    > von "VR für Arme" reden und nicht wegen der geringeren Leistung gegenüber
    > einem High End PC oder weil ein VR Controller fehlt.
    Software sales Hardware, da würde ich eher noch mit dir übereinstimmen wenn du auf die niedrigen Hz hinweist (daran hatte ich gerade wirklich nicht gedacht)

    > Kann es sein, dass du den Unterschied zwischen Positional Tracking
    > vorhanden und nicht vorhanden nicht kennst?

    > Mal davon ab ermöglichst es dieser HTC VR Brille auch Roomscale, aber darum
    > ging es mir nicht mal.
    Naja ich habe mir jetzt ein S8+Gear VR gekauft und finde das das ganze schon ganz gut läuft, klar kann ich mich damit nicht frei bewegen wie beim Mixed Reality oder dem Vive aber für ein Interessantes VR erlebnis reicht das alle male.

    Wie gut sich das dann verkauft und was es überhaupt für Software gibt wird man dann ja sehen. Aber mit einem Snapdragon 835 und dem WQHD Display wird das sicherlich nicht so günstig sein von der Grafik wird man auch eher auf höhe des S8 sein.

  4. Re: Ob man das braucht?

    Autor: LH 15.11.17 - 09:12

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumindest für Cardboard gibt es keine Einschränkungen

    Allerdings ist Cardboard auch praktisch für nichts zu gebrauchen. Es muss schon mindestens Daydream sein, was leider dann doch noch zu selten ist.

    Wirklich spannend sind solche Standalone-Geräte am Ende auch sowieso nicht für Privatnutzer, sondern für Firmen. Aktuell nutzen viele die Kombination von PC/Oculus oder PC/Vive, aber das ist nicht für alle Szenarien geeignet. Die Kombination aus Samsung Sx/GearVR ist zwar mobiler, hat aber den Nachteil der umständlicheren Handhabung. Und ja, aus eigener Erfahrung mit Kunden kann ich sagen: An der Benutzung scheitern erstaunlich viele.

    Ein Standalone Headset, welches einfach funktioniert, wäre für viele Firmen ein echter Zugewinn.

    Allerdings könnte sich ein Standalone Headset für Privat lohnen, wenn diese nicht unter dem Hitzeproblem der Smartphone-Lösungen leiden. Die Sx/GearVR Kombination steigt bei halbwegs anspruchsvollen VR-Anwendungen leider recht schnell wegen Hitzeproblemen aus, da könnte ein Spezielheadset mit besserer Verteilung der Komponenten (nicht alles vorne "zusammengedrückt") besser abschneiden.

  5. Jein

    Autor: maerchen 15.11.17 - 14:45

    Cardboard, Daydream & GearVR sind nicht optimal, weil es universelle Halterungen sind und kein wirklich optimiertes System, wo alles zusammenspielt. Außerdem ist bei diesen Systemen das komplett Gewicht und die Hitze vorne, was den Tragekomfort einschränkt.

    Wenn HTC das richtig gemacht hat, werden sie die CPU/GPU anders positioniert haben, so dass die Hitze besser abgeleitet werden kann und das ganze besser ausbalanciert ist. Und auch technisch kann das ganze besser optimiert werden, denn Smartphonesensoren sind nicht optimal für VR und dieses Headset hat u.a. zwei Kameras, die für den Zweck auch entsprechend positioniert sind.

    Insgesamt ein wesentlich stimmigeres Packet und die Performance aktueller SoCs ist, insbesondere richtig für den Zweck optimiert und ohne den üblichen Smartphone-Ballast, ja auch ordentlich.

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