Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. PC-Hardware
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Zotac Steam Machine im Test: Valve…

Hoher Anschaffungspreis egalisiert sich doch mittelfristig an den Spielepreisen

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Hoher Anschaffungspreis egalisiert sich doch mittelfristig an den Spielepreisen

    Autor: liberavia 20.11.15 - 15:38

    Ja die Zotac-Maschine ist wohl eine der teuersten, da eben Notebookhardware verbaut wird. Dafür hat man dann eine schicke, kleine, stromsparende Maschine mit deutlich mehr Power als Next-Gen-Konsolen. Im übrigen nix anderes als das Magnus Barebone, dass man alternativ kaufen und selber mit RAM und 2,5" Platte bestücken kann:

    http://www.computeruniverse.net/products/90618368/zotac-zbox-magnus-en970-barebone.asp

    Aber es gibt bereits Maschinen von z. B. Alienware, die für 599 EUR zu haben sind.

    http://www.dell.com/de/p/alienware-steam-machine/pd

    Viele werden die Maschinen auch auf mini-ITX-Basierender Hardware aufbauen, die mit Desktop-Komponenten bestückt sind und daher ebenfalls einen weit niedrigeren Preis haben werden.

    Ich selber gehöre zu den PC-Game Schnäppchenjägern und die mittelfristige Ersparnis gegenüber Konsolen ist hier wirklich enorm. Das kann ich jeden Tag auf meiner eigenen Seite sehen. Selbst Pyramiden-Titel sind für Konsole meist noch 20 EUR schwer, wo ich das Spiel für PC <5 EUR bekomme.

    Das schöne an SteamOS ist doch, dass es offen ist und von der Community erweitert werden kann (Wie bereits geschehen: http://vaporos.net/ ). Ich kann mir gut vorstellen, dass dort jemand findiges auch Titel unterbringen kann, die unter wine laufen und dann ist die Auswahl auch gleich massiv erhöht:

    http://www.gate4games.com/Wine/

    Dazu dann noch Kodi, diverse Emulatoren... Lasst dem ganzen doch ein wenig Zeit. Und wenn es euch nicht interessiert, holt ihr es euch doch ohnehin nicht und das ist ja auch OK.

    Das Konzept der Steam-Maschines ist jung und noch nicht erprobt, aber ich freue mich, dass Valve hier am Ball bleibt, da ich es nach wie vor sehr spannend finde.

    Auch andere Konsolen hatten anfangs wenige Titel sowie Absatz- und Hardwareprobleme. Ich habe jedenfalls nicht erwartet, dass hier alles auf Anhieb perfekt läuft.

  2. Re: Hoher Anschaffungspreis egalisiert sich doch mittelfristig an den Spielepreisen

    Autor: Spiritogre 20.11.15 - 16:08

    - Wenn du anfängst mit Wine und Emulatoren zu hantieren, dann hast du ja wieder ein normales Desktop-System. Vorteil der Steam Machine als Konsole also hinweggefegt.

    - Für Linux gibt es nur einen Bruchteil der Spiele, es macht also Null Sinn sich Steam OS anzutun anstelle gleich Windows.

    - Spielepreise sind so eine Sache. Bei den Konsolen gibt es z.B. Abos, wo du für 60 Euro im Jahr fast aktuelle Titel kostenlos spielen kannst. Wer Spiele sofort haben will zahlt auch auf PC viel, zwar 10 - 15 Euro weniger als auf Konsole aber bei der Konsole können Vielspieler, die einen Titel nur einfach durchzocken diesen auch danach wieder verkaufen und zahlen so effektiv insgesamt für ein neues Spiel dann nur 10 - 20 Euro ...

    Außerdem nützen günstige Preise auf PC nicht, wenn man einen bestimmten konsolenexklusiven Titel möchte ...

    So ist der Win PC mein Hauptspielgerät und wird es auch bleiben (wobei ich fast nur noch in Sales kaufe). Die Konsolen sind für die exklusiven Titel und das gelegentliche gemütliche Zocken auf dem TV.

    Die Steam Machines sitzen irgendwo in einer Lücke, die weder PC Zocker noch Konsolenzocker anspricht. Werden letztlich also wohl nur von Linux-Enthusiasten mit zuviel Kohle gekauft, die einen sehr speziellen, sprich begrenzten Spielgeschmack (hauptsächlich Indie) haben. Also eine Hardware für 1000 Euro kaufen um darauf fast ausschließlich Games zu zocken, die auch 150 Euro Hardware oder der alte Rechner vom Dachboden noch problemlos schaffen.

  3. Re: Hoher Anschaffungspreis egalisiert sich doch mittelfristig an den Spielepreisen

    Autor: ms (Golem.de) 20.11.15 - 17:55

    Vorsicht, in der Magnus rechnet ein 5200U (Broadwell) mit 15W und 2C ... in der Steam Machine hingegen ein 6400T (Skylake) mit 35W und 4C.

    Mit freundlichen Grüßen
    Marc Sauter
    Golem.de

  4. Re: Hoher Anschaffungspreis egalisiert sich doch mittelfristig an den Spielepreisen

    Autor: liberavia 20.11.15 - 18:34

    ms (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vorsicht, in der Magnus rechnet ein 5200U (Broadwell) mit 15W und 2C ... in
    > der Steam Machine hingegen ein 6400T (Skylake) mit 35W und 4C.

    Danke für den Hinweis.

    Gibt es diese Steam-Machine auch als Barebone ? Wär doch interessant für alle Selberbastler (öhem :-) )

  5. Re: Hoher Anschaffungspreis egalisiert sich doch mittelfristig an den Spielepreisen

    Autor: liberavia 20.11.15 - 18:47

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Wenn du anfängst mit Wine und Emulatoren zu hantieren, dann hast du ja
    > wieder ein normales Desktop-System. Vorteil der Steam Machine als Konsole
    > also hinweggefegt.

    Ich sprach ja davon, dass das jemand so implementiert, dass es Konsolen/HTPC-Tauglich ist. So wie jemand Kodi eingebunden hat.

