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Wenn man sich ansieht wie verbugged

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Wenn man sich ansieht wie verbugged

    Autor: deus-ex 20.11.15 - 12:45

    Heutige AAA Titel auf den Markt kommen wird mit Angst und Bange wenn da noch eine Plattform dazukommt.

  2. Re: Wenn man sich ansieht wie verbugged

    Autor: spiderbit 20.11.15 - 12:47

    wieso? um so mehr plattformen da sind um so eher entwickelt man gleich mit plattformunagbaengigen ausgereiften technologien, als irgend ein plattofrom-spezial-mist zum naechsten plattformspezifischen mist um zu hacken. letzeres lohnt sich immer weniger um so mehr plattformen dazu kommen.

  3. Re: Wenn man sich ansieht wie verbugged

    Autor: Spiritogre 20.11.15 - 14:20

    Was dann bedeutet, dass sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner konzentriert wird, die Games also optisch nicht sonderlich prickelnd aussehen im Vergleich zu z.B. Exklusivtiteln.

    Außerdem werden die Anpassungskosten, die Portierungskosten, dann von sagen wir bisher zwei auf drei Plattformen aufgeteilt, d.h. alle Plattformen verlieren letztlich an Qualität.

  4. Re: Wenn man sich ansieht wie verbugged

    Autor: spiderbit 20.11.15 - 14:30

    das ist absurd, opengl hatte eigentlich immer alle features von dx und selbst mit erweiterungen herstellerspezifisches zeug das noch nicht standardisiert wurde.

    auch sehen exclusivtitel eigentlich nie besser aus, die wii hatte fast nur exclusivtitel alle sahen maximal schlecht aus, aber auch auf playstation und xboxen sah nie ein spiel besser aus wie beim pc. ausser man hat kuenstlich die pc version grafisch schlechter gemacht, stichwort Watch dogs.

    ich wuesste nicht warum ein spiel auf ner konsole jemals besser aus sehen sollte wie auf nem highendpc? grafik ist btw auch heutzutage selten das hauptproblem von spielen. eher bugdichte story und aehnliches mechanics...

  5. Re: Wenn man sich ansieht wie verbugged

    Autor: Spiritogre 20.11.15 - 14:41

    Ein Spiel besteht aber nicht nur aus OpenGL ...

    Dass ist das Problem, wenn vom Vergleich Open GL und DX gesprochen wird, gemeint wird dann nämlich eigentlich Direct Draw und nicht DX. DX enthält viele Module u.a. zum Ansteuern von Maus, Tastatur, Gamepad und Sound, die Open GL nicht hat.

    Auch unterstützen die aktuellen Konsolen ja kein OpenGL sondern haben eigene Grafikschnittstellen bzw. hat die X One halt DX und die PS4 eine von Sony speziell erweiterte und angepasste API, die auf Open GL basiert.

    Der Grund warum Games auf PC besser als auf den Konsolen aussehen liegt daran, dass die Games auf PC in der Regel mit 1080p und 60Hz laufen und, was noch wichtiger ist, die Konsolen beherrschen nur einfache Kantenglättungsverfahren, hier ist der PC haushoch überlegen.
    Ansonsten ist die eigentliche Grafik normalerweise identisch.

    Dass Problem was ich meinte ist die Anpassung, Portierung. Konsolenspiele werden auf Gamepadsteuerung sowie die Darstellung der GUI auf TV Schirme. Beim PC kommt also oftmals ein völlig anderes Steuerungsverhalten(!) zum Tragen sowie halt die Anpassung der GUI an Monitore.
    Außerdem müssen Spiele, um möglichst höchste Leistung aus dem System zu kitzeln ja durchaus noch an das zugrundeliegende Betriebssysem angepasst werden.
    Es ist ja eben nicht so, dass man den Sourcecode mal eben durch einen Kompiler jagt und am anderen Ende kommt dann die fertige Software raus.

  6. Re: Wenn man sich ansieht wie verbugged

    Autor: spiderbit 20.11.15 - 14:49

    doch eigentlich ist es genau so, das thema steuerung und ausgabegeraete hat mit dem OS im grunde auch nix zu tun, es gibt halt 2 profile TV vs monitor, keyboard vs controller. wieso sollte man dort die 2 profile nur eins pro os/maschiene liefern und nicht einfach erkennen obs nen montior oder tv ist oder nen controller oder maus angeschlossen ist und das dann eben benutzen , pc oder konsole hat damit relativ wenig zu tun, das war mal so aber auch unter windows gehoert controllerunnterstuetzung laengst zum guten ton.

    opengl und co sind ja gerade dafuer da, damit man es nicht an das os an passt und zu den anderen teilen da gibts z.b. sdl die das os auch weg abstrahiert.

    ich gehe zwar von langsamer transition aus aber kann mir gut vorstellen das in 5 jahren windows fuer spiele nur noch ein nieschending ist, das kann schnell gehen, android und ios haben nokia auch in solchen zeitrahmen irrelevant gemacht.

  7. Re: Wenn man sich ansieht wie verbugged

    Autor: Spiritogre 20.11.15 - 15:20

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > doch eigentlich ist es genau so, das thema steuerung und ausgabegeraete hat
    > mit dem OS im grunde auch nix zu tun, es gibt halt 2 profile TV vs monitor,
    > keyboard vs controller. wieso sollte man dort die 2 profile nur eins pro
    > os/maschiene liefern und nicht einfach erkennen obs nen montior oder tv ist
    > oder nen controller oder maus angeschlossen ist und das dann eben benutzen
    > , pc oder konsole hat damit relativ wenig zu tun, das war mal so aber auch
    > unter windows gehoert controllerunnterstuetzung laengst zum guten ton.

