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80 fehlen dann beim Ausbau

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  1. 80 fehlen dann beim Ausbau

    Autor: Sharra 18.11.16 - 22:54

    Nein meine Lieben, auch wenn man die Lüge immer wieder auf den Tisch knallt, wird sie nicht wahrer. Ihr habt vorher TAL angemietet, und heult jetzt über den höheren Preis, weil ihr weiter TAL anmieten möchtet, und statt dessen das Vorprodukt bekommt.
    Ausbauen wollt ihr aber gar nicht selbst, sonst wären euch die Entgelte herzlich egal.

  2. Re: 80 fehlen dann beim Ausbau

    Autor: dl01 19.11.16 - 09:59

    Du verwechselst den Layer 1-Zugang mit Bitstream-Access.

    Unternehmen, die bislang die TAL für 10,xx¤ anmieteten haben eigene Technik vor Ort. Nur die "letzte Meile" zum Kunden mieten sie von der Telekom. Für die BSA-Nutzer (Layer 2) ohne eigene Technik vor Ort ändert sich dagegen recht wenig.

    Dass die TAL-Miete für Mitbewerber alternativlos ist sollte einleuchten: Andernfalls müsste das Unternehmen für jeden neuen Kunden einen Bautrupp losschicken, der eine neue TAL vom MSAN-Standort zum Kunden legt. Die Telekom bietet so einen ähnlichen Service als "Mehr Breitband für mich" an. Die Kosten erreichen da schnell 6-stellige Werte - Für einen einzelnen Anschluss, wohlgemerkt.

  3. Re: 80 fehlen dann beim Ausbau

    Autor: senf.dazu 19.11.16 - 10:04

    Naja - ausbauen möchte auch die Telekom nicht, der kostenintensive Hauptteil des Netzes, die TAL, bleibt wie er ist: Kupfer in uralten Kabeln.

    Und gegenüber der TAL Miete, die ja bislang meist als der Amortisationspreis für eine Neuverlegung der TAL kalkuliert war, die Preise mehr als zu verdoppeln erscheint im Vergleich dazu schon happig - für ein wenig Glasfaser (zum Kabelverzweiger), ein wenig neue Technik in den Kabelverzweigern.

    Zumal man die "ein wenig neue Glasfaser" auch für die Funknetze braucht.

    Ich kann mir also eigentlich nicht vorstellen das es bei den Preisvorstellungen bleibt.



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 19.11.16 10:16 durch senf.dazu.

  4. Re: 80 fehlen dann beim Ausbau

    Autor: dl01 19.11.16 - 11:51

    > [...] für ein wenig Glasfaser (zum Kabelverzweiger), ein wenig neue Technik in den Kabelverzweigern.
    Die Investitionen der Telekom in Form eines VDSL-Ausbaus tangieren diese Unternehmen nicht. Die stellen eigene Technik in die Colo-Räume und binden diese auch über eigene Leitungen an. Nur das alte Post-Kabel zum Kunden nutzen sie.

    Zukünftig werden die Mitbewerber ihre Technik abbauen und auf das L2-Produkt der Telekom umstellen - Dann dürfen die Golem-Forennutzer noch lauter jammern, weil _alle_ Mitbewerber auf BSA von der Telekom setzen (müssen).

    Unabhängig davon: Ich verstehe das Gejammer um das "Schmarotzertum" nicht. Der Mehrfachausbau von Infrastruktur durch verschiedene Unternehmen ergibt weder wirtschaftlich noch technisch einen Sinn. Auch für die Telekom, die an dieser Stelle ja gerne in der Opferrolle verortet wird, nicht.

  5. Re: 80 fehlen dann beim Ausbau

    Autor: senf.dazu 19.11.16 - 13:01

    Es geht in dem Golem Text um die Kosten für den Layer2 Bitstromzugang von knapp 20¤. Statt einer TAL Miete von wohl so 7¤ am Kabelverzweiger oder 10¤ im Hauptverteiler. Um nichts sonst. Bei meinem Kommentar dazu genauso.

    Und für die 20¤/7¤ oder 20¤/10¤ muß die Telekom halt Vectoring Hardware in die Kabelverzweiger stecken, ggf. auch ein paar neue Kabelverzweiger aufstellen, und ggf. die Kabelverzweiger mit FTTC erschließen. Das rechtfertigt eine Aufpreis auf die alten 7 oder 10¤. Aber keine mehr-als-Verdopplung. Außer bei ganz klitzekleinen abgelegenen Gemeinden die die Telekom eh links liegen läßt.