    >
    > - Für Linux gibt es nur einen Bruchteil der Spiele, es macht also Null Sinn
    > sich Steam OS anzutun anstelle gleich Windows.
    >

    Aber Windows ist halt nicht wirklich Konsolentauglich. Siehe Bericht über Alienware Alpha, Thema Updates. Hier kann Valve mit SteamOS aus dem vollen Schöpfen und unabhängig von MS, die sich ja zum Thema Updates in der jüngeren Vergangenheit auf allen Fronten nicht gerade hervorgetan haben, einen idiotensicheren Updateprozess etablieren.

    Die Spiele sind doch nur ne Frage der Zeit. Schau dir doch an in welch kurzer Zeit die Anzahl der Spiele gestiegen ist. Mit Erscheinen der Maschinen wird das eher noch zunehmen. Klar ist ne Aufholjagt, aber Valve kann das schaffen und mit Vulkan wartet doch die Entwicklung die DX langfristig das Wasser abgraben wird, da absolut plattformunabhängig, von vielen Firmen unterstützt und performancetechnisch absolut gleichwertig, wenn nicht besser ist als DX.

    > - Spielepreise sind so eine Sache. Bei den Konsolen gibt es z.B. Abos, wo
    > du für 60 Euro im Jahr fast aktuelle Titel kostenlos spielen kannst. Wer
    > Spiele sofort haben will zahlt auch auf PC viel, zwar 10 - 15 Euro weniger
    > als auf Konsole aber bei der Konsole können Vielspieler, die einen Titel
    > nur einfach durchzocken diesen auch danach wieder verkaufen und zahlen so
    > effektiv insgesamt für ein neues Spiel dann nur 10 - 20 Euro ...

    Ich zahl effektiv immer unter 10 EUR und kaufe wann ich möchte und nicht weil mein Abo mich quasi dazu zwingt. Das klingt ja fast nach Bertelsmann-Büchern :-D

    >
    > Außerdem nützen günstige Preise auf PC nicht, wenn man einen bestimmten
    > konsolenexklusiven Titel möchte ...
    >

    Ach die exklusiven Titel... Naja, es gibt sicher nicht wenige, die sich Ärgern zig Konsolen im Schrank zu haben, nur aus politischen Gründen. Absolute Resourcenverschwendung für Marktanteile. Da finde ich das Motto "Buy Once, Play Anywere" von Steam doch echt besser.

    > So ist der Win PC mein Hauptspielgerät und wird es auch bleiben (wobei ich
    > fast nur noch in Sales kaufe). Die Konsolen sind für die exklusiven Titel
    > und das gelegentliche gemütliche Zocken auf dem TV.
    >
    > Die Steam Machines sitzen irgendwo in einer Lücke, die weder PC Zocker noch
    > Konsolenzocker anspricht. Werden letztlich also wohl nur von
    > Linux-Enthusiasten mit zuviel Kohle gekauft, die einen sehr speziellen,
    > sprich begrenzten Spielgeschmack (hauptsächlich Indie) haben. Also eine
    > Hardware für 1000 Euro kaufen um darauf fast ausschließlich Games zu
    > zocken, die auch 150 Euro Hardware oder der alte Rechner vom Dachboden noch
    > problemlos schaffen.

    Deine Meinung. Ist ja, wie geschrieben, auch OK. Ich persönlich strebe danach eine Box zu haben, die alles kann und dabei so stromsparend wie möglich ist und deren Teile austauschbar sind. Hier punktet die Zotac allerdings nicht wirklich IMHO, da ich nicht einfach die GraKa oder CPU gegen eine neue tauschen kann.

    Wir werden sehen, ob das "nur" für technisch interessierte gilt. Wissen kann das jetzt keiner von uns, nur meinen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.15 18:50 durch liberavia.

  6. Re: Hoher Anschaffungspreis egalisiert sich doch mittelfristig an den Spielepreisen

    Autor: Spiritogre 20.11.15 - 19:04

    liberavia schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Spiritogre schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Ich sprach ja davon, dass das jemand so implementiert, dass es
    > Konsolen/HTPC-Tauglich ist. So wie jemand Kodi eingebunden hat.

    Was aber eben erst einmal Konfigurationsaufwand und Frickelei bedeutet, da nicht von Haus aus vorgefertigt.
    Schon aus rechtlichen Gründen wird das keiner fertig verkaufen.

    > Aber Windows ist halt nicht wirklich Konsolentauglich. Siehe Bericht über
    > Alienware Alpha, Thema Updates. Hier kann Valve mit SteamOS aus dem vollen
    > Schöpfen und unabhängig von MS, die sich ja zum Thema Updates in der
    > jüngeren Vergangenheit auf allen Fronten nicht gerade hervorgetan haben,
    > einen idiotensicheren Updateprozess etablieren.

    Kann und könnte ... funktioniert aber nur bei fest definierter Hardware. Solange ist das mit den Updates unter Linux ja noch schlimmere Frickelei als unter Windows und noch weniger konsolentauglich.

    > Die Spiele sind doch nur ne Frage der Zeit. Schau dir doch an in welch
    > kurzer Zeit die Anzahl der Spiele gestiegen ist. Mit Erscheinen der
    > Maschinen wird das eher noch zunehmen. Klar ist ne Aufholjagt, aber Valve
    > kann das schaffen und mit Vulkan wartet doch die Entwicklung die DX
    > langfristig das Wasser abgraben wird, da absolut plattformunabhängig, von
    > vielen Firmen unterstützt und performancetechnisch absolut gleichwertig,
    > wenn nicht besser ist als DX.

    Das ist der Wunsch der Linuxfans. Mit der Realität hat das meiner Ansicht nach nicht viel zu tun.

    > Ich zahl effektiv immer unter 10 EUR und kaufe wann ich möchte und nicht
    > weil mein Abo mich quasi dazu zwingt. Das klingt ja fast nach
    > Bertelsmann-Büchern :-D

    Dann spielst du halt nur ältere Titel. Ändert aber gar nichts, denn das kannst du auch auf den Konsolen haben. Da gibt es Gebrauchtspiele und Onlinestores mit Sales ...

    > Ach die exklusiven Titel... Naja, es gibt sicher nicht wenige, die sich
    > Ärgern zig Konsolen im Schrank zu haben, nur aus politischen Gründen.
    > Absolute Resourcenverschwendung für Marktanteile. Da finde ich das Motto
    > "Buy Once, Play Anywere" von Steam doch echt besser.

