1. Foren
  2. Kommentare
  3. PC-Hardware-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Wasserzeichen: Sony verleiht…

Mit der Telekom also 0,75 Filme pro Monat

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Mit der Telekom also 0,75 Filme pro Monat

    Autor: hallowarum 05.07.13 - 16:47

    Das klingt doch sehr verlockend

  2. Re: Mit der Telekom also 0,75 Filme pro Monat

    Autor: Schiwi 05.07.13 - 16:53

    Ich frag mich auch welcher Filmpirat sich wirklich 100gb Filme runterladen will. Wie lange dauert sowas beim torrent oder bei in 100mb aufgeteilten oneclick Hostern? Nen halbes Jahr pro Film?

  3. Re: Mit der Telekom also 0,75 Filme pro Monat

    Autor: zilti 05.07.13 - 16:56

    Torrent? N paar Stunden auf Fullspeed.

  4. Re: Mit der Telekom also 0,75 Filme pro Monat

    Autor: LH 05.07.13 - 16:58

    Schiwi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie lange dauert sowas beim torrent oder bei in 100mb aufgeteilten
    > oneclick Hostern? Nen halbes Jahr pro Film?

    Bei Premium Accounts vermutlich um die 60 Minuten bei einer ordentlichen Leitung.
    Es ist ja nicht so, das niemand Premium Accounts kauft.

  5. Re: Mit der Telekom also 0,75 Filme pro Monat

    Autor: Schiwi 05.07.13 - 17:02

    Bleibt trotzdem noch der enorme Speicherverbrauch, nicht jeder hat ein Datacenter wir die NSA in Utah ;)

  6. Re: Mit der Telekom also 0,75 Filme pro Monat

    Autor: Jesper 05.07.13 - 17:20

    Kommt auf die Preise der Filme an, ob es sich rentiert.
    Außerdem darf man das Encoding nicht außer acht lassen, richtig encodiert kann man da evtl. noch richtig was rausholen.

  7. Re: Mit der Telekom also 0,75 Filme pro Monat

    Autor: ThiefMaster 05.07.13 - 17:47

    > Ich frag mich auch welcher Filmpirat sich wirklich 100gb Filme runterladen will.

    Jemand der die dann in 1080p/720p x264 konvertiert. Je besser die Quelle desto besser das Resultat. Und 10-20GB sind für einen 1080p-Film ok.

  8. Re: Mit der Telekom also 0,75 Filme pro Monat

    Autor: NeverDefeated 05.07.13 - 20:52

    ThiefMaster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich frag mich auch welcher Filmpirat sich wirklich 100gb Filme
    > runterladen will.
    >
    > Jemand der die dann in 1080p/720p x264 konvertiert. Je besser die Quelle
    > desto besser das Resultat. Und 10-20GB sind für einen 1080p-Film ok.

    Konvertieren kostet Lebenszeit, Rechenzeit, Energie (schon 100GB von der Platte lesen dauert eine Weile und verbraucht Energie, Komprimieren lässt den Prozessor ordentlich Energie verbrauchen etc.) und Bildqualität, weil jede Skalierung auf eine andere Auflösung massenweise Fehler ins Filmbild einrechnet, da eben mehrere Pixel zu einem zusammengefasst werden und dabei zwangsläufig und speziell an Kontrastkanten einiges schiefgeht. Ich würde einen 4K-Film mit Blick auf die Qualität also eher nicht auf FullHD-Format konvertieren.

    Man sollte Videos genauso wie Fotos immer mit der für das Ausgabeformat nötigen Auflösung aufnehmen. Konvertieren bzw. Skalieren ist qualitätsmordend.