    Noch einmal, die Steuerung in Spielen funktioniert ANDERS bei PC und Konsole. Das kannst du ganz einfach ausprobieren, indem du mal einen beliebigen Multiplattform Egoshooter auf einer Konsole und auf dem PC mit exakt dem gleichen Joypad spielst. Das ist was völlig anderes.
    Und mir ist auch kein Spiel bekannt, dass zwei verschiedene GUIs zur Wahl anbietet. Du hast entweder die PC oder die Konsolenversion.

    > opengl und co sind ja gerade dafuer da, damit man es nicht an das os an
    > passt und zu den anderen teilen da gibts z.b. sdl die das os auch weg
    > abstrahiert.

    Davon ab muss das System die Eingaben ja verstehen und umsetzen, d.h. das Spiel muss die Hardware ansprechen, dies geschieht über Schnittstellen wie DX. Bei Open GL was eben nur für Grafik da ist muss diese Hardware manuell angesprochen bzw. dieser Teil extra programmiert werden oder über Extralösungen implementiert. D.h. da hat dann letztlich jedes System wieder seine eigenen Spezialitäten, ein einfacher Port ist eben nicht.

    > ich gehe zwar von langsamer transition aus aber kann mir gut vorstellen das
    > in 5 jahren windows fuer spiele nur noch ein nieschending ist, das kann
    > schnell gehen, android und ios haben nokia auch in solchen zeitrahmen
    > irrelevant gemacht.

    Ich verfolge Linux seit knapp 20 Jahren. Meinen ersten PC bekam ich 1995, etwa 1996 oder 1997 habe ich dann Suse Linux 4 (erste öffentliche Suse Version) ausprobiert. Seither schaue ich immer mal wieder die eine oder andere Linuxdistribution an und beobachte auch den Markt.
    In diesen 20 Jahren wurde ständig von Computerzeitschriften, in Computerforen propagiert, dass JETZT endlich Linux aus den Puschen kommt und den Massenmarkt erobert.

    Ich hatte mein "Aufweck"-Erlebnis mit Linux dann, als Shuttleworth Ubuntu angekündigt hat. Ein Milliardär will ein Linux für den Massenmarkt entwickeln und auf den Markt bringen. Ich habe mich unglaublich gefreut. Die Zeitschriften und Webseiten veranstalteten einen irren Hype.
    Und was war als Ubuntu dann kam!? Es war genauso wie jede andere Linuxdistribution, hat sich von einem Suse oder Mandrake quasi nicht unterschieden. Absolut identisch. Es war ein typisch unixoides System. Die Hoffnung, dass die da sowas wie Mac OS (immerhin auch ein unixoides System) nur halt frei und kontrollierbar veröffentlichen, vernichtet.

    Seither glaube ich nicht mehr daran, dass ein normales Linux auch nur den Hauch einer Chance hat. Und der Trend gibt mir recht, bei den Statistiken verliert Linux auf dem Desktop nach einem "Hoch" von ca. 2 Prozent vor zwei, drei Jahren seither kontinuierlich an Marktanteil.
    Valve ist halt der aktuelle Kandidat. Aber auch die haben nichts eigenes gemacht sondern (mal wieder) nur auf Debian aufgesetzt. Also wird das maximal so Enden wie Ubuntu.

  8. Re: Wenn man sich ansieht wie verbugged

    Autor: spiderbit 20.11.15 - 17:29

    ja das ist ja schoen fuer dich, fuer den user ist das unixoide aber irrelevant er sieht eben sein steam fullscreen und das wars.

    android ist auch linux, der knackpunkt ist vorinstallierte hardware ohne das kann linux niregneds mehr als 2 3 % erreichen in 1000 jahren nicht. das gabs auch die 20 jahre mit ausnahme von mal ne kurze zeit auf netbooks auch gar nicht.

    dazu kommt noch die vielfallt, die ist verherend fuer viele bereiche das es verschiedene distros gibt, also fuer den kommerziellen erfolg. ich rede daher auch nicht vom desktop. Linux ist sehr gut bei appliences. Ueberall da wo die Leute nicht mal wissen das sie linux benutzen.

    daher benutzen eben fast alle leute android phones und router und tvs und auch wegen mir mediacenter im auto wuerden aber hoch und heilig drauf schwoeren das sie niemals linux benutzen wuerden.

    Es kann gut sein das dann 90% diese steamboxen unterm tv stehen haben und nur noch damit spielen bzw streaming clients auf anderen pcs und trotzdem aufm "desktop" linux noch viele jahre kein erfolg hat.

    allerdings ist die spieleverfuegbarkeit neben 1 2 kommerziellen programmen und vorinstallierten pcs schon auch ein straker punkt der es dort auf haelt.

    wenn dann also dank steamos auch 99% aller spiele auf nem desktoplinux laufen hat das es dann auch nimmer ganz so schwer und langsam koennte sich das eventuell auch durch setzen. vielleicht erst bei den privatanwendern und irgendwann sieht sich dann vielleicht adobe auch genoetigt.

    und wenn microsoft irgendwann droht das office monopol zu verlieren weil die leute unbedingt zu linux wollen werden sie vorher windows beerdigen und office fuer linux portieren, gleiches ist ja schon fuer android passiert.

