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  1. Re: Upload ...

    Autor: bombinho 01.07.18 - 02:31

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einfach weil DOCSIS ein Shared Medium ist und DSL nicht. Deswegen ist es
    > für die DSL Anbieter auch einfach Überbuchgen zu beheben.

    Magst Du mir die Methode verraten? Und dabei dann auch gleich den Unterschied herausarbeiten?

  2. Re: DSlite

    Autor: bombinho 01.07.18 - 02:37

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ob ich nun die FritzBox nutze oder nicht ändert das nichts daran, dass
    > die Tunnellösungen (auf die du wohl hinaus willst) , Geld kosten,
    > unflexibel sind und eine weitere Fehlerquelle. Und ein weiterer Anbieter,
    > den ich mit Metadaten füttere.

    Nein, auf keinen Fall, von Tunnelloesungen rate ich eher ab. Nein, ich meine ganz normale Softwareloesungen. Es gibt doch kein ernstzunehmende Software mehr, die nicht auf IPv6 funktioniert. Und gerade IPv6 ist da doch ideal, du kannst deinen Server unter einer deiner IP-Adressen laufen lassen, du kannst ihn auch Adressen rotieren lassen, ganz wie es dir beliebt und er ist aus jedem Netz erreichbar im Zweifelsfall komplett ohne DNS. Oder kennst Du noch Anbieter ohne IPv6?

    Ich gehe davon aus, dass auch die Fritzbox zukuenftig IPv6 besser unterstuetzen wird.

  3. Re: Upload ...

    Autor: LinuxMcBook 01.07.18 - 02:39

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Einfach weil DOCSIS ein Shared Medium ist und DSL nicht. Deswegen ist es
    > > für die DSL Anbieter auch einfach Überbuchgen zu beheben.
    >
    > Magst Du mir die Methode verraten? Und dabei dann auch gleich den
    > Unterschied herausarbeiten?

    Da es dafür sicherlich keine belastbaren Zahlen gibt, habe ich als Methode den Vergleich der Techniken gewählt. Dabei bin ich davon ausgegangen, ein Shared Medium anfälliger für Überbuchung ist, als eines mit einer eigenen Leitung für jeden Kunden.
    Außerdem die Zahl der Nutzer in Foren die sich über überbuchtes DOCSIS in Foren beklagen, mit den verglichen, die sich über überbuchtes DSL beklagen. Zugegeben, nicht genau gezählt, sondern geschätzt.

    Wenn du bessere Zahlen hast, gern her damit, ansonsten ist meine Herangehensweise wohl zumindest für eine Näherung geeignet ;=)

  4. Re: DSlite

    Autor: LinuxMcBook 01.07.18 - 02:43

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder kennst Du noch Anbieter ohne IPv6?
    easybell, Mobilfunk von Vodafone und wenn ich mich richtig erinnere auch Telekom, DSL von Vodafone.
    Schon eine relevante Menge, findest du nicht auch?

    > Ich gehe davon aus, dass auch die Fritzbox zukuenftig IPv6 besser
    > unterstuetzen wird.
    Hoffentlich.

  5. Re: Upload ...

    Autor: bombinho 01.07.18 - 03:12

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > Einfach weil DOCSIS ein Shared Medium ist und DSL nicht. Deswegen ist
    > > > es für die DSL Anbieter auch einfach Überbuchgen zu beheben.

    > Da es dafür sicherlich keine belastbaren Zahlen gibt, habe ich als Methode
    > den Vergleich der Techniken gewählt.

    Deswegen meine Frage, inwiefern wird ein Nodesplit anders durchgefuehrt als ein Auftrennen der Versorgung eines DSLAMs?
    Unter gleichen Voraussetzungen ist das auch ein sehr vergleichbarer Vorgang.


    > Dabei bin ich davon ausgegangen, ein
    > Shared Medium anfälliger für Überbuchung ist, als eines mit einer eigenen
    > Leitung für jeden Kunden.

    Also ein Medium mit 1Gbps, was sich zum Beispiel 50 Kunden teilen muessen, ist anfaelliger als ein mit 1Gbps versorgter DSLAM mit 48 oder 64 Kunden? Darf ich darueber noch einmal nachdenken?