    Exklusivtitel entstehen nur aus einem einzigen Grund, sie sollen die Hardware pushen! Ohne "ihre" Hardware (Konsole) würde es die meisten davon gar nicht geben. Entsprechend kann man sich ärgern oder sie ignorieren wenn man das System nicht hat oder sich schlicht an ihnen erfreuen und sie zocken.

    > Deine Meinung. Ist ja, wie geschrieben, auch OK. Ich persönlich strebe
    > danach eine Box zu haben, die alles kann und dabei so stromsparend wie
    > möglich ist und deren Teile austauschbar sind. Hier punktet die Zotac
    > allerdings nicht wirklich IMHO, da ich nicht einfach die GraKa oder CPU
    > gegen eine neue tauschen kann.

    Tja, die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. Du musst dich schon entscheiden.

    > Wir werden sehen, ob das "nur" für technisch interessierte gilt. Wissen
    > kann das jetzt keiner von uns, nur meinen.

    Ich beobachte den Markt seit langer Zeit und lag bei meinen Prognosen immer ziemlich richtig, sobald ein Trend erkennbar war.

  7. Re: Hoher Anschaffungspreis egalisiert sich doch mittelfristig an den Spielepreisen

    Autor: liberavia 20.11.15 - 20:17

    > > Aber Windows ist halt nicht wirklich Konsolentauglich. Siehe Bericht
    > über
    > > Alienware Alpha, Thema Updates. Hier kann Valve mit SteamOS aus dem
    > vollen
    > > Schöpfen und unabhängig von MS, die sich ja zum Thema Updates in der
    > > jüngeren Vergangenheit auf allen Fronten nicht gerade hervorgetan haben,
    > > einen idiotensicheren Updateprozess etablieren.
    >
    > Kann und könnte ... funktioniert aber nur bei fest definierter Hardware.
    > Solange ist das mit den Updates unter Linux ja noch schlimmere Frickelei
    > als unter Windows und noch weniger konsolentauglich.
    >

    Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Mein Arbeits-PC habebich seit 2011 nicht mehr neu installiert sondern stets upgegraded. Und da sind hunderte Programme am laufen. Windows hats im letzten Jahr sogar fertig gebracht sein eigenes root Zertifikat zu smashen. Außerdem pflegt Valve hier ein eigenes Repository. Hier werden Sie es wohl schaffen ausreichend zubtesten bei einer überschaubaren Anzahl von Programmen die auf dem System läuft.

    > > Die Spiele sind doch nur ne Frage der Zeit. Schau dir doch an in welch
    > > kurzer Zeit die Anzahl der Spiele gestiegen ist. Mit Erscheinen der
    > > Maschinen wird das eher noch zunehmen. Klar ist ne Aufholjagt, aber
    > Valve
    > > kann das schaffen und mit Vulkan wartet doch die Entwicklung die DX
    > > langfristig das Wasser abgraben wird, da absolut plattformunabhängig,
    > von
    > > vielen Firmen unterstützt und performancetechnisch absolut gleichwertig,
    > > wenn nicht besser ist als DX.
    >
    > Das ist der Wunsch der Linuxfans. Mit der Realität hat das meiner Ansicht
    > nach nicht viel zu tun.
    >

    Also diesen Wunsch scheinen aber ne Menge Traumtänzerfirmen zu unterstützen. Dabei so unbedeutende Namen wie Google, Intel, AMD natürlich, die mit Mantle die Basis bietenValve und zog andere und die Fortschritte können sich gemessen an der bisherigen Zeit sehen lassen.

    > > Ich zahl effektiv immer unter 10 EUR und kaufe wann ich möchte und nicht
    > > weil mein Abo mich quasi dazu zwingt. Das klingt ja fast nach
    > > Bertelsmann-Büchern :-D
    >
    > Dann spielst du halt nur ältere Titel. Ändert aber gar nichts, denn das
    > kannst du auch auf den Konsolen haben. Da gibt es Gebrauchtspiele und
    > Onlinestores mit Sales ...
    >

    Spiele tatsächlich gerne ältere Titel. Die sind ja nicht schlecht deswegen. Ich kann rein zeitlich mit dem Releasetempo der Titel gar nicht mithalten. Klar für diejenigen die immer das neueste als erstes brauchen ist das natürlich nichts. Allerdings denke ich dass ich mit der Einstellung nicht ganz alleine bin :)

    > > Ach die exklusiven Titel... Naja, es gibt sicher nicht wenige, die sich
    > > Ärgern zig Konsolen im Schrank zu haben, nur aus politischen Gründen.
    > > Absolute Resourcenverschwendung für Marktanteile. Da finde ich das Motto
    > > "Buy Once, Play Anywere" von Steam doch echt besser.
    >
    > Exklusivtitel entstehen nur aus einem einzigen Grund, sie sollen die
    > Hardware pushen! Ohne "ihre" Hardware (Konsole) würde es die meisten davon
    > gar nicht geben. Entsprechend kann man sich ärgern oder sie ignorieren wenn
    > man das System nicht hat oder sich schlicht an ihnen erfreuen und sie
    > zocken.
    >

    Ich ignoriere es und unterstütze das nicht mit meinem Geld, genau.


    >
    > Tja, die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. Du musst dich schon
    > entscheiden.
    >

    Das vielleicht nicht, aber ich glaube es gibt einen guten Kompromiss, der mehr kann als die Konsolen.

    > > Wir werden sehen, ob das "nur" für technisch interessierte gilt. Wissen
    > > kann das jetzt keiner von uns, nur meinen.
    >
    > Ich beobachte den Markt seit langer Zeit und lag bei meinen Prognosen immer
    > ziemlich richtig, sobald ein Trend erkennbar war.

    Joar tue ich auch und ich habe festgestellt, dass es bisher nur Meinungen gibt, mich eingeschlossen.

    Selbst, wenn das nicht sofort finanziell einschlägt ist es deswegen noch nicht hoffnungslos. Das braucht Durchhaltevermögen.