  9. Re: Wenn man sich ansieht wie verbugged

    Autor: Spiritogre 20.11.15 - 18:46

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ja das ist ja schoen fuer dich, fuer den user ist das unixoide aber
    > irrelevant er sieht eben sein steam fullscreen und das wars.

    Kannst du auch unter Windows haben. Mit dem Unterschied, dass du dann ALLE PC Games zocken kannst.

    >Android ist auch linux, der knackpunkt ist vorinstallierte hardware ohne
    > das kann linux niregneds mehr als 2 3 % erreichen in 1000 jahren nicht. das
    > gabs auch die 20 jahre mit ausnahme von mal ne kurze zeit auf netbooks auch
    > gar nicht.

    Natürlich gab und gibt es PCs mit vorinstalliertem Linux zu kaufen, selbst ein Anbieter wie Dell hat das. Kauft nur halt keiner, weil es keiner will.
    Mit vorinstalliert hat das nichts zu tun, Linux ist einfach nicht Massenmarkttauglich, das ist alles.
    Das zeigt ja gerade der Erfolg von Android und die Beliebtheit von iOS / Mac OS X. Basieren alle auf Unixen. Nur der Anwender merkt es halt nicht, weil die Systeme für den Endanwendermarkt entsprechend funktionierend und abgeschlossen angepasst sind. Was eben bei den ganzen Linuxdistributionen nicht der Fall ist, weswegen sie keiner will.

    > dazu kommt noch die vielfallt, die ist verherend fuer viele bereiche das es
    > verschiedene distros gibt, also fuer den kommerziellen erfolg. ich rede
    > daher auch nicht vom desktop. Linux ist sehr gut bei appliences. Ueberall
    > da wo die Leute nicht mal wissen das sie linux benutzen.

    Und? Bist du Systemadministrator, Informatiker, programmierst du deine Waschmaschine um?
    Bei den ganzen Geräten merkt der Nutzer nicht, was da für ein System im Hintergrund werkelt. Er drückt einen Knopf und das Gerät legt los. Da könnte auch ein C64 eingebaut sein, spielt doch für den Anwender keine Rolle.

    Wichtig und entscheidend ist, welches System ich auf dem Desktop einsetzen kann.

    > daher benutzen eben fast alle leute android phones und router und tvs und
    > auch wegen mir mediacenter im auto wuerden aber hoch und heilig drauf
    > schwoeren das sie niemals linux benutzen wuerden.

    Ist so eine blödsinnige Behauptung. Die Leute benutzen einen Navi von Garmin, ein Smartphone von Samsung. Das ist für sie das Gerät.

    > Es kann gut sein das dann 90% diese steamboxen unterm tv stehen haben und
    > nur noch damit spielen bzw streaming clients auf anderen pcs und trotzdem
    > aufm "desktop" linux noch viele jahre kein erfolg hat.

    Nein, ist ausgeschlossen. Steam OS hat nun einmal keine Triple A Titel insbesondere die auf Konsolen populären Spielereihen fehlen komplett!

    > allerdings ist die spieleverfuegbarkeit neben 1 2 kommerziellen programmen
    > und vorinstallierten pcs schon auch ein straker punkt der es dort auf
    > haelt.

    Software verkauft Hardware.

    > wenn dann also dank steamos auch 99% aller spiele auf nem desktoplinux
    > laufen hat das es dann auch nimmer ganz so schwer und langsam koennte sich
    > das eventuell auch durch setzen. vielleicht erst bei den privatanwendern
    > und irgendwann sieht sich dann vielleicht adobe auch genoetigt.

    Wird aber nicht geschehen, weil es KEINE Anreize gibt Steam OS einzusetzen.

    > und wenn microsoft irgendwann droht das office monopol zu verlieren weil
    > die leute unbedingt zu linux wollen werden sie vorher windows beerdigen und
    > office fuer linux portieren, gleiches ist ja schon fuer android passiert.

    Deine Fantasie möchte ich haben ...

  10. Re: Wenn man sich ansieht wie verbugged

    Autor: spiderbit 20.11.15 - 20:12

    ums zusammen zu fassen "software verkauft hardware" mag im einzelfall richtig sein in der Regel ists aber umgekehrt, ja es gab ein paar leute eher profies die erstaml von den netbooks linux runter gemacht haben, die meisten haben aber das benutzt was vorinstalliert war.

    weil auf dieses kisten auch keiner sein 5 Terrabyte MS Office benutzen wollte und das meiste machen die meisten heute eh im browser, spielen mal aus genommen.

    Zu dell, ja Dell hat schon nen mini Marktanteil, gerade konsumer kaufen sicher deutlich mehr pcs bei Mediamarkt und co, aber auch von deren 50 pcs oder was sie im programm haben gibts vielleicht 2 3 als option auch mit linux.

    Ich rede von Mediamarkt, das ist auch ein wenig das problem von den dingern. Niemand kauft die "aus versehen".

    Was im Mediamarkt rum steht wird gekauft, das ist wie im supermarkt auch, wenn da morgen ne anderes Spuelmittel gut beworben an der richtigen stelle steht wirds gekauft.

    Produktbindung ist bei "profies" vorhanden, aber nicht bei casuals.