    Vielleicht ist ja dein Kommentar in den falschen Thread gerutscht ?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.11.16 13:11 durch senf.dazu.

  6. Re: 80 fehlen dann beim Ausbau

    Autor: Sharra 19.11.16 - 13:18

    Wenn man dazu noch einrechnet, dass der Unterschied zwischen max 16k und jetzt max 100k auch entsprechende Kosten bei der gesamten Infrastruktur verursacht, sind die deutlich höheren Mieten durchaus gerechtfertigt. Immerhin wird hier über 6-fache Bandbreite angeboten, und nicht nur die doppelte, während sich der Preis für die ganze Sache "nur" verdoppelt. Dazu reduziert sich der technische Aufwand für die Mieter, da sie keine eigene Hardware mehr einbauen und warten müssen.

  7. Re: 80 fehlen dann beim Ausbau

    Autor: RipClaw 19.11.16 - 13:26

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man dazu noch einrechnet, dass der Unterschied zwischen max 16k und
    > jetzt max 100k auch entsprechende Kosten bei der gesamten Infrastruktur
    > verursacht, sind die deutlich höheren Mieten durchaus gerechtfertigt.

    Es waren vorher max. 50k da ein Konkurrent auch VDSL Hardware hin stellen konnte.
    Entsprechend hat sich die Maximalleistung im besten Fall verdoppelt. Allerdings ist auch der Preis für 50k dadurch nach oben gegangen das sie durch Vectoring auf den Bitstrom Zugang angewiesen sind.

    Bei 16k mit ADSL2+ ändert sich hingegen wenig da das weiter über TAL betrieben werden kann.

    > Immerhin wird hier über 6-fache Bandbreite angeboten, und nicht nur die
    > doppelte, während sich der Preis für die ganze Sache "nur" verdoppelt. Dazu
    > reduziert sich der technische Aufwand für die Mieter, da sie keine eigene
    > Hardware mehr einbauen und warten müssen.

    Das betreiben der eigenen Hardware war offenkundig günstiger als pro Kunde in Zukunft etwa 9¤ mehr im Monat abzudrücken. Dazu kommt noch das das Datenvolumen pro Anschluss beschränkt ist. Wenn mehr Daten durch die Telekom Leitungen fließen dann muss das nochmal zusätzlich bezahlt werden.

  8. Re: 80 fehlen dann beim Ausbau

    Autor: dl01 19.11.16 - 13:36

    > Es geht in dem Golem Text um die Kosten für den Layer2 Bitstromzugang von knapp 20¤. Statt einer TAL Miete von wohl so 7¤ am Kabelverzweiger oder 10¤ im Hauptverteiler.
    Richtig.

    > Und für die 20¤/7¤ oder 20¤/10¤ muß die Telekom halt Vectoring Hardware in die Kabelverzweiger stecken, ggf. auch ein paar neue Kabelverzweiger aufstellen, und ggf. die Kabelverzweiger mit FTTC erschließen. Das rechtfertigt eine Aufpreis auf die alten 7 oder 10¤.
    Genau das wollen die Unternehmen aber nicht, die bislang den L1-Zugang nutzten. Sie haben eine eigene Infrastruktur aufgebaut und nutzen eigene Hardware vor Ort. Durch die Zwangsumstellung wird dies nutzlos und sie müssen vom günstigen L1-Produkt auf das teure L2-Produkt wechseln, welches - zumindest nach Bekunden des VATM-Sprechers - 80% der Marge kostet.

  9. Re: 80 fehlen dann beim Ausbau

    Autor: senf.dazu 19.11.16 - 16:03

    Seh ich ein das sie das nicht wollen - aber das Kind ist ja bereits in den Brunnen gefallen. Für einen vernünftigen Preis ist der L2 Zugang aber vermutlich garnicht schlecht - man braucht vermutlich erheblich weniger Zugangspunkte, weiß nicht ob sogar einer reicht - bei einer größeren Kundenreichweite. Der Nachteil mit dem Behindern des Glasfaserausbaus bleibt natürlich.