    Wäre das nicht so, gäb es schon lange keine XBox mehr :-;

  8. Re: Hoher Anschaffungspreis egalisiert sich doch mittelfristig an den Spielepreisen

    Autor: Spiritogre 20.11.15 - 20:52

    liberavia schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Mein Arbeits-PC habebich seit 2011
    > nicht mehr neu installiert sondern stets upgegraded. Und da sind hunderte
    > Programme am laufen. Windows hats im letzten Jahr sogar fertig gebracht
    > sein eigenes root Zertifikat zu smashen. Außerdem pflegt Valve hier ein
    > eigenes Repository. Hier werden Sie es wohl schaffen ausreichend zubtesten
    > bei einer überschaubaren Anzahl von Programmen die auf dem System läuft.

    Tja, und ich habe hier Win 7 seit 2009 auf einer recht großen Anzahl Rechner gehabt und musste auf keinem davon irgendwann mal neu installieren.

    Hast du denn parallel überhaupt Windows oder wie kann es sich sein Root Zertifikat "smashen"? Ich denke, da hast du irgendwo rumgefummelt und was kaputt gemacht ...

    Linux hingegen ist was ganz anderes, ich hatte noch nie einen Rechner, wo es "out of the Box" wirklich lief, teilweise musste ich da wochenlang dran rumkonfigurieren.

    > Also diesen Wunsch scheinen aber ne Menge Traumtänzerfirmen zu
    > unterstützen. Dabei so unbedeutende Namen wie Google, Intel, AMD natürlich,
    > die mit Mantle die Basis bietenValve und zog andere und die Fortschritte
    > können sich gemessen an der bisherigen Zeit sehen lassen.

    Unterstützen und "unterstützen" sind zwei Dinge. Ich höre das seit ewigen Jahren, dass da große Firmen viel, viel Engagement in Linux stecken, etwa IBM. Gemerkt habe ich da nie was von.
    Was ich heute aber schon wieder höre ist, wie ehemalige Steam Machine Anbieter ohne Ende abspringen und ihre Kompaktrechner doch lieber mit Windows anbieten, weil sie keine Chance für Steam OS sehen.


    >
    > > > Ich zahl effektiv immer unter 10 EUR und kaufe wann ich möchte und
    > nicht

    > Spiele tatsächlich gerne ältere Titel. Die sind ja nicht schlecht deswegen.
    > Ich kann rein zeitlich mit dem Releasetempo der Titel gar nicht mithalten.
    > Klar für diejenigen die immer das neueste als erstes brauchen ist das
    > natürlich nichts. Allerdings denke ich dass ich mit der Einstellung nicht
    > ganz alleine bin :)

    Mache ich ja auch so, nur halt spiele ich Titel nach ein, zwei Jahren und eher keine Retrogames. Bei letzteren braucht man aber eben ja keine besondere oder neue Hardware.

    > Ich ignoriere es und unterstütze das nicht mit meinem Geld, genau.

    Und ich spiele was ich möchte, sofern es auf einer Hardware genügend Titel gibt, welche die Anschaffung lohnen.

    > Das vielleicht nicht, aber ich glaube es gibt einen guten Kompromiss, der
    > mehr kann als die Konsolen.

    Ein Windows PC ... ^^

    > Joar tue ich auch und ich habe festgestellt, dass es bisher nur Meinungen
    > gibt, mich eingeschlossen.
    >
    > Selbst, wenn das nicht sofort finanziell einschlägt ist es deswegen noch
    > nicht hoffnungslos. Das braucht Durchhaltevermögen.
    >
    > Wäre das nicht so, gäb es schon lange keine XBox mehr :-;

    Der Punkt ist, Microsoft war bereit Milliarden zu versenken um die XBox zu etablieren, Valve hingegen macht genau das Gegenteil, so wenig Risiko wie möglich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.15 21:06 durch Spiritogre.

  9. Re: Hoher Anschaffungspreis egalisiert sich doch mittelfristig an den Spielepreisen

    Autor: dEEkAy 21.11.15 - 15:14

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Wenn du anfängst mit Wine und Emulatoren zu hantieren, dann hast du ja
    > wieder ein normales Desktop-System. Vorteil der Steam Machine als Konsole
    > also hinweggefegt.
    >
    > - Für Linux gibt es nur einen Bruchteil der Spiele, es macht also Null Sinn
    > sich Steam OS anzutun anstelle gleich Windows.

    Was er meinte war ein angepasstes Steam-OS. Dort wählst du einen Windows-Only Titel aus und das OS konfiguriert Wine entsprechend ohne dein Zutun.

    > - Spielepreise sind so eine Sache. Bei den Konsolen gibt es z.B. Abos, wo
    > du für 60 Euro im Jahr fast aktuelle Titel kostenlos spielen kannst. Wer
    > Spiele sofort haben will zahlt auch auf PC viel, zwar 10 - 15 Euro weniger
    > als auf Konsole aber bei der Konsole können Vielspieler, die einen Titel
    > nur einfach durchzocken diesen auch danach wieder verkaufen und zahlen so
    > effektiv insgesamt für ein neues Spiel dann nur 10 - 20 Euro ...
    >
    > Außerdem nützen günstige Preise auf PC nicht, wenn man einen bestimmten
    > konsolenexklusiven Titel möchte ...

    Anders herum allerdings bringt einem eine Konsole auch nichts, wenn man Guild Wars 2 oder ähnliches spielen will. Bei der ganzen Exklusivtitel-Diskussion hab ich immer das Gefühlt, hier wird nur eine Seite betrachtet. Ist ja nicht so, als gäbe es nur auf Konsolen Exklusivtitel.

    > So ist der Win PC mein Hauptspielgerät und wird es auch bleiben (wobei ich
    > fast nur noch in Sales kaufe). Die Konsolen sind für die exklusiven Titel
    > und das gelegentliche gemütliche Zocken auf dem TV.

    XBox/PS4 mit gefrickel/Steam Controller und du kannst auch mit deinem Hauptspielgerät gemütlich am TV zocken. So mache ich das. 50 TV, Couch, Steam Controller, Big Picture Mode.

