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Das Gremium mit dem kleinsten Maß an Sachkompetenz

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  1. Das Gremium mit dem kleinsten Maß an Sachkompetenz

    Autor: spambox 19.05.16 - 12:29

    EU-Kommission - ein Gremium, kein Sachverstand.
    Warum fragt man die überhaupt?

    #sb

  2. Re: Das Gremium mit dem kleinsten Maß an Sachkompetenz

    Autor: Moe479 19.05.16 - 12:38

    dann gibt es ein kommunkationsproblem oder eines in der sache an sich.

    einfache frage/elaborations aufgabe:

    warum gefährdet vectoring nicht den netzausbau?

    lege das in fünf sätzen bzw. einer A4 seite klar und überzeugend dar!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.05.16 12:43 durch Moe479.

  3. Re: Das Gremium mit dem kleinsten Maß an Sachkompetenz

    Autor: ratzeputz113 19.05.16 - 12:42

    > kein Sachverstand
    Aha?

  4. Re: Das Gremium mit dem kleinsten Maß an Sachkompetenz

    Autor: Sea 19.05.16 - 13:17

    Deren Statement ist so ziemlich das einzige, das ich seit langem zu dem Thema gelesen habe, das Sachverstand zumindest erahnen lässt.

  5. Re: Das Gremium mit dem kleinsten Maß an Sachkompetenz

    Autor: Gormenghast 19.05.16 - 15:41

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > warum gefährdet vectoring nicht den netzausbau?

    Dazu muss man zunächst festhalten, was wir derzeit an Netzausbau (abseits der Ballungszentren) haben: nichts!
    Warum sollte Vectoring also dazu führen, dass Netze abgebaut werden?

    Auf der anderen Seite muss der Endverzweiger (KVz) für Vectoring zwingend mit Glas angebunden werden - ein Umstand, den die Telekom problemlos und vergleichsweise zeitnah erfüllen kann und das sogar noch ohne Fördergelder.

    Bleibt noch die "letzte Meile" ans Haus. Hier könnten Fördergelder wirklich sinnvoll eingesetzt werden, indem Häuslebauern entsprechende Beträge für die Erdarbeiten erstattet werden. Alternativ könnten die Kommunen Termine koordinieren. Das wird noch besser funktionieren, wenn gleichzeitig entsprechende bauliche Vorgaben für (Tief-)Bauarbeiten festgelegt werden wie bspw. Leerrohre zur späteren Verwendung. Aufgrund normaler Asphaltschäden sollte das Thema damit in spätestens 20 - 30 Jahren erschlagen sein - mit der derzeit geplanten Förderung wird das auch nicht viel schneller umgesetzt sein.

    Der Festnetzmarkt wurde in den 80ern dereguliert, bis heute ist das Verhältnis zwischen Telekom und dem Wettbewerb bei 330.000 zu <9.000 KVz (laut Wikipedia). Soviel zum Thema "Privatisierung wird uns das Heil bringen!".

  6. Re: Das Gremium mit dem kleinsten Maß an Sachkompetenz

    Autor: kurdy 19.05.16 - 16:13

    Vectoring taugt nur in Ballungsgebieten, was es als alleinige Technologie Deutschlandweit ausschließt.

    Die Tk will ein Monopol auf Ballungsgebiete, und der Deutsche Michl ruft Hurra.

    Dass das allen anderen Anbietern die Grundlage für einen bundesweiten Ausbau verwehrt ist egal.

    Die Tk hat auch deutlich gemacht dass sie in den nächsten Jahrzehnten weder eine Kupfer- noch Glasfaserausbauoffensive vorhat.

    Wie ein Anbieter weniger geeignet sein kann, kann ich mir nicht erklären.

  7. Re: Das Gremium mit dem kleinsten Maß an Sachkompetenz

    Autor: RipClaw 19.05.16 - 16:22

    Gormenghast schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Moe479 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > warum gefährdet vectoring nicht den netzausbau?
    >
    > Dazu muss man zunächst festhalten, was wir derzeit an Netzausbau (abseits
    > der Ballungszentren) haben: nichts!
    > Warum sollte Vectoring also dazu führen, dass Netze abgebaut werden?

