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  5. › 100 MBit/s: 745.000 Haushalte…

100Mbit und dann Ende?

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  1. 100Mbit und dann Ende?

    Autor: MeinSenf 08.03.18 - 14:26

    Während die Kabelanbieter locker auf 200,400 und weiter hoch klettern scheint bei den Klingeldrahtprovidern bei 100 schon das Ende der Fahnenstange erreicht zu sein.

    Ja, ich weiss. Mehr als 100 braucht kein Mensch.

  2. Re: 100Mbit und dann Ende?

    Autor: VDSLKasten 08.03.18 - 14:32

    Zumindest muss der Klingeldraht sich nicht die Bandbreite teilen...

  3. Re: 100Mbit und dann Ende?

    Autor: kellemann 08.03.18 - 14:41

    MeinSenf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Während die Kabelanbieter locker auf 200,400 und weiter hoch klettern
    > scheint bei den Klingeldrahtprovidern bei 100 schon das Ende der
    > Fahnenstange erreicht zu sein.
    >
    > Ja, ich weiss. Mehr als 100 braucht kein Mensch.

    Kabel und Vectoring vergleichen ist ja auch ein Luxus. Es geht ja auch zT noch um Haushalte die mit 2000-6000 DSL rumhantieren. Ich glaube denen reichen die 100MBit vollkommen aus.

    Und wie mein Vorposter schrieb. Ich nehme lieber 100MBit Vectoring als 400mbit Kabel, denn da muss ich Glück haben das ich auch abends noch Bandbreite habe.

  4. Da geht mehr!

    Autor: Pecker 08.03.18 - 14:58

    Die Telekom will doch dieses Jahr schon auf 250 Mbit/s hoch gehen.
    Und seien wir mal ehrlich. Mehr ist immer schön, wenn es möglich ist. Aber mit 100 Mbit/s ist man zumindest schon gut dabei.

    Und man darf nicht vergessen. Um überhaupt 100 Mbit/s für mehrere Haushalte anzubieten, wurden vorher schon Glasfaserkabel bis an den Verteiler gezogen. Dann nochmal Glasfaser auszubauen, ist dann schon mal kein größeres Problem mehr.

  5. Re: Da geht mehr!

    Autor: sneaker 08.03.18 - 15:12

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und man darf nicht vergessen. Um überhaupt 100 Mbit/s für mehrere Haushalte
    > anzubieten, wurden vorher schon Glasfaserkabel bis an den Verteiler
    > gezogen. Dann nochmal Glasfaser auszubauen, ist dann schon mal kein
    > größeres Problem mehr.
    Die Aufwand vom Verteiler in jede Wohnung oder zumindest jedes Haus ist größer als der Aufwand den Verteiler überhaupt mit Glasfaser anzubinden.

  6. Re: 100Mbit und dann Ende?

    Autor: M.P. 08.03.18 - 15:26

    Ob in einem Kabelsegment mit DOCSIS 3.1 10 GBit/s Bandbreite zur Verfügung stehen, oder der DSLAM mit 1 Gigabit per Glasfaser angebunden ist - ich sehe da keinen Unterschied...

    Sowohl die Teilnehmer im Kabelsegment, als auch die am DSLAM müssen mit der Anbindung auskommen ...

  7. Re: Da geht mehr!

    Autor: M.P. 08.03.18 - 15:29

    sneaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Aufwand vom Verteiler in jede Wohnung oder zumindest jedes Haus ist
    > größer als der Aufwand den Verteiler überhaupt mit Glasfaser anzubinden.

    Du meinst weitere Glasfaserleitungen in jede Wohnung zu legen?
    Das ist wahr, was die Investitionen angeht.
    Im Betrieb könnte die Glasfaser günstiger sein, da die Signalverarbeitung für Vectoring wahrscheinlich deutlich mehr Energie verbraucht, als die Glasfaseranbindung ..

  8. Re: 100Mbit und dann Ende?

    Autor: kellemann 08.03.18 - 16:20

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob in einem Kabelsegment mit DOCSIS 3.1 10 GBit/s Bandbreite zur
    > Verfügung stehen, oder der DSLAM mit 1 Gigabit per Glasfaser angebunden ist
    > - ich sehe da keinen Unterschied...
    >
    > Sowohl die Teilnehmer im Kabelsegment, als auch die am DSLAM müssen mit der
    > Anbindung auskommen ...