    > Die Steam Machines sitzen irgendwo in einer Lücke, die weder PC Zocker noch
    > Konsolenzocker anspricht. Werden letztlich also wohl nur von
    > Linux-Enthusiasten mit zuviel Kohle gekauft, die einen sehr speziellen,
    > sprich begrenzten Spielgeschmack (hauptsächlich Indie) haben. Also eine
    > Hardware für 1000 Euro kaufen um darauf fast ausschließlich Games zu
    > zocken, die auch 150 Euro Hardware oder der alte Rechner vom Dachboden noch
    > problemlos schaffen.

    Ich fände es zwar schön, wenn Linux als Plattform dem Windows ebenbürtig wäre, das wird in naher Zukunft aber nicht passieren. Daher finde ich machen Steam Machines erst mal nur mit Windows und Steam im Big Picture Mode Sinn.

  10. Re: Hoher Anschaffungspreis egalisiert sich doch mittelfristig an den Spielepreisen

    Autor: Spiritogre 21.11.15 - 15:59

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was er meinte war ein angepasstes Steam-OS. Dort wählst du einen
    > Windows-Only Titel aus und das OS konfiguriert Wine entsprechend ohne dein
    > Zutun.

    Schrieb ich oben schon, wird nicht geschehen wegen rechtlicher Grauzone.

    > Anders herum allerdings bringt einem eine Konsole auch nichts, wenn man
    > Guild Wars 2 oder ähnliches spielen will. Bei der ganzen
    > Exklusivtitel-Diskussion hab ich immer das Gefühlt, hier wird nur eine
    > Seite betrachtet. Ist ja nicht so, als gäbe es nur auf Konsolen
    > Exklusivtitel.

    Natürlich hat auch Windows(!) seine Ecklusivtitel. Sogar mit weitem Abstand die meisten, vor allen je erschienenen Konsolen zusammen.

    Dass Problem ist und bleibt aber die Steuerung. Wenn es keine konsolenartigen Games sind, benötigst du zwingend Maus und Tastatur, denn spätestens bei Onlinegames mit anderen Menschen nützt dir der Steam Controller gar nichts mehr.

    > XBox/PS4 mit gefrickel/Steam Controller und du kannst auch mit deinem
    > Hauptspielgerät gemütlich am TV zocken. So mache ich das. 50 TV, Couch,
    > Steam Controller, Big Picture Mode.

    Dass Problem ist eben, ich bin kein Single und der TV gehört mir nicht alleine. Alleine von daher ist der PC mit Monitor schon mein Hauptspielgerät. Wobei ich allerdings schon seit ca. 15 Jahren oder gar mehr immer einen PC am TV angeschlossen hatte.

    > Ich fände es zwar schön, wenn Linux als Plattform dem Windows ebenbürtig
    > wäre, das wird in naher Zukunft aber nicht passieren. Daher finde ich
    > machen Steam Machines erst mal nur mit Windows und Steam im Big Picture
    > Mode Sinn.

    Warum wird immer nur Linux als Alternative gehandelt? Nach 20 Jahren weiß man doch, dass das niemals was wird. Warum hofft man nicht mal auf ein anderes neues noch zu erstellendes System?

  11. Re: Hoher Anschaffungspreis egalisiert sich doch mittelfristig an den Spielepreisen

    Autor: liberavia 21.11.15 - 18:39

    Spiritogre schrieb:

    > Warum wird immer nur Linux als Alternative gehandelt? Nach 20 Jahren weiß
    > man doch, dass das niemals was wird. Warum hofft man nicht mal auf ein
    > anderes neues noch zu erstellendes System?

    Warum das denn jetzt? Nochmal mit ALLEM ganz von vorne anfangen (Treiber, init, kernel, Desktop) ?!?

    Deinen ganzen Ausführungen zu Folge wäre das doch erst recht zum scheitern verurteilt....

    Auf so einem System werden doch erst recht keine "Killerapps" zur Verfügung stehen.... *Kopfschüttel*

  12. Re: Hoher Anschaffungspreis egalisiert sich doch mittelfristig an den Spielepreisen

    Autor: Spiritogre 21.11.15 - 18:56

    liberavia schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Spiritogre schrieb:
    >
    > > Warum wird immer nur Linux als Alternative gehandelt? Nach 20 Jahren
    > weiß
    > > man doch, dass das niemals was wird. Warum hofft man nicht mal auf ein
    > > anderes neues noch zu erstellendes System?
    >
    > Warum das denn jetzt? Nochmal mit ALLEM ganz von vorne anfangen (Treiber,
    > init, kernel, Desktop) ?!?
    >
    > Deinen ganzen Ausführungen zu Folge wäre das doch erst recht zum scheitern
    > verurteilt....
    >
    > Auf so einem System werden doch erst recht keine "Killerapps" zur Verfügung
    > stehen.... *Kopfschüttel*

    Siehe mein Beitrag weiter hinten zu Ubuntu. Ich würde mich über eine Betriebssystem-Alternative auf dem Desktop durchaus freuen, sie darf auch gerne auf Linux oder einem anderen Unix System basieren, aber sie muss halt so ähnlich sein wie OS X oder Android bei den Mobilsystemen, also so, dass man nichts, aber auch wirklich gar nichts davon merkt, dass da irgendwo ganz unten im Kern sowas werkelt. So muss z.B. die GUI fester Bestandteil des Systems sein und kein Aufsatz wie KDE, Gnome und Co. Sodass auch alle externen Anwendungsprogramme diesen Look nutzen können. Dinge wie x.org zur Displayausgabe gehören komplett durch etwas eigenständiges und fest integriertes ersetzt. Alle Einstellungen müssen in einer "Systemsteuerung" über die GUI möglich sein. Eine Shell kann es ja meinetwegen für Experten und Programmierer geben aber sie muss halt völlig optional sein und der normale Nutzer bekommt davon nichts mit, weil er eben die gleichen Dinge auch bequem über die grafische Oberfläche alle machen kann.

    Ich hatte halt noch kein Linux wo ich nicht doch mal irgendwann in die Shell musste.
    Ganz schlimm treibt es Ubuntu mit den Sicherheitsmaßnahmen, bei Windows muss man etwa bei einer Programminstallation ja nur wegklicken, was noch erträglich ist, bei Ubuntu muss man für jeden Fitzel erst einmal sein Passwort eingeben. Ich habe selten etwas nervigeres erlebt.