    > Außerdem die Zahl der Nutzer in Foren die sich über überbuchtes DOCSIS in
    > Foren beklagen, mit den verglichen, die sich über überbuchtes DSL beklagen.
    > Zugegeben, nicht genau gezählt, sondern geschätzt.
    Gefuehlt?

    > Wenn du bessere Zahlen hast, gern her damit, ansonsten ist meine
    > Herangehensweise wohl zumindest für eine Näherung geeignet ;=)
    Naja, ich sage jetz einmal, dass ich kein Quartal der Telekom in den letzten Jahren, in dem nicht die Anzahl der Festnetz/Breitbandkunden abgenommen hat. Z.B. von Ende 2012 mit 22 Millionen Kunden auf nunmehr 19 Millionen Kunden. bei Vodafone alleine hat sich die Kundenzahl der Breitbandkunden in diesem Zeitraum von 1,6 auf 3,6 Millionen erhoeht.

    In diesem Zeitraum hat sich zwar die Breitbandkundenzahl bei der Telekom auch geringfuegig erhoeht allerdings ist bei Vodafone auch die Gesamtkundenzahl, getrieben von den Breitbandanschluessen, gestiegen. Leider kann ich aus dem Graphen keine genauen Zahlen erkennen aber die Kurve ist noch steiler als die Breitbandkurve.

    Alles in Allem hat Vodafone bei den Breitbandkunden in manchen Monaten mehr Zulauf als die Telekom im Jahr. Nun lass uns mal schaetzen, ob Vodafone das mit schlechter Leistung und schlechtem Service erreicht?

  6. Re: Upload ...

    Autor: LinuxMcBook 01.07.18 - 03:13

    bombinho schrieb:

    > > > Und was DSLAMs angeht, was nutzt es, wenn der DSLAM an einer 155Mbps
    > > > ATM-Leitung haengt?
    > > Wie viel % der Telekom VDSL!-DSLAMs hängt denn an einer ATM-Leitung mit
    > 155
    > > MBit?
    > Wieviel Prozent der Telekom-DSLAMs sind den VDSL-DSLAMs ;), wenn du schon
    > meine Aussage so schlecht verstehst. Schau dir lieber die Zahlen im Bericht
    > an, die IP- von nicht-IP-Anschluessen unterscheiden lassen.
    Danke für die Zahlen. Interessant. Leider lässt sich darauf nicht unbedingt auf den technischen Stand bei der Telekom schließen, weil das doch nur die Kundenzahlen sind?
    Natürlich hat die Telekom auf dem Land z.B. einen höheren Anteil an Kunden, als in der Stadt wo es noch Kabelanbieter gibt, oder Studentenwohnheime mit DFN Anschluss oder den Leuten sogar ihr LTE reicht.
    Aber gerade in den Städten wiederum ist der Anteil an möglichen! VDSL-Anschlüssen am höchsten.

    Also, ca. 6 Mio. von 13 Mio. DSL-Kunden hat VDSL.
    Von den 19 Mio. Anschlüssen insg. (also auch reiner Telefonanschluss) sind 13. Mio IP-Based, also vermutlich an neuen MSAN angeschlossen mit Glasfaseranbindung und vermutlich auch DSL-Fähigkeit.
    Nun müssen wir noch heraus bekommen, wie viele der 7 Mio. ADSL Kunden an alten ATM-DSLAMs hängt. Das geben die Zahlen nicht her oder?

    > Soll mir jetzt sagen, dass VDSL 16 oder VDSL 25 kein VDSL sind? Oder dass
    > alle VDSL50 - Anschluesse die volle Geschwindigkeit erreichen? Im Leben
    > nicht, gerade die 50er Anschluesse waren die Schmuddelkinder unter den
    > VDSL-Anschluessen. Erst G.INP hat da viel gerettet und auch 100 Mbps stabil
    > ermoeglicht.
    Du redest doch ständig von VDSL Anschlüssen, die nicht richtig funktionieren.
    Wenn wegen der zu langen Leitung nur VDSL 25 oder VDSL 16 geschaltet wird, dann weiß ich das vor Vertragsbeginn. Und diese Leitungen laufen dann eigentlich auch stabil, weil eben nur eine geringe Geschwindigkeit geschaltet wurde.
    Ich glaube dir nur einfach nicht, dass so viele VDSL 50 Anschlüsse instabil laufen, wie du behauptest, einfach weil die Dämpfungsgrenzen ab denen schon nur noch VDSL 25 geschaltet wird so lächerlich gering sind.