    Wie gesagt waere es anders haette Android gegen apple iphones keine change gehabt denn die hatten weil sie frueher da waren fast 100% der Marktanteile.

  11. Re: Wenn man sich ansieht wie verbugged

    Autor: Spiritogre 20.11.15 - 20:40

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ums zusammen zu fassen "software verkauft hardware" mag im einzelfall
    > richtig sein in der Regel ists aber umgekehrt, ja es gab ein paar leute
    > eher profies die erstaml von den netbooks linux runter gemacht haben, die
    > meisten haben aber das benutzt was vorinstalliert war.

    Es gab noch NIE eine Hardware, die sich ohne besondere Software verkauft hat.
    Dein Beispiel mit Netbooks kann ich nicht nachvollziehen, die meisten frühen Netbooks hatten Win 7 Starter drauf. Ein paar Leutchen haben damals in Foren geschrieben, dass sie das dann durch Linux ersetzt haben, ich kenne aber keinen. Ich selbst habe bei mir auch sofort Win 7 Pro draufgemacht und jetzt ist Win 10 Pro drauf.

    Auch Smartphones haben sich erst durchgesetzt, als Apple mit iOS gezeigt hat, wie es geht. Ich hatte bevor iOS erschienen ist ein LG Smartphone mit Touchscreen, das war halt absolut grausig zu bedienen. Und ich hatte das auch hauptsächlich wegen der damals einmaligen 5 MP Kamera in dem Gerät.

    > weil auf dieses kisten auch keiner sein 5 Terrabyte MS Office benutzen
    > wollte und das meiste machen die meisten heute eh im browser, spielen mal
    > aus genommen.

    Diese Leute kaufen heute ein Tablet.

    > Zu dell, ja Dell hat schon nen mini Marktanteil, gerade konsumer kaufen
    > sicher deutlich mehr pcs bei Mediamarkt und co, aber auch von deren 50 pcs
    > oder was sie im programm haben gibts vielleicht 2 3 als option auch mit
    > linux.

    Dell und HP sind DIE Office-Ausstatter schlechthin. Ihre Rechner sind nicht ganz günstig aber eben qualitativ ziemlich gut, ebenso der Service.

    Media Markt und Co verkaufen im Notebookbereich eher billige Massenware.

    > Ich rede von Mediamarkt, das ist auch ein wenig das problem von den
    > dingern. Niemand kauft die "aus versehen".
    >
    > Was im Mediamarkt rum steht wird gekauft, das ist wie im supermarkt auch,
    > wenn da morgen ne anderes Spuelmittel gut beworben an der richtigen stelle
    > steht wirds gekauft.

    Tja, und Media Markt bzw. die Hardwarehersteller könnten sogar Geld sparen, wenn sie Linux vorinstallieren. Machen sie aber nicht, weil die Dinger dann dort nur einstauben. Der Konsument bestimmt nun einmal was verkauft wird und der will kein Linux.

    > Produktbindung ist bei "profies" vorhanden, aber nicht bei casuals.

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Und der "Casual" erwartet günstig und simpel zu bedienen. Letzteres bekommt er vorrangig bei Apple, Windows ist halt die preisgünstigere Alternative.

    > Wie gesagt waere es anders haette Android gegen apple iphones keine change
    > gehabt denn die hatten weil sie frueher da waren fast 100% der
    > Marktanteile.

    Das ist Quatsch!
    Samsung hatte z.B. Bada, Blackberry hatte ihr eigenes System usw. usf. Die Kunden wollten aber lieber Android.
    iOS läuft da außer Konkurrenz, weil es das eben nur bei Apple gibt.

  12. Re: Wenn man sich ansieht wie verbugged

    Autor: liberavia 20.11.15 - 21:29

    Spiritogre schrieb:
    > Tja, und Media Markt bzw. die Hardwarehersteller könnten sogar Geld sparen,
    > wenn sie Linux vorinstallieren. Machen sie aber nicht, weil die Dinger dann
    > dort nur einstauben. Der Konsument bestimmt nun einmal was verkauft wird
    > und der will kein Linux.

    Das Preisargument ist Unsinn. Windows ist mit Volumenlizenzen und Adware quer finanziert. Sonst wärs wohl schwierig in einem Notebookpreis von 299 ¤ noch ne 70 ¤ Systembuilder rein zu bekommen.

    Und der Kunde, den du beschreibt, der kauft die Marke der Maschine. Der weiß auch nicht, dass es überhaupt was anderes gibt und das er Windows direkt oder indirekt mitfinanziert.

    Diese Marketing und PR Maschinerie hat diesen Markt so extrem im Griff, dass Linux absehbar keine Chance haben wird, wenn man da nicht entsprechend nachhilft. Da sind die gegenseitigen Abhängigkeiten viel zu hoch.

    Anders: Der Kunde entscheidet sich nicht bewusst für Windows beim Rechnerkauf. In seiner Welt gibt es gar keine Alternativen. Microsoft kann sich in jedem Fall freuen, da Kunden so niemals ihre Lizenzen voll ausschöpfen und dann gleich mehrfach ab kassiert werden können. Ein gutes Geschäftsmodell, das muss man ihnen lassen.

    Interessant ist, dass im Mobilmarkt gerade etwas ähnliches entsteht mit der Android Dominanz. Insofern wird dort auch Windows-Phone absehbar keine bedeutende Rolle spielen. Und das sogar trotz Milliarden die in dem WP-Projekt versenkt worden sind.