    Ich sehe mir seit Ende des letzten Jahrtausends selber keine kommerziellen Filme mehr an (Nein, auch nicht im Fernsehen. Ich habe seit Ende des letzten Jahrtausends keinen Fernseher und keinen DVD-Player mehr. Aktuelle Filme kriege ich höchstens mal bei Freunden nebenbei gezeigt, wenn ich bei denen den Rechner repariere oder zu Besuch bin.) und habe daher auch keine auf meinen Servern. Meine selbstgedrehten Filme, von denen momentan jeweils über 16TB auf Arbeits-, Spiegel- und Backup-Server lagern, würde ich nie in irgendeiner Form skalieren. Ich drehe heute sogar oft Actionsszenen wieder mit meiner 3CCD-SD-Kamera statt mit der FullHD-Kamera, weil SD von der Qualität her super ist (wenn man es sich nicht gerade skaliert auf einem HD-Fernseher ansehen muss und das muss ich glücklicherweise nicht, da ich einen Beamer ohne fixe native Auflösung verwende), ich dann nicht herunterskalieren muss um Speicherplatz zu sparen und die SD-Kamera durch die CCD-Technik keinen Rolling-Shutter-Effekt hat, wie ihn die FullHD-CMOS-Kameras alle haben. Ich habe allerdings inzwischen eine FullHD-3CCD-Kamera, die ebenfalls keinen Rolling-Shutter-Effekt hat, aber die FullHD-Filme fressen eben trotzdem viel Speicherplatz. Erst recht da ich jeden Film zusätzlich zur Arbeitskopie noch zweimal auf verschiedenen Servern sichere.

    Erst 100GB Daten aus dem Netz zu ziehen und dann noch Aufwand zu treiben um letztendlich eine misere Qualität zu haben hört sich für mich nicht sonderlich klug an.

  9. Re: Mit der Telekom also 0,75 Filme pro Monat

    Autor: kendon 05.07.13 - 22:00

    > einen Beamer ohne fixe native Auflösung verwende), ich dann nicht

    ja ne is klar, analogbeamer oder wie?

  10. Re: Mit der Telekom also 0,75 Filme pro Monat

    Autor: Poolk 05.07.13 - 22:44

    Wohl röhrenbeamer...

  11. Re: Mit der Telekom also 0,75 Filme pro Monat

    Autor: NeverDefeated 05.07.13 - 22:52

    kendon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > einen Beamer ohne fixe native Auflösung verwende), ich dann nicht
    >
    > ja ne is klar, analogbeamer oder wie?

    Die Ablenkung der Laserstrahlen in meinem Beamer funktioniert in der Tat analog und er schreibt das Bild eben in dessen nativer Auflösung auf die Wand und muss es daher nicht vorher skalieren. ;-)

  12. Re: Mit der Telekom also 0,75 Filme pro Monat

    Autor: Eheran 05.07.13 - 23:01

    >Konvertieren kostet Lebenszeit, Rechenzeit, Energie
    Nicht so wie das Aufnehmen, Herunterladen oder Ansehen.
    >weil jede Skalierung auf eine andere Auflösung massenweise Fehler ins Filmbild einrechnet
    Ich weiß nicht, womit du skalierst.
    Evtl. mit einem Linsensystem, dessen Linsen verschmutzt sind und so Fehler erzeugen?

    >Man sollte Videos genauso wie Fotos immer mit der für das Ausgabeformat nötigen Auflösung aufnehmen.
    Troll erkannt, kein weiteres Argumentieren nötig.
    Aaaber für andere Mitleser:
    Schlechter als mit kamerainterner Skalierung kann man es nicht machen. Man nimmt immer in bestmöglicher Qualität auf, ändern kann man es dann später immernoch. Nur selten läuft es anders.

    Der nächste Absatz ist zur ersten hälfte irrelevant, dann:
    > weil SD von der Qualität her super ist (wenn man es sich nicht gerade skaliert auf einem HD-Fernseher ansehen muss
    Stimmt, 320x240 reichen mir auch super für mein altes Mobiltelefon - wozu also mehr?
    > ich dann nicht herunterskalieren muss um Speicherplatz zu sparen
    Wer 16TB hat, dem kommt es natürlich auf jedes MB an.
    Dazu noch 2 extra Sicherungen... verdienst du mit den Aufnahmen Geld oder was soll der Aufwand? Unterscheiden zwischen wichtigem und unwichtigem nicht möglich? (wenn du sowas alles schon schreibst, dann werde ich darauf auch eingehen - egal ob das was mit dem Thema zu tun hat oder nicht)
    Und runterskalieren musst du ja nicht - du nimmst direkt in "Kackauflösung" auf.

    >um letztendlich eine misere Qualität zu haben
    Man macht also genau das, was du auch machst, aber hier ist die geringere Qualität dann doch doof... obwohl es immernoch eine 7x höhere Auflösung als dein SD hat.
    Zumal das nur einmal jemand runterskalieren muss, dann hat man bei einer entsprechenden Bitrate ein SUPER GEILES 1080p Material von deutlich unter 100GB für einen normalen Film.