    Mein Punkt war schlicht das die Preise die die Telekom vorgeschlagen hat einfach deutlich zu hoch sind. Wenn letztlich die Technikkosten bei einer für Neubeschaffungen schon nicht mehr ganz zeitgemäßen niedrigen Bitrate wie 0.1 GBit/s genauso hoch sind wie die Kosten fürs verbuddeln der TAL inkl. Leitung, und das bei einem Ausbau nur in "kostendeckenden" Gebieten, dann läuft irgendwas schief.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 19.11.16 16:07 durch senf.dazu.

  10. Re: 80 fehlen dann beim Ausbau

    Autor: sneaker 19.11.16 - 17:00

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seh ich ein das sie das nicht wollen - aber das Kind ist ja bereits in den
    > Brunnen gefallen. Für einen vernünftigen Preis ist der L2 Zugang aber
    > vermutlich garnicht schlecht - man braucht vermutlich erheblich weniger
    > Zugangspunkte, weiß nicht ob sogar einer reicht - bei einer größeren
    > Kundenreichweite.
    Es gibt 900 BNG-Standorte, teils mit mehreren BNG. L3 sind wesentlich weniger (73?). L2 gibt es auch direkt am DSLAM, dann natürlich theoretisch xx0.000 mögliche Punkte.

    > Mein Punkt war schlicht das die Preise die die Telekom vorgeschlagen hat
    > einfach deutlich zu hoch sind.
    Die im Artikel genannten Preise sind von der Bundesnetzagentur festgelegt. Die von der Telekom ursprünglich beantragten Preise lagen wesentlich darunter:
    VDSL 16/25/50: 11,75 Euro
    VDSL 100: 14,35 Euro (dazu Senkungen 2018 und 2020)

  11. Re: 80 fehlen dann beim Ausbau

    Autor: RipClaw 19.11.16 - 17:21

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seh ich ein das sie das nicht wollen - aber das Kind ist ja bereits in den
    > Brunnen gefallen. Für einen vernünftigen Preis ist der L2 Zugang aber
    > vermutlich garnicht schlecht - man braucht vermutlich erheblich weniger
    > Zugangspunkte, weiß nicht ob sogar einer reicht - bei einer größeren
    > Kundenreichweite. Der Nachteil mit dem Behindern des Glasfaserausbaus
    > bleibt natürlich.

    Der L2 Zugang ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits braucht ein Provider keine eigene Infrastruktur vor Ort aber andererseits sind die Produkte so gestaltet das noch zusätzliche Kosten auf die Provider zukommen.

    Es ist z.B. in den Vorleistungsprodukten nur ein begrenztes Volumen enthalten. Für mehr Traffic muss der Provider auch mehr bezahlen was sich wiederum in Zukunft in Tarifen mit Drossel wiederspiegeln könnte.

    lt. Aussage der Bundesnetzagentur orientiert sich diese Begrenzung an dem durchschnittlichen Trafficverbrauch und sollte so bemessen sein das er mittelfristig ausreichend ist. Einen konkreten Wert haben sie aber nicht genannt.
    Allerdings liegt der durchschnittliche Trafficverbrauch lt. Bundesnetzagentur bei 31 GB und entsprechend kann man davon ausgehen das er wohl so bei 60-80GB liegen dürfte wenn man die Wachstumsraten mit einkalkuliert.

    Übrigens wenn die anderen Provider ihre Technik vollständig abbauen können sie auch keine ADSL2+ Zugänge mehr direkt anbieten die über TAL auch mit Vectoring noch möglich wären. Dann kostet sie der L2 Zugang aber auch 18,56 ¤ statt 10,02 ¤ + die Kosten für ihre eigene Technik.

    Schlussendlich müssen sie für die ADSL2+ Kunden entweder ihre Technik vor Ort lassen und gleichzeitig L2 Zugänge für VDSL Kunden buchen oder aber sie gehen komplett auf L2 Zugänge aber zahlen dafür auch ein Stück mehr an Miete.

  12. Re: 80 fehlen dann beim Ausbau

    Autor: RipClaw 19.11.16 - 17:24

    sneaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > senf.dazu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Seh ich ein das sie das nicht wollen - aber das Kind ist ja bereits in
    > den
    > > Brunnen gefallen. Für einen vernünftigen Preis ist der L2 Zugang aber
    > > vermutlich garnicht schlecht - man braucht vermutlich erheblich weniger
    > > Zugangspunkte, weiß nicht ob sogar einer reicht - bei einer größeren
    > > Kundenreichweite.
    > Es gibt 900 BNG-Standorte, teils mit mehreren BNG. L3 sind wesentlich
    > weniger (73?). L2 gibt es auch direkt am DSLAM, dann natürlich theoretisch
    > xx0.000 mögliche Punkte.