    Hier aber scheint es dem Gesetzgeber wichtig zu sein das Monopol zu brechen. Im Prinzip eine gute Idee. Aber dann, auch im Eigeninteresse, sollte der Desktop-Markt gleich mit entkrustet werden.

  13. Re: Wenn man sich ansieht wie verbugged

    Autor: Spiritogre 20.11.15 - 21:58

    liberavia schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das Preisargument ist Unsinn. Windows ist mit Volumenlizenzen und Adware
    > quer finanziert. Sonst wärs wohl schwierig in einem Notebookpreis von 299 ¤
    > noch ne 70 ¤ Systembuilder rein zu bekommen.

    Die Systembuilder kosten die PC Hersteller etwa 20-30 Euro, je nach Abnahmemenge. Nicht das Windows wird durch die beigegebene Software finanziert sondern das ist schlicht eine Zusatzeinnahme für die Hardwarehersteller.

    > Und der Kunde, den du beschreibt, der kauft die Marke der Maschine. Der
    > weiß auch nicht, dass es überhaupt was anderes gibt und das er Windows
    > direkt oder indirekt mitfinanziert.

    Natürlich weiß er, das es was anderes gibt. Er will aber gerne Windows dazu und das möglichst günstig und eben nicht noch mal 70 Euro für eine Einzelhandels-OEM draufschlagen.

    > Diese Marketing und PR Maschinerie hat diesen Markt so extrem im Griff,
    > dass Linux absehbar keine Chance haben wird, wenn man da nicht entsprechend
    > nachhilft. Da sind die gegenseitigen Abhängigkeiten viel zu hoch.

    Auch das ist einer der Gründe, warum Linux scheitert, es gibt eben nicht eine Distribution für die eine oder viele Firmen Werbung machen können oder wollen.

    > Anders: Der Kunde entscheidet sich nicht bewusst für Windows beim
    > Rechnerkauf. In seiner Welt gibt es gar keine Alternativen. Microsoft kann
    > sich in jedem Fall freuen, da Kunden so niemals ihre Lizenzen voll
    > ausschöpfen und dann gleich mehrfach ab kassiert werden können. Ein gutes
    > Geschäftsmodell, das muss man ihnen lassen.

    Der Kunde weiß, dass es Alternativen wie Apple gibt. Er weiß aber auch, dass Linux eben keine Alternative darstellt.

    > Interessant ist, dass im Mobilmarkt gerade etwas ähnliches entsteht mit der
    > Android Dominanz. Insofern wird dort auch Windows-Phone absehbar keine
    > bedeutende Rolle spielen. Und das sogar trotz Milliarden die in dem
    > WP-Projekt versenkt worden sind.

    Microsoft war zu spät. Die Leute hatten eben alle schon einen Androiden und sehen keinen Grund zu wechseln, insbesondere wenn sie da schon Software haben.
    Was sich in einigen Jahren ändern kann, wenn Microsoft das Win 10 Konzept konsequent durchzieht. Denn der Markt wandert vom Notebook zum Tablet und dann ist es zum Smartphone nur noch ein kleiner Schritt.

    > Hier aber scheint es dem Gesetzgeber wichtig zu sein das Monopol zu
    > brechen. Im Prinzip eine gute Idee. Aber dann, auch im Eigeninteresse,
    > sollte der Desktop-Markt gleich mit entkrustet werden.

    Monopole sind schlecht für den Fortschritt, aber der Markt verlangt so enorme Investitionen um da am Puls der Zeit mitzuhalten, dass das eben nur wenige stemmen können.

    Ich traue es z.B. u.U. Google zu, da tatsächlich noch was zu reißen, etwa wenn sie Android und Chrome OS verschmelzen und ordentlich ausbauen, dass als Alternativsystem auf den Desktop- und Tabletmarkt zu bringen.

  14. Re: Wenn man sich ansieht wie verbugged

    Autor: terencinash 21.11.15 - 11:17

    Es ist immer entscheidend welches System in Massen vorinstalliert ist. Das schaffen nur große mächtige Firmen wie Google &Microsoft. Der Rest muss selber sehen wie sie ihre Software an die Massen Hardware anpassen. Das ist bedauerlich und da gibt es leider nichts schön zu reden.

  15. Re: Wenn man sich ansieht wie verbugged

    Autor: spiderbit 21.11.15 - 11:20

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > spiderbit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Dein Beispiel mit Netbooks kann ich nicht nachvollziehen, die meisten
    > frühen Netbooks hatten Win 7 Starter drauf.

    Eben nicht, das ist definitiv zu 100% falsch, das faengt schon damit an das wenn windows installiert wurde bei den netbooks in der regel windows xp bekamen windows 7 kam dann spaeter erst vereinzelt dann irgendwann am ende wurde es die regel.