  13. Re: Mit der Telekom also 0,75 Filme pro Monat

    Autor: User2 05.07.13 - 23:10

    zilti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Torrent? N paar Stunden auf Fullspeed.


    deine Leitung hätte ich gerne. :-O
    Unsere Straße hat nur 6k. Das höchste aller Dinge war zu erfahren das auf Cox Verlegung in diesen paar Häusern verzichtet wurde da alle Mieter eh Satelittenschüsseln haben.

  14. Re: Mit der Telekom also 0,75 Filme pro Monat

    Autor: moppi 06.07.13 - 07:49

    ach kommt schon die kann man mit hi10p locker runterbrechen auf 20 gb :3 aber dann brauch man schon ordentliche hw zum abspielen :D

    hier könnte ein bild sein

  15. Re: Mit der Telekom also 0,75 Filme pro Monat

    Autor: wmayer 06.07.13 - 12:53

    Ich bräuchte knapp 6 Stunden. Dann ist die Leitung aber auch nicht voll ausgelastet, damit ich noch gut dabei surfen und zocken kann. ;)

  16. Re: Mit der Telekom also 0,75 Filme pro Monat

    Autor: wmayer 06.07.13 - 12:54

    Da bräuchtest aber eine 226 MBit Leitung für.

  17. Re: Mit der Telekom also 0,75 Filme pro Monat

    Autor: NeverDefeated 06.07.13 - 15:35

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Konvertieren kostet Lebenszeit, Rechenzeit, Energie
    > Nicht so wie das Aufnehmen, Herunterladen oder Ansehen.

    Doch. Nur kommen Zeit und Energie für das Konvertieren eben noch zusätzlich dazu, denn herunterladen und nach der Konvertierug ansehen wird man einen 4K-Film wohl auch.

    > >weil jede Skalierung auf eine andere Auflösung massenweise Fehler ins
    > Filmbild einrechnet
    > Ich weiß nicht, womit du skalierst.
    > Evtl. mit einem Linsensystem, dessen Linsen verschmutzt sind und so Fehler
    > erzeugen?

    Linsensystem? Willst Du einen 4K-Film erst auf einem 4K-Fernseher wiedergeben und ihn dann mit einer niedriger auflösenden Kamera abfilmen um ihn herunterzuskalieren, oder wie darf ich das verstehen? Ich sprach eigentich von einer bikubischen Skalierung bzw. Interpolation per Software im Rechner, da der 4K-Film ja ohnehin als 100GB grosse Datei auf der Platte liegt und das somit doch etwas naheliegender wäre. Aber auch diese Art der Skalierung erzeugt zwangsläufig Fehler im Bild. Man kann halt mehrere Bildpunkte bei einer Herunterskalierung nicht gänzlich verlustfrei zu einem Bildpunkt im skalierten Bild zusammenfassen.

    > >Man sollte Videos genauso wie Fotos immer mit der für das Ausgabeformat
    > nötigen Auflösung aufnehmen.
    > Troll erkannt, kein weiteres Argumentieren nötig.
    > Aaaber für andere Mitleser:
    > Schlechter als mit kamerainterner Skalierung kann man es nicht machen. Man
    > nimmt immer in bestmöglicher Qualität auf, ändern kann man es dann später
    > immernoch. Nur selten läuft es anders.

    Ich sagte, dass ich KEINE Skalierung benutze. NIEMALS. Auch nicht in der Kamera. Ich nehme immer mit der höchstmöglichen, nicht interpolierten Auflösung auf, welche die Kamera schafft. Ich benutze eine andere Kamera mit einer anderen nativen Auflösung, wenn ich Material in einer anderen Auflösung benötige, daher brauche ich nie skalieren. Weder in der Kamera noch sonstwo. Ich habe noch nie eine Kamera mit einer anderen als ihrer nativen Auflösung produktiv betrieben. Nur für Tests tue ich sowas und lösche das Material danach für gewöhnlich wieder.
    Es ist so wie ich sagte: Ich nehme in der Auflösung auf, die ich für das beabsichtigte Ausgabeformat brauche. Skaliert wird dabei aber nichts. Nirgendwo.