  7. Re: Upload ...

    Autor: LinuxMcBook 01.07.18 - 03:21

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deswegen meine Frage, inwiefern wird ein Nodesplit anders durchgefuehrt als
    > ein Auftrennen der Versorgung eines DSLAMs?
    > Unter gleichen Voraussetzungen ist das auch ein sehr vergleichbarer
    > Vorgang.
    DOCSIS hat doch keine Sternstruktur. Da gehen von dem Antennenkabel in der Straße Zuleitungen zu den einzelnen Häusern ab. Wenn ich also an dem Standort meines PoP, wo auch die Glasfaser liegt nur dieses eine Hauptkabel habe, dann muss ich einen neuen PoP irgendwo in der Mitte des Hauptkabels bauen und Glasfaser hinlegen um das Segment zu verkleiner.
    Wenn mein DSLAM überbucht ist, dann muss ich nur an diesem Punkt die Kapazität erhöhen, aber nicht irgendwo einen zweiten DSLAM hinbauen, wo ich noch gar keine Infrastruktur habe.


    > Also ein Medium mit 1Gbps, was sich zum Beispiel 50 Kunden teilen muessen,
    > ist anfaelliger als ein mit 1Gbps versorgter DSLAM mit 48 oder 64 Kunden?
    > Darf ich darueber noch einmal nachdenken?
    Beim DSLAM stöpsel ich einfach eine zweite Gigabit GPON rein, die ohnehin schon in oder vorm DSLAM liegt.
    Bei DOCSIS muss ich um die die Anzahl der Kunden zu ändern in der Mitte der Leitung einen neuen CMTS setzen, also auf jeden Fall Tiefbauarbeiten durchführen.

    Edit: Davon abgesehen ist natürlich das Medium bei dem ich 50 Kunden 400 MBit ermögliche auf 1 GBit Gesamtbandbreite anfälliger, als das bei dem ich 50 Kunden nur 100 MBit auf 1 GBit Gesamtbandbreite anbiete.


    > Naja, ich sage jetz einmal, dass ich kein Quartal der Telekom in den
    > letzten Jahren, in dem nicht die Anzahl der Festnetz/Breitbandkunden
    > abgenommen hat. Z.B. von Ende 2012 mit 22 Millionen Kunden auf nunmehr 19
    > Millionen Kunden. bei Vodafone alleine hat sich die Kundenzahl der
    > Breitbandkunden in diesem Zeitraum von 1,6 auf 3,6 Millionen erhoeht.

    Wenn DSL bei der Telekom einfach im Schnitt 10 bis 15¤ teurer ist, als bei 1und1, Vodafone oder o2, dann ist doch jeder total blöd, der da Kunde bleibt.
    Die Kunden müssen doch nicht mal zu einer anderen Technologie wechseln und die Telekom wird trotzdem Kunden verlieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.18 03:26 durch LinuxMcBook.

  8. Re: DSlite

    Autor: bombinho 01.07.18 - 03:29

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bombinho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Oder kennst Du noch Anbieter ohne IPv6?
    > easybell, Mobilfunk von Vodafone und wenn ich mich richtig erinnere auch
    > Telekom, DSL von Vodafone.
    > Schon eine relevante Menge, findest du nicht auch?
    Mindestens die Telekom sagt: "Bei einem IP Anschluss verwendet die Telekom beides.", Vodafone dito. Aber Vodafone soll noch gelegentlich alte DSLAMs zu laufen haben, an denen noch ISDN-Kunden haengen, genaugenommen hat Vodafone sogar die Unterstuetzung bis naechstes Jahr zugesagt, falls gewuenscht. Also wer Vodafone ISDN hat, koennte noch bei IPv4 haengen, das werde ich die naechsten Tage mal ueberpruefen.
    Vodafone Mobil schiebt die vollstaendige Implementierung tatsaechlich von Quartal zu Quartal vor sich her, das hatte ich gar nicht mitbekommen.

    Diese scheinbar doch nicht ganz so relevante Menge wird taeglich kleiner mit der Verbreitung von zeitgemaessen Breitbandanschluessen. Aber du hast recht, es war mir gar nicht aufgefallen, wie sehr Manche hinterherhinken.

