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Verstehen die alle nicht?
Autor: mrgenie 23.04.16 - 01:19
Wenn die Anbieter alle die Telekomleitungen benutzen duerfen, wird das auch jeder tun und wir bekommen auf eine Leitung eine Konkurrenz der Tarife!
Als wuerden alle gezwungen sein VW Polo zu fahren nur Mercedes liefert den VW Polo zu 14.300EUR an und Fiat liefert den VW Polo zu 9.800EUR an.
Was wir brauchen ist eine Konkurrenz der Technologie! VW gegen Fiat, gegen Mercedes, usw.
So auch eine Konkurrenz der alten Kupferkabel(Vectoring) gegen Fernsehkabelbetreiber gegen Satellit gegen Glasfaser und was in Zukunft noch an Technologie dazu kommt.
Dazu muss zwingend die Pflicht das Netz zu teilen weg! Will jemand Kunden bekommen, wie z.B. die Deutsche Glasfaser, verlegen die selber das Netz und so wird der Telekom gesunde Konkurrenz gemacht!
Herumheulen auf die Telekom hilft nichts. Wenn die Telekom echte Konkurrenz bekommt durch die Deutsche GLasfaser, musste mal schauen, da braucht die Telekom keine Subvention mehr vom Staat, auf einmal sind 10-15Mrd im Jahr fuer den Ausbau von Glasfaser da, wie aus dem Zauberhut!
Natuerlich war das Geld schon immer da, nur jetzt weil die Telekom so oder so absahnt da alle die Leitung der Telekom mieten, werden die Milliarden an abgedankte Politiker ausbezahlt damit diese Porsche fahren koennen mit einer einzigen "Beratung" im Jahr.
Aber schwupps, gibt es reale Konkurrenz indem die Telekom die Leitungen nun dichtmacht und so hofft:"ja dann bekommen die Kunden schnelles Internet nur noch bei uns und die Konkurrenz kann dichtmachen"
Wird sich das als Trugschluss erweisen denn die Konkurrenz wird nun genau wie die Deutsche Glasfaser ohne Subvention aus Berlin FTTH verlegen und die Telekom wird rasch folgen!
Also weg mit teilen der Leitung. Lasse die Telekom Vectoring und Netzdiktat bekommen.
Am Anfang wirds vielleicht was teurer, langfristig wird aber nur eine Konkurrenz der Technologien zur guenstigen und schnellen Internet fuehren. Eine Konkurrenz der Tarifen wird nie was aendern! -
Re: Verstehen die alle nicht?
Autor: pointX 24.04.16 - 11:57
Es macht keinen Sinn, wenn jeder Anbieter zu einem Haus seine eigene Leitung legen soll. Dann hat man 4 Leitungen am Haus, wovon nur eine genutzt wird.
Das macht weder ökonomisch noch ökologisch Sinn, und verschafft der Telekom einen riesigen Marktvorteil, weil sie historisch gesehen ein Monopolnetz übernommen hat, womit kein anderer Anbieter wirklich konkurrieren kann.
Deshalb wird die Leitung reguliert und geöffnet, damit überhaupt erst Wettbewerb auf den Kupferleitungen entstehen kann.
Wo ich dir aber zustimme, ist, dass es eine Konkurrenz der Technologien geben sollte.
Das definiere ich aber anders als du: nur die beste Technologie (p2p-Glasfaser) sollte gefördert werden, und gegenüber anderen Technologien bevorzugt werden:
Dort, wo ein Netzbetreiber p2p-Glasfaser legt, darf kein weiterer Ausbau mit Vectoring mehr betrieben werden. Bestehende Kupferleitungen müssen in diesem Gebiet abgeschaltet und der Kvz für die Glasfasertechnik freigeräumt werden.
Jeder Anbieter darf sich dann gegen eine regulierte Gebühr, welche sich an den Ausbaukosten (örtliche Gegebenheiten) richtet, auf die Glasfaser im Hvt aufschalten (Open Access). Wer als erstes "hier" schreit, bekommt den Zuschlag, und muss innerhalb der nächsten 2-3 Jahre ausbauen.
Das wäre ein großer Anreiz, für Konkurrenten wie z.B. die Deutsche Glasfaser ein großes Netz aufzubauen. Und auch für die Telekom, weil sonst kleine Netzbetreiber überhand nehmen und die Telekom in 5 Jahren auf der letzten Meile kein Netz mehr hat.
Aber wir machen es lieber anders: Vectoring zulassen und dem Glasfaserausbau damit die wirtschaftliche Gundlage entziehen, womit wir noch in 10 Jahren kein Gigabit-Netz haben werden.