    Die Kamera etwas skalieren zu lassen ist genauso ein Schwachsinn, wie die Kamera die Rauschunterdrückung erledigen zu lassen. Man bekommt am Ende minderwertige Qualität und hat kein unbearbeitetes Original aus der Kamera mit dem man arbeiten könnte, sondern nur ein schon von der Kamera verfälschtes Video bzw. RAW. Dümmer geht es nimmer. Aber sag' das mal den Leuten, die sie ein Bein abfreuen, wie viel rauschfreier ihre Bilder heute aus einer aktuellen Kamera kommen als noch vor 10 Jahren und die sich wundern, wieso eine Hasselblad heute mehr rauscht als z.B. eine Nikon D800E. Da die Sensoren durch die hohe Strukturdichte heute eher mehr rauschen als die von vor 10 Jahren, muss die erstaunliche Rauschfreiheit bis ISO Fünfundzwanzigtausendschlagmichtot ja irgendwo anders herkommen. Und jetzt rate mal wie die zustande kommt? Richtig. Das RAW wird per Software-Filter entrauscht und nachgeschärft und ist somit minderwertiger als das rauschende, aber nicht weiter bearbeitete RAW aus eine Hasselblad. Das ist eben der Unterschied zwischen Konsumenten- und Profi-Kameras: Die Profis erkennen Qualität und reagieren mit Kaufverzicht auf den Versuch sie zu verarschen, den Konsumenten kann man mit billigen Tricks das Geld aus der Tasche ziehen und die freuen sich sogar noch über artefaktverseuchte Videos bzw. Bilder.

    > Der nächste Absatz ist zur ersten hälfte irrelevant, dann:
    > > weil SD von der Qualität her super ist (wenn man es sich nicht gerade
    > skaliert auf einem HD-Fernseher ansehen muss
    > Stimmt, 320x240 reichen mir auch super für mein altes Mobiltelefon - wozu
    > also mehr?

    Ja, wenn Du das nicht weisst, woher soll ich es wissen? Ich habe seit weit über 10 Jahren nicht einmal mehr ein Mobiltelefon und meine SD bzw. DV-Kamera löst schon etwas höher auf als 320x240 Bildpunkte. Selbst meine alte Hi8-Kamera hatte da schon mehr Auflösung zu bieten und die Super-8-Kameras bzw. -Filme aus meiner Kinder- und Jugendzeit zeigen den ganzen Videokameras in Punkto Auflösung und Dynamik auch heute noch, wo der Hammer hängt. Da sage noch mal einer, dass neuere Technik immer auch qualitativ bessere Ergebnisse bringt. ;-)

    > > ich dann nicht herunterskalieren muss um Speicherplatz zu sparen
    > Wer 16TB hat, dem kommt es natürlich auf jedes MB an.
    > Dazu noch 2 extra Sicherungen... verdienst du mit den Aufnahmen Geld oder
    > was soll der Aufwand? Unterscheiden zwischen wichtigem und unwichtigem
    > nicht möglich? (wenn du sowas alles schon schreibst, dann werde ich darauf
    > auch eingehen - egal ob das was mit dem Thema zu tun hat oder nicht)

    Ich habe etwas über 16TB pro Server mit Filmen aus etwa 30 Jahren Fun-/Extremsport belegt (Gut, ein paar Videos von Familienfeiern/-urlauben, von meiner Tochter, digitalisierte Super-8-Filme meines Vaters und Videos von meiner Freundin und mir beim Sex sind da natürlich auch dabei.). Meine Server haben insgesamt schon noch diverse TB mehr Speicherplatz und es sind noch ein paar Festplattenslots in den Speicherarrays frei, die ich noch mit Festplatten bestücken kann. Wenn die Speicherarrays aber mit Festplatten voll sind, darf ich 3 zusätzliche Arrays (für jeden Server eines) plus Festplatten kaufen. Die Hardware kostet mich dann irgendwas zwischen 15.000 und 20.000 EUR und, was viel schlimmer ist, sie verbraucht zusätzlichen Strom, was die Laufzeit der USV im Falle eines Stromausfalls reduziert. Zusätzlich wird mehr Wärme erzeugt, die von der Klimaanlage abgeführt werden muss, was wiederum Energie kostet und je mehr Platten man hat, desto mehr Vibrationen gibt es im Rack und desto mehr Platten fallen auch pro Jahr aus und müssen ersetzt werden.
    Es spricht also viel dafür die Datenmenge möglichst klein zu halten.