  9. Re: DSlite

    Autor: LinuxMcBook 01.07.18 - 03:35

    bombinho schrieb:


    > Mindestens die Telekom sagt: "Bei einem IP Anschluss verwendet die Telekom
    > beides.", Vodafone dito. Aber Vodafone soll noch gelegentlich alte DSLAMs
    > zu laufen haben, an denen noch ISDN-Kunden haengen, genaugenommen hat
    > Vodafone sogar die Unterstuetzung bis naechstes Jahr zugesagt, falls
    > gewuenscht. Also wer Vodafone ISDN hat, koennte noch bei IPv4 haengen, das
    > werde ich die naechsten Tage mal ueberpruefen.

    Wie sieht es in dem von mir erwähnten Mobilfunknetz der Telekom aus? Oder o2?
    Ich hin bis letzten Monat an einem VDSL DSLAM von Vodafone (eigene Vodafone Colocation) und der war definitiv IPv4 only.
    Sind mit den Mobilfunkanschlüssen halt doch keine irrelevante Menge, gerade weil das Szenario mit dem Smartphone auf den Datenspeicher oder das VPN Zuhause zuzugreifen, der der privat am häufigsten genutzte Serverdienst Zuhause ist.

  10. Re: Upload ...

    Autor: bombinho 01.07.18 - 03:54

    Okay, ich werde mir das Zitat sparen und gleich zu den Zahlen kommen:

    IP ist Alles, was am IP-basierten Netz (Ethernet) haengt. Alles was nicht am Ethernet haengt, haengt ganz offensichtlich an etwas Anderem und soweit mir das bekannt ist, hat die Telekom da mehr oder weniger ausschliesslich ATM eingesetzt, denn das ganze Netz der Telekom war auf ISDN ausgelegt, welches via ATM uebertragen wurde, denn Ethernet war mit den damaligen Geschwindigkeiten zu langsam und haette die Sprachdienste gestoert.
    Also wurde dann auf ATM Ethernet draufgeschnallt und da drauf dann IP, aber dann zaehlt das nicht zur IP basierten Hardware, weil diese ATM basiert ist und IP nur ueber einen Tunnel getunnelt wird (absichtlich gedoppelt).

    Also AnnexJ haengt an der IP-Infrastruktur, VDSL haengt dran, FTTH/B haengt auch an der IP-Infrastruktur.

    Alte DSLAMs haengen an ATM, die haben auch keine andern Anschluesse, da gibt es nur ATM ueber Kupfer oder ATM ueber Glas, wobei letzteres wohl bei den externen DSLAMs fast ausschliesslich zum Einsatz gekommen sein soll. Da die meisten DSL-Leitungen aber direkt zur Vermittlungsstelle liefen, dank moeglicher Kabellaengen weit ueber 1000m, duerfte vermutlich die ueberwiegende Mehrheit in der Vermittlungsstelle einfach mit einem guenstigen Kupferkaebelchen angeschlossen worden sein.

    Insofern koennen wir davon ausgehen, dass noch nicht umgeschaltete AnnexB-, ISDN- und Analoganschluesse auf ATM uebertragen werden und deswegen nicht zur IP-Zahl beitragen.

  11. Re: Upload ...

    Autor: LinuxMcBook 01.07.18 - 04:02

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Okay, ich werde mir das Zitat sparen und gleich zu den Zahlen kommen:
    >
    > IP ist Alles, was am IP-basierten Netz (Ethernet) haengt.

    Ja schon. Danke für den ausführlichen Exkurs.

    Das Problem an der ganzen Geschichte ist eben aber, dass die Telekom IP auch ihre neue BNG Infrastruktur nennt, die im Endeffekt VoIP ab spätestens Vermittlungsstelle, Autoprovisionierung der Router etc bedeutet.
    https://www.telekom.de/hilfe/festnetz-internet-tv/ip-basierter-anschluss/ip-umstellung-schritt-fuer-schritt/ip-schritt-fuer-schritt-start?samChecked=true

    Und schon weiß man nicht mehr, was mit IP-based im Geschäftsbericht gemeint ist...

  12. Re: Upload ...

    Autor: bombinho 01.07.18 - 04:02

    Wenn mein Kabelsegment zum Beispiel Wohnbloecke beinhaltet, dann kann ich bei bestehender Leerrohrinfrastruktur einen solchen Block oder auch mehrere in ein paar umgeruestet haben.