    Wikipedia:

    "
    Als Betriebssystem kamen ursprünglich verschiedene Linux-Distributionen und später Microsoft Windows XP[3] zum Einsatz, denn die Rechenleistung war bei den meisten Netbooks für Windows Vista nicht ausreichend. Mit dem Verkaufsstopp von Windows XP am 22. Oktober 2010[4] war auch die Auslieferung von neuen Netbooks mit XP nicht mehr möglich, sodass fortan Netbooks überwiegend mit dem verhältnismäßig ressourcenschonenden Windows 7 Starter ausgestattet sind.
    "

    am anfang gab es sogar wenn ich das richtig sehe AUSSCHLIESSLICH Linuxgeraete, darauf leg ich mich aber nicht fest, Netbooks boomten ab 2008 (januar) erst nach 1 2 jahren wurde windows dominant, die hersteller weigerten sich am anfang windows zu benutzen, da das sehr sehr guenstige hardware war und eine teure normale windowslizens haette die geraete spuerbar verteuert, bis dann ms nach gegeben hat und ne spezielle billigere lizenz fuer die geraete gebraucht haben.

    diese anfaenger haben dann teilweise wirklich windows installiert, auch wenn ich anderes von firmen gelesen habe das die windowsreklamationen aehnliche dymensionen hatten verschweige ich auch das nicht:

    "
    ursprünglich eine reine Linux-Domäne, erhöhte sich bei den Netbook-Verkäufen mit vorinstallierten Betriebssystem der Windows-Anteil, mit dem verfügbar werden von Windows XP als Option 2008, bis 2009 auf über 90 %.[3] Netbooks mit vorinstallierten Linux-Distributionen hatten mit überproportionalen Rückgabe- und Umtauschquoten durch die Käufer zu kämpfen.
    "

    Das lag zum einen daran das nicht ubuntu oder suse oder irgendwas sondern irgendwelche schnell zusammen geschusterte eigenentwicklungen drauf kamen wie Linpus linux oder aehnliches. aber selbst ubuntu weiss ich nicht ob es gut gelaufen waere, ein steamos hat es da viel einfacher, da es nicht 1000 bereiche abdecken muss und die leute nicht statt tabellenkalkulation excel sagen wenn sie das selbe meinen.

    Aber das war nicht der punkt, der punkt war das du falsch liegst das die "fruehen Netbooks" mit Windows kamen.

    Hier liegst du also falsch bei den restlichen punkten sind das halt subjektive Meinungen dagegen an zu reden macht kein sinn, das ist wie drueber zu streiten ob das auto das du grad siehst hellblaue oder dunkelblaue farbe hat, da kommt man mit argumenten nicht weiter.

    auch scheint deine Hauptinteressengruppe Officearbeiter zu sein, dagegen finde ich die vollkommen irrelevant, das sieht man immer wenn man in ner firma zu linux migriert, das die leute teils rebelieren weil sie von daheim was anderes gewohnt sind.

    Das beste beispiel dafuer ist aber windows selbst, ibm hatte mit os/2 damals ganz am anfang die firmen beliefert, daheim nnutzten die leute aber windows auch gerne mal als raubkopie oder mit viel raubkopien, dadurch wurde das dominant und die leute installierten es auch auf ihen office pcs oder kauften dannn irgendwann auch pcs mit windows vorinstalliert.

    Android das selbe, erst hat es sich bei privatanwendern durch gesetzt jetzt nach und nach gewinnt es auch teilweise relevanz in firmen.

    Nun hat android auch bei den Heimnutzern nicht totale dominanz da es auch nicht alle gebiete optimal ab deckt, waere es auch auf jedem heim "pc" und wuerden alle spiele dafuer kommen office gibts ja mitlerweile nen port wuerde es mittelfristig aber halt erst spaeter auch den office bereich zu 100% dominieren zumindest mit grosser wahrscheinlichkeit.

    Der Heimnutzer entscheidet also was firmen mittelfristig benutzen, ist witzig mein vater hatte noch nen firmenlapi mit OS/2 relativ spaet sogar, aber ist ja ueblich das firmen uraltsoftware benutzen und late adopter sind. "Enterprise"

  16. Re: Wenn man sich ansieht wie verbugged

    Autor: liberavia 21.11.15 - 12:47

    > > Hier aber scheint es dem Gesetzgeber wichtig zu sein das Monopol zu
    > > brechen. Im Prinzip eine gute Idee. Aber dann, auch im Eigeninteresse,
    > > sollte der Desktop-Markt gleich mit entkrustet werden.
    >
    > Monopole sind schlecht für den Fortschritt, aber der Markt verlangt so
    > enorme Investitionen um da am Puls der Zeit mitzuhalten, dass das eben nur
    > wenige stemmen können.
    >
    > Ich traue es z.B. u.U. Google zu, da tatsächlich noch was zu reißen, etwa
    > wenn sie Android und Chrome OS verschmelzen und ordentlich ausbauen, dass
    > als Alternativsystem auf den Desktop- und Tabletmarkt zu bringen.

    Findest du das nicht auch bedenklich, dass sämtliche Systeme für den Massenmarkt aus USA kommen? Die Überlegungen und Initiativen der Politik in Sachen IT Systeme sollte davon getrieben sein, europäische Konkurrenz entstehen zu lassen. Das ist mit Laissez Faire und der "Nachfragemagie" nicht zu machen. Dein Standpunkt nur Apple, MS und Google seien Massentauglich beweist eindrucksvoll das Gewohnheitsdiktat, welchem sich alle unterwerfen. Und je später man hier Aktiv wird, desto schwieriger wird es für alle Versuche der Alternativen. Ich bin keineswegs der Meinung, dass der Kunde unbedingt Windows will. Selbst Nadella hat doch mit der Losung: "Die Kunden sollen Windows lieben und nicht nur brauchen" ein deutliches Statement zur Beliebtheit von Windows gegeben. Die Leute BRAUCHEN Windows für ihre Programme. Brauchen != Wollen ;-)

    Naja ich glaub die Diskussion schweift hier etwas ab :-) Lass uns das bei einem entsprechendem Thema gern nochmal aufgreifen.