    Und nein, ich verdiene mit meinen Filmen kein Geld. Ich will sie nur nicht verlieren, wenn mal mein Haus oder einer meiner Server "abbrennt". Daher lagere ich sie verschlüsselt und dezentral auf einem Spiegel- und einem Backupserver.
    Ich gebe grundsätzlich keine Fotos oder Filme aus meiner Sammlung an Fremde heraus und das müsste ich wohl tun um mit meinen Filmen bzw. Fotos Geld zu verdienen. Genausowenig, wie ich je Daten von mir und meinen Freunden durch ein Handy an Providermitarbeiter und Hacker verraten würde, würde ich Videos und Fotos meiner Freunde und Bekannten je herausgeben oder auch nur auf einem Rechner lagern, der Zugang zum Internet hat. Ich versehe sogar (Akt-)Fotos oder Filme die ich für Freunde/befreundete Paare produziere extra mit einer Signatur im Bild, die ich in meinem Original nicht habe, damit ich sofort sehen kann ob mir oder denen das Foto/Video vom Rechner geklaut worden ist, wenn es im Internet auftauchen sollte. Es wäre für mich nämlich nicht so lustig, wenn ein Akt-Foto meiner Freundin oder einer Bekannten als Wixvorlage im Internet auftaucht und ich nicht nachweisen könnte, dass man es der Bekannten und nicht mir vom Rechner geklaut hat.

    > Und runterskalieren musst du ja nicht - du nimmst direkt in "Kackauflösung"
    > auf.

    Eine DV-Kamera zeichnet mit einer Auflösung von 720 × 576 Bildpunkten auf. Das ist auf DVD-Niveau und hat zudem mit 5:4 ein mir angenehmeres Seitenverhältnis als der übliche 16:9-Sichtschlitz. Ich sehe da keine "Kackauflösung". FullHD hat in der Höhe nicht einmal doppelt soviel Zeilen wie mein SD-Material. Im 5:4-Format hätte ein FullHD-Sensor gerade einmal 1350 × 1080 Bildpunkte. Eine spektakulär höhere Auflösung sieht bei mir anders aus. ;-)

    Zudem geht es mir eben darum Bewegungen filmisch zu konservieren. Dazu ist es nicht notwendig beim Akteur einer Szene die Nasenhaare zählen zu können und bei Kinofilmen würde ich die überschminkten Schauspieler mit ihren aufgespritzten Lippen, künstlichen Brüsten, Haarteilen, falschen wimpern, gezupften Augenbrauen, Extensions etc. heute garnicht mehr genau erkennen wollen. Die ganze Schauspieler-Baggage ist heutzutage optisch mehr etwas für das Gruselkabinett.

    > >um letztendlich eine misere Qualität zu haben
    > Man macht also genau das, was du auch machst, aber hier ist die geringere
    > Qualität dann doch doof... obwohl es immernoch eine 7x höhere Auflösung als
    > dein SD hat.

    Ich skaliere nicht. In ein Bild eingerechnete Skalierungsartefakte zerstören die Qualität des (Film-)Bildes. Ein Film nativ in SD aufgenommen hat weniger Fehler als ein von nativem 4K-Material heruntergerechneter FullHD-Film. Ich habe lieber weniger Pixel als skalierungsfehlerbehaftete Pixel. Ich will die Realität möglichst realitätsnah aufnehmen/wiedergeben und nicht etwas, was ein Skalierungs-, Rauschunterdrückungs- oder Schärfungsfilter aus der Realität zusammengebastelt hat als Ergebnis erhalten.

    Aus dem Grund kommen für mich auch keine aktuellen DSLRs (ausser denen von Hasselblad und Leica vielleicht, die das RAW nicht gross "bearbeiten" und dafür eben mehr Rauschen zeigen) mehr infrage. Bei schon in der Kamera bei der RAW-Erstellung rauschreduzierten und nachgeschärften Bildern kann ich garnicht so viel Essen, wie ich kotzen möchte. Da kann ich meine Bilder auch gleich komplett am Computer erstellen. So bräuchte ich dann auch nachträglich keine Fehler einrechnen und so viel Bezug zur Realität wie ein skaliertes Bild haben die errechneten Bilder ebenfalls. ;-)

    > Zumal das nur einmal jemand runterskalieren muss, dann hat man bei einer
    > entsprechenden Bitrate ein SUPER GEILES 1080p Material von deutlich unter
    > 100GB für einen normalen Film.

    Die meisten Kinofilme würde ich mir auch auf den oben von Dir erwähnten 320x240 Bildpunkten ansehen (Wenn mir meine Lebenszeit für solchen Hollywood-Schund nicht ohnehin längst zu schade wäre.). Meinetwegen auch nach zwei vorhergehenden Herunterskalierungen. Dann passt die Qualität des Bildes auch zur Qualität der Filmstory. ;-)

    Für meine eigenen Filme gelten andere Qualitätsmassstäbe und da rechnet kein Scaler Pixelmüll ins Bild.