    Wohingegen ein aelterer (15 Jahre z.B.?) VDSL-DSLAM mit eingebuddelter Glasfaser ersteinmal eine komplette Leerrohrinfrastruktur gelegt bekommen muss inklusiver neuer Stromversorgung.
    Wir reden ueber Wochen oder Monate.

    Also pauschal ist da gar nichts einfacher, es kann so laufen und so, ganz abhaengig von dem Alter der Installation.

  13. Re: Upload ...

    Autor: LinuxMcBook 01.07.18 - 04:07

    Natürlich gibt es das eine oder andere Extrem.
    Aber DOCSIS mit FTTB ist eher die Ausnahme, genau wie Glasfaser, die nicht in Leerrohren neuerer Zeit, die nicht in Leerrohren stecken.

    Aktiv waren DSLAMs schon immer, und ich glaube nicht, dass die Stromversorgung plötzlich nicht mehr ausreicht.

  14. Re: DSlite

    Autor: bombinho 01.07.18 - 04:09

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie sieht es in dem von mir erwähnten Mobilfunknetz der Telekom aus? Oder
    > o2?
    Sehr gut, beide benutzen seit Jahren Dual Stack, der der Telekom soll ausserordentlich gut funktionieren.

    > Ich hin bis letzten Monat an einem VDSL DSLAM von Vodafone (eigene Vodafone
    > Colocation) und der war definitiv IPv4 only.
    Ja, habe auch noch Soetwas, deswegen will ich mich da bei Gelegenheit selbst mal schlau machen, ob dort nach aussen wirklich keine IPv6 vergeben ist.

    > Sind mit den Mobilfunkanschlüssen halt doch keine irrelevante Menge, gerade
    > weil das Szenario mit dem Smartphone auf den Datenspeicher oder das VPN
    > Zuhause zuzugreifen, der der privat am häufigsten genutzte Serverdienst
    > Zuhause ist.
    Tja, da kann man wohl die Telekom nur empfehlen, zumindestens mobilfunktechnisch.
    Ich kenne Einige, die wuerden gerade im Mobilfunkbereich der Telekom nicht den Ruecken drehen, weil sie wohl nicht nur auf dem Papier in diesem Bereich verdient Marktfuehrer ist.

  15. Re: Upload ...

    Autor: bombinho 01.07.18 - 04:14

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und schon weiß man nicht mehr, was mit IP-based im Geschäftsbericht gemeint
    > ist...

    Die haengen dann via POTS im KvZ oder Router (annexJ / xVDSL) am SIP-Server.
    Alles das Selbe. Nur der AD-Wandler sitzt dann an unterschiedlichen Stellen.

    Aber wenn man sich die konsequente Entwicklung der Zahlen ueber die Jahre anschaut, dann kann es sich nur um die Gesamtmenge aller nicht-ATM-basierten Anschluesse handeln.

  16. Re: DSlite

    Autor: LinuxMcBook 01.07.18 - 04:18

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie sieht es in dem von mir erwähnten Mobilfunknetz der Telekom aus?
    > Oder
    > > o2?
    > Sehr gut, beide benutzen seit Jahren Dual Stack, der der Telekom soll
    > ausserordentlich gut funktionieren.

    Wie erklärst du dir denn das?
    https://stats.labs.apnic.net/ipv6/AS39706?c=DE&p=1&v=1&w=30&x=1
    o2 hat scheinbar kein IPv6?

  17. Re: Upload ...

    Autor: bombinho 01.07.18 - 04:22

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich gibt es das eine oder andere Extrem.
    > Aber DOCSIS mit FTTB ist eher die Ausnahme, genau wie Glasfaser, die nicht
    > in Leerrohren neuerer Zeit, die nicht in Leerrohren stecken.
    Ueberlastet sind aber de Segmente mit grosser Teilnehmerzahl. Da auch Koax das Problem mit der maximalen Leitungslaenge hat, sind typischerweise Segmente mit einer hohen Kundendichte, also genau die einfacher zu handhabenden Wohnbloecke am ehesten betroffen.
    Und da bringt eine Entlastung ordentlich etwas. Dass da nun ausgerechnet auch noch eine Vodafone eigne Glasfaser vorbeilaeuft und auch noch im Leerrohr, das ist dann tatsaechlich schon /oder noch eher ein Lottogewinn.