    Nur das bei Kabel noch hinzukommt, dass du dir in einem mehrparteien Haushalt den hausanschluss auch noch teilst.
    Ich habe einmal in einer Wohnung gewohnt mit Kabel, wo 5 andere Haushalte im gleichen Haus auch Internet über Kabel bezogen haben.

  9. 100 Mbit/s braucht auch (fast) kein Mensch

    Autor: McWiesel 08.03.18 - 16:31

    > Ja, ich weiss. Mehr als 100 braucht kein Mensch.

    Ich behaupte mal ketzerisch, dass 50% der WLANs nicht mal netto 100 MBit/s vom Router zum Notebook bringen, weil falsch konfiguriert oder billigste Plaste-Hardware gekauft.

    Geh mal nicht von fortschrittlichen nordeuropäischen Ländern aus, wo die Leute sich im 21. Jahrhundert zeitgemäß bewegen können. Selbst hier im Forum buchen sich immer noch 16 Mbit/s weil sie mehr nicht benötigen und die breite Masse der Bevölkerung denkt da noch weniger drüber nach. Solange Fußball oder Dschungelcamp keine 500 MBit/s braucht, braucht einfach 80% der Bevölkerung so ein Anschluss nicht.

    In welchen digitalen Entwicklungsland wir uns befinden sieht man immer noch recht eindrucksvoll an den Bargeldzahlern an der Supermarktkasse oder den Fahrscheinkäufern am Schalter, die haben auch noch noch gar nichts darüber verstanden wie man im 21. Jahrhundert lebt.

    Also, ungelegte Eier von übermorgen.

  10. Re: 100Mbit und dann Ende?

    Autor: M.P. 08.03.18 - 16:35

    Ach, und die Telekom setzt für jede Familie einen eigenen Outdoor-DSLAM mit privater rückwärtiger Glasfaser-Anbindung?

    Kabel ist zwar durch einige andere Randbedingungen (DSLite, für STÖRUNGEN ein Shared Medium...) nervig, aber dass man einen DSLAM durch viele Power-Sauger nicht an die Grenze dessen bringen kann was er über seine rückwärtige Glasfaser transportieren kann glaube ich nicht ...

  11. Re: 100 Mbit/s braucht auch (fast) kein Mensch

    Autor: M.P. 08.03.18 - 16:50

    Bei Infrastrukturbauten sollte man schon etwas länger in die Zukunft schauen, als bis übermorgen ...

    Der Ersatz für die marode A1 Autobahnbrücke in Köln wird auch mit 2x5 Fahrspuren geplant ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.03.18 16:54 durch M.P..

  12. Re: 100Mbit und dann Ende?

    Autor: Mett 08.03.18 - 16:51

    Ob diese 5 anderen Kunden mit dir unter einem Dach leben oder in eigenen Häusern in der selben Straße, macht aber keinen Unterschied.

  13. Re: 100Mbit und dann Ende?

    Autor: SanderK 08.03.18 - 17:06

    Mett schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob diese 5 anderen Kunden mit dir unter einem Dach leben oder in eigenen
    > Häusern in der selben Straße, macht aber keinen Unterschied.
    Doch wohl :-) durch die eigenen Häuser sind es ggf weniger, als fünf pro Haus :-)
    Aber mal von ab, aktuell habe ich 100 kabel, was auch stabil läuft. In Spitzen Zeiten sind es 6 Nutzer, wo zwei mindestens YouTube HD Schauen, auch wenn sie eigentlich nicht schauen. Keine Engpässe, nach Router Upgrade. Vergessen viele.

  14. Artikel nicht richtig durchgelesen?

    Autor: Grimreaper 08.03.18 - 17:32

    MeinSenf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Während die Kabelanbieter locker auf 200,400 und weiter hoch klettern
    > scheint bei den Klingeldrahtprovidern bei 100 schon das Ende der
    > Fahnenstange erreicht zu sein.
    Im Artikel steht:
    "Die Telekom wird ab Sommer dieses Jahres beginnen, Super Vectoring mit bis zu 250 MBit/s anzubieten. "
    Und was die Möglichkeiten Modulation auf einfachen ungeschirmten, nicht verdrillten Kupferleitungen angeht, ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Allerdings müssen dafür die Endkunden erstmal Super-Vectoring-taugliche DSL router-Hardware anschaffen. Kaufen kann man die ja schon, z.B. FritzBox 7590.