    Repositories sind nett aber sinnlos, solange sie aussehen wie eine tabellarische Textwüste und nur Open Source enthalten, stattdessen muss da ein richtiges Shopsystem rein mit schöner grafischer Aufmachung aller Programme, Erklärungen, Screenshots und Nutzerwertungen. Aber natürlich müssen sich auch Programme aus dem Web einfachst per Mausklick installieren lassen, der Shop, das Repository muss optional sein.

    Ich verstehe einfach nicht, warum niemand so etwas mal in Angriff nimmt!?

    Klar muss man dann auch die Software dafür kriegen und ggf. am Anfang vieles selbst anbieten, ähnlich wie Google das macht, die ja Online-Office etc. haben.
    Aber man muss halt mal irgendwo anfangen, wenn man eine Alternative auf dem Desktop möchte.

    Und das herkömmliche Linux ist halt gescheitert, auch wenn das nach 20 Jahren einige ja immer noch nicht begriffen haben, weil sie so sehr eine Alternative herbeisehnen und sich alles schönreden, ohne zu verstehen, warum Debian und Co halt für den Endanwender nichts sind.

  13. Re: Hoher Anschaffungspreis egalisiert sich doch mittelfristig an den Spielepreisen

    Autor: Rulf 22.11.15 - 10:46

    deine ausführungen sind ja schön und gut, haben aber nix mit dem linux-typischen treiberproblem zu tun...
    oder laufen die spiele in nem emulator deiner meinung nach schneller als nativ?...

  14. Re: Hoher Anschaffungspreis egalisiert sich doch mittelfristig an den Spielepreisen

    Autor: jayjay 22.11.15 - 11:10

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > liberavia schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >

    > Siehe mein Beitrag weiter hinten zu Ubuntu. Ich würde mich über eine
    > Betriebssystem-Alternative auf dem Desktop durchaus freuen, sie darf auch
    > gerne auf Linux oder einem anderen Unix System basieren, aber sie muss halt
    > so ähnlich sein wie OS X oder Android bei den Mobilsystemen, also so, dass
    > man nichts, aber auch wirklich gar nichts davon merkt, dass da irgendwo
    > ganz unten im Kern sowas werkelt. So muss z.B. die GUI fester Bestandteil
    > des Systems sein und kein Aufsatz wie KDE, Gnome und Co. Sodass auch alle
    > externen Anwendungsprogramme diesen Look nutzen können. Dinge wie x.org zur
    > Displayausgabe gehören komplett durch etwas eigenständiges und fest
    > integriertes ersetzt. Alle Einstellungen müssen in einer "Systemsteuerung"
    > über die GUI möglich sein. Eine Shell kann es ja meinetwegen für Experten
    > und Programmierer geben aber sie muss halt völlig optional sein und der
    > normale Nutzer bekommt davon nichts mit, weil er eben die gleichen Dinge
    > auch bequem über die grafische Oberfläche alle machen kann.
    >

    Tja nicht jedes System ist halt für den DAU gemacht. Linux ist weder gescheitert noch schlecht. Im Servermarkt ist es Marktführer. Ubuntu kann vollständig über die GUI konfiguriert werden, es gibt keinen Zwang die Console zu nutzen. Ist jedoch unbeschränkt möglich. Und das ist auch gut so, denn nur so gibt es die möglichkeit für Admins Install und Config Scripts zu schreiben, die durch einfaches Auführen alles einrichten und installieren. Sehr angenehm wenn man nicht nur einen sondern mehrere PCs im Unternehmen einrichten muss. Insbesondere wenn die Hardware-Config nicht ident ist, so können fallunterscheidungen je nach Hardware ins script eingebaut werden (z.b. Nvidia --> Nvidia blob; AMD --> AMD blob (achja für die Windows User hier, natürlich muss man dafür Shellscripte schreiben können, aber das setzt ja vorraus das man als neueinsteiger sich damit einarbeiten muss.. also isses schlecht.. )).


    > Ich hatte halt noch kein Linux wo ich nicht doch mal irgendwann in die
    > Shell musste.
    > Ganz schlimm treibt es Ubuntu mit den Sicherheitsmaßnahmen, bei Windows
    > muss man etwa bei einer Programminstallation ja nur wegklicken, was noch
    > erträglich ist, bei Ubuntu muss man für jeden Fitzel erst einmal sein
    > Passwort eingeben. Ich habe selten etwas nervigeres erlebt.

    Welches System hat dauernt Probleme mit Viren und Sicherheitslücken und sollte nicht ohne Virenschutz betrieben werden..... ah ja. irgend son Disketten Frickel OS aus Redmond...

    >
    > Repositories sind nett aber sinnlos, solange sie aussehen wie eine
    > tabellarische Textwüste und nur Open Source enthalten, stattdessen muss da
    > ein richtiges Shopsystem rein mit schöner grafischer Aufmachung aller
    > Programme, Erklärungen, Screenshots und Nutzerwertungen. Aber natürlich
    > müssen sich auch Programme aus dem Web einfachst per Mausklick installieren
    > lassen, der Shop, das Repository muss optional sein.
    >

    Ich glaube du hast noch nie ein Ubuntu genutzt. .deb Dateien können einfach via doppelklick installiert werden, das Softwarecenter enthält neben OpenSource Apps auch kaufapps und ein Shopsystem mit vollständiger Bezahlabwicklung. Und steht von der Optik dem Mac App Store in keinster weise nach...

    Achja ne Textwüste sieht für mich anders aus.

    > Ich verstehe einfach nicht, warum niemand so etwas mal in Angriff nimmt!?
    >
    > Klar muss man dann auch die Software dafür kriegen und ggf. am Anfang
    > vieles selbst anbieten, ähnlich wie Google das macht, die ja Online-Office
    > etc. haben.
    > Aber man muss halt mal irgendwo anfangen, wenn man eine Alternative auf dem
    > Desktop möchte.
    >
    > Und das herkömmliche Linux ist halt gescheitert, auch wenn das nach 20
    > Jahren einige ja immer noch nicht begriffen haben, weil sie so sehr eine
    > Alternative herbeisehnen und sich alles schönreden, ohne zu verstehen,
    > warum Debian und Co halt für den Endanwender nichts sind.