    Ist bei den L2 Produkten vor Ort eigentlich eine Trafficbegrenzung vorhanden wie das bei den L2 Produkten der Fall ist die über die Glasfaserleitungen der Telekom laufen ?

  13. Re: 80 fehlen dann beim Ausbau

    Autor: sneaker 19.11.16 - 17:29

    Direkt am DSLAM keine Trafficbegrenzung.

  14. Re: 80 fehlen dann beim Ausbau

    Autor: Ovaron 20.11.16 - 11:44

    100 Mbit sind nicht mehr Zeitgemäß? Seit wann?

  15. Re: 80 fehlen dann beim Ausbau

    Autor: DerDy 20.11.16 - 14:26

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja - ausbauen möchte auch die Telekom nicht, der kostenintensive
    > Hauptteil des Netzes, die TAL, bleibt wie er ist: Kupfer in uralten
    > Kabeln.
    In der Aussage sind 2 große Fehler drinnen.
    1. Also wenn die Telekom nicht ausbauen würde, warum wurden letztes Jahr fast 5 Mio Haushalte auf Vectoring umgestellt, letzte Woche 850.000 und im Oktober weitere 719.000 Haushalte? Wieso können bereits jetzt 6 Mio Haushalte über das Kupferkabel 50-100Mbit/s erhalten, was vor 2 Jahren noch nicht möglich war?
    2. Der Großteil der Leitung ist eben NICHT Kupfer, sondern Glasfaser. Bei ADSL sind die Kupferleitungen im Schnitt 2,5 Kilometer lang, in Extremfällen sogar 5Km. Mit dem Ausbau von VDSL + Vectoring verringert sich die Duchschnittslänge der Kupferleitung auf unter 300m, d.h. der Hauptteil ist Glasfaser: 300 Meter statt 2.400 Meter = 87% der Wegstrecke ist Glasfaser. Warum sollen die letzten 13% der Strecke der Hauptteil sein?

    Und was verstehst du unter uralten Kupferleitungen? In den meisten Gebäude in Deutschland sind Stromleitungen verlegt, die deutlich älter sind als die Telefonleitungen. Ende der 1960er war das Telefon noch ein Luxus und in weniger als 20% der Haushalte (eigentlich hauptsächlich bei Behörden, Firmen, Ämter) verbreitet. Der Ausbau des Telefonnetzes wurde erst Anfang der 1970er bis Anfang der 1980er vorangetrieben. Warum soll ein Kupferkabel nach 35 uralt sein? Klär mal auf.

    > Und gegenüber der TAL Miete, die ja bislang meist als der
    > Amortisationspreis für eine Neuverlegung der TAL kalkuliert war, die Preise
    > mehr als zu verdoppeln erscheint im Vergleich dazu schon happig - für ein
    > wenig Glasfaser (zum Kabelverzweiger), ein wenig neue Technik in den
    > Kabelverzweigern.
    >
    > Zumal man die "ein wenig neue Glasfaser" auch für die Funknetze braucht.

    > Ich kann mir also eigentlich nicht vorstellen das es bei den
    > Preisvorstellungen bleibt.
    Die Preisvorteillung kommt von der Bundesnetzagentur. Nach all den Jahren, wo die TAL Miete recht günstig war und kaum ein Provider aufgerüstet hat, will die Bundesnetzagentur eine neue Strategie fahren: Preise erhöhen und damit den Druck auf die alternativen Provider endlich auszubauen. Klar, es wurden 220.000 FTTB/H Anschlüsse verlegt, aber das sind Peanuts (<0,6%) im Vergleich zu den Haushalten in Deutschland.

    > Mein Punkt war schlicht das die Preise die die Telekom vorgeschlagen hat einfach
    > deutlich zu hoch sind.
    Genau, Vermieter dürfen in Zukunft nur noch das an Miete verlangen, was das Objekt gerade jetzt an Variablen Kosten verursacht. Mit dieser Regelung würde keiner mehr was in Deutschland vermieten.
    Zudem läuft die Preisfindung für TAL anders ab: Die Telekom legt ihre Kosten vor und die anderen Provider erklären ihre Preisvorstellung. Trotz stetiger Strom- und Personalkostensteigerung wurde die TAL 2 jahrezehntelang kontinuierlich gesenkt. Da aber von den über 300 Alternativprovider nur sehr sögerlich ausgebaut wurde, hat die Bundesnetzagentur die Preise nun angehoben. Sogar deutlich höher, als von der Telekom vorgeschlagen.