  17. Re: Wenn man sich ansieht wie verbugged

    Autor: dEEkAy 21.11.15 - 15:06

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > spiderbit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > doch eigentlich ist es genau so, das thema steuerung und ausgabegeraete
    > hat
    > > mit dem OS im grunde auch nix zu tun, es gibt halt 2 profile TV vs
    > monitor,
    > > keyboard vs controller. wieso sollte man dort die 2 profile nur eins pro
    > > os/maschiene liefern und nicht einfach erkennen obs nen montior oder tv
    > ist
    > > oder nen controller oder maus angeschlossen ist und das dann eben
    > benutzen
    > > , pc oder konsole hat damit relativ wenig zu tun, das war mal so aber
    > auch
    > > unter windows gehoert controllerunnterstuetzung laengst zum guten ton.
    >
    > Noch einmal, die Steuerung in Spielen funktioniert ANDERS bei PC und
    > Konsole. Das kannst du ganz einfach ausprobieren, indem du mal einen
    > beliebigen Multiplattform Egoshooter auf einer Konsole und auf dem PC mit
    > exakt dem gleichen Joypad spielst. Das ist was völlig anderes.
    > Und mir ist auch kein Spiel bekannt, dass zwei verschiedene GUIs zur Wahl
    > anbietet. Du hast entweder die PC oder die Konsolenversion.

    Adventures of Van Helsing 1-3. Das Spiel sieht mit Gamepad am PC anders aus als mit Maus/Tastatur am PC. Überhaupt gibt es viele Spiele die bei Gamepad-Steuerung eine leicht andere GUI bieten als mit Maus/Tastatur.

    Wenn man einen Multiplatformshooter auf PC und Konsole jeweils mit dem XBox 360 Pad spielt, steuert es sich genau gleich. Wenn nicht, dann nur weil die Entwickler zu faul waren für den PC eine Gamepadsteuerung nachzuliefern, weil's wohl eh keiner nutzen wird (am PC).
    Ein Street Fighter auf Konsole steuert sich genauso wie auf dem PC. Fifa steuert sich auf PC genauso wie auf Konsole.

  18. Re: Wenn man sich ansieht wie verbugged

    Autor: Spiritogre 21.11.15 - 15:49

    Ich würde da Wikipedia nicht so sehr vertrauen, die schreiben leider auch häufig politisch motiviert. Es geht letztlich um die Zahlen und nicht darum, dass das erste erhältliche Gerät zufällig Linux hatte.

    Ich kann mir sogar vorstellen, dass die ersten relevanten Netbooks mit Linux kamen, weil sich beim Preis die Windows Lizenz nicht rechnete. Nur gehe ich trotzdem davon aus, dass die erste Amtshandlung der Käufer dann war Win XP draufzumachen.

    Habe mal gerade nachgeschaut. Die Geräteklasse Netbook wurde erst 2008 spezifiziert. Das war damals nämlich noch der erste Asus Eee PC mit 7 Zoll Schirm, der mit Xandros Linux ausgeliefert wurde. Der Nachfolger, ebenfalls 2008 aber viel später im Jahr, mit 9 Zoll Schirm und Atom kam dann nämlich bereits mit Windows XP (Linux gab es aber alternativ). Losgetreten hat den Boom dieser zweite Eee PC. Und, wie gesagt, ich kenne niemanden, der den mit Linux gekauft hat. Und ab 2009 gab es halt Windows 7. Gegen 2011 / 12 war dann die Phase der Netbooks auch schon wieder vorbei, als sich abzeichnete, dass die ersten Tablets durchstarten.

    Du zitierst ja später selbst, dass 90 Prozent der Leute, die ein Gerät mit Linux gekauft hatten, dass dann umtauschen wollten. Die Stückzahlen der Netbooks mit Linux werden also wirklich verschwindend gering sein.

    Meine Hauptzielgruppe ist nicht der Office-Arbeiter sondern eher der Heimnutzer, der seinen PC auch für viele andere Dinge nutzt.

    Und Office Arbeiter, die wirklich z.B. Excel kennen, die rebellieren zurecht, wenn man ihnen mit einmal Libre Office vorsetzt. Da liegen Welten zwischen.

    Was das Thema IBM und O/S 2 angeht sowie den dadurch verursachten Aufstieg von Microsoft empfehle ich das Buch über IBM zum X86 PC, da wird schön aufgezeigt, wie IBM alles vergeigt hat was sie nur konnten und dadurch Microsoft ihren Computer quasi überlassen haben. Dabei gab es mit DR DOS ja durchaus auch Konkurrenz zu MS DOS, ich habe hier noch irgendwo einen 286er mit DR DOS rumstehen, ich glaube von Compaq.

    Android ist so ein Ding. Google überlässt das den Mobilanbietern halt kostenlos. Viele kleinere sind da aufgesprungen, weil sie keine Resourcen hatten eigene Systeme zu machen, wie etwa Samsung mit Bada oder Blackberry mit Blackberry OS. Als dann irgendwann die Nachfrage nach Android größer wurde hat Samsung Bada dann abgesägt und selbst Blackberry bringt inzwischen Geräte mit Android. Man muss Android zugute halten, dass es eben die einzige (Hardware) herstellerunabhängige, ernstzunehmende Alternative für iOS darstellt.