    > Aktiv waren DSLAMs schon immer, und ich glaube nicht, dass die
    > Stromversorgung plötzlich nicht mehr ausreicht.
    Wenn gebuddelt werden muss, dann kommt auch eine neue Stromversorgung rein, denn die 60V-Speicher hat sich die Telekom ja vom Hals schaffen koennen bzw. vorerst die Verpflichtung zum Unterhalt. Ausserdem hat die Telekom ja ihre Vorliebe, als Energieprovider aufzutreten, entdeckt. Da war ja auch die Rede von Autoladestationen am KvZ.

  18. Re: Upload ...

    Autor: LinuxMcBook 01.07.18 - 04:35

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ueberlastet sind aber de Segmente mit grosser Teilnehmerzahl. Da auch Koax
    > das Problem mit der maximalen Leitungslaenge hat, sind typischerweise
    > Segmente mit einer hohen Kundendichte, also genau die einfacher zu
    > handhabenden Wohnbloecke am ehesten betroffen.ottogewinn.
    Wieso stellt Vodafone selbst denn die Arbeiten als deutlich komplizierter und langwieriger da, als du?
    https://forum.vodafone.de/t5/Internet-Telefon-TV-%C3%BCber-Kabel/Segmentierungen-bei-Vodafone/td-p/1197390

    > > Aktiv waren DSLAMs schon immer, und ich glaube nicht, dass die
    > > Stromversorgung plötzlich nicht mehr ausreicht.
    > Wenn gebuddelt werden muss, dann kommt auch eine neue Stromversorgung rein,
    Also ist tatsächlich bei einer relevanten Anzahl der Outdoor DSLAMs die Stromversorgung so unzureichend, dass für eine neue Linecard oder einen weiteren GPON Anschluss die Stromversorgung erneuert werden muss?

  19. Re: DSlite

    Autor: bombinho 01.07.18 - 04:41

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > o2 hat scheinbar kein IPv6?

    Auch hier hast Du wohl leider recht, ich hatte noch etwas im Hinterkopf, dass die 2016 angefangen hatten. Offensichtlich nicht.

  20. Re: Upload ...

    Autor: bombinho 01.07.18 - 05:11

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso stellt Vodafone selbst denn die Arbeiten als deutlich komplizierter
    > und langwieriger da, als du?
    > forum.vodafone.de

    Weil es auch Linesplits gibt, da kann nicht Indoor gearbeitet werden und es muss weit gegraben werden, um eine Glasfaser heranzufuehren. Speziell in Innenstaedten ist das weniger einfach und da kann die Anschlussdichte ebenfalls ziemlich hoch ausfallen.

    Und genau dort braucht auch die Telekom Monate um einen KvZ aufzuruesten.

    > Also ist tatsächlich bei einer relevanten Anzahl der Outdoor DSLAMs die
    > Stromversorgung so unzureichend, dass für eine neue Linecard oder einen
    > weiteren GPON Anschluss die Stromversorgung erneuert werden muss?

    Google mal 02Data_Sheet_hiX_5625_30_35_R2.7.pdf (Als Guide durchaus geeignet)
    Laut Hersteller koennen die Gehaeuse sowohl DC als auch AC versorgt werden.
    Alles Neuere ist AC, aber bei den Mitte 2000er verbauten Kaesten glaube ich, eine 60V DC
    Versorgung gesehen zu haben. Edit: Kann aber auch ein AC- Netzteil gewesen sein, bzw. zwei davon.
    Bis zu 1200W Abwaerme koennen abgefuehrt werden, d.h. Wenn wir einen Rack mit VDSL2 mit Vectoringrechner annehmen, wuerde ich auf maximal 2,5-3kW Leistungsaufnahme tippen.

    Also GPON kommt da nicht zum Einsatz, das waere eher AON, da ein oder mehrere NICs im DSLAM den Anschluss direkt an die IP-Infrastruktur bewerkstelligen.

    Aber in groesseren Schraenken kann ein Teil fuer GPON genutzt werden. Meist kommt das aber in einen extra Schrank daneben.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.18 05:29 durch bombinho.

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