    Das du die Telekom nicht magst, änder nicht daran, dass die Preise von einer Bundesbehörde festgelegt werden.


    > Der Nachteil mit dem Behindern des Glasfaserausbaus bleibt natürlich.
    Das ist quatsch. Dem Kunden werden Alternativen geboten und er kann entscheiden, was er will. Und wenn er keine Tiefbauarbeiten in seinem Vorgarten will und keine Bohrungen durch die Kellerwand, dann ist das eben so. Ob das vernünftig ist, will ich nicht beurteilen.
    Du kannst ja auch schlecht hingehen und den 4-Zylinder mit Turbo verbieten, damit der 6- und 8-Zylinder besser verkauft wurd.
    Die FTTH-Anbieter müssen endlich einsehen auch mal ihr produkt besser zu bewerben. Nur FTTH an den Tarif schreiben bringt nix.

  16. Re: 80 fehlen dann beim Ausbau

    Autor: sneaker 20.11.16 - 14:49

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Preisvorteillung kommt von der Bundesnetzagentur. Nach all den Jahren,
    > wo die TAL Miete recht günstig war und kaum ein Provider aufgerüstet hat,
    > will die Bundesnetzagentur eine neue Strategie fahren: Preise erhöhen und
    > damit den Druck auf die alternativen Provider endlich auszubauen.
    Quelle?

    > Da aber von den über 300
    > Alternativprovider nur sehr sögerlich ausgebaut wurde, hat die
    > Bundesnetzagentur die Preise nun angehoben. Sogar deutlich höher, als von
    > der Telekom vorgeschlagen.
    Die TAL-Preise wurden nicht angehoben, die wurden dieses Jahr sogar leicht gesenkt. Für Anbieter, die VDSL schalten wollen, steht die TAL in Gebieten, die ein anderer Anbieter mit Vectoring erschlossen hat, nur nicht mehr direkt zur Verfügung.

  17. Re: 80 fehlen dann beim Ausbau

    Autor: DerDy 20.11.16 - 15:21

    sneaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Quelle?
    https://www.teltarif.de/homann-bnetza-netzbetreiber-kooperation-forderung/news/66181.html
    https://www.teltarif.de/bnetza-layer-2-entgelte-bruessel/news/66320.html
    Oder anders gefragt, warum sollte die Bundesnetzagentur höhere Preise vorschreiben, als von allen Marktteilnehmer (L-2-Bitstrom Anbieter + L2-Bitstrom-Nutzer) verlangt wird?

    > > Da aber von den über 300
    > > Alternativprovider nur sehr sögerlich ausgebaut wurde, hat die
    > > Bundesnetzagentur die Preise nun angehoben. Sogar deutlich höher, als
    > von
    > > der Telekom vorgeschlagen.
    > Die TAL-Preise wurden nicht angehoben, die wurden dieses Jahr sogar leicht
    > gesenkt.
    Ja, ich meinte eigentlich auch die Layer-2-Bitstrom-Zugang für ADSL, welche 15,17¤ betragen soll. Zwar gibt es erst jetzt L2-Bitstrom, aber vorher konnte doch auch ein Vorleistungsprodukt für ADSL genommen werden, was güstiger als die 15,17 war.

  18. Re: 80 fehlen dann beim Ausbau

    Autor: sneaker 20.11.16 - 16:11

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.teltarif.de
    > www.teltarif.de
    > Oder anders gefragt, warum sollte die Bundesnetzagentur höhere Preise
    > vorschreiben, als von allen Marktteilnehmer (L-2-Bitstrom Anbieter +
    > L2-Bitstrom-Nutzer) verlangt wird?
    Wollen denn wirklich alle Marktteilnehmer günstige Kontingentverträge oder nur die, die potentiell - aufgrund hoher Kundenzahl - zum Kontingentvertrag greifen dürfen? 1&1 hat da möglicherweise eine andere Meinung zu als EasyBell oder tal.de.
    Ist mir etwas zu wage.