  18. Re: Mit der Telekom also 0,75 Filme pro Monat

    Autor: Dorsai! 06.07.13 - 16:17

    Wenn du ein Bild beispielsweise auf die halbe Auflösung skalierst, dann wird es einfach nur die hälfte der Details haben, genauso wie ein Bild, das gleich in dieser Auflösung aufgenommen wurde.

    Dass da irgendwelche "Skalierungsartefakte" dazukommen sollen ergibt für mich keinen Sinn. Interpolation wird außerdem nicht vorgenommen, nur bei Skalierung nach oben, weil Details dazuerfunden werden müssen.

    Tatsächlich müsste das Bild sogar rauschärmer und schärfer werden als ein Bild, dass gleich in der niedrigen Zielauflösung aufgenommen wurde, weil die Informationen mehrerer Pixel in ein einzelnes einfließen.

    Idealerweise sind das natürlich ganzzahlige Verhältnisse (dann wäre die Skalierung perfekt und hat nur Gewinne), aber bei einem guten Algorithmus sollten die Detailgewinne die Detailverluste auch bei den ungünstigsten Verhältnissen überwiegen.

    Ich habe selbst schon versucht unter mehreren skalierten Exemplaren von Fotos aus dem Internet aus verschiedenen Quellen das unskalierte Original zu identifizieren (mit der Lighttable von Digikam) und habe mich teilweise extrem schwer getan, bzw. ganz aufgeben müssen, weil kaum Unterschiede im Bild erkennbar waren.

  19. Re: Mit der Telekom also 0,75 Filme pro Monat

    Autor: Nomis est 06.07.13 - 17:03

    +1

    aber ich vermute das ist vergebene liebesmühe in einem solchen forum :)

  20. Re: Mit der Telekom also 0,75 Filme pro Monat

    Autor: Eheran 06.07.13 - 18:37

    Ggf. ist auch sein Name Programm, ich werde jedenfalls auch nicht weiter darauf eingehen ;)

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Manager Informationssicherheit / Datenschutz Erzeugung (w/m/d)
    EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Stuttgart
  2. IT-Administrator 1st und 2nd Level Support (m/w/d)
    InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH, Heppenheim
  3. Domänenarchitekt (w/m/d) Komposit
    W&W Informatik GmbH, Ludwigsburg
  4. Testmanager (d/m/w) Datenmanagement-Systeme
    TeamBank AG, Nürnberg

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1.000€ MMOGA-Gutschein gewinnen
  2. (u. a. Hades PS5 für 15,99€, Doom Eternal PC inkl. Metal Plate für 14,99€,)
  3. (u. a. Tom Clancy's Rainbow Six Siege - Deluxe Edition für 9,50€, Tom Clancy's Rainbow Six...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


NFTs: Pyramidensystem für Tech-Eliten
NFTs
Pyramidensystem für Tech-Eliten

NFTs sind das neue große Ding. Ja, sie haben Potenzial. Aber manche von ihnen sind leider nichts weiter als Netzwerk-Marketing für Tech-Eliten.
Von Evan Armstrong

  1. Nach Krypto-Betrug Kryptobörse will Squid-Game-Scammer finden
  2. Krypto-Betrug Meme-Coin-Projekt lässt 60 Millionen Dollar verschwinden
  3. Cream Finance Hacker stehlen 130 Millionen US-Dollar von Krypto-Plattform

Halo Infinite angespielt: Der grüne Typ ist wieder da
Halo Infinite angespielt
"Der grüne Typ ist wieder da"

Lustig kreischende Aliens, eine offene Welt und vertraute Waffen: Golem.de hat als Master Chief die Kampagne von Halo Infinite angespielt.

  1. Microsoft Kampagne von Halo Infinite vorgestellt
  2. Steam Microsoft verrät Systemanforderungen für Halo Infinite
  3. Microsoft Halo Infinite erscheint im Dezember 2021

Merck: Von der Apotheke zum zweitbesten IT-Arbeitgeber
Merck
Von der Apotheke zum zweitbesten IT-Arbeitgeber

Das Pharmaunternehmen Merck ist auf Platz 2 der Top-IT-Arbeitgeber Deutschlands gelandet - wir wollten von den Mitarbeitern wissen, wieso.
Von Tobias Költzsch