    Was man nicht in einen Topf werfen sollte sind Mobilsysteme und Desktopsysteme. Klar, es könnte passieren das Google Chrome OS und Android miteinander verschmilzt. Gegen ein Windows wird das so aber dennoch lange nicht ankommen können. Und Mobilsoftware für Touchbedienung ist halt vom Umfang her Meilenweit von den Desktopversionen entfernt. Wobei es da inzwischen ein paar Ausnahmen gibt, Softmaker hat z.B. ein typisches Mobile Office für Android als auch ihr vollständiges Desktop Office. Für letzteres braucht man aber halt zwingend Maus und Tastatur.

    Ich schrieb es schon, für denjenigen, dem reiner Touchbetrieb zu wenig ist, der aber auch nicht die Leistung eines vollwertigen Desktop Rechners oder zumindest potenteren Notebooks benötigt, für den sind Tablets mit ansteckbarer Tastatur quasi die neuen Netbooks.


    liberavia schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Findest du das nicht auch bedenklich, dass sämtliche Systeme für den
    > Massenmarkt aus USA kommen? Die Überlegungen und Initiativen der Politik in
    > Sachen IT Systeme sollte davon getrieben sein, europäische Konkurrenz
    > entstehen zu lassen. Das ist mit Laissez Faire und der "Nachfragemagie"
    > nicht zu machen. Dein Standpunkt nur Apple, MS und Google seien
    > Massentauglich beweist eindrucksvoll das Gewohnheitsdiktat, welchem sich
    > alle unterwerfen. Und je später man hier Aktiv wird, desto schwieriger wird
    > es für alle Versuche der Alternativen. Ich bin keineswegs der Meinung, dass
    > der Kunde unbedingt Windows will. Selbst Nadella hat doch mit der Losung:
    > "Die Kunden sollen Windows lieben und nicht nur brauchen" ein deutliches
    > Statement zur Beliebtheit von Windows gegeben. Die Leute BRAUCHEN Windows
    > für ihre Programme. Brauchen != Wollen ;-)
    >
    > Naja ich glaub die Diskussion schweift hier etwas ab :-) Lass uns das bei
    > einem entsprechendem Thema gern nochmal aufgreifen.

    Es ist ja nicht meine Schuld, wenn etwa europäische Unternehmen es nicht auf die Reihe bekommen ein vernünftiges Betriebssystem zu programmieren oder schlicht kein Interesse daran haben.
    Gerade die Deutschen sind ja gerade im IT oder Internetbereich nicht gerade für Innovationen berühmt sondern machen wenn dann alles (spät) nach. Nur ist meist der Zug dann halt schon abgefahren.

    Ich schrieb ja oben auch schon, ich habe mich unglaublich auf Ubuntu gefreut, kommt ja aus Südafrika, als es angekündigt wurde. Umso größer dann die Enttäuschung, dass das eben KEIN OS X, kein Android ist sondern nur ein weiteres 08 / 15 Linux wie Suse und Co und gar auf Debian basiert.

    Was soll so was?

    Dass Problem ist halt, ein OS alleine reicht nicht. Man muss auch eben andere, konkurrenzfähige Software anbieten können. Kein Open Office, kein Gimp sondern echte (kommerzielle) Produkte auf dem Niveau von MS und Adobe Software (oder halt Adobe und Co dazu zu kriegen ihre Produkte auf dem eigenen System anzubieten).

    Und das kostet halt heutzutage Unsummen.

    Sowohl Valve als auch Shuttleworth waren und sind unwillig so etwas auch nur zu versuchen. Stattdessen machen sie halt ihren Debian 08/15 Linux Aufsatz im eindeutigen Wissen, dass der Markt diese ursprünglich von und für ITler konzipierten Linuxe nicht will.
    Der Markt will ein Endkundentaugliches System, je einfacher zu bedienen desto besser. Dafür wird dann auch ein abgesperrtes System in Kauf genommen. Der Nutzer ist halt kein ITler sondern eben nur Nutzer, das OS der Schreibtisch auf dem er seine Anwendungen erledigt.

  19. Re: Wenn man sich ansieht wie verbugged

    Autor: Spiritogre 21.11.15 - 15:51

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Adventures of Van Helsing 1-3. Das Spiel sieht mit Gamepad am PC anders aus
    > als mit Maus/Tastatur am PC. Überhaupt gibt es viele Spiele die bei
    > Gamepad-Steuerung eine leicht andere GUI bieten als mit Maus/Tastatur.
    >
    > Wenn man einen Multiplatformshooter auf PC und Konsole jeweils mit dem XBox
    > 360 Pad spielt, steuert es sich genau gleich. Wenn nicht, dann nur weil die
    > Entwickler zu faul waren für den PC eine Gamepadsteuerung nachzuliefern,
    > weil's wohl eh keiner nutzen wird (am PC).
    > Ein Street Fighter auf Konsole steuert sich genauso wie auf dem PC. Fifa
    > steuert sich auf PC genauso wie auf Konsole.

    Dass es natürlich Spiele gibt die das mal so und mal so machen sollte klar sein. Ich bezog mich ja vor allem auf Shooter und dem damit verbundenem (Auto-) Aiming.

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