    > vorher konnte doch auch ein Vorleistungsprodukt für ADSL genommen werden,
    > was güstiger als die 15,17 war.
    Welches Produkt denn genau?
    Z.B. "IP-BSA-ADSL Stand Alone" laut Preisliste der Telekom 18,20 Euro.
    [www.wholesale-telekom.de]

  19. Re: 80 fehlen dann beim Ausbau

    Autor: DerDy 20.11.16 - 16:48

    sneaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wollen denn wirklich alle Marktteilnehmer günstige Kontingentverträge oder
    > nur die, die potentiell - aufgrund hoher Kundenzahl - zum Kontingentvertrag
    > greifen dürfen?
    Dann nenn mal einen Provider, der sich in den letzten Monaten für eine höhere TAL Miete eingesetzt hat. Woher soll jemand wissen, was in den Konferenzräumen der Provider besprochen wird, wenn die Provider ihre Vorstellung der TAL nicht öffentlich preisgeben? Ich lese von Breko und VATM eigentlich nur, dass die Preise runter sollen. Wer von den Alternativenprovider spricht sich aktuell für höhere TAL Preise aus? Und wenn die Provider bei dem Thema höhere TAL Miete schweigen, dann kann man wohl nicht von "wollen" sprechen.

    > Welches Produkt denn genau?
    > Z.B. "IP-BSA-ADSL Stand Alone" laut Preisliste der Telekom 18,20 Euro.
    Wenn das Vorleistungsprodukt der Telekom nicht in Anspruch genommen wird, dann müssen die Provider eigene Technik verwenden. Laut Telekom ist das aber (ich glaube im Nahbereich) nur bei etwas über 130.000 TAL der Fall, oder verstehe ich da was falsch? Trotzdem kann man doch überall 1&1, easybell & Co buchen.
    Doch bei einem Vorleistungsprodukt von 18,20¤ kann man schlecht Tarife für 21,95 anbieten, wie es z.B. easybell (Komplett basic) macht.

  20. Re: 80 fehlen dann beim Ausbau

    Autor: sneaker 20.11.16 - 17:35

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann nenn mal einen Provider, der sich in den letzten Monaten für eine
    > höhere TAL Miete eingesetzt hat. Woher soll jemand wissen, was in den
    > Konferenzräumen der Provider besprochen wird, wenn die Provider ihre
    > Vorstellung der TAL nicht öffentlich preisgeben? Ich lese von Breko und
    > VATM eigentlich nur, dass die Preise runter sollen. Wer von den
    > Alternativenprovider spricht sich aktuell für höhere TAL Preise aus? Und
    > wenn die Provider bei dem Thema höhere TAL Miete schweigen, dann kann man
    > wohl nicht von "wollen" sprechen.
    Wieso plötzlich TAL? TAL wurde wie gesagt von der Netzagentur gesenkt.

    Die Rede war vom L2-Kontingent. Dort hat die Netzagentur den Preisvorschlag für VDSL100 nach oben korrigiert. Hat mit HVt-TAL wenig zu tun, denn da boten die anderen Anbieter bisher fast nie VDSL100 an.
    Und ich bezweifle, dass kleinere Anbieter mehr zahlen wollten, als ihre großen Konkurrenten. (kleine Anbieter = wenig Kunden = kein Kontingentvertrag)

    > Wenn das Vorleistungsprodukt der Telekom nicht in Anspruch genommen wird,
    > dann müssen die Provider eigene Technik verwenden. Laut Telekom ist das
    > aber (ich glaube im Nahbereich) nur bei etwas über 130.000 TAL der Fall,
    > oder verstehe ich da was falsch? Trotzdem kann man doch überall 1&1,
    > easybell & Co buchen.
    > Doch bei einem Vorleistungsprodukt von 18,20¤ kann man schlecht Tarife für
    > 21,95 anbieten, wie es z.B. easybell (Komplett basic) macht.
    Die Zahl 130.000 bezieht sich nur auf HVt-TAL, die mit VDSL genutzt werden. EasyBell setzt ja überwiegend nicht auf Telekom-Vorleistungen, sondern eher Telefonica oder QSC. Zahlt also ziemlich wahrscheinlich weniger als 18,20 Euro. Falls QSC weiter ihre DSLAMs behält, geht das auch in Zukunft, denn die TAL-Anmietung für ADSL(2+) bleibt ja bestehen bzw. ist sogar günstiger geworden.

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