    Alternative Anbieter müssen ihre eigenen Kabelverzweiger rückbauen wenn die Telekom das Recht bekommt dort exklusiv Vectoring auszubauen. Vectoring funktioniert nur wenn kein anderer Anbieter Signale auf die Kupferleitungen schickt die zum Endkunden führen.

    Bisher war es so das ein anderer Anbieter einen eigenen Kabelverzweiger aufstellen konnte und dann die letzten Meter zum Endkunden über das bereits vorhandene Kupfer überbrücken. Das funktioniert bei Vectoring nur nicht mehr.

    > Auf der anderen Seite muss der Endverzweiger (KVz) für Vectoring zwingend
    > mit Glas angebunden werden - ein Umstand, den die Telekom problemlos und
    > vergleichsweise zeitnah erfüllen kann und das sogar noch ohne
    > Fördergelder.

    Das ist ein Trugschluss. Nur bei jedem dritten Kabelverzweiger liegt Glasfaser an. Der Rest ist mit Kupferleitungen bestückt.

    [www.golem.de]



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.05.16 16:32 durch RipClaw.

  8. Re: Das Gremium mit dem kleinsten Maß an Sachkompetenz

    Autor: Ovaron 19.05.16 - 17:50

    spambox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > EU-Kommission - ein Gremium, kein Sachverstand.

    Falls in Deinem Beitrag ein Argument enthalten war dann wurde es vom Forensystem geschluckt. Bitte sei so nett und wiederhole das Argument noch einmal, damit wir nicht alle glauben müssen das Du nur eine möglichst trollige Beleidigung zum besten geben wolltest.

  9. Re: Das Gremium mit dem kleinsten Maß an Sachkompetenz

    Autor: Ovaron 19.05.16 - 18:02

    kurdy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Tk will ein Monopol auf Ballungsgebiete

    In Ballungsgebieten gibt es Kabelinternet und daher kein Monopol.

  10. Re: Das Gremium mit dem kleinsten Maß an Sachkompetenz

    Autor: Dragos 19.05.16 - 18:41

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kurdy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Tk will ein Monopol auf Ballungsgebiete
    >
    > In Ballungsgebieten gibt es Kabelinternet und daher kein Monopol.
    das reicht aber nicht, und bei mit hätte t-com monopol da Kabel auch von t-com

  11. Re: Das Gremium mit dem kleinsten Maß an Sachkompetenz

    Autor: kurdy 19.05.16 - 22:04

    Die Telekom will etwa 8 Mio Haushalte per vdsl anschließen, vdsl geht nur in Ballungsgebieten da die max Reichweite ca. 300m beträgt.
    In ganz DE gibt es meines Wissens ca 800.000 Kunden die im Einzugsbereich von Glasfaser liegen.

    Ist viel circa, aber die Diskrepanz lässt sich hier nicht von der Hand weisen.

    VDSL ist ein Affront im Anbetracht der Tatsache, dass jeder deutsche Steuerzahler das mit 40-60% finanziert. Eben genau weil große Teile der Bevölkerung mit dieser Technologie nie angebunden werden.

    Das schlimmste daran ist, dass vor allem jene, die jetzt schon 10mbit/s haben davon profitieren und jene unter 10Mbit/s die großen Verlierer werden.

    Wenn schon so viele Gelder in die Hand genommen werden, dann bitte richtig ausbauen und nicht nur die bestehende Infrastruktur upgraden mit einer Technologie die jetzt schon ihrem Ende entgegenblickt, im Unterhalt erheblich teurer ist und der Telekom eine Monopolstellung ermöglicht.

    Und der Glasfaserausbau ist nicht zu teuer, sonst könnten kleine Kommunen das ja kaum stemmen. Nur der Telekom ist es zu teuer... Ahja!
    Die sagen auch dass ein Mobilfunkvertrag mit 5GB highspeedtraffic 40¤ kosten muss. Und ein normaler Magenta home 6Mbit/s Anschluss kostet 35¤/m. Da können die ganzen anderen Anbieter doch nur rote Zahlen schreiben. Tun Sie nicht? Nein, die machen auch Gewinn?
    Gibts ja gar nicht!

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