    Linux hat einen Marktanteil von fast 2,5% auf dem Desktop gescheitert ist für mich was anderes.

  15. Re: Hoher Anschaffungspreis egalisiert sich doch mittelfristig an den Spielepreisen

    Autor: Spiritogre 22.11.15 - 14:41

    Ach JayJay, du benutzt die gleichen Argumente, die ich seit mindestens 15 Jahre in dieser Diskussion höre. Du kannst dir gerne weiter alles schönreden und zurechtdrehen wie du willst. Das ändert nichts daran, dass Linux in seiner derzeitigen 08/15 Form NIEMALS irgendeine Bedeutung auf dem Deskopmarkt haben wird. Der Zug ist abgefahren.

  16. Re: Hoher Anschaffungspreis egalisiert sich doch mittelfristig an den Spielepreisen

    Autor: SelfEsteem 22.11.15 - 15:04

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach JayJay, du benutzt die gleichen Argumente, die ich seit mindestens 15
    > Jahre in dieser Diskussion höre. Du kannst dir gerne weiter alles
    > schönreden und zurechtdrehen wie du willst. Das ändert nichts daran, dass
    > Linux in seiner derzeitigen 08/15 Form NIEMALS irgendeine Bedeutung auf dem
    > Deskopmarkt haben wird. Der Zug ist abgefahren.

    Wen interessiert dieser Scheiss? Du definierst "Bedeutung" als Beherrschung des Desktop-Marktes, was jedoch voelliger Unsinn ist. Die 1% (oder 1.5, oder 2 oder was auch immer) sind immernoch so einige Mio Maschinen, was die weitere Entwicklung des Systems rechtfertigt.
    Das "Jahr des Linuxdesktops" kommt nicht, das war schon. Muesste so um 2003 gewesen sein. Da bin ICH naemlich vollstaendig umgestiegen und alle anderen sind mir einfach egal. Bei anderen Linux-Usern mag das Jahr abweichen, aber es ist nunmal bereits gewesen.

    Dir gefaellt der Desktop nicht? Na dann nutze ihn nicht.
    Dein unsinniges Geblubber von wegen unbenutzbar und geht nicht und kompliziert zieht exakt garnicht, da die paar Mio Linux-User - auch wenn diese keine Marktbeherrschung darstellen - ganz wunderbar mit dem System zurechtkommen.
    Nutze, was auch immer dir gefaellt und tu nicht so, als muesste die Welt sich an deinen ganz persoenlichen Anspruechen - die da klassisch "so wie ich das schon immer gekannt habe" sind - orientieren, die defakto ganz genau garkeinen interessieren, solange du nicht ordentlich Kohle rueberwachsen laesst.

  17. Re: Hoher Anschaffungspreis egalisiert sich doch mittelfristig an den Spielepreisen

    Autor: Spiritogre 22.11.15 - 15:26

    Ach Gottchen, die kannst ja gerne in deiner Nische hausen und dich wohlfühlen. Es liegt ja an jedem selbst, womit er sich herumschlagen will und wenn es dir lieber ist kostenlose Software zu nutzen und dafür halt wochenlang zu lernen und umständliche Bedienung in Kauf zu nehmen, dann ist das dein gutes Recht.

    Ich spreche nun einmal vom Massenmarkt. Und da hatte, hat und wird Linux nie eine Bedeutung spielen. Entsprechend lohnt es auch nicht da drauf Anwendungssoftware abseits von ITler Hobbyprojekten anzubieten.

    Aber schön wie man gleich wieder merkt, dass da ein Nerv getroffen wurde. Es ist schon bezeichnend unter welchen Minderwertigkeitskomplexen Linuxer leiden müssen, weil sie der Markt nicht ernst nimmt obwohl sie sich doch immer für die Super-Elite halten ... ^^

  18. Re: Hoher Anschaffungspreis egalisiert sich doch mittelfristig an den Spielepreisen

    Autor: SelfEsteem 22.11.15 - 16:12

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach Gottchen, die kannst ja gerne in deiner Nische hausen und dich
    > wohlfühlen. Es liegt ja an jedem selbst, womit er sich herumschlagen will
    > und wenn es dir lieber ist kostenlose Software zu nutzen und dafür halt
    > wochenlang zu lernen und umständliche Bedienung in Kauf zu nehmen, dann ist
    > das dein gutes Recht.
    Und es ist dein gutes Recht, das OS deiner Wahl zu benutzen und damit gluecklich sein. Wenn du jedoch rumnoelst, wie schlecht doch das OS ist, von dem du keinen Dunst hast, so ist es mein Recht, dich darauf hinzuweisen, dass kein Mensch irgendwas auf deine Meinung gibt.

    Von umstaendlicher Bedienung merke ich uebrigens rein garnichts, aber auch das ist etwas, was dir nicht in den Kopf gehen will: Es ist alles reine Gewoehnungssache. Ich finde Windows, das ich im Buero einsetzen muss, deutlich umstaendlicher und voellig unangenehm. Klar, ich bin an Linux gewoehnt, wo ich mir alles so legen kann, wie es meinem persoenlichen Workflow entspricht, anstatt mich an konfuse Vorstellungen irgendwelcher Dritter anpassen zu muessen.
    Gewoehn dich an den Gedanken, dass der eine Weg, den du gewohnt bist, nicht automatisch der beste oder gar der einzig richtige Weg ist.


    > Ich spreche nun einmal vom Massenmarkt. Und da hatte, hat und wird Linux
    > nie eine Bedeutung spielen.
    Bedeutung ist nicht gleich Marktbeherrschung, Herr Marktexperte.
    Aber ja, erzaehl mir ruhig noch ein paar Comedy-Einlagen ueber "den Markt".