    > Ja, ich weiss. Mehr als 100 braucht kein Mensch.
    Vom heutigen Standpunkt würd ich sagen, dass 100 MBit/s locker noch etliche Jahre für Privatkunden reichen sollten. Laut Netflix braucht man für einen 4K-UHD-Videostream nur max 25 MBit/s... und ein 10 GByte großes Spieleupdate herunterladen braucht nur so circa ne Viertelstunde. Aber vielleicht sind ja in fünf Jahren schon 8K oder 16k Videoformate Standard (nicht dass das Menschliche Auge da noch einen Unterschied erkennen könnte) ... wieauchimmer, da wird's dann schon knapp, wenn die Kinder und die Eltern parallel einen solchen Stream gucken wollen.

  15. Re: 100Mbit und dann Ende?

    Autor: elknipso 08.03.18 - 20:17

    MeinSenf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Während die Kabelanbieter locker auf 200,400 und weiter hoch klettern
    > scheint bei den Klingeldrahtprovidern bei 100 schon das Ende der
    > Fahnenstange erreicht zu sein.
    >
    > Ja, ich weiss. Mehr als 100 braucht kein Mensch.

    Im Kabel Netz hast Du aber das Problem, dass Dir die Bandbreiten selten zur Verfügung stehen und das Netz oft überlastet ist.

  16. Re: 100Mbit und dann Ende?

    Autor: M.P. 08.03.18 - 20:29

    elknipso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Im Kabel Netz hast Du aber das Problem, dass Dir die Bandbreiten selten zur
    > Verfügung stehen und das Netz oft überlastet ist.

    Erzählt hier ein Fisch vom Fahrradfahren?

    https://breitbandmessung.de/interaktive-darstellung

    Ich sehe da nicht viel Unterschied zwischen Telekom (blau) und Unitymedia (grün)...

  17. Re: 100 Mbit/s braucht auch (fast) kein Mensch

    Autor: koehler.christian 08.03.18 - 20:40

    > Ich behaupte mal ketzerisch, dass 50% der WLANs nicht mal netto 100 MBit/s
    > vom Router zum Notebook bringen, weil falsch konfiguriert oder billigste
    > Plaste-Hardware gekauft.

    Bei meinen Ethernetkabeln mache ich mir darum eher weniger Gedanken.

    >
    > Geh mal nicht von fortschrittlichen nordeuropäischen Ländern aus, wo die
    > Leute sich im 21. Jahrhundert zeitgemäß bewegen können. Selbst hier im
    > Forum buchen sich immer noch 16 Mbit/s weil sie mehr nicht benötigen und
    > die breite Masse der Bevölkerung denkt da noch weniger drüber nach. Solange
    > Fußball oder Dschungelcamp keine 500 MBit/s braucht, braucht einfach 80%
    > der Bevölkerung so ein Anschluss nicht.

    Ich habe auch "nur" 16 Mbit/s (real eher 12). Ich hätte gerne einen schnelleren Anschluss. Mich stört bei der ganzen Diskussion, dass man immer nur liest : "Auf dem Land, auf dem Land, auf dem Land".
    Ich wohne in Berlin. Urbaner geht es kaum noch: Supermarkt im gleichen Gebäude, U-Bahn mit 5 Minuten-Takt, Einkaufszentrum, Kaufhaus und weitere Geschäfte in wenigen Minuten zu Fuss erreichbar. Ein grosser Wohnblock und sogar das O2-LTE Netz schafft hier regelmässig 100 Mbit/s Down und 30 Mbit/s up.
    Und alles, was mir die Telekom bieten kann.... DSL 16000.
    Kabel ist vorhanden, aber Pyur kann mir auch nur Fernsehen bieten und kein Internet.

    Bliebe nur noch Hybrid. Aber mich schreckt der spezielle, sehr teure und laut vielen Berichten eher fehlerhafte Router ab.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.03.18 20:41 durch koehler.christian.

  18. Re: 100Mbit und dann Ende?

    Autor: elknipso 08.03.18 - 20:41

    Ich hatte jahrelang einen Anschluss bei Kabel Deutschland und es war eine absolut Katastrophe so schlecht hat der das letzte Jahr in der Zeit funktioniert.

  19. Einzelschicksal

    Autor: McWiesel 08.03.18 - 21:04

    Nein, kein persönlicher Angriff, ich hab selbst jahrelang mit DSL16k@12 Mbit rumgammeln müssen, seit Dezember sinds göttliche 86 MBit/s dank Vectoring.

    Die Wurzel allen Übels ist einfach, dass wir absolut keine akademische Gesellschaft sind. Natürlich gibt es 20% "gebildete" Leute, die darunter dann leiden, weil sie für Beruf, Studium, Privatleben und Freizeit gerne FTTH hätten oder es sogar dringend benötigen würden.