    > Entsprechend lohnt es auch nicht da drauf
    > Anwendungssoftware abseits von ITler Hobbyprojekten anzubieten.
    1% sind einige Millionen. Wenn die zu erwartende Quote an Usern, die Interesse an dem Produkt haben, finanziell den Portierungsaufwand uebersteigt, lohnt es sich. Das zeigen auch die verfuegbaren kommerziellen Produkte.
    Dass User im Linux-Umfeld erstmal OSS-Software ausloten - was du hier aus purer Ahnungslosigkeit als "Hobbyprojekte" bezeichnest - und diese vielen kostenpflichtigen Systemen oftmals haushoch ueberlegen sind, tut man sich in dem Markt halt schwer, wenn man fuer Scheisse Geld verlangt.

    > Aber schön wie man gleich wieder merkt, dass da ein Nerv getroffen wurde.
    > Es ist schon bezeichnend unter welchen Minderwertigkeitskomplexen Linuxer
    > leiden müssen, weil sie der Markt nicht ernst nimmt obwohl sie sich doch
    > immer für die Super-Elite halten ... ^^
    Mhmm ... ich bin auch ueberzeugt davon, dass du bei den Porsche-Vorstaenden einen "Nerv" triffst, wenn du ihnen sagst, dass niemals 90% aller Menschen Porsche fahren werden.
    Glaubs oder glaubs nicht: Keiner Interessiert sich fuer derartiges Geschwaetz.

    Und das alles tut auch rein garnichts zur Sache, weil es eigentlich um Spiele ging. Wie es hier aussehen wird, bleibt abzuwarten und haengt davon ab, wie Valve das System gestalten wird und wie die Treiberentwicklung vorangeht.
    Sind OSS-Grafiktreiber langsamer als CSS? Klar, noch, mal viel mal ein bisschen, je nach Hardware. Aber sie geben dir einen definierten Zustand, der fuer ein solches System Gold wert ist, wenn man ihn nutzt. Hat man bei Valve erkannt und laesst Kohle fuer Treiberentwicklung springen. Wie es ausgeht, ist noch nicht geschrieben.
    Tut doch nicht alle so, als haettet ihr eine Kristallkugel daheim rumfliegen.

  19. Re: Hoher Anschaffungspreis egalisiert sich doch mittelfristig an den Spielepreisen

    Autor: Spiritogre 22.11.15 - 16:18

    Ja, ich sag ja, schönreden. In den OSS Nische lebt es sich schön elitär aber eben unbequem und Geld kann man unter Linux eben nicht verdienen.

    Gerade bei Spielen sind ein Großteil der Ports doch rein aus Enthusiasmus oder Verzweiflung entstanden, in der Hoffnung wenigstens dort noch ein paar Käufer zu finden, weil der Markt unter Windows einfach überflutet ist.

  20. Re: Hoher Anschaffungspreis egalisiert sich doch mittelfristig an den Spielepreisen

    Autor: SelfEsteem 22.11.15 - 16:27

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In den OSS Nische lebt es sich schön elitär
    > aber eben unbequem

    Blaa blaa blaaa

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. ITEOS, verschiedene Standorte
  2. THD - Technische Hochschule Deggendorf, Deggendorf
  3. Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München
  4. VBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder, Karlsruhe

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 344,00€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. mit Gutschein: NBBGRATISH10


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Arbeit: Hilfe für frustrierte ITler
Arbeit
Hilfe für frustrierte ITler

Viele ITler sind frustriert, weil ihre Führungskraft nichts vom Fach versteht und sie mit Ideen gegen Wände laufen. Doch nicht immer ist an der Situation nur die Führungskraft schuld. Denn oft verkaufen die ITler ihre Ideen einfach nicht gut genug.
Von Robert Meyer

  1. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt
  2. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  3. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt

Nachhaltigkeit: Bauen fürs Klima
Nachhaltigkeit
Bauen fürs Klima

In Städten sind Gebäude für gut die Hälfte der Emissionen von Treibhausgasen verantwortlich, in Metropolen wie London, Los Angeles oder Paris sogar für 70 Prozent. Klimafreundliche Bauten spielen daher eine wichtige Rolle, um die Klimaziele in einer zunehmend urbanisierten Welt zu erreichen.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg
  2. Energie Warum Japan auf Wasserstoff setzt

Galaxy Note 10 im Hands on: Samsungs Stift-Smartphone kommt in zwei Größen
Galaxy Note 10 im Hands on
Samsungs Stift-Smartphone kommt in zwei Größen

Samsung hat sein neues Android-Smartphone Galaxy Note 10 präsentiert - erstmals in zwei Versionen: Die Plus-Variante hat ein größeres Display und einen größeren Akku sowie eine zusätzliche ToF-Kamera. Günstig sind sie nicht.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Werbung Samsung bewirbt Galaxy Note 10 auf seinen Smartphones
  2. Smartphone Samsung präsentiert Kamerasensor mit 108 Megapixeln
  3. Galaxy Note 10 Samsung korrigiert Falschinformation zum Edelstahlgehäuse

  1. Urheberrecht: Youtuber sollen bei Snippets kein Geld mehr verlieren
    Urheberrecht
    Youtuber sollen bei Snippets kein Geld mehr verlieren

    Bisher konnten Urheber die Einnahmen von Youtubern komplett an sich ziehen, auch wenn diese nur ganz kurze Teile der eigenen Werke übernahmen. Das soll künftig auf Youtube nicht mehr möglich sein.

  2. Einrichtungskonzern: Ikea startet eigenen Geschäftsbereich für Smart Home
    Einrichtungskonzern
    Ikea startet eigenen Geschäftsbereich für Smart Home

    Der Einrichtungskonzern Ikea will mit einem eigenen Geschäftsbereich seine Smart-Home-Produkte voranbringen. Das Unternehmen will damit mehr bieten als nur gewöhnliche Möbel.

  3. Zoncolan: Facebook testet 100 Millionen Zeilen Code in 30 Minuten
    Zoncolan
    Facebook testet 100 Millionen Zeilen Code in 30 Minuten

    Das Entwicklerteam von Facebook hat ein eigenes Werkzeug zur statischen Code-Analyse erstellt und stellt nun erstmals Details dazu vor. Das Projekt habe Tausende Sicherheitslücken verhindert.


  1. 14:34

  2. 13:28

  3. 12:27

  4. 11:33

  5. 09:01

  6. 14:28

  7. 13:20

  8. 12:29