    Aber 80% der Gesellschaft sind eben in der digitalen Welt überhaupt nicht angekommen. Folglich finden sich diese Themen in kaum einem Parteiprogramm wieder und die Parteien, denen so etwas wichtig ist, werden nicht gewählt, weil den meisten Leuten immer die selben (aber nie gehaltenen) Wahlversprechen der Altparteien wichtiger sind.

    Also, warum soll hier irgendwas passieren? Die Telekom wär wohl die letzte, die nicht FTTH bis ins letzte Eck aufbauen würde, wenn man damit Geld verdienen könnte. Und wenn das Volk den politischen Willen verspüren würde, würde das auch in Parteiprogrammen mehr als eine Randnotiz sein. Beides ist nicht der Fall - also aufgrund von welcher Tatsache erwartet man hier in Deutschland jemand ein Aufbau eines FTTH Netzes? Oder die Schließung von "weißen Flecken" mitten in der Großstadt?

    Wo ist die digitale Gesellschaft, die das wirklich will? Ich sehe sie nicht. Ich sehe entweder nur Aluhutträger, die hinter allen digitalen Lösungen die totale Überwachung vermuten oder ein Haufen Leute, denen komplett alles am A*** vorbei geht. Solang bild.de aufgeht, muss man sich doch um überhaupt nichts bzgl. seines Internetanschlusses kümmern.

    Jede digitale Lösung, die im Ausland längst Standard sind, tun sich hier verdammt schwer, was hauptursächlich an mangelnder Bildung liegt. Also hat hier auch eine zeitgemäße Infrastruktur genauso ein Zweck wie ein Kühlschrank am Nordpol.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.03.18 21:06 durch McWiesel.

  20. Re: Einzelschicksal

    Autor: SanderK 08.03.18 - 21:20

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, kein persönlicher Angriff, ich hab selbst jahrelang mit DSL16k@12
    > Mbit rumgammeln müssen, seit Dezember sinds göttliche 86 MBit/s dank
    > Vectoring.
    >
    > Die Wurzel allen Übels ist einfach, dass wir absolut keine akademische
    > Gesellschaft sind. Natürlich gibt es 20% "gebildete" Leute, die darunter
    > dann leiden, weil sie für Beruf, Studium, Privatleben und Freizeit gerne
    > FTTH hätten oder es sogar dringend benötigen würden.
    >
    > Aber 80% der Gesellschaft sind eben in der digitalen Welt überhaupt nicht
    > angekommen. Folglich finden sich diese Themen in kaum einem Parteiprogramm
    > wieder und die Parteien, denen so etwas wichtig ist, werden nicht gewählt,
    > weil den meisten Leuten immer die selben (aber nie gehaltenen)
    > Wahlversprechen der Altparteien wichtiger sind.
    >
    > Also, warum soll hier irgendwas passieren? Die Telekom wär wohl die letzte,
    > die nicht FTTH bis ins letzte Eck aufbauen würde, wenn man damit Geld
    > verdienen könnte. Und wenn das Volk den politischen Willen verspüren würde,
    > würde das auch in Parteiprogrammen mehr als eine Randnotiz sein. Beides ist
    > nicht der Fall - also aufgrund von welcher Tatsache erwartet man hier in
    > Deutschland jemand ein Aufbau eines FTTH Netzes? Oder die Schließung von
    > "weißen Flecken" mitten in der Großstadt?
    >
    > Wo ist die digitale Gesellschaft, die das wirklich will? Ich sehe sie
    > nicht. Ich sehe entweder nur Aluhutträger, die hinter allen digitalen
    > Lösungen die totale Überwachung vermuten oder ein Haufen Leute, denen
    > komplett alles am A*** vorbei geht. Solang bild.de aufgeht, muss man sich
    > doch um überhaupt nichts bzgl. seines Internetanschlusses kümmern.
    >
    > Jede digitale Lösung, die im Ausland längst Standard sind, tun sich hier
    > verdammt schwer, was hauptursächlich an mangelnder Bildung liegt. Also hat
    > hier auch eine zeitgemäße Infrastruktur genauso ein Zweck wie ein
    > Kühlschrank am Nordpol.

    Ich muss in der Tat eher der Depp von nebenan sein. Aber ich verstehe nicht wo der Unterschied zur Informationsgewinnung liegt, ob ich sie nun mit 5 10 100 oder 1000mbit beziehen kann.

    Welche digitale Lösung die im Ausland standard ist, meinst Du?

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